Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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sthriften sind bekannt: OiLon-rrinm gU3ärilin§ne ; MtL inkliniuln, Livium, ämmianurn Ngrcellinum, Lrnokium,Iraäuckiones Lstinse Lkrylotlomi, kkilonis, Lvagiü, OrigeniLcontra Lellum, Oion^ki llalicarnallenüb, üppiani. <H/r«rprTf. in ^ppisnum. , üb. XIII. ack

an. i<!54. T'erA'e»-, elog. tom. I. L III. Laz,/-. *

* (Felesiotta, (Georgius) oder Galesiotta, ein Grieche,hat eine Leichen-rede aufTheodorum Fantopulum geschrieben,war des Georg« Lyxrü schüler, und wohl bey ihm gelitten.Man findet auch in der Wiener-bibliotheck Niceph. Blemmidä

Orationem 6s Impsrio, guam xaraxkrall clariors äonarunt6eorgiu8 öalesiotta Lc. , comment. cle bibliotk.

Vinöobonens. VUI. p. 22s. wo er anmerckt, daß er von demkloster Galefius benennet worden, wie Josephus Galefiotta,welcher aus diesem kloster als Abt zum Patriarchen in Constan-tinopel erwehlet wurde.

(Felesuinte, siehe Galsuintha.

(Felida, (Johannes) ein Spanier aus Valencia. Nach-dem er in seinem vatterlande die Philosophie begriffen, gieng ernach Paris, und weil er keine lust zu den scholastischenstreitigkeiten hatte, und sonsten von herrlichem Ingenia war,legte er sich in dem 4 °sten jähre seines alters auf die spra chen,worinnen ihn Jacobus Faber 8tspulen1in wohl unterrichte-te. Er machte sich über den Aristotelem, und erklärte selbi-gen in dem Loliesia des Cardinais le Moine sehr wohl. Vondar kam er nach Bourdeaux, allwo er in wahrender abwesen-heit Johannis Goveani, welchen der König von Portugallnach Hause beruffen, um die Academie zu Coimbra zu öfnen,die inspection über das Lollegium führte. . Goveanus wolltezwar Gelidam, Buchananum, Nicolaum Gruchium, EliamVinetum, Arnoldum Fabrum , und einige andere mit sichnehmen ; allein, als Gelida sich in Franckreich gewohnt hat-te , konnte man ihn nicht darzu bringen, daß er daraus ge-gangen wäre. Er blieb dahero zu Bourdeaux, und erwartetedaselbst des Goveani rückkunft; allein als selbiger auf der reisenach Portugall starb, wurde Gelida in dieser stelle bestätiget,weiche er 7. jähr mit gutem rühm verwaltete. Er starb deniy. febr. an. i??6. in grosser armuth, und hinterließ eine fraumit einer einzigen tochter. Man meynte nach seinem tobeviel verfertigte schrillen bey ihm anzutreffen, allein es fändesteh nichts, als einige briefe von ihm und Arnoldo Fabro,welche Jacobus Businus an. 157^ zu Röchelte drucken ließ.T'ör/a»«,, lik. XVII. kn. 8az>a/-«i L biblisch,

»-E, cle lcrixt. üsc. XVI. elog. wm. I.

* (Fells, (Joh.) em Benedictiner, gebohren an. 1644. zuChene le Populeux in Ober-Champagne, trat in die Congrega-lion St. Mauri, lehrte in den Abteyen St. Michael und St.Denis, und war der erste, der in seiner Congregation die "Cbeo-logi'am positivam docirte. Lu klont 8. Nickel schrieb er inLateinischer spräche die Historie dieser berühmten Abtey. Erwurde Prior in der Abtey Treport, und hernach zu St. Quin-lin, in welcher letztem er sich sehr um die bekehrung der Huqe-notten bearbeitete. Wegen seines kräncklichen leibs kam er nachSt. Medard vorSorffons, und war hernach lange zeit Supe-rior der Abtey St. Germain äes kräs. Er wurde starck vondem podagra geplaget, gab aber doch an.l?°s. eine Französischeaufläge des geographischen viNionarii des Baudrand, welchesdieser Lateinisch geschrieben, heraus, die er ansehnlich vermeh-ret, arbeitete auch an einer neuen aussage des Ivonis Larnorenli8, welche er im manuscript gantz zu ende gebracht, starbaber darüber in der Abtey St. Germain äs« ^ an. 172-deN 6. jul. LEE.

