Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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en sie in Makedonien und Thracien ein, und schlugen den Bür-germeister Sadinianum, welchen Anastasius ihnen entgegenschickte. Darauf gab ihnen der Kayser eine grosse summa geldS,damit er ihrer nur los werden möchte. Ovidius hat deren zumöfter» gedacht, weil er bey ihnen sein exiiium ausgestanden.

, lib. VII. äs rsbus Oeticis.

Geth, stehe Gath.

Oethes, ein König der Heruler, so an dem staiuäe iVlosotiäewohncten. Er kam zu des Kaysers Justinianl zelten nebst sei-nen vornehmsten Hof-bedienten nach Constantinvpel / um sichallda taufen zu lassen.

(Aetulia, ist ein grosses land in Africa an dem ffusse Niger/wo anjetzo ein stück von Biledulgerid und Zaara ist, welches vorzeiten die äusserste grentze der Römischen conqueten in Africawar. äs 8. ^ugurtk. , lib. V. c. 4.

not. nrk. ant. k. III. p. 220.

Gevalien, eine stadt in Gestricien in Schweden / wo derfluß Gesunda in den 8inum Lotimicum fällt. Nicht weit da-von sind berühmte kupfer-bergwercke.

Gevartius, (Johannes) ein berühmter Rechtsgelehrter/gebürtig von Brüssel. Er war anfänglich ein Advocat, undstund wegen der gelehrsamkeit, die er nicht allein in den Rechten,sondern auch in der Historie erlanget hatte, und anderer Verdien-ste halber in gutem ansehen. Von dem Ertz-- Hcrtzoge Albertound dessen gcmahlin Clara Eugenia, wurde er an. 1607. ernen-net , den tractaten wegen des zwölfjährigen stillstandes mit denvereinigten Niederlanden mit beyzuwohnen. Nachdem seine frauverstorben, wurde er Oanonisus und Ostlsialia zu Antwerpen,allwo er auch den april an. 162z. verstarb, seines alters 60.jähr. Er hat 2. söhne hinterlassen, Carolum, Decaimm und Oa-nonicum vom Turnhout, und Casparum, 8ecretsrium zu Ant-werpen. Er hat an verschiedenen zur Historie von Brabant ge-hörigen schriften gearbeitet, so aber nicht aus licht gekommen.

lib. Oxxxvill. lib. l. äs inä. Leib-

Win. steig. tom.IIl. äs lsript. siec.XVII. OeM.bibl. steig.

Gevartius, (Caspar) ein söhn des vorhergehenden, geboh-ren zu Antwerpen, an. izy;. Erstegte auch daselbst in demJe-suiter-Lostegio gute funäamsnta in den studien. Von dar kamer nach Lösen und Douay, gieng endlich nach Franckreich, undavancirte dergestalt, daß er mit unter die gelehrtesten seiner zeitgerechnet wurde. Nachmals wandte er sich wieder nach Ant-werpen , und wurde 8ecret3!-iu8 daselbst. Seine schriften sind:Dekkiones kaxiniairea:; stlekka; Diumpbua Luliriacus, Ls.

bibl. steig. p. i;o.

Gevaudan, ist ein ländlein im niedern Languedoc um Wen-de herum gelegen. Man hält dafür, es habe seinen nahmen vonseinen alten einwohnern, Oavsii genannt. Es wird abgetheiltin das obere und untere. Das obere liegt fast völlig im gebür-gt, und das untere ist ein theil von den Sevennes, gleichfallsbergicht und wenig fruchtbar. Das volck im Gevaudan ernehrtsich mit dem schmieden lind den manufacturen, die allhier starckgetrieben werden. Es hat einige kleine siüsse, als die Trucire, derLot und Allier. Die besten örter darinnen sind Mende, Javouxund Marvejols. König Pipinus hat dieses land dem HertzogeGaifer von Aquitanien weggenommen. Aber nach dem rodeCaroli Oralst hatte es eigene Grafen, von denen Stephanus an.ygo. in den Historien genennet wird. Er war ein vatter Philtp-pä, so mit Graf Wilhelm III. von Auvergne vermählet worden,und Pont» Grafen von Gevaudan und Forez. An. -271.wurde diese Grafschafft der Crone einverleibet. Jedoch führendie Bischöffe von Mende den Gräflichen titul davon.still, ä'äuvergne. still, lies Oomt. äs kroveus. still,äs louinusi L memoir. äs stangueä. L

