Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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Hi^SSleflen, allwo man unterschiedliche alte Ritter-sitze,«lich ober Gersdorf genannt, findet, hat dieses geschlechtülten zeiten her floriret. Albrecht von Gersdorf auf»es Ee, Grabe, rc. bediente in die ;8. jähr die stelle ei-»e. ^Meisters bey der Fürstin Hedwig, und zeugte söh-K„z Elchen Wilhelm Probst zu Magdeburg, und Fran-M^^bvvgt worden. Christoph, des Teutschen ordens

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an., 1427. die stadt Schweidnitz wider die Hus-

1427. ole

»iit Lksti ^eschützet. An. 1414. waren Thomas und HansA Heryoge Ludovico von Brieg , auf dem Lonciliodu, Melchior wurde an. 1507. zu Leipzig Ooctor Hi-^-s. d'ä L^°b i» Breßlau an. r;z8. Christoph war an.

Grundergischen kreises in dem Fürstenthum Glogau^l,s.x,'^Itester und Rittmeister. Rudolph zu Wetchau,Mb und Hertzoglicher Oelsnischer Ober-Amts-Rath,M«,1629. Heut zu tage flvriren in Schlesien die Frey-^lschxi, Gersdorf aus dem Hause Seichau, in dem Jau-"" , Deren ordentliche stamm-reihe wird mit Geor-

MZ . - sim das jähr izoi. gelebt, angefangen , dessen enckelSeichau, Waltersdorf, rc. Kayserlicher Rath undU ^ pxx Fhrstenthümmer schweidnitz und Jauer, starbUnd hinterließ Georg Rudolphen, der gedachten Für-^H ,uier Ober-Rechts-Beysitzer, hernach Kayserl. Cam-7», und Ober-Amts-Rath in Ober-und Nieder-Schle-

M^sswer den Freyheitlichen character auf sein geschlechtNebx».j - Von seinen 4. söhnen ist Christoph Ehrenreich aufMxz Mu, der Fürstenthümmer Schweidnitz und JauerAuster, Georg Rudolph aber, Kayserl. Rath, undIn -Mfen-stand erhoben worden.

Mr hMuren haben die Herren von Gersdorf wichtige gu-. !>en die aber meistens an. 1621. bey damaligen un-lpMsiiret worden ; doch haben sie Cholditz , Chemnitz^>i behalten, bis sie zu ausgange des XVII. üe-

. 3 >l Läßlich ausgestorben.

s»Gissen ist Grieben ihr stamm-haus; denn Friedrichj^bvrf auf Weigsdorf zog mit dem Marggrafen Al-.„r^ussen, als Oberster über bin regiment küraßirer,Grieben geschenckt, und stiftete daselbst eine

Arsd^Dänemarck stammen her von Caspar Christoph von^ aus der Ober-Laußnitz dahin gewendet hat.

Losmugr. llb. III. praüns im Adel. Europa ,tzOk», Dreßdn. thron. annal. 8sx. , tpro-

— ?. 507. in mcmor. ksmil. Oersc!o>f.

luis oral. k. I. x>. 459. leg. in der

bllna Mn chronick pastrm ; Teutsche oration vomK-^ersd^§ ulten Herkommens des Adels. /c. von

^siers 0 kamilie Ursprung. amig. Iwlat. iüx.

^ ^-«ußn. merckw. Schles. curiof.

^Hs^orf, (Joachim) zu Tundbyholm, Reichs-Rath undMdviss,M m Danemarck^ ein söhn Caspar Christophs von

Herrn des guths Sabygardt, der aus der Laußnitzk>«ben ^7, gekommen, und darinnen das Jndigenat erhal--l. ^loll, und Ilsen Muncks, Jvelche ihn in Dänemarck

un-16-1

gebohren. Er legte in der jugend ci-tz.LNind in den studien, und begab sich in des Cron-m ^ ^vnild>iemarck Christiani, der an. 1647. vor seinem^ Christians IV. gestorben, würckliche Hof - dienstesid/„Ulid L' Reffen Cammer-Juncker er eine zeitlang gewe-li^gerr^uch in gedachtes Königs dienste als Hof-Mar-!>, s? ihn in dem letztem jähre seiner regierung zu

>»s», Lvenk^ath gemacht hat. Er wurde auch StatthalterV ^vrnkn^El, und Befehlshaber, hernach Amtmann derhalf an. 1648. König Fridericum III. erweh-E An, er bey seinem crönungs - atku den 27. nov. an.

in )>""er geschlagen, und bey ihm vor andern Reichs-V^n a^^sse gnade gelanget, auch an. 1651. an des de-^kb» Ersten Ulefelds statt, zu einem Reichs-Hofmeister,li^'^dein ^.Michs - Rath in Dänemarck gemacht worden.

