Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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Er war auch in den sprachen und mathematischen wissensthass-ten wohl erfahren, davon seine schriften zeugen können/ als dafind : OiilertMio äe Lometa 1618.; Lnti-Lriksrelius uveäs Orke Verrss immokili contra kkilippum Kan8ker8ium; Ve-its live Lnti-llrillarcki Vinäsx; ülecsorologicornin 11b. V; llna-romia Homini8; Lommentar. in ilcla /lpollol. 6cc. bibl.

Lelg. äslcript. sisc. XVII. äe lclent. Ülatk. <Äc.

, oder Schleuderen, wurden in Franck-reich diejenige genennet, welche ein öffentliches Mißvergnügenüber das Staats-Mnlüerinm des Cardinals Mazarin blickenliessen, und zwar rührte dieser nähme daher, daß man meynte,es würde dieselbe mißvergnügte partie mit eben so gutem glückdiesen Premier-Minister stürtzen, als David vermittelst seinerschleuder den Goliath überwunden. Diejenige Räthe des Par-lements, welche an. 1648., in abwesenheit der Printzen vornaeblüte, wider das damalige lVIilullsrium ihre stimmen ga-ben , empfiengen am ersten diesen nahmen, und Menage sagt,daß iffoiff. äs Bachaumont, emer von besagten Räthen, diesebenennung zuerst aufgebracht. Der Cardinal äs Netz aus demHaufe Gondy und damaliger Verwalter des Ertz-Bißthums Pa-ris, so einer der ersten Urheber der sogenannten krcmcls gewesen,und also von dieser sache den besten bericht gehabt,meldet, es wä-re damals oft geschehen, daß junge knaben und laqueyen ausmuthwillen sich in den stadt-gräben von Paris mit einander her-um geschmissen, und mit schleudern gemorsten; sie wären abervon den Lrcbern, (welche dergleichen Unordnungen zu verhütenbefehl hatten) oft aus einander gejagt worden; so daß es gemei-niglich von beyden theilen der schleuderer an ein heftiges fliehengegangen, wann sie einige llrcken von weitem erblicket. Da-von hatte nun Bachaumont, welcher den feinden des Car-dinals Mazarin nicht allzu viel Hertz und standhafftig-keit zugetraut, den anlas genommen, sie mit diesen schleude-renden laqueyen und buben zu vergleichen, und zu sagen, daßsie eben so leicht konnten bey erblickung des starcken gegen-ge-walts den reiß-aus nehmen, als es diese forchtsame kroncleursauf ersehen der bewafneten ärckers zu thun pflegten,

Fronhc»ven, siehe Frauenhaften.

* Fronius, (Matthias) ein Siebenbürger, lebte als Xom-rius publicus zu Cronstadt, und trug 8tatuta 8axonumIranMvsnism incolentiuin zusammen, Welche sowol vonStephans Bathori, als auch von dem Kayser Leopolds con-firmiret worden, da man sich sonst in Siebenbürgen einesmanuscripts I-egum XormibeiZ. bedienet. eeL-rvrttr«Fe»-r Hun-§sr. littersts.

Fronsac, lat. Krsnciacum, Krancianum, Krancicum, einestadt in Guienne, welche den titul eines Hertzogthums führt,und am flusse Dordogne unter Libourne, oder 6. meilen vonBourdeaux lieget. An. i?y8. ist sie von Henrico IV. zu einemHertzogthum und Paine erhoben worden. Nach diesem ist siean die Candalische familie durch Heurath gekommen.

Fronsberg, siehe Frundsberg.

* Front, lat. kromenüg Villa, eine stadt und schloß in derSavoyischen provintz Canavese, nicht weit von Turin gegen

"^Frontac, (Pjerre äs) war anfänglich zu den reiten Kö-nias^obannis II. Parlements-Advocat zu Paris und Lanom-^ Weil er die rechte der kirche mit ernst vertheidigte, machteer sich w verdient, daß ihm der Papst Clemens VII. den Cardi-nals'hut aab. Er starb den 4. nov. an. ^92. zu Avignon.

melanßS 8 vol. I. p. 20l.