stilloir. äs krovens. ?rga»rs/ Ue nouv. äesis. äs 1s

strsnse tom. IV. p. 40z. *

Geubach, ein vestes schloß in dem Stifte Würtzburg, wel-ches ehemals der adelichen famtlie Zollnev zugestanden. Alleinder Würtzburgische Bischofs, Julius Echter, kaufte es vor feinenbruder, welcher es fortificirte, und eine ansehnliche bibliotheckdarinnen anlegte, welche aber in dem dreißig - jährigen kriegevon den Schweden geplündert worden. Heut zu tage gehöretes den Grafen von Schönborn. Dräns. reäiv.

Geuder, genannt Rabensteiner, eine adeliche familie inFrancken und in dem Fürstenthum Anhalt, davon Sigismundzuerst erwehnet wird , welchen Kayser Rudolphus I. zu einemRitter geschlagen, weil er sich in dein mit König Ottocaro ge-führten kriege vor andern sehen lassen. Er ist an. 1278. gestor-ben, nachdem er mit feiner gemahlin das in dem Anspachlschengelegene schloß Cammerstem und nachfolgende 2. söhne bekom-men : i.) Sigismundum ll. welcher gleichfalls 2. söhne gezeu-get, davon Sebastian Landvogt nn Elfaß und Hauptmann inSchwaben, Georg aber Kaysers Caroli IV. Groß-Hofmeisterund Hof-Richter, wie auch an. i;;8. Abgesandter an demPäpstlichen Hofe gewesen. 2.) Hermannum, dessen söhn Hein-rich an. i; 66 . Neichs-Schultherfi zu Nürnberg worden. Veitbekleidete die stelle eines Kayserlichen Estoris bey dem Lehn-und Land-Gerichte des Burggrafthums Nürnberg, und giengan. 1444. als Kayserlicher Oberster Feldherr wider die Hußiten,mit tobe ab. Martin war erstlich Truchseß bey dem Kayser Fer-dinands I. nachgehends Cammer - Rath und KriegS-Oommilla-rius in Ungarn, allwo er in der vestung Pest das zeitliche geseg»

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nek. Jacob, Reqiments-Rath in der Ober-Pfaltz, ließ ^ pjein dem Anhältischen nieder, und erhielt bey CH"Ma>^jpp,würde eines würcklichen Raths. Dessen söhn, CanAwar anfangs Gräflicher Löwensteinischer Hofmeister m'ley-Präsident, hernach Kayserlicher Hauptmann M >uv'Schwedisiher Kriegs-Rath und Oommillsrius über oc> vckischen Kreis, nach diesem Anhältischer Rath, an.gesandter auf den Kayserl. wahl-und crönungs - rag/ ^ ick-fpurg, und Marggräfl. Brandenburgischer Rath, ^nerB^

" ' der gesamten freyen Reichs

tens General-virsÄor >

in Schwaben, Francken, und an dem Rheinstrom. - aislsich und seine männliche nachkommen das Erb-Scye«^' he»-in dem Stift Würtzburg erlanget, und ist an. ^ ^Von seiner ersten gemahlin, einer Schottin von Heu>»a^-

..r,.......,........... ..

^ 4. söhne, von der andern aber, einer Rabensteincrin.^

Hause Delau, keine erben nachgelassen, doch habenkommen den titul und wapen dieser letzter«, nachdem

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grasen zu Bareuth und Ober-Hauptmann zuPhilipp Carl, Anhältischer Cammer - Direktor »noRath. Dieser letzte starb an. 1694 . und hmtermv^xck"Georgen, welcher an. 1712 . die vätterlichen charac»und sich an. r?o 8 . zum dritten mal mit einerLettmatt vermahlte. Beckm. Anh. hist. st. Vil. ^elc^

