'' ljngen
" «unl>>
g e
^«na Mißlingen ; auch brachte sie es nach der entde-»eln sie dem söhn gnade und Vergebung seines fte-
- !il>s n.Ä^hmens erhielte. Aber auch hiedurch ließ sich Gel-" ihäte^. Ässern, er verließ nochmals die partey seiner qut->' tvnjj / und schlug sich zu der faction Augusti und An--> liK vr^Iuupt - feinde seiner ehemaligen vesten freunde.- lib. III. c7/c^o, in kikonsm L ncl k)ui-
»t.
reäit.BeUi
- t>!s.us, ein freund Marci Antonii, eines der T'riumviro-^nieli,,fernsten wichtiger gcschäffte halben in Iudäam ge-ll Anstobuli und Mariamne ansichtig worden, ward
Mtex^e schonheit also gerühret, daß er Alexandram die,e«chtbeyden glücklich priese, solche linder zur weit ge-lass?" vaben. Er riethe derselben auch sie beyde abschildern? njHt ' Und M. Antonio die contrefaits zuzusenden, und solltessRkki^mri, wann er sie gesehen, würde er ihro in allemA Alexandra ließ sich dieses gefallen, und da Gel-
uuch Rom gekommen, strich er die schönheit dieserAz,y'^Utobuli und Mariamne, mündlich noch mehr aus,Utbij^ach er davon , daß sie ehender jungen gottheitenAis. ^'Mer, geschöpfen und menschen gleich sähen, und vergaß?°chte er Antonio eine liebe gegen Mariamne erweckenA, Antonins gedachte, es würde zu hart heraus kom-' ^ne,n verbündeten Könige die frau abzufordern, undMe, h'"'baß er auch die eifersucht der Cleopaträ zu beförchtensstvdxs""ugte er sich Aristobulum an seinen Hof zu begehren;Ar vi-^er, welcher sich von Antonio feiner macht und wollü-Mcha'Ms halben alles zu beförchten hatte, schlug es best-^ einem höflichen vorwand ab.
war nach einiger Hiltoricorum meynung, Rol-^tafV^uen Hertzogs von Normandie, Vetter, und der er-s ^vis, dem Thibaldus Senior, sein söhn, succe-N°r, Me meynung aber findet bey den Gelehrten keinn,u?le -rutkores der Normannischen Historie von dieseml! ^vllonS § melden, und selbst Deniau, welcher die hisio-genau untersuchet, gedencket dieses Gellonis mit^ Er mcrcket blos an, daß Franco, Ertz-Bischoff
' eine conferentz zwischen Rollone und CarolosAfttj. i"wegx gchxacht, darinnen ausgemacht worden, daßN behj'und Bretagne Rolloni bleiben sollten, jedoch mit die-°aß er ein Christ würde. Er gedencket aber wederlüften noch her Grafschafft Blois, welche nach denA lvvrtz/ so diesen Gello anfuhren , ihm damals soll zu,b7>>jea, m seyn; welches er nicht würde vergessen haben,s«, hm? von diesen alten amkoribug davon Meldung ge-L lv^. - Sonsten, wenn Thibaldus Gellonis söhn gcwe,dAy, ^ nicht ein unversöhnlicher feind der Normänner ge,kr war, und man hätte ihn nicht einen FürstenK Geb ^nennet. biü. äs Llois. *
»^dsi^Ne^vder Saint Ouillem äu Oesert, eine berühmte
l«»?^ w'^btey in der vicsces von Lodeve in Nieder-Lan-A^est.sMan. 804. durch Wilhelmum, Hertzog von Tomti, ? Worden. Sie sicher anjetzo unmittelbarer weise>l> >Men »Wgen stuhl , und hat die gerichtbarkeit überUsshe sirch-spiele von St. Barthelemi und St. Laureat,A. der dabey liegenden kleinen stadt St. Guilem be-
' (Antonius) ein Jtaliäner, von Verona gebürtig,2 ?ber„ helfte des XVI. ÜLLuli, und trieb das becker-W« ? von « . y er auch einen theil der zeit auf die Poesie,
V? M lw"Wr vortrefliche Stäben hatte, zu wenden pflegte.