^rremteau, (Johannes) Lanonicu 8 le§ulsri 8 der Congrega-tivn der heil. Genevieve und Cantzler der Universität zu Paris,envach sich durch seine wissenschafft und frommigkeit grossenrühm. Man nahm ihn an.iszy. unter dre Lanorucos regula-re8 St. Augustini auf. Er studrrte dre Phrlosophre m dem Lol-lesio zu Fleche, allwo er an. i6;6. ermge tksle 8 vertheidigte,dieer dem Carolo Faure, Abt von St. Genevleve und 8 uperior 16enerali der Congregation, dediciret, welcher sich die gelehrsam-keit des Frvnteau so wohl gefallen lassen, daß er ihn zu sich nachParis beruffen, und ihm die Philosophie zu lehren aufgetragen.Hierauf studirte er auch die Theologie, welche er 12. jähr mitgrossem rühme der jugend vorgetragen. Im übrigen verstund«r nicht allein die Lateinische, Griechische, Hebräische, Syrischeund Chaldäische spräche, sondern konnte auch die besten in Eu-rova zierlich reden. An. 1648. wurde er Cantzler der Universität,und nachgehends Prior zu Benets in Anjou. Endlich wurdeiNm an 1662. eine Pfarrey zu Montargis anvertrauet, welchermit so grossem eifer vorstund, daß er darüber noch das besag-te lab« das leben enden muste. Unter seinen gedruckten schrifteneorum, guse contra Tb. Kempens,.-: vinäiciassind : 0 L lokannes cle Kauno^; Vo-

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Portugall am fluß Avis. Sie hat ein attes derg-castell, undliegt nicht wüt von Estremus gegen norden. .

Frontenac, oder das kort Frontenac, eme crtadelle inNeu-Franckreich, welche an. 167;. von dem Grafen von Fronte-nac,Gouverneur des landes, wider die einfalle der Jroquors aus-

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gebauet worden. Sie liegt an einer stc gleichesgegend, da der fluß St. Laurence heraus kommt, ö«« . , j,NFrontenhausen, ein feiner Bayerischer marck-st ^Bißthum Regenfpurg und dem Pfleg-Gerichte Trlßva )' ^weit von Dingelfingen an der Viltz gelegen, hat em ^ ^,„1-getreyd-boden. Vor zeiten war es eine GraffchaM ätk-vsing,ten sich deren besitzer zugleich von den Herrschafften u- poaRod und Wasserburg; sie waren aber von den ^ rcaWasserburg in Ober-Bayern unterschieden. Sie Wen ^ ^,Welphen abgestammet, und von dem Kayser Mwcweil sie die Päpstliche partey wider ihn gehalten, veum ^ ,yden seyn, nachdem kurtz vorher Frontenhausen den ^Bayern verkauft gewesen. Hunds Bayr. stamv.miZr. gent. Spangenb. Adeisp. k. I. Ehur-Basern/K, (Gottofridus von) voÄor Vene^genannt, war ein Franciscaner-Mdnch in Engellano, . i-vaber nicht, wenn er eigentlich gelebet. Man hat von

AaZillrum 8ententiarum; Öuocllibeta; cle llisanti» -cli; Lc. in lltli. krsnc. I're/e«,, Lcc. ,

Frontignan, lat. Krontiniannm, eine kleine stadtLanguedoc, an der see Maguellone zwischen Agde >mo ^ he-lier, so wegen ihres muscaten-weins berühmt ist. An. . M.lagerten sie die sogenannten Hugenotten, aber vergeo»^^,,-1710. den 26. jul. ward sie von den Engelländern um ^§rrdern eingenommen, aber bald wieder verlassen. Es m ^ de»neben dem guten wein auch wegen dem Kau cle Lette,meer-trauben bekannt, welche daselbst an lange staE'den, vom obern boden bis auf eine manns-höhe von 0^gehängt, und also an der sonnen getrocknet, herpaa- ,gepackt und verschickt werden. Das Rathhaus U.t ^würdigste gebäu der stadt. lik. XXXII- lult.

