Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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ihm hat man in Englischer spräche: äe Trimmte in

li>p^ ' Oommentar. in 8vmb. Lpoliol. ; Tks facrscl klftlo-Or täs D. 8cripture Lc. und in Latein; LoMnnmismÄ s" 4 . Sein söhn gleiches nahmens war zu Londen an.und in dem LolleZio 8. Trinitacis zu Oxford»zischerzogen, kam nachgehends an. i6;?. zu der theo-Legion in Oxford, und wurde eben wie sein vatterMejnj^^^iclstLsIo 8 Lko 1 se k-mliiue ereirt. Er war ein guter?»und Griechischer Poet, welcher in dieser kunst die Al-l,, » ^ imitirt, wie solches seine karergs, oder Lonatus koe-rn„!>^ 2. gedruckt, an den tag legen, sonst auch ein

L ex^nuna^n^?) Wahrheiten, so ihm auch wider die geS vÄ?^l '^.vorkamen, beschützet hat. Als man^ dxk Arnaud zweyten brief censirte, welcher

Ästiger, v Do^onne gewesen , behauptete er zwar

Theil? ^ E«»g,

so Arnaud

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ic>»2. gcvruerr, an vcn eng legen , Istigl uuee, e>»ej,,^uud des bekannten Th. Farnabii; er starb um die zeitPunschen kriegs, und liegt zu Londen begraben. ,^On. ie. *

Mein gbi'ß, eine Freyherrliche familie in Oesterreich, welcheBvß st!Wen nach von dem bey Herten stein gelegenen altenden nahmen bekommen. Sie ist schon an. i?48.?»g M bekannt gewesen, mästen Alberti Gilleiß ehe - stif--Oletrichs von Hundheim tochter im Lrclftvo 8catuumAn. 1480. fforirte Johann Gilleiß ; dessen uren-aMang hat den Freyherrlichen titul erhalten, und ist an.N»>iljx ,wrben. Des letztem enckel Wolfgang Georg hat seineAvig »u>t drey männlichen erben fortgepgantzt , von denenNffmWntz Anton, Panner - und Freyherr auf Sonnenbcrg,Kchts-S^ Cämmerer- und Nieder - Oesterreichischer Land-^bilia Mtzer, noch an. 1716. florirte, in welchem^ttz^^hristrna, verwittibte Freyin von Gilleiß,

> in welchem jähre auch

^ .. .on Gilleiß, des Ertz-

, > vdx. ?on Oesterreich und Printzenvon Asturien Leopold»,DvfniMerin und Gouvernante rvorden.

D»s

vyjn .. Kilt. inÜM.

Hil/b' (Printz von Bretagne) siehe Aegidius.

(Petrus) ?g!kor der Reformirren kirche an dem ortL' «lif?thal von Lucern , hat ausser etlichen streit - schris-Aey q^Ewhl seiner Obern, eine kirchen - Historie der Walden-sk/ Hcht«!"bn verfertiget, welche auch zu Genf an. 1644. in 4.

Sekreten , zu welcher zeit er in seinem 7;. jähre gewe-Tilmss'

r * ' oder Aegidius, siehe Aegidius.

ein^!. (X.) ein vortrefficher lVIatKematicu«, war an-bedienter bey Cartesto, welcher ihm auch die anfän-hexM/ofvphie und der Mathematic beybrachte. Glüot»Vc„ig'"ch in Engelland, und fieng allda an, verschiedenen»H >vie8»? watheinatifche lectionen zu geben, und kam her-m Cartesto in Holland, allwo er verschiedene Of-r armee des Printzen von Oranien in der Mathe-, ^richlete. Es trug sich aber zu, daß Andreas In-M die JpI^r von Samte - Croix, welcher sich damals auchb°M> ej,,.wnnatic mit eifer legte, von Cartesto begehrte, daß«hin süchtige perfon zusenden möchte, welche beständigV/ine«)Ue. Cartestus, »velcher eines theils seinem Gillot"ey^"andigen sitz verschaffen, andern theils aber durchE?, s"^ch°6um und feine Geometrie zu Paris ausbreiten."ho den Gillot dahin; es verstünde dieser auch^N^ie^wln der that besser als kein andrer damaliger lVIa-skj!,^n, Mdem er zeit genug gehabt, den geist Cartesii ein->,j° ° iiM.u^vesseu gedancken gründlich zu begreissen, dazu ihm« 7 ''che fahigkeit auch sehr behülflich war. Obwol erchule gegangen, verstund er doch etwas von derM - Englischen spräche , und war übrigens in sei-

