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jähr sich mit Agatha, Graf Georgens zu Crpach tochter,vermah-let , so an. 1621. gestorben ist. Aus der ersten ehe zeugte er an.
Catharinam Ursulam, LandgrafOttens zu Hessen, undan. l?94- Annam Amaliam, GrafWilhelm Ludwigs ZuNas-sau-Sarbrücken gemahlin; an. i?9z. Marggraf H-nedrich,seinen Nachfolger ; an. 1596. Philipp, fo an. ^97. wiederverstorben; an. 1598. Carln, so an. 1625. zu Bologne in derPicardie, da er als Gesandter der Protestirenden Stande inFranckreich gehen wollen, verschieden; an. 1599. IulianamUrsulam, so an. 1600. verstarb; an. 1602. Rudolphen, soan. 160;. mit tobe abgegangen; an. 160;. Christoph, so inSchwedischen diensten vor Ingolstadt an. i6zr. erschossen wor-den ; an. 1604. Annam Augustam , so an. 1616. todes ver-blichen ; an. 160;. Sibyllam Magdalenam, Graf Iohanniszu Nassau-Jdstein gemahlin; an. 1606. Franciscam; an. 1607.Ursulam Mariam; an. 1609. Franciscam Sibyllam, welcheDrey nur kurtze zeit gelebt haben ; an. 1610. Sophiam Do-rotheam, und an. 1612. Ernestmam Sophiam, welche beydeimverheurathet gestorben. Aus der andern ehe zeugte er Aga-tham Annam und Elisabeth«»,, davon die erste jung, die an-dere aber ausser ehe verstorben. Nach diesem schritte er zurdritten, aber ungleichen ehe, mit Elisabeth Stotzin, ThomäStotzen , eines Amtmanns tochter, die ihm aber keine lindergebohren. Er sechsten starb zu Straßburg den 14. ftptemb. an.
16;8. Ke/acr'a cke intsr 6eorg. Lrickeric. A Vran-
cisc. vuc. Lothar, inssit. Zieglers labyrinth. Leben derMarkgrafen von Baden. *
Grafen und Hertzoge zu würtemberg:
Georg, gefürsteter Graf zu Würtemberg - Mümpelgard,verstorben an. i;;8.
Georg, Hertzog zu Würtemberg - Mümpelgard, gestorbenan. -699.
Georg Friedrich, Hertzog zu Würtemberg-Stuttgard, Kay-scrlicher General-Major, verstorben an. 168;. siehe würtem-Herg. *
Dürsten zu Anhalt:
' * Georgius l. Fürst zu Anhalt, beygenannt der ältere, warein söhn Sigissnundi, den derselbe mit seiner gemahlin Bri-aitta, einer Gräfin zu Querfurt, gezeuget hatte. Er muste nachseines vatters an. 140z. erfolgtem tode, eben wie seine bruder,von seinem vetter Alberto lll. viel ungemach ausstehen , bis esan. 141,. zu einem vergleich kam, krafft dessen sie die jen-seit der Elbe gelegene lande, nemlich Dessau, Lothen , Läppe-ns, Werlitz, Ragun, Jeßnitz rc. bekamen , Zerbst hingegen,Lindow, Hundelufft, Koßwick und Roßlau fahren lassen musten.Georgius nahm hierauf seinen sitz zu Dessau, und schloß an.
