Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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' Wurde an. 1544. General. Er hielt sich im fol«.-KvivxUre wider die Engelländische -vtte wohl, wurde nichtsan. 1557. abgesetzt, bekam aber an. i;66. seine, und starb an. i,74. Indessen erhielt FranciscusMx.,Wgen, Groß - Prior von Frankreich, der vormalsGliche .wir die galecren von Malta gewesen, an. i^7- diesei.z ""d nach ihm Renatus von Lothringen, sein bruber,i-' ?blcher aber an. i;66. verstarb. Carolus von Gon-H"Sere!Tour, Alberti von Gondi, Hertzogs von RetsU>» jab^uder, bekam an. 1574. die stelle, und starb in selbi-^rsckl:, Albertus von Gondi, Hertzog von Rets, Pair undsN von Franckreich, führte dieses Generalat an. 1579.aw 1602. Philippus Emanuel von Gondi, GrafR^eren, Ü < Alberti söhn, wurde an. 1602. zum General der^»dj ^ zum Ritter des H. Geistes ernennet. Petrus vonHertzog von Rets, Pair von Franckreich und Ritter.. orden, erhielt diese stelle an seines valters statt,

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damit er nur seine Person besser spielen könnte. Es wurden allecercmonien gebraucht, er auch mit einem weissen rocke angezo-gen , hierauf kamen etliche soldaten, als waren sie von demKayser ausgeschickt, um sich seiner als eines Christen zu versi-chern , und führten ihn vor den Richter auf dem rstsinro, all voeine säule der Venus aufgerichtet war, die er anbaten sollte. Al-lein Genesius erklärte sich abermals: er sey ein Christ, bäte denwahren GOtt an, nicht aber mit Händen gemachte götzen. Aisnun der Kayser sahe, wie Genesius solches aus rechtem ernst,als ein Christ, nicht aber als ein comödiant sagte, ließ cr ihn vooallem volck wichtig abprügeln, schickte ihn hierauf zu einemprs-feüo, nahmens Plautianus , welcher ihn auf die torkuespannen und gar übel zurichten ließ. Als er aber dennoch be-ständig blieb, schrieb er deshalben an den Kayser, welcher be,fahl, daß man ihm den köpf abschlagen sollte, so auch den 2;.aug. an. geschahe. com. IV. martyr. kam.

>, '»Mn^Edon Pont-cle-Courlay , und diesem an. 1661.U,»ckte -Marquis von Crequy. Als selbiger an. i6üy. ab-E^nve M.lt Ludwig Victor von Rochechöuart, Graf vonTonnay-Charente, diese stelle, und nachU ^ Joseph, Hertzog von Vendvme, welcher hierzu

ornennet worden. wem. ?.

^ icyen orden, erhielt diese stellen semes valters statt, * Genesius , ( Joseph) ein Griechischer geschieht - schreiben16; ?. ab. Ihm folgte g-ranciscus von Vlgne- aus dem IX. stLeulo , welcher eine Historie oder lebens - besclicei-

Oistcier« äe In Louronne. SoUvercklNeN V0Np. 226. *

Marals, von den geistlichen orden nennet man diejenige,

r^ucye aufsicht und direction über alle in Europa bc-

^>k>yxia'"aglieder einer gewissen geistlichen Societät haben.,?kiis d, ^brden auf den allgemeinen Versammlungen ihres!^rhll ^ch die mehrern stimmen der anwesenden Deputirten»Vkh,>,'""d zwar theils auf ihre lebens-zeik, theils aber nurM>i , doch daß jedes mal die Päpstliche bestäligungMen muß. Ordentlich residiern solche Generals zu^ do» ^,^'Pge, so ihre residentz in Franckreich haben , sind.Mstra». "Clsterciensern, von den Carthäusern, von den Pra-dn se ' von den katribus Orawrii , von der Cvngrega«Et q.Elistvn, von den Feuillantinern, von St. Maur,'»c '5"i äs Valence, von Grammont und von Sr. An-