/« nouv. äescr. äs ls Kranes, tom. IV. p- Z 82 -Frontinus, (Sextus Julius) wird nach dem titmAI8cr. Vir Lonsulari8 genannt, als ob er diewürde getragen hätte, so überaus vielerley M"" „Mec ülAfen wird; weil ihn Nerva an. Chr. 98. zu einem ami ^ hiiv°die wasser zu Rom gemacht, so ist es wahrscheinlicher, ^ Mden titul Oonüilari8 äguarum getragen, als welcher 5j jflzi^ihm würcklich gehabten amte schon feit den zeiten Am > ^gelegt worden; dessentwegen aber wird niemand nam.und gewöhnlichen redens-art zu einem Viro Lnnluim,» ^„ri-Er hat wahrender solcher charge ein buch von den w»>> zmgen, so in diese stadt geführet werden, geschrieben. ^efenUverschon kEor llrkanus, in welchem amt er m a gE'der Bürgermeister ums jähr Chr. 7;. diese lyrwürcklich verträte. Hierauf hat er in Britannien coret, und die 8ilure8, eine streitbare und mächtige u«»^ Mwunden. Er ist auch llugur gewesen, in welchem ^ MArrianus succediret. Seine angenehmste retrarre >v , umracina. Er ist in der kriegs-kunst wohl erfahren jn ds,hat 4. bucher 8tratagsmatuln geschrieben, (wlcwo ^ lieatvorrede selbst nur von z. büchern Meldung thur,^ ,x> auvc^viele anderewercke, als cle Kimicibus ^orum, "mehr verfertiget, wovon aber nur die kurtze schrn" Erum ()ualicatibu8 und äs Kimicibus übrig sind ;, mre hat schon vormals Aggenus Urbicus eine erAarun^Eso auch noch vorhanden. Er ist auch ein grosser LÄch, Wter gewesen, und als er sterben sollen, hat er vero^gfllEein grabmahl zu setzen. äs acieb. » 1

Lc. , biü. lib. IV. L in Lgricola.

epill. 8- lik- V. ep. I. üb. IX. ep. 19. ^ j,

59. cle re milit. 1 iK.I 1 . c.;. A /

comment. in Spill. klin. lik. IV. ep. I- welchÄ)Fronto, (M. Cornelius) ein berühmter Redner Mseiner kunst die beyden Kayser, M. Aurelium u^..,,-,ehre ^rum, unterrichtet, und dem erstem auch in der «herbte anleitung gegeben. M. Aurelius ließ ihm dann ^ssrichm^gehends, zürn zeichen seiner erkenntlichkeit, eine ja» Zeiche ^und brachte ihm die Bürgermeister-wurde zuwege^ erkem xaber nur r. monat führte. Er hatte eine vollkomm ^ zeigte ^

' ..e, unh in derwoMdenV ^ rv

nis der Lateinischen spräche, uno m oereine sonderbare gravität. Seine Nachfolger/ „ennesezürn Muster in der beredtsamkeit vorgestellet, K^ge>ey^^Frontonianer. Man glaubet, daß dreiemgen R ^^hret wso unter dem nahmen Fronto in den Panbecrm. m"-stM

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thut. Gleichwie aber dieses fchwer zu beweMw «weniger zuzugeben, daß man ihn mit dem Mv ^jsche.

germeister zu Rom unter dem Kaystr Nerva, ^^,ung^^..

machen auch den Frontonem / dessen zuerst Fristen / ^zogesthen ^zum auüore eines gesprachs wlder dw M

rione. ^k»/. t-e«.Ijh. r. -»cc. 8. ?ä«.'1ik. II. ep.XI. ex-gr.

Spill. I. lik. I. X'rpl/r/i«. in Xcrvs.xrolsgom. aä lVlinut. Kslic. - aN-t^^fg^

Froschauer, (Christoph) vonOetingew

ger zu Zürich, allwo er eine so furtreflrche vucy