' 1415. nebst seinen brüdern mit Günthers, Ertz-Bischoffe zuMagdeburg , eine alliantz auf ic>. jähre, welche an. 1426. er-neuert wurde. Nachdem abgedachter Albertus III. an. 1424.mit tode abgegangen, begab er sich sofort nach Zerbst, undnahm daselbst als der älteste Herr seines Hauses die Huldigungein, behielt aber seine Hofhaltung vor wie nach zu Dessau.An. 14; 4 . trieb er den von Jtzenplitz, welcher der stadt Zerbstviel schaden zugefüget, zu paaren, und das jähr darauf erhielt ervon Friderico, Churfürsten zu Sachsen , die anwartung aufWalter-Nienburg. An. 14? 9. überließ er dem Rath und derLürqerfchafft zu Zerbst die Gerichte vor 1000. schock alter creutz-arofchen, und verehrte zu dem altar von St. Catharina inder Pfarr-kirche zu Dessau eine Hufe landes. An. 1441. be-fchenckte er das Augustiner-kloster zu Zerbst mit einer holtz-mar«cke. An. 1468. ließ er sich, nach Bernhardt VI. absterben , indem Bernburgifchen antheil huldigen; trat hingegen seinen vet-tern Rudolpho und Alberto fein recht auf die stadt Zerbst völ-lig ab. Er starb endlich an. 1474- den 21. sept. nachdem ersein leben über hundert jähr gebracht, und wurde zu Dessauin dem chor beygesetzt. Von feinen gemahlinnen und kindernsiehe den gefchlechts - artickul Anhalt. Leer»«»», k. v.x. 119.
* Georgius II. Fürst zu Anhalt, beygenannt der jüngere,oder auch der starcke, wegen seiner »»gemeinen leibes-stärcke,war ein söhn des vorhergehenden Georg» I. Bey seines vat-trrs leben hatte er seinen sitz zu Cöthen, und lösete an. 1472.nebst seinem bruder Waldemaro das schloß und die Gerichte zuHoym vor merthalb tausend Rheinische gülden ein. An. 1482.verkaufte er, nebst ftmen brüdern Sigismundo und Ernesto,das wüste dorf Nrendorf an den Rath zu Dessau. An. 1489.wurde er von Johanne, Churfürsten von Brandenburg, dein ereinige summen gelbes vorgestrecktem Statthalter über Crossen,Corbus und Peitz ernennet- Er f«rb an. d«, 25. april,und wurde zu Ballenstädt, welches er mercklich reformiret, inder Stifts - capelle beygesetzt. Von ferner gemahlin siehe dengefchlechts - artickul Anhalt. SeEE k.V.p. 125.
Georgius, Fürst zu Anhalt, war ein söhn Ernesti undMargareihä von Münsterberg, gebohren an. ,507. Er wurdein der jugend , nebst seinem bruder Joachkmo, zu dergottes-furcht und guten studien angehalten, und im rr. jähre seinesalters, unter der inspection seines Vetters Adolphi Bischosss zuMerftburg, auf die Universität Leipzig, allwo ihn A. Georg
geo
starb B
Held sehr weit brachte. Als er 19. jähr alt war, vjetztgedachter vetter Adolph , worauf er zu dem»schritte, und in dem 22. jähre seines alters von Alben mckfürsten zu Mayntz, den Hof-Räthen zugeordnet wu»^lehre Lutheri war er anfangs sehr zuwider, nachM^ , All-bekannte er sich nicht nur öffentlich zu der AugspMsfeßion, sondern suchte auch dieselbe nach allem vermoos inzupflantzen und zu befördern. Insonderheit thatet
den Anhaltischen landen, und ward geböten,lanchthonis epistcln zu sehen, eben dergleichen m M
Merftburg zu thun. Er legte sich mit grossem Wlesen der heil. Schrift, der Kirchen-vätler, der 0 " ^ Ed anderer geistlichen schristen, lernte auch G w,
! Griechische und Hebräische. Seine glaubcns-E^^ F,
und
das Griechische und Hebräische. Seine glauvcnv-n^n„e«men über dieses an ihm , daß er auf eine gantz uns/ ,11^andächtig, fromm, friedfertig, qutthätig, "st-
und verständig gewesen. Den 2. aug. an. 154V U-, he»^Luthers zum Prediger in Merftburg ordiniren M
chem Stifte man ihn vorher zum Oo-ickjucor ernem> .MEsolcher zeit an hat er selbst oft geprediget, auch ander"functionen verrichtet. Bey der an. 1^48- zwifttM MgEfürsten zu Sachsen Augusts und der Dänische» ^ ßcAnna gestifteten Vermählung, war er selbst zugegm l, stlbßder schloß-kirche zu Torgau zusammen , und Jen ss^eiG,Hochzeit-predigt. Mit feinen brüdern lebte er M Ekeit, und war ihnen in regierungihrerländer ,
curiofen fachen redete er mit Sebastiane Aurbachw! «.MSchurfio und Jacobs Milichio. Von kirchen-streMLuthers (ohne dessen wissen und willen er sonst ,„e A.geringste; Änderung anfieng) Justo Jona und »ss
genhagen, fönst I). Pommern genannt. I» dervu r»e ^litteratur brauchte er Joachimum Camerarium, m .lerfchwersten provorkla in der heil. Schrift aus ven §ten und riribus der völcker expliciren muste. Er N« ^ schss'^und zwar imverheurathet. Von feinen hinterlalftn. ^
sind verschiedene predigten vorhanden , welchezusammen gedruckt worden, vitN Issoon ^ ftr>r
narrst, cke Oeorgio ünkaltino. sslü. ssetor» -
6eor§. kr. Lnllslc. xrocnM.