Königlichen Cantzler,^kaggen ^

Christian Thomßen Seestedt,- der'?i>^en, war er an. rS;;. Königlicher Deputir-dereini ^nannte rescißions - vergleich zu CoppenhagenNiederlanden Abgesandten Nanning Kay-5». t^kgehvk» ' "ub der an. 1649. den 9. oct. getroffene ver-ru M '.und es wieder auf den fuß des den 1;. aug.r» k4^chsl.^"manopel aufgerichteten Vergleichs gesetzet wor-, er ,^^dtem Königlichen Cantzler und Ntcolao Trol-^/N seines Königs nahmen die alliantz mit den^lnAdaün-I.^Mfitiden, es damals zwischen Engeüand

verlanden zu einem kriege abgeschlagen;den Niederländischen Abgesandten, den von'Z und Amerongen , er nebst erwehntem

§>>>ss.^dnet Wendens.aug. an. 16;6. abermals zu schlies-V» v, Als sein König den i. jun. an. 1657.

sk h-^icire,?M wider König Carolnm Gustavum in Schwe-' 7 . l„n , war er abermals einer der Deputirten,I. NiX^Uleldten jahrs dieses bündnis mit denM 71 wie irländischen Abgesandten

<»le ..""'uuaiicac» erweitert und

Dieser krieg auf Schwedischer feiten dergc-^j 5 .übeME.en, daß König Carolus Gustavus unver-"d>e j^iu Mittels-fahrt-Sund und den Belt an. i6?8.Seeland glücklich paßirt, wurde er nebst dem

ge-

er-

Reichs-Rath Christian Schek an solchen abgefertiget, den frie.den zu offeriren, auch sie beyde mit den Königlich-Schwedi-schen Deputirten Cornifiz Ulefelden und Steno Bielcken zusolchen friedens-tractaten bevollmächtiget, die sie zusammen,vermittelst der Königlich - Französischen und des EnglischenLroteÄorls Gesandten Mediation, zu Costrup den 18. febr. ent-worffen, und hernach zu Rotschild den 26. desselben monatsvöllig ausgearbeitet haben. Als bald hernach der neue kriegzwischen Dänemarck und Schweden angegangen, befand ersich bey währender beiagerung Coppenhagen in solcher stadt an.1659. und wurde nebst Magno Horick und Olao Pasperg selbi-gen jahrs zu den wiewol vergeblichen friedens-tractaten, dieim lager vor Coppenhagen fürgenommen worden, adhibiret;denn ob er wol persönlich nicht hinaus gezogen, dirigirte erdoch das nsZorium. Nach des Königs in Schweden lodes-fall an. 1660. aber wurde der friede anderweits geschlossen,und Bornholm samt Druntheim wieder an Dänemarck abge-treten. Er war einer der vornehmsten , die dem Könige beyder Veränderung des regiments in Dänemarck, da selbiges Kö,nigreich an. r66o. aus einem Wahl - zu einem Erb-Reich ge-macht worden, an die Hand giengen, dahero er auch, alsder nähme eines Reichs-Hoftneisters extinguirt worden, an des-sen statt zum Reichs-Drozet und Präsidenten im Staats-Lol-legio verordnet wurde. Er erlangte auch die Hauptmannschafftzu Kallingdurg, und weil er bey der proclamation solchesneuen Erb-Königreichs, wegen kranckheit, dieselbe, als in seinamt lauffende, nicht verrichten können, that solche zwar derStatthalter in Norwegen , Nicolaus Troll, er aber ließ sichin einem stuhl auf das zugerichtete tssesrrum tragen, und lei-stete nebst andern Reichs-Rächen dem Könige den eyd, wohn.te auch den 27. oct. gedachten jahrs dessen erb-huldigung bey ;lebte aber nicht lange in solcher seiner neuen dignilät, svn,dem, nachdem er in seiner kranckheit von dem Könige undder Königin besucht worden, starb er den 19. apr. an. 1661.zu Coppenhagen, seines alters 49. jähr, 5. monat und 8.tage, wurde auch daselbst den ;. jun. in der St. Nicolai-kir-che begraben. Er hat sich an. 1641. mit Oelgard Huufeld,Heinrich Huitfelds aufBilör tochter, vermählt, die ihm io.Ander gebohren, und vor ihm den n. mart. an. 16-;;. jmjähre ihres alters verstorben. bist. Lsroli 6u-

