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durch gedachten Hertzogs Vorschub zumket, Alleuburg erwehlet, und von dem Papst confirmi-W darauf die abgöttischen btlder und hayne mit gros-eigener Hand aus, brachte auch Pribiölaum, dereinem theile von Wagrien regierte, zur Christli-überaß"' und gab sich in ausbreäung der Christlichen leh-Miy Swste mühe, brachte es auch dahin , daß das Btß-Äbeck an ^"^uburg nach Lübeck verlegt wurde. Er starb zuund wurde in der von ihm erbauten kirche be-ll» , j,f Danckwerths beschreidung von Schleßwig und Hol-
^ p. 22«^.
Äll q^^stein, eine kleine stadt in der Eiffel, an dem flußIchch ^ovon sich eine linie der Grafen von Mander-
^i!au«Ü' "" Graf von Stade, wurde an. 9?o. MarggrafMj ^ bekam aber nachmals an. 9;?. von Kayfer Ot-Marck Brandenburg, und war ein mächtiger Herr.Ofv lib. II. öc 111. annal.
waren gewisse Rathsherren oder Aelteste,^»» bell« !'^o, nach der weife der Areopagiten, zu Lacedä-Mh worden. Es waren ihrer an der zahl 28. oderMlte fcribenten;2. und wurden vor dem sechzigstenn n Alters zu solcher würde nicht gelassen. Ehe dieMekea Manien, regierten sie nebst den Königen , und beob-el>d a. .M volcks interesse. Sie hatten eben fo viel macht>v»e * als die Könige, und konnten nicht abgesetzt wer-Alichx,, lerne sie nicht eines sonderbaren Verbrechens überzeuget11 b. VI. in L^curgo.
^etu8. *
Mh,? 0 Ntius , ein Bischoff, und anfangs Viac-0NU8 vonM, zu ende des IV. und ansang des V. ÜLL. Man"' i jii j vade sich gerühmt, es sey einsmals in der nacht ein
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l» ex gekommen, welcher schenckel von einem esel gehabt,M ex,'^ne mühte verbannet hätte. Amdrosius, nachdem erMg, ^°aganz vernommen, suspendirte den üiaconum von?k» - e, und befahl ikm, aus seinem Hause nicht zu wei-er nahm die flucht, und kam nach Constantino-
«U dasM seinen Bischoff anzugeben. Er machte sich
teunb ^wol durch seine intriguen, als glückliche Medicin„", ' durch deren mittet er endlich Bischoff zu Nicome-
M von Helladio Bischoffvon Cäsarien ordiniret wurde;!°i>» ein? dieses zu Vergeltung desjenigen diensts, da er seinemM sitzi„We stelle bey der armee zuwege gebracht. Chrysosto-'vn in einem Lvnoän, welchen er zu Ephesoan.4°».r" ihn die Bischöffe aber auf dem 87noäo zu Chesne setz-ein, welches jedoch nicht approbiret wurde.1 Her^ 'd- VI. c. 10.
?s>° iv.k^wö, ein Capitain, hatte sonst dem Kayfer Theo-?^dewi d>e Scythen gute dienste gethan, und diente nach-d»t!,n«'u>emgen Constantino, welcher sich in Britannien zumauswarf. Er wurde aber mit seinem Herrn unems,„jdn auch des purpurs zu berauben, hingegen Maxi-Mm/Nn seiner crealuren, an seine statt auf den thron zuܰüug s„7"Ug auch wurcklich Constanlem, des Tyrannen Con-iv"gesanN/ welchen der vatter Spanten wiederum zu ero-k" lu Ml hatte, verfolgte denselben bis in Gallien, und da er°?"te s/une in seine gemalt gebracht, tödtele er ihn, undM>vL„ M dessen vatter Consianlmo, der sich inArlesein-b^ter d'elte, also zu machen. Allein des Kaysers Honorii>«at,ax'd getreuer General Constautius kam darzwischen,K' daß °^en blosser nähme diesem Gerontio solchen schreckenK« nun seiner zu erwarten in Spanten zurück flöhe.L^u. ^svldaten wegen dieser flucht mchls mehr auf chmldmn Meiste ihn an. 411. in seinem eigenen Hause an,lein ,,'.?ueil er sahe, daß er sich nicht wehren konnte, zu-c-I'd tvdlete, und hernach sich selbst durch das Hertzi-u"""- Ub. IV. L. 40. üc lib. VI. c.
