Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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geleget, und dieselben wohl ergründet hat.

7 uifs , ötL. tom. V. x. i;;;. /«c-.

IlebrLL.

^Ni , ein söhn Ascher, und ein gelehrter Rabbiner aus. V,' ELulo. Er hat ein buch geschrieben, welches heisset,

. oder das geschlecht - register der pa-Wolfius hält dafür, dieser Gerson sey der ur-8ky h. '^genannten l-elilor Leer lifodrsel, oder der gren-^ei Israel, von welchem buche Menaffe Ben

>vvch„, ">Aert, daß es aufanrathen der Weisen sey verbrannt§»sWe' . indessen ist es doch auch gewiß an. 1691. wiederworden. Es ist mit lauter alten weiber-fabeln an-evn?eren sich die Jüden, wie es scheinet, sechsten und

""'vvini^ beschämet; übrigens ist es auf Teutsch, aber mitAn § ?e„ buchstaben geschrieben. Der Rabbi Joseph hatNachxMg davon auf Teutsch gemacht, unter dem titul:

der thaten der Röntge Israel, welcher zu" ln 8. gedruckt worden, ls^o-rr bibl.

, ein Rabbiner, Salomons söhn. Der Rabbi Ge-Mch einen Catalonier aus ihm, und weil er gemei-?»n Rabbi Moses Tibbon angezogen wird, so hält

M ein habe in der mitte des XIII. Istouli sioriret. Erk/'l!osophisches buch geschrieben, und hieß dasselben « , oder den weg zum Himmel. Es ist

d- ^tei> ^ strtheilet. In dem ersten handelt er von den vierAiNien/ von den lebenden und leblosen dingen. Ind!Aelt ^ redt er von der Stern-kunst, von dem Himmel, von^se„sck,'und Bartoloccius zeuget von ihm , daß er in dieserMgesgM Ptolemäo, Alphergano, Avicennä, und AverroiIn dE dritten theil endlich redet er von gött-N ^»Na- geistlichen dingen, und folget darinnen meistens den.Aedja Maimonidis. Dieses werck ward an. 1547. zuN lyq^.Meleget. In der bibliotheck des Vaticans hebet man7 >«Uch"'sscht davon auf, und in der Bodlejanischen befindetunter dem titul: Hiliorise naturalis, n. ;;8;.i^exg ' bibl. üebr«g.

A/vqx ^berger, (Marcus) ein berühmter Rechtsgelehr-A'r hj' 5 -1 ;;z. zu Buttstädt in Thüringen gebohren. Sein»^acobuS Gerstenberger, der daselbst Richter war.

V.^^de er vockor^uriz zu Jena, und bald daraufdem Grafen von Hohenstein. Nach diesem wardber,,- dem Hertzog Johanne zum Cantzler nach Wei-und weil er.zu grossem reichthum gediehen,viel güther an, worunter Dreckendorf, Schaucr-Se 9 "^uthal, und stiftete an. iSoo. einen frey-tischdjJüg^?UicHosoz in Jena. Zu Weimar gerieth er in eini-»k, "ud wurde von der Fürstlichen wttlwe daselbstiv» ^schuldiget, welche auch wider die belehnung sei-

. .. 7 in Altans

^Otestirte. Er wurde hierauf Cantzler in Alten-HL rr. ^letztlich Hof-Rath in Dreßden, woselbst er auch"s- an. 161;. verstarb, einen söhn gleiches nahmensder Hof-Rath zu Dreßden war. ca>

^or. tbsiitr. snnal. 8ax.

bx 5 .Äyd^berger, (Wygand) sonst auch Buddenbencker,j^.i» ^INbender, aus lat. Viewr genannt, zu Francken-

den 1. merk an. 1457- gebohren , war daselbstK Sei, '/der Geistlichen, auch Landgraf Wilhelms Caplan,h-ss sesnl^uf den Reichs-tag zu Worms begleitet, und da-i»d?^nes ^^^er-stadt das recht zuwege gebracht, daß sie ihrV ^gMner wieder führen dorfte. Er ließ auch einiges>>^ Exder kirchen bauen, und starb an. 1^22. den 27.

eine Franckenberqische chronick geschrieben, die«MNbeck^u Heidelberg 1619. in fol. gedruckt, auch in» dachen lstaliise oollsÄ. V. p. 14;. logg. einge-

' -(Martin) Bischoff zu Breßlan, war zuchx^ »y. Furstenthum Jauer, wo sein vattcr Rathsherr>»s/! ilei« ^7- den 8. mertz gebohren, und legte sich mit sol-eigx-V die Rechtsgelehrstmkeit, daß er mit ehren diebky^te ,!>„ .Enris erhielt. Der Kayser Maximilianus II.

