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versprachen einander, alle ihre streitigkeiten unter-l)io (,/iü sie wieder zurück kämen, bey feite zu legen. An.
Äl, d dieser ort nebst andern landschafften dem Hertzoged-i zur apanage eingeräumt. Lqge,. in küllipx. singuik.
kleine insul aufdem Golfo äi Venezia gegen den^vuk,U"Mntzen , nebst einer stadt gleiches nahmens, so der*Ä,lck Venedig gehöret.
lZ, dg .^des, ein berühmter künstler von Lacedämon gebür-lhey ^."ble aufdein erhabensten orte in seiner vatter-stadt, wel-kl»e„ ^^äeropolim, oder das schloß nennete
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teni' , vvcr vuv IWIVV liemunc, der Minerva
^mpeh aus purem ertz bestund, und an welchem nicht
^ alles ... . .
.!'geaeko« in den alten fabeln von der geburt dieser göttin^ Aw" ^>cd, sondern auch die thaten des Herculis, ingleichen
dergleichen dinge sehr künstlich abgebildet waren.fDchmste stück darinnen aber war das bildnis der Mi-ei», ^ ^ufwelche dieser künstler, der sich auch noch sonsten
V!"gepve' ' ' '. ...
' -Mhan,
-vr Poesien nach den Dorischen moäis bey den seinigen^ in ^ einen besondern H^mnuiri verfertiget.
Tiwi - o- ^ 7 -
Mos, Ain, Gprschm, eine kleine stadt nebst einem schönenMa.dem Koniggrätzer-kreis in Böhmen, io. Meilen von^»ew, ^ Czidlina, allwo der zu Eger ermordete berühmteGallenstein in einem Carthäuser-kloster begraben wor-Me>l gehöret anjetzo den Grafen von Sternberg. Die Je-
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' ^ c- 7 . 'Ettickt
daselbst ern Lollsgium.toxoZr. Loliem. p. 29
LaÄr». niiicetl. clec. I.x. 74. Vogtensjetzt-lebendes Böhm. p. s;>MßH"ichtus, (Michael) aus Venedig, daher es meisten-/vfe ,,^anuz genennet wird, gehöret unter die frühzeitigenffXq hatte schon in seiner jugend Socinianische lehrer,M>,Wufan. 1607. nach Aktors, und suchte daselbst SociniN» iiw ^ auszubreiten, welches er auch in Jngolstadt zu! L ^aye?Aißigte. Er wurde nachgehends zu Neu-Grodeck in! N. g:' Prediger, mag aber nicht lange allda gestanden ha-^ ^dx^^ltarb an. 164;. und hinterließ erklärungen über unter-^literb?I"che der Schrift; einen Entwurf zu predigten rc.
I? .)§ Polnischer ä.ri3no-8oLmiünuz. Zeltners liistoriuk Tlv^'Emi. I. §. 24.
'At.
Hy
, ein Märtyrer aus Africa, lebte unter dem Kay-
, Mgno, lind wird '
k .""V , unv wirv in den Lickis Martini Lsturnlni er-sÄ-l Itlartveum.
ltzj^ban, stehe Geoaudan.
L.Ädern ca, oder Zueca, lat. luäeas, ist eine insul, die ausL'dch n,Lisammen gefügt worden. Sie liegt-stn der form einesd,° dee^«den, der stadt Venedig (und zwar derjenigen feite,E Marcus-platz sich befindet) gerade gegen über, unds« '?Hen iu urch einen canal abgesondert, welcher, wo er am, etwa» eine Teutsche viertclmeile auskragen mag,byy Fo als einen theil der gemeldeten stadt ansehen könn->"cht gar zu oft zutrüge, daß wegen des Windesc nicht sicher hin und wieder paßiren können. Es sindU>s 7 N/ehr viel schöne gärten und lust-häuser, ingleichend^Aen und ein Nonnen-kloster vor unzüchtige weibs-d,Ns N bekehret haben. In der breite hat sie durchge-r,?ln,"Dlehr ;oo. schritt. Vor alters ist sie durch Jüden^ ,o?den, daher sie auch ihren nahmen bekommen hat./ 3 s is, Äio är I<LpubI. cis Vencke p. 1;. 16. Schaupl. des
, T-'kal. Le'/ic'. /'/ra/. I. p. II6.
