Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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773
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Hlid^n. Ausser den kriegs-qefangenen blieben 6voo. Irr-M der wählstatt, unter denen der Marquis von St.

Ser.ssA- Die bagage und das grobe geschütz blieben dem fle-,'schen ^ ' Der Graf von Athlone ließ seine armer wieder er-""d marfchirce nach Gallowav, allwo der Herr Tül-le vg„^andirte. Dieser Gubernaior hatte die ihm angetrage-!>»»q "^gliche capitulation trotzig abgeschlagen , in der hoff-M n. I werde von O Donch einem Inländischen Oberhaupt,^Don-, ./inenPropheten ansahen , hüls erlangen: da aberl»>d tz bis auf sechs weilen von Gallowav angerücket war,^ i>ch vi?, daß ihm die Engelländer entgegen kämen, begab»»tos e», - um zurück. Dieser abzug verwirrete diesen Guber-^ gestalt, daß er, ohne die canonen, so erst inanlangen konnten, zu erwarten, capitulirte. Der^ch'lrr,. W wichtigen Platzes setzte die Jrrländer gantzlich inM , welche auf nichts weiter als auf die bevestigung^k tz^lck bedacht waren, darein ste den Überrest ihrer völ-!°»e e., nicht zweifelnde, daß, wann der Graf von Ath-»„q M.en ort belagern wurde,

-ü aas, ... würde durch dessen erobe«

to>ss"Utz Jrrland ihm unterwürfig gemacht seyn. Er rücktegegen denselben an, nahm aber vorher alle schantzenNirtN ßch die Jrrländer, in Hoffnung zeit zu gewinnen,dp"/"; vermeynende, es werde ihnen das öftere regen-Herbst-zeit, welches das vorige jähr den König Wil-?>e» j,'.fw belageruug aufzuheben genöthigethatte, einen glei-^ ^"Oe,l versthaffen. Es konnte aber diesen General wederschwach des wetters, noch die Hindernis der JrrländerPtx eroberungen abhalten ; und als er alle von ihm ero-kM Mtzm mit guten besatzungen versehen hatte, schloß er' ein. Die vor dem Hafen sich erzeigende esca-

tzerx'wce den belagerten frischen muth; als ihnen Aer der b^

Iberer ple .

Mg-bi/wionen alle Hoffnung benahmen , die aus Franckreich^üker^chle hülsse zu gemessen, so muste sich die Irländischepk tzxgf'" Unordnung zurück begeben. Zu gleicher zeit starbvon Tyrconell vor Verdruß, weil er die fachen seines.'w schlechtem stände sahe. Die grosse anzahl Jrrländer,8 Ü-°>n>n!« art als einem sichern aufenthalt ihre zufluchtd!>?>, xss? hatten, waren unnütze mäuler , und befördertenssIeut-p ""ä- 3" diesem zwecke zu gelangen, muste man^ der ss/tz zertrennen, welche hinter dem fluß auf der sei-N ließNwtz Clara ihr lager geschlagen hatte. Der Gene-se der a-s, >"ß - volck dahin anrücken, und wurde, ohngeach-te^ZMnwehr der hinter den schantzen stehenden dragoner,wy sich zurück zu ziehen genöthiget; und als daraufi.savit»>. Mutig sehr kiferig fortgefahren wurde, meistenAlge» Me". Gewann also der Gras von Athlone in einemsolche Mg eine schlacht, belagerte und nahm drey an-2ee g,uadte "", richtete eine weit zahlreichere als seine^Agesif,"tz>>ch zu gründe, deren es an nichts, auch nicht an> n Generalen fehlete, und unterwarf endlich gantz»Mb qx/c, welches unterschiedliche jähr lang grossen wider-" hatte. Er legte noch über diß eine probe seinerwie auch seiner tugend ab , indem er die über-U, st -lswil aller möglicher leuthfeligkeit hielte, alle diejeni-hApe/A dem König Wilhelmo unterwerffen wollten, aus-sz,Lberf Menrge,, aber, so solches zu thun sich weigerten, zul>M ej,.W m Franckreich behülflich war, sie in Französischel sie ^.^n ließ , deren Commendanten er passe ertheilte,l>j"N yj Mt ihrem Wege von den Engell-und HolländischenÄK yz.. " mochten beunruhiget werden. Diese so wichtige^te« ^oen Nnn !>on, Miitzt'lma mit dem titul eines