I Ä ^rintr ^ ^OLretLNo und zum Informator seinekAi^ss'yen Matthlä und Maximiliani, erhub ihn auch inH Ca«k,' Nach diesem ward er Dom-Dechant zu Breß-AAe h/^ler bey dem Bischoffe zu Olmütz Wilhelms, end-V^anv i« an. 1574. Bischoff zu Breßlau, und Ober-es Dickte k 2 ber-und Nieder - Schlesien. In eben diesemdn der Kayser, nebst Andrea Dudithio und Mat-A ei^ /lau m Gcsandtschafft an die Polnische Stande,ay. "Anderer liebhaber der Historie, und vermachte,

' den 24. may starb, seinem 8 -cremrio, Wen-A thaler, daß er die von ihm nach ord-

^chckey Me angefangene Schlesische Historie vollführen,- ^ epj^uen sollte. Schles. curios. L. II. x. <^9.

^I^erstm H-l.

(Sebastian) ein .ILrn8, gebohren zu Bun-„7'dCbev»^?4-jun. hat zuWittenberg unter Melanch«k ^den '/udirt, sich nachgehends nach Italien, Franck-^stvrerlanden begeben, und zu Orleans in voelo-^^ünd er zu Franckfurt an der Oder kro-

bey der Akademie, wie auch Brau?

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denburgischer und Kayserlicher Rath worden, und an. 1601.den 1;. nov. gestorben.

Gerstungen, ein flecken in Thüringen an der Werra, miteinem schloß und Amt in das Furstenthum Eisenach gehörig.Es hat von langen zeiten her die Landgrafen von Thüringenzu Oder-Herren gehabt, bis in der Thüringischen unruhe zwi-schen Kayser Adolphs und Landgraf Alderti vsZsnerls söhnenan. 1292. der Abt Heinrich von Fulda, so des^raystrs bluts-verwandter und anhänger war, Gerstungen, Saltzungen undFranckenstein weggenommen hat. Doch an. 140;. hat Land-graf Balthasar Gerstungen wieder durch kauf an Thüringengebracht, und feit dem ist es auch bey feinem hause geblie.ben. An. 167?. im mertz liessen sich allhier ungewöhnlicherweise große schwartze vögel in der grösse eines schwans mitlangen halsen und meisten flecken auf der brüst, in grossermenge sehen. Sonsten stehet unter diesem Amte auch dasAmt-Haus Breitenbach mit dem städtlein Bercka an der Wer-ra , so viel daran Sachscn-Eisenachisch ist, denn das städtleinund Amt mit dem Heßischen Furstenthum Hirschfeld gemeinsind, doch die Hoheit und steuren ausgenommen, welche Sach-sen-Eisenach alleine zustehen. Der Heßische beamte ist zu Ber-cka. annal. kulä. p. 517. ;r6. top. 8ax. lnp.

(rVeZSi'tt Umring.

*<§ertmann, (Johannes) ein voökor Rechn und üna.tomicus zu Hamburg, ward daselbst an. 1671. den 21. dec.gebohren, ftudirle 5. iahr auf dem 6^mnris>o zu Hamburg,hernach zu Kiel und Wittenberg, gieng darauf nach gehalte-ner disputation cle kslpirstions über Leipzig , Prag und Wiennach Italien, und wurde an. 1693. zu Padua pstiiochpkiL LReciicin-e voüor. Nach dem reisete er auch Frauckreich durch,und begab sich durch Engelland und Holland wieder nach Ham-burg , daselbst er an. 17°». zum Armen-Reäieo auf dem pest-hof verlanget worden, welches amt er an. 1704. fteywilligniedergelegt, und sich wieder nach Wittenberg gemacht, balddarauf aber zum änawmiLo der stadt Hamburg erwehletworden , wo er den 7. may an. 171;. gestorben ist. k/mver.

