Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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761
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.xx die Congregation der Benedictiner von St.Maur.

ge ches" Abtey St. Denis die Theologie lehrte, und eini-1699. drucken lassen, darinnen er von der ge-?i»e s^MIastjfchen lehr - art ziemlich abgieng, kam wider ihnunter dem titul: VbeologiL scüol-iüicke 1umu1u8Ner 83n-vion7Üsni8, heraus, welche er gleich mit ei-/ Tkeologise lopbiüicL lumulus kmeerior genannt,Miede,, Sonst hat er auch Defenüonem -zrnaläinsm ge-Maldi,^. darinnen er sowol den Benedictiner-orden, als auchCejyx A' wider die beschuldigung der Jesuiten vertheidiget,^cher V^oiogiL kiogmsrica ist nicht zu stände gekommen , an>7oi j„? täglich sechzehen stunden gearbeitet, indem er an.^ ü. kloster äs St. Pour^ain gestorben. k.e c?---/, bibl.

, eine von den ältesten adelichen familien in Thü-hat an. 144;. einen erb-vergleich der Grafen vonM z^ge, unterschrieben, und an. 1448. nebst an-c>'"-abel die grentz-scheidung zwischen Churfürst FriedrichHM. j8°g Wilhelm zu Sachsen zu stände bringen helffen.A M an. i;6r. als Heßischer Rittmeister, den Reformir-Uchs,Wnckreich zu hülste gezogen. Levin , Hauptmann zuMniav. - begab flch an. 1591. in die von den Hertzogen zu

MLwlderdas fluchen gestifteteGesellschafft. Carl, Fürstl.«eybxx^Ober-Land-Lommilssriub, florirte an.1690. Span-^ r-y^?,Mannsfeld. chron. item Adelsp. Ritt. ord.

8ax. xeoZr. ^en. x. 160.

^i»er^?^ldus, (Christoph) ein berühmter Rechtsgelehrter^ ' hat fich insonderheit durch seine grosse wissenschafftMer g,!'wr>e viele ehre erworben. Man kan .zwar das jähr°urt und seines todes nicht anzeigen. Er war aus demMy A- Er wurde von dem Hertzog und nachmaligenN Hvs.w - sten von Bayern Maximiliano unter die zahl fei«Kk sxj!'^athe aufgenommen, und ihm zugleich die aufsiehti> ' die«, Av anvertrauet. Dieser gelegenheit bediente erNe^^, Mehrte Welt mir vielen merckwürbigen, zuvor noch?! historischen Urkunden zu bereichern. Er machteMnij-j^helt durch verschiedene gelehrte wercke in den erstendes siebenzehenden jahrhunderts berühmt, darun«

8srsriilümorum LoMNX Oncum, >L guo-Liügie8, Antw. 160;. in fvl. An. 1620. ist»Mbst z-^u Augspurg wieder aufgelegt, auch an. 162z. eben

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i putsch heraus gekommen. Ferner Lüronicon

er^ . ^espergeliÜ8 in üsinsria, ante 3nnc>8 LD.kl w accesterunt varm cüplomsM stom. kontiücurn?»hler pervetusto, München 1611. in 4 . Dieses hat der. Ludwig feinen lLripwrlbus rsrum KermaniLg-LnMstel>8 aä Ll. V. iVlarg. kreüeri aster-sStsqchp LleÄoraw, München 1612. in 4. In

küssten g wd zwischen Frehero und Gewoldo noch mehrerewp.^ch/elt worden, welche beysammen zu finden indk, fo den titul führt : HexrseleniAtio steip. 6srm.

^8 vsrii cls 8. kam. Imperii ÜLgimine, Nurn-

ss»»,? 4- OrAtione8 lllberti Dungeris Jngvlst. 1615.

tAy jr^che Und klare weise und form, wie der seist desäs^tre." die Catholische Gottshäufer, Stifte und klösterl -^ligolst. 1617. in 4. kkErcr üilnnLLÜi in

^ ^62. Jngvlst. 1618. in 4. vslmea-

,/ueris ejusgue Loniiniuln, UNL cum dloinenclstore,

^9. m 4. Sein vornehmstes werck ist WiguläiU- IM !?poli8 8äli8burZsnli8 , welche er zu München an.»knIvjpx wer fortsetzung und gelehrten anmerckungen ini>iz lchrjftx^f auflegen lassen. Die allerrareste aber unter sei-