* Geves, eine Herrschafft in der Grafschafft

an. 1649 . den iy. april von Philippo IV. Könige m ^ chrc»'Ludovico Franctsco Verreyken , Baron von Bonievzu einer Baronie erhoben worden. rroxn-

suppiem. tom. II. p. Z 7 -

* Geufräus, (Antonius) ein Johanniter -Il/sM ^, v/vgeburt ein Franzose, lebte in der mitte des XVl-A gai e»hielt sich eine geraume zeit in der Türckey auf. U-t,beschreibung von der Ottomannischen Pforte verftttw^Französisch, Teutsch, und an. 1977 . zu Basel Latem- '"/xEHoningerum Königshof, nebst andern schriften von s^unter dem titul: üuiX Turcic-e Orromanniciguo 1 r

tez II. gedruckt worden. bM

Geuharius oder al Iauhari, der berühmtexicoZrspKua. hieß mit seinem völligen nahmen rmael, Ebn Chammad, al Iauhari, und war om^hE,nation, gebohren in der stadt Farab, heutiges tM Aymnannt. Er lebte eine zeitlang in Mesopotamien 0 !hernach in Chorasan, da er sein grosses werckti, (d. i. InteZritas stinZUT) um ä. ües. ;yo. h. ^ xek /heraus gegeben. Es ist ein vollständiges Diktion^'bischen spräche, welches den amkorem in ein solm^^gs - -'jüsetzet, baß er bey den Arabern gemeiniglich stwamm ..^, 1 ,»8ermonis Antikes genannt worden. GleichMhg'/.Dab^ckzseinem Tiiefauro Ii'nA. Urak. sich beflissen dem Aw/' jhckf/z.folgen, so hat I. Golius sein Arabisch Lexrcon mem^^ico^dem Geuhari hergenommen, obwol beyde CM'/'-phi noch mühe genug gehabt, die unkommuMl (!,

Arabischen zu verbessern, und eine bey den ClMwche darein zu bringen. Geuhari starb ä. 11-8^.^/ ». M >1007 . nach Abulphedä bericht, nach anderer av» ' ^

Oa/r«,, in Dex. hrgb. ?acs.Ipesimen Lrab.

Gevio, ist der Haupt-flecken in der Evdgcn/iMschen Landvogtey Maynthal, an dem Maggla-w'v? Äscher

Geulinck, (Arnoldus) ein berühmter Niederm per«. ^

lofopüus in dem XVII. stsculo, gebürtig vou rM . alls„z.ch itk

bei, dem ttuäio der Philosophie legte er steh bad^Mssung der alten Römischen Mtlwrum, und erian- In'der Lateinischen spräche eine sonderbare fact»^ ^en/xjungen jähren lehrte er die Philosophie bey ir. i M

ven, und zwar die 6. letztere jähre auf dem M ^,cy E

grossem zulauf; als er aber (wie er redet) sthss p dEner siechen gelitten, begab er sich nach Leidem ss,x n>^ 1 ,i>»lckda die Philosophie privatim. Seine armuth a ^ ^ guw,»»,)und seine Widersacher, (welche ihn auf alle wAbesdem vorwand, er rede allzuschlecht Latern, Wägersso heftig, daß er entweder hätte betteln, oder v /^per ,,„ymüssen, wann nicht einige guthertzige männerberühmte A. Heidanus sich seiner in treuen ang ^ reco'ihn den Ourawrilma Dnivsrsitatis so uachdru Mdirt hätten, daß ihm die krokelilo kbiiosi dM^^gN m« y,wurde, da er dann aus die kläiolopk. Lartel ^jpen ch'sem rühm und scharssinnigkeit öffentlich b// ^ inan. 1669 . erfolgte, gelehret. Seine schrsskm -gi,a, ^e'Nsubtilitat und nachflnnens befindlich, sind. o e ^ säfuis stunäsmentis reüituta; liletapbyllLa v o" .

steripatetic.; INz-Iisa, welche auch Mit LaUS^ ^aus gekommen. Sonderlich hat ihm stl" ? variisLtbica, viel lob erworben. F-v

Ls. * . landBA

Gevres, ein kleiner ort in der FwnmßW^pijch e'^ Kne, welcher den titul eines Marqmsisss uno Poliertzogthums bekommen, wovon die famuie oemes sich zu schreiben pflegen. ^i„dre -» ^okbd'.'

* (Zevres, (Franciscus) gebürtig von S ^ herees von Charlres, gieng, nachdem er zu cha