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/leg von dem Könige Wilhelmo mit dem tttul eine!'. Die^, lhlone, für ihn und seine Nachkömmlinge, beloh-nen; sss^ubiick war auch der ehre, so sich dieser General, ussshweren feidzug erworben hatte, nicht weniger ein-len .^y, ü b, "bergab ihm die stelle eines Generals über dieq,g ßn, sicher würde er mit ehren vorstund , und sich in al-h ""getragenen commandi insonderheit sehen ließ;der ^Mschliessung der stadt Namur, deren kurtz her-tss/- der f!?p!ckische friede nachsolgete. Als in dem jähr»ik?, Vubli^. § wiederum angefangen hatte, ernannte ihnd»?" Und ^Ü-'brem Feld-Marschall und General ihrer ar-^lrk^°usierä o^.der Hcrtzog von Burgund samt dem Marfchallihr M arnsp/ch vorgenommen hatten, ihn mit einer zahl-et »schabe,, n?Mcrr> Eleve zu umringen, und dieser General"khU cann,,° ckte, zog er sich mit feinem kleinen corpo un-ihsssM» g.von Niniwegen, und errettete einen der vor-A gxM-schlüsseln des lands; als mittlerweile der grösteV?/- der belagerung von Kaysecswerth beschäffti-

Ue n^dzug fsch vollbringung dieser eroberung, endigte er fei-^ilÄ derrm^. wHertzoge von Marlborough, nachdem erI» „, ch gelegene platze bis an die stadt und citadell von

ihejss" "achaN erobert hatte. Diß war der ansang der siege,H^-Sehgb^tzends erhielte, an denen er ohne zweifel grossenwvrd- ^ w"nn er nicht von einem plötzlichen tobe, "'Übe,, i, :"wäre', dann er starb an einem schlagfluß zu'bqrsweii orbp,!ck enung an. 170;. in der Commenthurey desv"uch - - "s, in welchem er Groß - Comther war. Er^vi^w tvde^w erden des Elephanten beehret, welcherhak^hne, m^Eers auf ihn gefallen war. Er hinter-": dies^ch/ sich zu der Protestirenden religion deken-^ t, ^ Genera, M Friderrcus Lhrrftianus, Graf von/er sch,aÄ.^w»lenant der renterey , welcher feinem vat-oistvr , ven Agrim mit grossem steiß beygestanden' ///. Theil.

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war, und an. 1719. als Commendant von Venlo gestorbenist; Godartus Adrianus, ein Deputirter von den General-Staaten ; Remarms, oder Reinhold, Oberster der renterey,wie amh General, wurde an. 17;;- Commendant zu Bergenop Zoom; und Iacobus, Schiff-Hauptmann, samt viertöchtern, welche gleich ihrer mutter dre Romisch-Catholifche reli--gion angenommen hatten. ^/eMorre,

* Girieren, eine kleine stadt in Corsica auf der westlichenküste der inful zwischen dem Golfo cll Calvi und dem einflusseder Limone, in dem kleinen Golfo cki Ginerca. Oic-

tionusire.

* Ginetti, (Johannes Franciftus) war an. 1626. zuVeletrt gebohren, und kam nach Rom, wo sein velter, derCardinal Martius Ginetti vor seine beförderung sorgte. Erward erstlich Päpstlicher Cammer-LIeriLus, hernach Schatz,meister, und an. 1681. machte ihn Jnnocentius XI. zum Car-dinal , auch zum Ertz-Bifchoff von Fermo. Er starb zu Roman. 1691. im Monat fepk. Fa/a?» lüll. L-uclinLl. tom. V.

sscr. tom. II. p. 729.