Defensiv Duciovivi lV. Iinzi. rstione eleäkio-r?42 » ^^ovium, Jngvlst. 1618. in 4. Gel. Zeitung.Er, ein»v.v-

^'"e Herrschafft, so zu Bugey, einer Französi-VN ^rechnet wird. Sie hat gegen norden die Graf-w, aea ' ^bgen osten das ländlein Band in dem Can-

Westen Bugey, und gegen süden wird sie von^rin» sie Rhone, und zum theil auch durch den, ^Ändert. Es liegt eine stadt gleiches nahmensgek,^. uebst ihrem Amte weiland dem Hertzoge vonßl>di ^Ner 1,' w dem Savoyischen kriege aber an.i;;6. dacls Vauä eingenommen, hat auch dieseük jK' wciWEt Gex sich ergeben, und den Bernern ge-';?s ^M deM^uch bis an. 1964. inngehabt, da sie selbi-D^^usanner-vertrags dem Hertzog restttmrt. An.VVw,^"«relch mit Bern und Genf wider die Savoyers^w^dlstx " das «nn N4>lnS <R<>^ nnn dieser lek-

städtlein und schloß Gex von dieser letz-i, ^4.bis ^rt; das folgende jähr aber thaten die Sa--k^s^aß six mann einen solchen einfall in dieses land-

?»e>y^den ^wn mit brennen, rauben, morden und wei-M e^We M^wschlich hauseten , ja vier jähr darauf vonNein Sl^afereyverübten; an. 1601. wurde endlichnnMns-schluß diese Herrschafft an Franckreichd ^bjMer .dessen regierung die einwohner eine zeitlang^ö^^Äe?dwn , bis endlich den Evangelischen nachM dl-y.^men, ^ellglons-sxervwLv die Konigl. eäuiks überd^ ' vg lhnm sonderlich an. 1664. unter anderm^ slich.' Hierauf wurde, ihre todten bey tags-zeit begraben2' addL?un wurden sie genöthigct, anderswo hülffe. girren sich derowegen an die Evangelifche Can»///. Theil.

tons, welche sich auch ihrer so krafftig annahmen, daß sie nachvielen instantzien von dem Französischen Hof endlich dieses er-langten, daß sie zu Sergy und Fernex zwo kirchen erbauen dorf,ten. Solche freude aber hat nicht langer gewähret, als bis inden martium an. 168;. da der Herr von Harley, Intendant imBurgund, nebst dem Bischoff zu Annecy mit 50. Dragonern und100. zu fuß in die Herrschafft Gex gekommen, das Evangelifchereligions-exercitium zerstöret, und die obgedachten zwey kirchenniedergerissen, welches auch ohngeachtet aller fürbitte der Evan-gelischen Cantons und der Nepublick Genf den kirchen zuMotn und Rußin widerfahren. Stettler, k. II. üb. V. p. 2n.üb. VII. p. ^7. L üb. VIII. p.; ;6. cbron. Las. üb.VIII.x. 640. IM. Dslv. ö/I8cr. üb. DI. ^«««. üb. XOVI.

rinnsl. sä bv8 snn. p.rv2i. Lc 1106. bist. univ.

tom. III. üv. V. L. 11. *

Geyer, eine kleine stadt in dem Meißnischen Ertz - gebürge,eine male von Annaberg, welche an. i;9?. ihren ansang sollgenommen haben. ^Lr«r Meißnische berg-chronick, x. 20. lg.xroär. Alisn.