* ""gemeiner klarheit und deutlichkeit. ,

^rbkn ( Germanus ) kre8bvti:r und Ooökor Meologisekrit^deich "«ne, war aus einem Pariser geschlechte entspros-> Wwos seines adelichen standes als seiner aufrichtig-H Ostens sehr belobt geivesen. Er brachte seine lebens-stz-, '» den, Sorbonne - Hause zu, und lebte sehr gering;Acht nöthig gehabt hätte, so schlug er sich doch^»d, gemeinste nothtvendigkeiten des lebens ab, und

^ My stssMe ehender zu rechter auferzrehung junger knaben>g, 7 Md erlernung fremder sprachen rc. anwenden,Mxs°>vvl x"wohl thun. Also machte er einen manchen tüch-M sv d^/wche als dem gemeinen Wesen gute dienste znr'cec ge^/« oder 600. waren, die sich dieses dien-N .k'ey in gxN ihm verpflichtet fanden ; daher »varen weniges„',^""ckreich, wo nicht von seinen lehrjungern Pfar->l> ^ bef^«x'' w Groß-ViLsrii und Officialen der Bi-ast.,"den. Es gab auch darunter, die sich nach derN'in^^bev M^.2ustitzien-Caminern berühmt gemachet,AedstA vjxi/^ssParleineutern gedienct haben , auch hat erA>t>° gefek-n 'IbeoluglL, beyder Rechten, und derjs!,'. nennete sie Gillotiner, und dieser" Ä kür so viel ehre, daß daraus allein eine muth-

» -.t ^r G.^^schicklicbkeit und redlichkeit geschöpft! »vur-li^ch^sbiideen^?^ Gillot war nicht nur in der Theologieihm gxÄch rn andern wiffenschafften, und wird son-die ^ iiaß er mit grosser standhafftigkeit und

über seine schriften gegeben, Catholisch und rechtgläubig, undfolglich annehmlich sey, und daß die fünf propösilionen überdie gnadenwahl, welche zu Rom von den Päpsten Innocen-tio X. und Alexandro vii. verworffen und verdammet wor-den , nicht orthodox seyen , dabey aber behauptete er auchmehr, als die andern thun dorften , daß in den guTikiombn»Knlki die Papste, ja die General - LonLilia sechsten nicht insalli«bei seyen, und dahero schloß er in seiner meynung, gr>oä Lr-nsläus klDretiLUL lit, ftris non Ilguet, und daß er folglichkeiner censiir schuldig sey. Er hat in seinem leben für mehr als100000. thaler an die armen verwandt , und doch niemalskein kirchen - guth besessen. Daher hat er auch nach seinem to-be keine Mittel hinterlassen, ob er schon seines grossen nahmenswegen es hätte thun können, an dessen statt hat er durch seinefreygebigkeit gegen den bedürftigen ein richtiges testament gema-chet , indem er es noch bey seinen lebzeiten exequiret hat. Et-liche Vobkore8 von der Sorbonne, und andere Geistliche, wel-che er auferzogen, haben seinem guten beyspiel nachgesolget,und gleich ihm das ihrige auf arme angewandt, so daß diesergute bäum auch nachdem er nicht mehr da gewesen, noch infeinen sprossen gute früchte zu tragen fortgefahren. Er starbzu Paris den 20. octobr. an. 1688. seines alters sechs und sechzigjähr.