tku^vex Ihm viele Sonneti, davon einige an. 1584. an«»Edljch'^ 88 . heraus gekommen, und worunter sich un-iikAlllier,, Wcke^ befinden, die noch heut zu tage selbst vonlsiz, l^,yy astimiret werden. Verona illu-
s^I^skch ist eine freye Reichs-stadt, von nicht fonder-^nMsckÄ?em kleinen fluß Kintzig,in der Ober - Rheini-^ „Aieapn Mktterau , z. Meilen von Hanau, nord-ost-Am i;4S- ist sie von dem Kayfer Carolo IV.Vuein-kUltthern zu Schwartzburg und den Grafen zu!!»d'>ssa>i>t k-??berg verpfändet worden, welche darauf sel-Gra//?urg, an. 14^6. dem Churfürsten in der Pfaltzüberilssm Hanau-Müntzenberg vor 8000. fl. wieder-IVAchte cEr^' Aus diesem fundament haben die beyde«k»K es Mauser bishero gesucht, die stadt gäntzlich zu eximi-y«. 1708. so weit kam, daß sie von ihnen or-M e^leder 1,^, auf interposition der benachbarten StandeMi ^ der wurde. Ob nun gleich diese einwendet,^.sieben Landung ungeachtet, eine immediate Reichs-olyichts ^sv hat sie doch, währenden dieses streits, demÄ" kev^Muiret, ist auch der zu Nürnberg an. i6;o.
!!8s
K°,geschMion nicht inseriret worden. Es ist auch eindem Rhein, welches sich Forstmeister^ Ä.ML".nnu>et. An. .716. den ;. aug. starb zu^»E.^gebi?^ Benedictus des Teutschen ordens RitterAh u Wal, Lomwenämor zu Mergentheim und
w'cb Groß-Teutschmeisterischer geheimer^lllb^inckpsr Hofmeister. 6sogr. meä. revi ,
' b. R g, anns beschreibung von Hessen, p. 18». leg.' tlisstr. xr-etsns x. 624.
g e l 72 /
Gelnhaukn, M< bürg ) i» ,m bey dir stadt G-lnhaast»in der Wetterau gelegenes Relchs-schloß, den Ganerben vonGelnhausen zuständig, welches der Kayfer Fridericus I. ersbauet, und um an. 1144. selbst einige zeit bewohnet hat. Alsaber nachgehends gedachter Kayfer nach Italien, und von darins gelobte land gezogen, ist diese bürg einigen adelichen ge»schlechter», als den Schelmen von Bergen, Forstmeistern vonGelnhausen, und Küchenmeistern von Gelnhausen ihre woh«nung darinn zu haben übergeben, und ihnen ein bürg - ftiedeertheilet worden, wie sie untereinander leben, und das re->giment sowol über die bürg, als einige dazu gehörige Reichs-Ge-richte führen sollten. Welchem nach diese Ganerben berge»stall zugenommen, daß vor dem ;o. jährigen kriege eine grosseanzahl derselben gewesen. An. 1149. ist diese bürg,samt derstadt von dem Kayfer Carolo IV. an das Haus Schwartzburgum den aus selbigem Hause Herstammenden Kayfer Günthernzu befnedrgen, zwar versetzet, doch bey allen freyheiten ge-lassen worden. Nach diesem aber ist solche pfandfchafft audas Haus Pfaltz und Hanau gekommen. Inmittelst ist dasburg-regunent von den Ganerben oder Burgmannen anfäng-lich durch einen aus ihrem Mittel erwehlten Burggrafen, 2»Baumeistern und 10.Beysitzern also geführet worden,wie es beyder bürg Friedberg jedesmal Herkommens gewesen. Inmassengedachter Carolus IV. an. i;66. die Burgmänner zu Gelnhau-sen in allen freyheiten und rechten der bürg Friedberg gleich ge-macht, und war dazumal diese bürg mit ihren sreygerichten beysolchem vermögen, daß sie höher in der Reichs-matricul als dieburgFriedderg gestanden. So ist auch diese bürg so gar von demKayserl. Cammer-Gerichte, besage eines Cammer-Gerichts - ur»tels von an. 1472. befreyet worden. Nachdem aber dieselbein dem;o. jährigen kriege, weil sie Kayserliche besatzung innehatte, von der Schwedischen armee belagert und in gründverheeret worden, als sind dadurch nicht allein viel adclichegeschlechter in grossen abgang gerathen , sondern auch die zurbürg gehörig gewesene Reichs-Gerichte davon entzogen wor-den , und wenig von den gerechtsamen übrig geblieben. Undweil die anzahl der Burgmänner sich so sehr verringert, sowird nunmehr das burg-regiment nur durch r. Baumeister undetliche Regiments-Burgmänner geführet. Lünigs R. A. x>art.jxes. sont. z. abth. 7. abs. ;. fortsetz. 2. von n. 149. bisi?5. winckelmanns beschreibung von Hessen, p. iüo. igz.äs civ. Imp. x>. 720.