N Hh^bridus, ein Francke, wurde an. 409. von dem Kay«fallen obersten Feldherrn aller in Rhälien , Norico,A»et. !s, vhd Pannonien stehenden Kaylerlichen lrouppen er-s» ^ hohe bebienung verwaltete er eine geraume zeitrühme, setzte sich auch dadurch beydem Kayser insKsk^vade, baß derselbe, Generido zu gefallen, ein se-id Ee vorher gegebenes gefttz wieder aufhob , vermöge des-M lvgx'^ugen, welche nicht der Christlichen restgron zuge-ht Dann öffentlichen bedienungm ansgeschiosien wur-Akgen ^etl Generidus ein Heyde, und auf kerne werft zuden Christlichen glauben anzunehmen, legte erMenung nieder. Ungeachtet nun der Kayser ihmdieses gesetz ihn nicht angehen , sondern er da-^!!^ens ' °wmen seyn sollte, so war er doch aus liebe vor seineAggen .»vssen auf tzemc weise zu bewegen, seiue amls-ver-wieder vorzunehmen, bis der Kayser obiges ge,""aus? "vfgehoden harte. XZ/-E-, V. 46. segg. Von' 6en Reichs-Hist. ?. I. lib. III. §. ,6;.

, soll ein Heerführer der Francken gewesenalten!! dem Kayser Valentinianv die Francken ausgx.-sl Wohnungen an der Donau bey Thracren, an den' l. mäe Luslsts Princip,ser. Lrunsllic. tom. I. p. 78 -. Aller» es sind dieses»I^enei-' heut zu tage niemand mehr glauben will.

als , ein Märtyrer von Arles, war ein Latkecliums.V^er ^^Diocletianus und Maximianus ihre verfolgn»«z»,jb 8«^ vs sthrlsten anfiengen , und bediente damals die stellebey der Justitz daselbst. Als er einsten ftrnenÄ ' oblag, machte der Richter, auf KayftrI.

Ordnung, daß alle Christen, welche den göttern8k>> solche- ,!?lwden, sollten hingerichtet werden. Genesiusk.°Mt zu papicr bringen, Ueß dannenherv alles lie-tz>Aiik ,„!?chlr sich gus dem staube, indem er sich der Marty-V?'Sen k^?"^"verffen wollte, weit er die laufe noch nicht'/ den,?^ Allein er muste dennoch darüber sein lebenV^cr d ,..^ bedienten des kr-ewris zu Arles verfolgten ihn,h,? stift öle Rhone schwamm , paßten sie ihm auf der'hrn. 11 , "t, und hieben ihm den köpf ab. Ä<-

"wri^roloZ. Itom.

^n^üanr j/j,-!? Märtyrer von Rom, lebte zu des Kaystrswar ftiner profeßion nach ein comö-!>>>d " s anfänglich die Christen auf dem rhesrro gewal»

!e>, vvich ^w?r dieses blos darum, damit er dem Kayser' nun , Üen mochte. Als er einsten ihre taufe vorstel-Vch ^gestE„ selbst des täusiings Person agirte, auch allesbewv" "wr, soll er ein aesicht bekommen haben, wo-lkx?- Bann! Worden, das Christenthum würcklich anzu,'buchen Mero er sich öffentlich erkläret, er wolle von' Man k^wistum anbaten, und allen götzewdienst ver««istvt , wlchcs anfänglich vor ein verstelltes we-ftn,

aus dem IX. sLculo, weicher eine Historie oder lebens - befchcei-bung der Constantinopolttanischen Kayser von Leone Lrmeno anbis aufBasilium Nsceäoriem nachgelassen. Dieselbe befindetsich im mannscript auf der Pauliner - bidliotheck zu Leipzig,und hat sie Bosius mit Theophanis LKronogrZpliia, und Syn--cello, der sie mit Genesis continuiret, heraus geben wollen.