(Fellhorn, ein uraltes adeliches und zum theil Gräflichesgefchlecht in Schlesien, welches aus Sachsen oder Thüringenentsprossen, und vermuthlich nach der an. 1241. mit den Tar-tarn beyLiegnitz gehaltenen schlacht in Schlesien gekommen ist.Man will , daß es seinen Ursprung von einem jäger habe.Derselbe soll um das jähr 911. bey einem Obristen in Dienstengestanden, und da dessen regiment in einer schlacht zwischendem Kayfer Henrico I. und den Ungarn die flucht ergriffen ,auf seinem jäger-horn so tapfer geblasen haben, daß durchdessen schallen oder gellen die flüchtigen bewogen worden ,sich wieder zurück zu ziehen, und den feind aufs neue anzu-greiffen. Zu dessen andencken soll er den Adel und den nah-men Gellhorn erhalten haben. Georg von Gellhorn war an.1470. Hauptmann zu Ohlau und Nimptsch in dem Briegi-schen. Wentzel ist an. is?6. der Schlesischen Stande Gene-ral - Steuer-Emnehmer gewesen. Melchior hat sich an. 1562.an dem Chur-Brandenburgtschen Hofe aufgehalten,und ist mitdem Churfürsten Joachims auf den Kayserlichen wähl - tagnach Franckfürt am Mayn gezogen. Hans von Gellhorn aufKuntzendorff und Kommerau war an. 1602. Hof-Richter zuSchweidnitz; dessen söhn Joachim kaufte an. 1622. das guthOelße von seiner qemahlm brudern , Christoph und HansHeinrich von Hohberg und Furstenstem auf Oelße. Friedrichvon Gellhorn auf Rogau, Alten-Grotkau, Wergelsdorff undGorau, starb an. 160;. und hinterließ von Hedwig , ge-bohrner Heydin aus dem Hause Seissersdorff, einen söhngleiches nahmens, von dem hernach. Christoph von Gellhorn,Kavserlicher Rath, wie auch Dom - Prälat und 8ckolallicu8bey dem Dom-Stift zu St. Johann in Breßlau, starb an.

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1624. Friedrich von Gellhorn und Alten-Grotkau, Mprjf,dachten Friedrichs söhn, Erb-Herr auf Rogau, js

Peterswaldau, Mertzdorff, Petßkersdorff und berSchweidnitz, war Kayferl. und Königl. CammerJMw oIauff

Schweidnitz, war Kayferl. und Königl. Cammer-ma»vsien, wie auch der beyden Fürstenthümer SchwewMtz^ ..z z»Ober-Rechts-Sitzer undLandes-Aeltester. Er siorb on-Peterswaldau, nachdem er bey damaligem kriege m ^ ge-nen und Gesandtschafften dem land ersprießliche MbEleistet. Sein mit Maria, einer tochter Adanuund Rathen auf Mertzdorff, Schmoltz und Peter > u rc.gezeugter söhn, Ernst von Gellhorn auf Peter« KaKayserlicher Cämmerer und Obrister, erhielt von ^ duser Ferdinands III. die Freyherrliche, und von §itGräfliche wurde. Er starb an. 1679. nachdem er ^ WePrintzeßin Augusta Sibylla zu Holstein-Sonderbnrggezeuget. Seine andere gemahlin, Anna MaA-Mchu'Hermanns von Schweinitz und Crayn, Chnr ^

Obristen tochter, die er sich an. 167;. beygelegt,» ß1716. zu Liegnitz mit tobe ab. An. 1717. st^b >7 gEmann von Gellhorn und Alten-Grotkau auf Ener Fürstl. Rath und Landes-Aeltester des Furstenthm^r C«Ernst Julius, Graf von Gellhorn, ward bey demrolo VI. Cammer-Herr und Ober-Amts-Rath >"

Schief, curios.