Eielo, ein söhn Dinomenis, von geringer Herkunft. Er wardü. H. 26;. Olymp. LXXII. 2. L. lVI. ?49;. L. L. 491. vonden Syracusanern wegen seiner tugend und leuthseligkeit frey-willig zum Fürsten angenommen, ward hernach denselben so-wol als der gantzen üunl in allem sehr nützlich. Die Cartha-ginenser, welche auf des Terxis beständiges anhalten, unterAmilcaris anführung, in Sieilien eingefallen waren, und all-bereit die stadt Himera in grosse noth gebracht hatten, über-fiel er durch eine sonderbare kriegs-list, indem er an stattder Selinuntischen hülfs-völcker, welche Amilcar erwartete,seine eigene trouppen anmarschiern ließ, und also die feinde un-versehens in ihrem lager, da sie eben über der feyrung einesgrossen festes begriffen waren, durch selbige überfiele, zu glei-cher zeit auch mit dem übrigen volck aus der stadt rückte; dadann auf einmal Amilcar selbst erschlagen, seine schiffe ver-brannt , und fast die gantze armee, so sich über hundert undfünfzig taufend mann soll erstreckt haben, niedergehauen ward,Massen auch der kleine Überrest, so sich auf einen Hügel geflüch-tet, aus Mangel des Wassers das gewehr niederlegen muste.Gelo wußte auch diesen sieg sehr vernünftig zu gebrauchen,indem er sowol die gemachte reiche beute unter den Sicili-schen städten, auch bestverdienten soldaten ausweitete, als fürsich die stadt Syracusa mit nützlichen und prächtigen gebäudenauszierete; wodurch ihm alles je mehr und mehr zu freun-den gemachet wurde. Auch gab er den Carthaginensern frie-de , mit aufleguna zwey taufend talenten, welches sie derge-stalt freuete, baß sie auch feinem weibe der Damerete, einegüldene cron von hundert talenten verehreten. Er hatte nachdem vor, den Griechen wider Xerxem zu hulffe zu ziehen,als er von dessen grossen Niederlagen und gäntzlicher verja-gung aus Griechenland bericht empfienge. Wie kerne gefahrmehr von fremden obhanden war, that Gelo etwas, so keinerin einem zuvor freyen volck herrschender, ohne ihn, niemalsunterstanden, und von seiner guten und nützlichen Verwaltungden klaresten beweis geben kan. Er ließ alles volck bewaffnetzusammen kommen, begab sich alsdann ohne Waffen mittenunter sie, und legte von allen seinen Verrichtungen gleichsam ei-ne rechnung ab, wobey dann so fern gewesen, daß jemand ausder gantzen zahl ihm begehret zu schaden, daß vielmehrallemttfreudigem zuruffen ihm ihr sonderbares vergnügen über seineregierung zu erkennen gaben, denselben einen gutthaier und er-rettn des vatterlands nenneten, rc. Auf solche weise war fern re-qiment glückselig bis in seinen tod, welcher gesttzet wtrd mÄ. II. 276. Olymp. I.XXV. z. L. lVI. z z°6. N. L. 478. Lrs.ä-E K-«/«,, Iib. 1 I. L XIII. *
. OkKIFll, ein volck in dem Europäischen Scythien,fo audie Agathyrsen qrentzete. Sie lebten nur von milch, worun-ter sie blut von ihren Pferden mischten, bemahlten auch ihre lei-der mit mancherley färben, und konnten zu kriegs-zeiten lange
hungern-