EtUus, der dreyzehende König in Schottland, succedirteEveno I. dessen natürlicher söhn er war. AIs Dursti söhne, Do.chamus und Dorgallus, beyderseits nach der Crone strebten,unterhielt Gillus solche zwistigkeit listiger weise, und als er mitden Edelleuthen sich versammelt hatte, unter dem schein, denentstandenen streit zu entscheiden, bestellte er immittelst einige bösebuben, daß sie einen tumult erregen sollten , in welchem besagtezwey kompetenten ermordet würden; wie sich nun Gillus stellte,als wenn man ihm gleicher weife nach dem leben stünde, so riefer alle, die gegenwärtig waren, um hülffe an, und flöhe miteinem theil des Adels und einigen böswichten, die zu seinem vor-haben abgerichtet waren» nach Evonium, einem von Evenofortificirten castelle. Nachdem er sich an diesem besten orte in st-cherheit gestellt, hielt er von einem hohen ort des castclls einelange rede zum volck, worinn er auf die Hartnäckigkeit der ge-dachten zwey brüder schalt, und die Meuchelmörder verfluchte ,letztlich aber meldete, daß ihn Evenus so lang, bis ein neuerKönig erwehlt würde, zum beschützer des Königreichs gesetzt hät-te. Als das volck solches hörte, glaubten sie es ihm zwar nicht,jedoch weil sie sahen, daß er an einem wohlbevestigten orte war,musten sie zu abwendung eines besorglichen grösser»» Unheils et,was thun, und erklärten ihn dahero zum Könige. Weil er sichaber nicht vor sicher achtete, so lang als jemand von Durstinachkommen im leben wäre, so beschloß er alsofvrt seine enckelumzubringen, und ermordete demnach zwey von ihnen, eineraber entflöhe. Solcher gestalt verfuhr er auch mit allen, so vondein Königlichen geblüte noch übrig waren. Darauf schlug sichder Adel »vider ihn zusammen, so, daß sie ihn mit seinem an.hang erlegten, und nach Jrrland zu fliehen nöthigten. Von daraus erneuerte er zwar den krieg , allein er wurde bis dahin wie-der verfolget, überwunden, und von Cadovallo, des KönigsEvent General, erschlagen, welches im dritten jähre seiner ange-fangenen Legierung, und ohngefehr im vierzigsten jähre vor Chri-sti geburt geschahe. , Kilt. 8cor.

Gilolo, eine von den Moluckischen insuln , auf dem India-nischen meer, welche ostwärts das land Papous und westwärtsdie insuln Celebes hat. Sie liegt gleich unter dem Lgwiwrs ,und hat eine gantze irreguläre gestalt. Es gehen von ihr ms meerhinaus vier land - spitzen oder zungen, die verschiedene Wege da.zu machen, deren einer ohngefehr 20. und der andere meilenin sich hält. Die Haupt - stadt der insul ist Pilolo, nach welcherauch das Königreich genennet wird. Die übrigen sind Cuma ,Maro, Tolo, rc. Siehe Moluckische Insuln.

* Gilot, (Jacobus) ein berühmter und gelehrter Franzo-st , aus einem adelichen geschlecht in Bourgogne, war Oanoni-LU8 der 8. Lbspelle zu Paris und ältester Lonlsilftr Llero beydem dasigen Parlement, wie auch Vecami8 in der Haupt - kirchezu Langres, in welchen würden er an. 1619. mit tobe abgienq.Er stund bey den Gelehrten seiner zeit in besonderer Hochach-tung , und hinterließ unter andern: Inkruckion« L TerueZ mif-sives concern:int le Lonclle äe lrents, Welche an. 1654 zuParis wieder aufgelegt worden. Insonderheit aber soll er auchan der berühmten satyre,' Lstbolicon ä'Llpsgns genannt, grosssen antheil gehabt, und unter andern nicht allein die darin», be-schriebene proceßion inventirt, sondern auch die rede des Legatenverfertiget habe»». , mälang-Z x. ly8- cko/s,

«reff»,, bibl. cbolfte.

Eilopolo, (Caspar) ein Spanier, lebte im XVI. Keculo.und continuirte das buch, welches diese Überschrift führet: Dia-na äe cle Nonte msvor , unter dem titul: Diana enamo-ra^äa. Barthius hat selbiges ins Lateinische übersetzt. Er hatauch verschiedene andere bücher in ä»re geschrieben. hilft.

Dich. Lrotofticlaftslus.

Gilpinus, (Bernhardus) war zu Kendal in der Graf«schasst Westmorland an. i;»?. Pbohre». rm 16. zahre seinesalters wurde er nach Oxford auf d»e Universität geschickt, wo-selbst er besonders in der Hebräisch - und Gnechlfchen litteraturso treflich zunahm, daß er zum Prediger bey der neu - aufge-richteten Cakholischen gemeine beruffen wurde. Hier fieng er

Tt t anfangs