* (Fellig, (Jacob) von Utrecht gebürtig, war ein^,, Echer fisch-mahler, und stellte sonderlich die fische auskunstreich vor. Als an. 1672. die Franzosen sich der Mc,bemeistert hatten, und er schlechten abgang strner wfieng er an Portraits zu mahlen; es gerieth ihm av^ ,v,ebeit sehr übel, und sein aewinst nahm dadurch v"

vermeynet hatte. Sonsten nennet man ihn aucher sich dann auch öfters also geschrieben hat. ^hte K

(Zellius, (Aulus) ein Lateinischer Orammatwus, ^ EAthen um das jähr i?o. unter dem Kaystr gelEj-hat ein werck, genannt Xoclss stttlcD, in 20. vumvfferden, eine sinnreiche zusammen-tragung unterfchl^^^v. ^scher und philosophischer anmerckungen in M , riot»sind aber einige dieser bücher verlohren gegangr'AMe,»,,die innhalt der capiteln annoch davon übrig- -..jsse,' .e-sonderlich Voßius, behaupten, daß er Agellmv 0ches Petro Lambecio Materie zu einer eigenen mn >geben. antkroxol. lib. XVI. a

äs analog. * ^

(Fellius, (Cneus) ein alter Hiüoricu8, welcher ^§)io»Ät>no8 geschrieben, und öfters von Aul. GelliolwUalicarnsstLo mit rühm angeführet wird. ..

c. ;6. lik. I. 8atum. c. 16. -

(Fellius kulcu8 , ein Ilistoricus , dessen Tvebe^ ^gedencket. Es scheinet, daß er in dem lu-^

Einige nennen ihn Agellius, aber ohne gründ,txranni« c. 2s. cle Hilt. I-at. lik. II- 0- ^

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(Fellius oder Gellus, oder auch Gallo, (AMptista) war zu Florentz von armen handwercks-»« M .p

ren. Er selbst war ein schuster, und hatte in ^nicht studirt, brachte sich aber durch seinen flAk aiM"^und durch den hernach angewandten fleiß )N wMdeÄI^-daß er vor einen von den vornehmsten auf d^ ,xjeFlorentz geachtet wurde. Er starb an. is6;. oder,nus will, an. i z 86. Er hat in seiner spräche A-'Ukil>nen Lchben, auf die art, wie Lucianus, die wegen des v ^vorblickenden Verstandes hoch gehalten werden -von denjenigen fehlem rein sind, welche man 'scharff,zu tadeln pfleget, als da sind die allzu beOM '^M^ydann auch die gar zu freye, auch.oftmals E l-zu schreibm. Er hat auch einige buchet aus de'V^Z- *ubersetzt.* 7 A«E, lik. XXXI V. ün.

^ * (Fellius, ist der nähme eines patricischengeOÄCn. Geüius war Pompeji Lieutenant indem »see-rauber. In dem nemlichen jähre, von eev" ch,s ^ ,v^Rom 682. und 70.. iahr vor Christi geburff 1"^

der vatter Lucu Gellii Poblicolä, welcher s^die^,,

M. Coccejo Nerv« ü. V. L. 718- ä. 6. ^g)on d^,„Esten Römischen Magistratur erhoben worden. der « <steu Gellio spricht Dio, wie folget: " ÄLhret wvL E.. menschwörung wider einige Grosse uberftw^ er>v^^ cuwurde er doch nicht zur strafe gezogenwelchemgnade, aus betrachtung des ansehens, i» w p deryerl'Znigen seiner besten freunde gestanden « -§qen, 1, seine'"freundschafft, die er selbst mit ihm KMeEeite Ä-aber ferner genauen Verbindung wegen m» ^yer W.ybruder,und,mil Caßio. Dieses verh.nde ^§aß ^

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lrum dennoch nicht ab, sich auch an H>w ,/d»^

gen, und zwar gieng es ihm wieder ungm .^ermmdie mutter dieses verrathers, entdeckte das » ^b esanspinnungen wider Caßium, und ymi^ M M«i«..

um ihres eigenen sohns Unglückihn wartete, sein widergesetzlich"