!w. VIII. c. 6. lib. VI.
c. i«.
j>,^ vderGiers, ein fluß in Gascogne, derbey Lel-A dkoni«^I°"ne fällt. Er entspringet oberhalb CastelnauDersa, '"? Estarac.l>-IerM' ^he Gerisau.
i,, Z ^^ovtus, (Jacobus) war zu Medoiv unweit Stol-^reytzMern an. 1^7. den 7. mery gebohren, und studirte
«bnrq Nd-, Coppenhagen, Königsberg, Rostock und
^'enta^echtsgelehrsamkeit, wobey er sich zugleich mEOaffMen sprachen, der Historie und andern galantenn übte. Er besähe auch Holland, Engelland undwurde nach seiner Wiederkunft erstlich Lonre-di>li,Okie^!.vatterlande, nachgehendS aber kiokellor Lingus-> eines 2 ? und koeseos zu Greyphswalde, da erden^kiz?^tubr Uo?ori 8 lurls annahm , und an. ic
-»vc .. ' -. den
ftenegiwst tobe abgieng. Er hat IropDum LurapLum,und anderes mehr geschrieben. Götze,Nr' w. p , ^ Lruältor. Hühners genealogische biblio-
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ver n^'^u landern ausgebreitet. Tentzel halt da-«avme Gersdorf aus Gerhardesdvrf, wie dissts
geschlecht auch in aitm documenten heißt, contrahirt sey, wes-wegen sich auch einige nicht Gerstorf, sondern Giersdorf ge-schrieben. Grosserus erwehnt, daß die vielen dörfer, so in derLausitz Gersdorf heissen, ihrer ersten benennung nach Geren-dorste möchten geheisjen haben, entweder weil der in dem neu-gestistelen Marggrafthum Lausitz an. 9; i. von Henrico Lucuxsernennte Viarggraf Gero solche.plätze erbauet, oder weil ein un-ter ihm in kriegö-diensten gewesener Ritter, Geroni zu ehren, seinerbautes Ritter-guth Geronsdorf genennet hatte, welcher näh-me sodann leinen nachkommen beygelegt worden. Carpzov willbehaupten , daß das wahrhafftige vatterland des Gerstorfischenstammes bey Quedlinburg zu suchen, (allwo das dorf Gers-dvrs noch befindlich ) und am glaubwürdigsten dessen ur-anher-ren von den (lerunlbus herzuleiten wären, aus deren lenden sieentweder entsprossen, ober die adeliche dignität wegen ihrer wi-der die Lausitzer-Wenden erwiesenen tapferkeit erhalten hätten.Insgemein aber wird der Ursprung dieses geschlechts aus Bur-gund hergeführet, allwo es aus folgende weise in den Adel-standsoll seyn erhoben worden : Es hatte einer vom Adel, seinesvatters tod zu rächen, des Königs Rudolphi 1 . in Burgundtochter mit gemalt entführet, und sich mit ihr indem nahe da-bey gelegenen gerjien-acker verstecket, allwo ihn aber HeinrichSletiidors, Erasmi sohn, welcher bereits seine tapserkeit widerdie Francken öfters gezeiget, angetroffen , und nachdem er ihmein dein entzwcy geschlagen, die Printzeßin glücklich errettet.Diese so rühmliche that zu vergelten, hat gedachter König sei-nen vatter in den Adel-stand erhoben, ihn selbst aber zum Rit-ter geschlagen , und mit drey städten und etlichen dörfern be-schencket. Weil auch dieses auf einem gersten - acker geschehen,ist ihm zum steten angedencken einer so merckwürdlgen fache, dernähme Gerstendvrf beygelegt, und eine gebohrne Dorneckin,deren Gräflicher stamm noch heut zu tage vorhanden , aus demfrauenzimmer bey Hofe zur ehe gegeben worden, die ihm fünfsöhne, Rudolphum, Georgium, Sigismundum, Casparum,Hieronymum und Henricum gebohren, welche ihr geschlechtdurch eine zahlreiche nachkommenschafft verherrlicht. In denfolgenden zelten haben sie sowol in kriegs-als civil-bedienungenihre treue und tapferkeil erwiesen. Als an. 914. die Ungarn inTeutschlastd mit