Geyer, eine ur-alte Reichs-freye adeliche familie in Fran-cken, welche vermuthlich von dem in dem Marggrafthum An-spach, eine meile von Weissenburg gelegenen schloß und flecken.Geyer den nahmen bekommen. Sie hat an. 9)8. zu Magde-burg , und an. 942. zu Rotenburg den turnieren beygewohnt,und sich vormals sonderlich in dem Würtzburgischen hervor ge-than. Sebastian war in dem XV. stevulo Bischöfflich-Würtz,burgischer Rath und Amtmann, welche chargen auch fein söhnPhilipp besessen. Dieser war ein vatter Johann Heinrichs,welcher dem kriege gefolget, und Heinrich Wolfgang aufGibel-stadt nachgelassen, der an. 1640. gestorben. Seine gemahlin,eine Senfftin von Suhlburg, brachte nach seinem tode den i8.dec. des besagten jahrs einen söhn zur weit, und ließ denselbengleichfalls Heinrich Wolfgang nennen. Derselbe wurde an.1685. in den unmittelbaren Reichs-Grafen-stand erhoben, undan. 1689. darinnen bestätiget, auch an. 169;. zu Nürnbergauf dem Kreis - tage unter die Fränckische Reichs - Grafen zu sitzund stimme introducirt, ungeachtet die Fränckische Ritterschafftsolches zu hintertreiben suchte. Er hat von seiner gemahlinHelenaJuliana von Wolmershausen keine erben, daher er alle seineaüodial-güther, Unterthanen, deren bey 251. und gerechtigkei,ten an. 1704. dem Könige in Preussen in eventum mortis über-geben und huldigen lassen, welcher auch noch bey lebzeiten desGrafen seinen Cantzley-Direckorem bestellet, obschon der Grafsich auf seine lebzeit die administration, ulumkruÄum und da§vowm vorbehalten. Die drey Vogteyen, so derselbe besessen,heissen: Goldbach, nicht weit von der Schwäbischen Reichs-stadt Hake, wo die Gräfliche residentz ; Gibelstadt im Würtz,burgischen, ohnfern Ochsenfurt; und Rheinsbrunn im Anspa-chischen, ohnweit der stadt Rotenburg. preußische undBrandenburgische Staats-geographie, k. I. x>. ;;6.

Geyersberg, eine Gräfliche familie in Oesterreich, welchevon dem jetzt-erwehnten geschlecht von Geyer abstammet. Vi-rus Geyer hat an. i;7°. das nunmehro ruinirte schloß Geyers-berg bey Coburg in besitz gehabt, und sich zugleich davon genen-net. Barthel und Dietrich Geyer von Geyersberg sind deSKaysers Friderici IV. Räthe gewesen. Kilian Geyer hat umdiese zeit als Dom-Dechant zu Würtzburg, Mlex in fpirstua-Übu8, Probst zu Warstadt, und als krotonotsrius Hpostol.feäi8 gelebet, und in dem Fränckischen städtlein Rechts-Hoch-heim seine wohnung gehabt, allwo er auch in Neu-Münster be-graben liegt. Johannes Geyer, Kaysers Friderici IV. vertrau-tester Rath, Oberst - Schatz-und Land - Baumeister in Oester-reich , ( dahin er sich an. 1482. soll gewendet haben) hat imnahmen des Bischoffs von Negenspurg die Herrschafft Pechlarverwaltet. Mit seinem vetler Simon Geyer, Nieder - Oester-reichischen Land-Gerichts-Beysitzer, erkaufte er an. 1514. dieHerrschafft Osterberg oder Osterburg in Nieder - Oesterreich,dahero sich auch deren nachkommen zugleich von Osterburg ge-nennet. An. l;?9. fiorirte Christoph Geyer zu Jntzersdorf,Edler Herr von Osterburg, der ein enckel war von AdamsGeyer , Maximiliani I. Statthalter in Ober - Oesterreich.Dieser Christoph hinterließ Wolf Christoph, von dem hernach,und Johann Adam, Frey-und Edlen Herrn von Osterburg,dessen enckel gleiches nahmens den Gräflichen character erhalten,und sich Graf und Herr von Geyersberg und Osterburg aufWolfstein, Windpasing, rc. genennet. Er lebte noch an.1689. als Kayserlicher geheimer Rath. Obgedachter WolfChristoph hinterließ Maximilian»«! Adam , Grafen und Hermvon Geyersberg. Dessen söhne sind : 1.) Hector Maximilian,welcher an. 1714. geistliche betrachtungen über die vornehmstebiblische geschieht- in Versen heraus gegeben, und zu Regen-spurg lebet; 2.) Johann Ehrenreich, der bey dem Komge inPolen und Churfürsten zu Sachsen Cammer-Herr und Rittmei-ster worden. Zeuesl. üemm.

ox. DerM.

* Geyl , lat. e<->Ia, ein fluß / der in Ober-Kärndten sei.nen Ursprung nimmt, und sich unterhalb Villach in die Drawergießet. ,

Geyrfalck, ( Thomas) vi»Lonu8 m dem Münster zu Ba-sel , und beförderer der Reformation, war gebürtig aus St.Gregorien-thal in dem Blßthum Basel; fern nähme soll vondenen in diesen gebürgen vormals nistenden Raub-Vögten,

Sss; welche