üavi. ialerixt. Haknisickes, pag. 152.

i;;. 156.

Gersdorf, (Nicolaus, Frey-und Edler Panner-Herr von)auf Baruty, Breiting, Hauswalda, Hennersdorf, rc. König.lich-Polnischer und Chur- Sächsischer geheimer Raths-Dirs-ötor und Landvogt des Marggrafthums Ober-Laußnitz, warein söhn Nicolai von Gersdorf, Kayserlichen Raths und Ge-genhandlers, welchen ihm seine gemahlin Anna Maria vonLöben an. 1629. den 9. jun. gebohren., Den vatter vcrlohrer an. i 6 ;i. dahero die Mutter sich um so viel angelegenerseyn ließ, ihn bey damals kümmerlichen zeiten in der gott-seligkeit und guten wissenschafften aufzuziehen. Jm 14. iahreseines alters nahm ihn sein schwager, der ChurfürstlicheLandes - Hauptmann in der Nicder-Laußnitz , Loth von Min,ckwitz, mit sich nach Dreßden, um ihn von dar nach Dä-nemarck zu schicken, allwo er auf des Cron - Printzen ko,sten dem studiren obliegen sollte. Allein der Chur-Printz Jo-hann Georg verlangte ihn zu seinem Cammer-Pagen, und al-so muste er diesem befehl folgen. Hier wurde er aber, wiesonst wol bey Hofe zu geschehen pfleget, von den studien nichtabgehalten, sondern es munterte ihn sowol die inclination sei-nes Herrn, als ein natürlicher trieb zu erlernung der Grie-chischen und Lateinischen spräche auf. Nachdem er nun alsoin beyden sprachen guten gründ gelegt, wurde ihm an. 1647.erlaubt, nach Wittenberg zu gehen, allwo er sich 4. jähr aufdie Humaniora, ingleichen auf das sus kuklicum und kriva.wm gelegt, und darauf eine reise nach Franckreich, Hol-land , Engelland und Italien gethan. An. 16;z. wurde ervon dem Churfürsten Johann Georg I. zurück deruffen, undzum Appellations-Rath ernennet, gleichwie er in dem folgen,den jähre als Hof - und Justitzien - Rath verpflichtet worden.An. 1657. gieng er als Churfurstlicher Gesandter an den Kay.serlichen Hof, daselbst wegen absterben des Kaysers Ferdinan-di > 11 . die condolentz abzulegen, ^n dem folgenden jähre wur-de er bey noch wahrender wähl Leopoldi I. von dem Chur-fürstlichen LolleZio, nebst andern, an den König Carl Gu-stav in Schweden abgeschickt. Nach seiner zurückkunft ist ihman. 1660. die stelle eines geheimen Raths anvertraut worden,und 2. jähr hernach wurde er alS Chnr-Sächsischer Principal-Gesandter aufdem Reichs-tage zu Regenspurg ernennet, allwoer auch auf geschehenes Kaystrliches ansuchen bis an. 1664.verblieben. In eben diesem jähre führte er auf dem wegenden Türcken angestellten Ober-Sächsischen Kreis-tage das ve.redkorium, und wurde in wichtigen Verrichtungen an den Kay-serlichen Hos abgesendet. An. 16ger zu bey-legung der Münsterischen und Niederländischen Unruhen garrühmlich gebraucht, und an. '^ 7 'demgesamten Churfürstiichen Lolstgio und vielen Fürsten desReichs, so dazumal zu Coln eine Versammlung gehabt, nachFranckreich abgeschickt, da er denn das folgende ,ahr zu St.Germain vor dem Komge die propositlvn im nahmen des ge-dachte» Cvnvents tn Lateinischer spräche gethan, die medm-

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