* Georgius Avibert, Fürst zu Anhalt, war der E,e Ej,Johannrs Georg» I. Fürstens zu Anhalt, den >l)M;gemahlin, Dorothea, die einzige tochter Joha'w^^hretzPsaltzgrafen ain Rhein, an. 1606. den>»>«'Hundte. Nach feines vatters an. 1618. erfolgte,» tode ^ ^ter der vormnndschafft seines bruders Joh. CaM.ihm an. 16; 2. Rabcgast, Kleutfth und Werlitz ab» ,verehlichte er sich an. 16,7. mit Johanna Eluadew, ^
ter Christoph»« von Krostgk, und versprach um, würde ^bey, daß diese feine gemahlin sich der FurstüclftU pew -M.anmassen , ihre künftige kinder aber nur beystände verbleiben, und sich die von Aribert g».
Als er nun an. 164;. den 14- nov. mit tode abs^Dsließ er nebst zweyen töchtern, davon die altem1682. mit Gebhard Siegfried, Edlen Herrn uP'^gio , Mjüngste aber Eleonore, an. 167;. mit IoHunuefen zu Solms, verheurathet wurde, einen M,,.sn>egsbert, welcher mit dem vatterlichen vergleiche
den war, und sich an. 1660. heftig darüber veiai^M^ecrslangem streit wurde endlich die fache an.mttteit, daß er sich einen Grafen zu Bahringen, w Mzu Walderfte und Radegast, seine schwesternUadEnen zu Bährinqen, und Frauen zu Walderfte urw hssagE
machtlgten die lehns-psscht, starb an. ^ 7 /' pe»Coblentz unverheurathet, und wurde, weil er 7 ^ 0 »"glauben angenommen, daselbst bey den Jesui»»
-«««». k. V. x>. 241. 24;.
Fürst zu Ost-Frießlünd -', MOAGeorgius Christianus, der andere ^ „ud Aland, ein söhn Ulrichs, Grafen zu Ost-Frußlano/^ war ^ ^
Ludwigs Landgrafen zu Hessen-Darmstadt ^ ^
febr. an. 1^4. gebohren. Als nach dem wd EF,EitGälterer bruder,Enno Ludwig, so m den^^^deebUerhoben worden, die landes-regterung antrar, ^„rer rnem jünger,, bruder, Graf Ferdinand EdE^^,ficht ihres Hofmeisters Jvhaim Philipps von aAPackan. i6;i. m Bmbant, hernach m Franckre,M^„rfur r pMvintzen verschicket. Er befand sich an. ^
milian Heinrichs zu Cöln comitat auf des, uwahl-und crönungs-tage zu Franckfurt m» ^
ftm obgedachter älterer bruder an. 1660, den 4 so K,
liche erben verstorben, fuccedirte er selbigem, ^ wcst^ftpiilM-Graf in der Ost-Frießländifchen rcglerung,einen Land-tag ausschriebe, stellteii ihm d»^^ „„ ^hzyth'für, daß er nach den concordatenbewilligung anzunehmen, und zuerst dE» ^g»»enhätte. Er gcrieth sogleich bey antritt ft»