äs kl. solepki tekimonio sen. 167z. c. 2. p. 24. Eehatte sie an. 16,2. schon abgeschrieben, und Reinesio commnni»cirt, der auch einige kleine noten am raub gefttzet. Diesesexemplar besitzet dre Jenifche bidliotheck, und die LeipzigerRäths-bibliotheck besitzet ein anders von Th. Reinesio. Gott-fried Wagner hat sie auch nach ihm heraus geben wollen, wel-ches auch Ludolph Küster und Georg Schubart zu Jena ver-sprochen. Gottfried Olearius hat sie auch schon aus oberwehn,len Loä. numulLript. kikl. ?:mIIinL I.ips. abgeschrieben, Latei-nisch übersetzet, mit noten erläutert, auch schon gäntzlich zumdruck fertig gehabt. Doch ist sie von allen diesen mcht zu ständegebracht worden. Hierauf erwartete man sie in der neuen Ve»netianischen aufläge der 8sr>ptorum lnllor. Lv 23 nc>ns°. Manfindet in Scylitä öoci. mauuioripc. in proem. tiistor. kipuci Labobeum krorrspt. daß, da er bisher Jvftphus Genesius grnennetworden, von Josephs unterschieden, und Genesiusnus, jener aber Jvftphus kxrankinus genennek werde. Dochist wol vermuthlicher, daß er Jvftphus Genesius geheissen.Warum er aber öxrAMinus heisse, und ob Constantinopel seinvatterland gewesen, ist nicht bekannt. Es scheinet, er ha»be daher seinen nahmen bekommen , weil er die llillorismrsmin-un geschrieben, kibliocksL. 6 rseL. V.;. n. 2;.

x. 620. 621. Liblivßr. anrig. 8. P. 174.

* Genessano, oder Gmezzano, ein flecken in Lampgnl»Kom-ins, zwischen Frefcati und Palestrma.

* Genest, (CarolusClaudius) ein Französischer Abt,und

Mitglied der Französischen Academie, war von Paris gebürtig,und besaß nicht allein in Humanioribus, besonders aber in denPoesie eine grosse geschicklichkeit, sondern übte sich auch mitgutem fortgang in der Philosophie, und wohnte deswegen sehrfleißig den physikalischen cvnferentzien bey, welche bey dem be»rühmten Rohault gehalten wurden. Er war Abt zu St. Vil«mer Augustiner-ordens , in der viosces von Boulogne, inglei»chen ordentlicher Almoftnier bey der Hertzogin von Orleans,und Lecretairs äs» Lommsu-clsinens bey dem Hertzoge vonMaine in der provintz Languedoc. In der Französische» Acade-mie succedirte er Claudio Boyer an. >698. und starb den 19. no--vembr. an. 1719. im 84. >ahre seines alters. Von seinenschriftcn find zu mcrcken : krincwe äs kkilokopkle ou llreuvesnaturelle« cls 1'Lxillence äs Oisu L äs I'Immortalits äsI'llme, die er in netten Französischen versen verfasset; Oiffert.lür la Loefie xakorale, ou äe I'Iävlw L äs LLglogue, nebstdrey tragödien, die er Zenvlide, Penelope und Joseph betitelt.Bayle will ihm auch die Moire äe (Marie« VII. zueignen,welche zu Paris an. 1696. in II. tonn« m ir. heraus kommen:es ist aber gewiß, daß dieselbe von Joh. Baptlsta äu Bos ver.fertiget worden. lettre« sä. äe Issairssu.

/-rkarnass. kranq.' kibl. äe Psseatre«.

X ist der nähme eines Ritter-ordens, sonst der or.den äe !a Loste äe Lenests genannt. Er ist durch König Lu-bovicum IX. in Franckreich an. r-; 4 - nach seiner gemahlin crö.nung gestiftet worden. Dann was andere melden, der ordenhabe erst von Carola VI. seinen Ursprung gehabt, wirb durchdas zengnis Guillelmi äe Nangis, der nur ii.jahr nach dem todeLudovici, und längst vor Carolo VI. geschrieben, vollkommen wi-derlegt. L.a Lencste ist eine kleine stände mir einer gelben blusme und etwas langen hülsen, so im früh-jahre und im herbsteblühet, wird in Ober-Teutschland Pfriemen, anderwärts auchpfingst-blumen geheissen. König Ludwig erwehlte selb,gezum stnnbilde mit den Worten: Lxaitat kumile«; wodurch evdie demuth anmercken wollte, wiewol dagegen Menetrler will,daß darinn das einige wort Mai« sey geschrieben gewe-sen. Das ordens - zeichen bestund aus den hülsen dleftr psingst,blume von schmeltzwerck , st na<H der natur gemacht: dar«zwischen waren goldene listen zu ftheu , mit durchbrochenenranken umgeben , so nnt weissem fthmeltzwerck ausgefüllet wa-ren dieses hieng an einer einzigen kette, an welcher untenein sbldenes listen - creutz z« sehen war. Konig Ludwig em-

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