* Ginetti, (Martius) war eines kaufmanns söhn, undan. 15 8 z. zu Veletri gebohren. Er verwaltete bereits unterPauli V. regierung verschiedene bedienungen, hübe sich aber in»sonderheit unter Urbano VIII. empor, der ihn auf des Car-dinals Francisci Barberini Veranlassung an. 1626. zum Cardi-nal, auch bald darauf zu seinem Vibrio machte. An. i6;6.ward er als l.eMv8 ü l^ere zu den friedens-handlungen nachTeutfchland gefchickel, war aber bey denselben wenig nütze,und machte sich durch seine unnothige sparsamkeit sehr verächt-lich. Nach feiner Wiederkunft in Italien ward er Legat vonFerrara , und nach und nach Bischoff von Albano, Sabinaund Porto , und starb an. 1671. im sechs und achtzigstenjähre seines alters als Cardinal-vecMus, nachdem er sich beyverschiedenen wählen vergebens um die Päpstliche würde bemü.Het. Er hat von den grossen reichthümmern, die er gesammelt,zu Veletri verschiedene Häuser und gärten anlegen lassen. Sonstaber war er überaus geitzig, eigennützig und niederträchtig,befaß wenig verstand, und war daher in schlechtem mischen.

reist, cle 1 s Lour cie Home.

x. 101. kslii Lsrclin. tom. IV. Itsl. 6,er.

rom. I. psllim.

Ging«, eine Königin von Angola, einer zwischen den Kö-nigreichen Congo und Bengala gelegenen Africanlschen land«schafft. Sie rachete den tod ihres von den Portugiesen ent-haupteten vatters dergestalt, daß ste derselben lande mit feuerund schwerdt verheerte, und weder alter noch geschlecht schonte.Sie aß menschen-sieisch, und gieng allezeit in einem manns-ha-bit, von 600. XeZtS8 ober Schwachen begleitet, unter wel.chen zoo. männer in weiber und zoo. weiber in männer ver-kleidet waren; wurde auch von ihren Unterthanen auf das äus-serste verehret; nichts destoweniger ließ sie endlich von ihrergrausamkeit ab, und weil sie in ihrer jugend bereits getauft wor-den , so bekannte sie sich zuletzt noch zum Christenthum, undließ an ihrem ende sonderbare merckmale der busse von sich spü-ren. tiill. äe kortuF.

Gingt, eine Indianische stadt und Provintz in der halb-in.sul des Ganges, an der küste von Coromandel. Diese provintz,welche sonst auch unter dem nahmen des Staats des Xsigus äs6sngi bekannt ist, hat ihren besondern Fürsten, welcher vonden einwohnern genennet wird, und dem Könige vonVisapour zinsbar ist. Dieser kleine Otaat grentzet ostwärts anden meer-bnstn von Bengala, nordwärts an das KönigreichBisnagar, westwärts an die gcbürge von Malabar, und süd-wärts an die provintz Taniaor. Die stadt Gingt, wovon dieqgntze provintz ihren nahmen hat, ist groß und wohl bewohnt.Es ist eine vestung dabey, welche gleichfalls darzu gehöret,und vor diesem demKönige von Bisnagar eigenthümlich zustundDie andern städte sind Coloran, Candabaran, rc.

Aslsbsr.

Gingin, ist ein flecken, schloß und Herrlichkeit in demäs Vsuä, in dem begriff der Landvogtey Nyon, da an. i;,;.die von Bern, NeuenburgJmd Viel , nicht mehr als 400.mann starck, wider 400°. Vavoyer einen tapfern sieg erfoch.ten, und deren 500. meistens vom Adel niedergemacht; worbeysich sonderlich eine weibs-person stgnausirt, indem sie viere derseinde mit eigener saust schlafen gelegt. Es ist dieses sonstendas stamm-haus des alten edlen geschlechts von Gingin , wel-ches noch dato floriret, und neben dieser noch andere Herr«schafften besitzet, als: Ls Sara, Orniers, Esclepens, Chi--villy, Pompaple, Villars, rc. äsldrixt. Hslv.,

x. 597. Kerrie,'. ?. II. lib. III. p. 70. *

limon äs Gingins, Ritter, Herr von Glnglns undn orten, lebte an. 1090. und heurathete eine DameGep. Aimon II. des vorigen gro„ - söhn, Ritter,an. i2n. einen vertrag mit Bernhard , Bischoffgesanson, als Abt von St. Oyer äs Jour, darinnischoff'ihn von einigen fuhren er gedach-

lostev schuldig war, vermutelst d^r bezghluug von sechs^ stlbers. Jacob, Johann und Perronet, gebrüder, wieJacob und Heynarb, ihre vettern, machten sonderlichr"iy. einen vertrag mit dem Grafen Ludwig von Savoyen,rchsie ihn sür ihren Oder-Herrn erkannten, mit dem be-Ttt z dinge,