einem grossen schwärm einfielen, und eben da-mals Kayfer Heinrich der erste in Burgundten sich aufhielt,nahmen Albrecht, Heinrich und Bernhard von Gersdorf kriegs-dienste unter ihm an, und giengen dem feinde entgegen, demsie aber ein unglücklich treffen lieferten. Heinrich kam nochwiewol auf dem vierten Pferde davon , und warf sich in Pol-ckenham. Allem der feind setzte auch hier an, und brachte die-ses schloß in grosse noth, dahero der Graf Gerco von Pol-ckenham und Glatz, die besatzung desto mehr zur tapferkeitanzusrischen , demjenigen seine tochter Bertham versprach, wel-cher sich am besten halten würde. Die Barbaren wurden alsomit grossem muthe angegriffen und glücklich zerstreuet. DemHauplmanne Bernharde von Gersdorf wurde der preis des fie-ges emmülhig zuerkannt, dahero er nicht nur von dem Grafenseine rochier, sondern auch die zwey schlösser Polckenhain undGlatz nebst der gantzen deure bekam. Hierauf sollen verschiede,ne andere von dem geschlechte Gersdorf aus Burgund ihrenso tapfern «»verwandten zugezogen seyn, auch das schloß Pol-ckenhain 117. jähr innen gehabt haben, gleichwie auch etlicheranderer von ihnen besessener örter, als der gantzen Ruländi,schen Pflege, in der Ober-Laußnitz gelegen , wozu damals Gu-teborn , Deck, Frauendorf, Krappen, Lindenau, Leya, Zei-scholtz und Hohenbrück gehörig gewesen, gedacht wird. An.102z. hat Nicolaus von Gersdorf, ein enckel des obgedachtcnstamm-vatters, Helenam, eine tochter Fraucifci von Obelwitz,geheurathet , und mit ihr zwillinge, nahmens Babonem undRuth, gezeuget. Weil aber beyde wiederum frühzeitig ver-storben , hat er denselben zum andencken seinem in der heydeneuerbauten schlösse den nahmen Baboruth, oder wie es heutzu tage ausgesprochen wird, Baruth, gegeben. An. 1081.als Hertzog Albrecht von Oesterreich zu Kayfer Heinrich dem I V.nach Merseburg gekommen, hat er drey Rathe des geschlechtsvon Gersdorf bey sich gehabt, welche fünf Hos - Junckern ihresgeschlechts an dem Kayserl. Hof antrafen. Als nun dieses demKayfer hinterbracht worden , ließ er so viel goldene gersten - äh-ren machen , und einem jeden von Gersdorf eine scbencken, mitbeseht, selbige auf dem Hut zu tragen. An. 1097. hat Hansvon Gersdorf das Haus und dorf Tauber besessen. Heut zu tageheißt solches Tauchrltz, welchen nahmen es daher bekommen,weil dessen ältester söhn, Nicolaus von Gersdorf, Wider seinenwillen allzu viel dem schwimmen und tauchen obgelegen, unddarüber endlich sein leben eingebüffet. An. 1162. hat Christophvon Gersdorf eine von Biberstein geheurathet, und mit ihrWenceslaum gezeuget, so mit Henrlco VI. in Syrien gezogen.Nach seiner zurückkunft ist er an. 1222. zu Meisten verstorben,allwo er in der Dom-kirche begraben liegt. An.n?;- hat Con-rad von Gersdorfgleichsalls seine tapferkeit gezeiget, und des-wegen das schloß Lüppizsch verehrt bekommen. An. 1,7z. ka-men Erasmus und Abrahamus von Gersdorfaus dem gelobtenlande zurücke, und der letzte schenckte ein Miß golden Marien-bild in das kloster zum Scotte» zu Wien; Erasmus aber ist fünfjähr hernach Probst im kloster Naumburg worden. An. 1209.befand sich Wennel von Gersdorf auf dem turmer zu Worms,und hatte die ehre bey dem abend - tantze mit des Hertzogs vonMecklenburg tochter den vorreihen zu fuhren, sott auch selbiges
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