St. Gertrud , war eine Nonne Benedictiner-ordens, auseinem vornehmen adelichen geschlecht in Teutschland. Sie wur,de an. i2<;i. Aebtißin des klosters Rodalsdorff. Als ,m fol-genden jähre die kloster-jungfrauen nach Heldetfenie transpor-tiret wurden, kam GertrudiS gleichfalls mit dahin, und hat-te ihre schwester Mechtildin zur gesellin. Sie starb an. 1290.wurde hernach canonistrt, und zu der schutz-patronin von Bra«baut angenommen. Sie hat Geistliche Andachten in schuftenhinterlassen. , Kick. litt. x>. 500.

Gertrud, Kaysers Conradi III. gemahlin, 0 ) war einetochter Beringen, Grafen von Sultzbach, der a^r. 1166. ge-storben. (L) Ihre schwester ward an den Griechischen Kay-ser Emanuel verheurathet. (c) (a) vixlom. sp. äs

rsb. vlrr-ch p. 16z. L 166. (b) Otts äs gelt. kriä. Ilb.

I. c. 2;.p-4i8- «le 5 . aä an. n66. p. 206. (c)

Orro ä. I. äe bell. laer. lib. XVI.

c. 2;. lnb. lin.

Gertrudenberg , Gertsberg, 8. Oertruäi« Rons, vorzeiten Rons ibittoris genannt, eine kleine bevestlgte stadt inSüd-Holland, an dem meer-busen von Bies-Bos, 2. oder;. weilen von Dordrecht, allwo viel lachst, störe und elstngefangen werden. Die einwohner glauben, sie habe ihrennahmen von Gertrude, Pipini des obersten Hofmeisters inFrauckreich tochter, welche an. 64;. in ein kloster gegangen;wiewol auch nicht unglaublich, daß sie von St. Gertrude.,welche in dem XIII. lLculo zu Delft lebte, benennet worden.Es hat diese stadt nach dem tobe des Königs Wilhelmi III.in Engelland aus der Oranischen erbschafft der Printz vonNassau , Erb-Statthalter in West-Frießland bekommen. DieHolländer überrumpelten sie an. r? 7 i- unvermuthet, nach wel-cher zeit sie zu verschiedenen malen bald von dieser, bald vonjener partey erobert worden. An. 1710. wurden hier zwischenden Aüiirten und Franckreich friedens-tractaten vorgenommen,welche sich aber fruchtlos zerschlugen. not. eool. 8el§.

0.7z. (-»rceEär««,, Lelg. topa^r. Lurgunä.

Gervastus Tilberisnsts, führt seinen nahmen von demschloß Tildury, in der provintz Esser an der Themse gelegen.Er war Königs Henrici II. aus Engelland enckel, sticke sichauch bey dem Kayser Ottone IV. in solche gnade, daß"er ihnin Ilegno ArelLtenll zu stinem Marschall machte. Er hat lei-digem ein grosses werck dedieiret, äs Otist Impsrialibus, wel-ches bey den Benediktinern zu Cambridge und in der Helmstäd-tischen bibliotheck noch in Manuskript lieget, woraus MaderuSseinen Lommenturium äs Xegno L ltsgikus Lomsnorum,6otborum, Ac. genommen hat. Er hat auch noch versthie-dene andere fachen geschrieben, so gleichfalls in manustript liegen,

als: Ilillongm sserr-L ssnÄX; äs Origine Lurgunäionuin; Tn-partitam Historism Angliso. äs Hist.

l)st. üb. II. s. ;6. p. 4?r.

Gervastus, Bischoff von Mans, warmem söhn HamoniSoder Avmonis, Herrn des schlosses äu Low, und wurde an.io,c. Bischoff. Herbert Bacon, Hugoms Grafen von Mai,ne Vormund, widersetzte sich dessen reeeptwn lange zeit. End-lich hielt Gervastus seinen einzug, muste sich aber bald wieder

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