l ein berühmtes Genuesisches geschlecht, welchesdes XVI. Lculi in dem Königreiche Neapo-L^>yss/Men. Marinus Giudice war an. m6. Genuest-»» in Sardinien, und hatte zwey brüder, Mel-
g,/Lllhelmum, davon jener an. m6. und dieserh>k,Me b^urgermeister zu Genua gewesen. Eben diese eh-d,W Meldete Otto Giudice an. 1142. 114?. und 1154.Hlbe^nua ^">er von den acht Personen war, so die Repu
>llit pp- ii;8. an den Kayser Fridericuml. da der-^bse„N zahlreichen kriegs - Heer in Italien angekom-!>, l^rq^,Me. Ottobonus legte an. 1222. bey dem Könige'iicinü , ' Gnarnerius aber an. 1261. bey dem Kayser- Us^'nopei, Michaele Paläologo, eine Gestmdtschafft ab.
so an. 1451. am leben gewesen, verehlich-iusiinit Git Jsabella Adorna, und hernach mit Pome-: 7 ^4. Bon seinen söhnen sind folgende 2. merck-Äk/M, Der jüngere, Georgius, war ein vatter Pauli».an-.?;6i. Hertzog zu Genua gewesen. 2.)it^brlel Giudice, so an. i;c>2. ein Aeltester zui.'Unterließ unter andern Paulum Giudice, wel-Mh/,.Aicvla,',sÄ 5 ^in Aeltester zu Genua gelebt. Desselben?^aselba ^'p^ice, begab sich nach Neapolis, und heu-s»d Alano <>l,?iariam von Montenegro, des Marggrafen vonll. Ärde an ?bster, kam aber von dar wieder nach Genua,,ei„ äu«^iom orte an. zum Rathsherrn erweh-? V Äeannl ^ iohn, Marcus Antonius Giudice, so an.
sobohren, brachte Voqhera, Rossano undch b,<„^on das erste in dem Hertzogthum Mayland,
^"0 cr,ir IN vem Hertzogthum ?
"" sicss ^ aoer in dem Königreiche Neapolis gelegen,V?o III v"d wurde zu anfange des XVI. Laul! vonAd i-y.s 0 N!ge in Spanien, zum Marggrafen von Vo-«lstor »ovucco, wie auch zum General-Land-Pvstmeister///. Theil.
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des Königreichs Neapoüs ernennet. Von seiner gemahlin Cor-nelia Dei Franchi hinterließ er Nicolaum Giudice, welcheran. i;87- gebohren, an. 161;. das gedachte General-Post-meister-amt in besitz genommen , und drey jähr hernach denvrden St. Jacobi erhalten; worauf er an. 16; i. von Phi-lippo IV. zum Fürsten von Cellamare, an. r6;2. zum Staats-Rach in Neapolis, und an. 1651. zum Hertzog von Giovena-zo erhoben wurde. Er starb an. 1672. in dem 88. jähre sei-nes alters, nachdem er mit Hippolyta Palagano, die er sichan. 1Ü2;. beygeleget, fünf söhne und neun tochter gezeugethatte. Von diesen erwehlten ihrer vier das geistliche leben,Cornelia aber wurde mit Carolo Pignatelli, Hertzoge von Bi-saccia, Zenobia mit Philippo Caraccioli, Fürsten von Villa-Santa, Theresia mit Johanne Caraffa, Hertzoge von Noja,Johanna mit Nicvlao Maria von Somma, Fürsten von Col-lis, und Clara nach ihrer schwester Corneliä tobe mit CaroloPignatelli, Hertzoge von Bisaccia, vermählet. Von den söh-nen kamen folgende zwey zu erwachsenen jähren: r.) Der jün-gere, Franciscus, war an. ,647. den?, decembr. gebohren,wurde an. 1690. den r z. februarii Cardinal, und gesegnete an.172;. den 26. junii das zeitliche. 2.) Der ältere, Domini-cus Giudice, Fürst von Cellamare, Hertzog von Giovenazzo,Grand von Spanien, Ritter des ordens St. Jacobi, undKöniglicher Spanischer Staats-Rath, war an. 16;?. geboh-ren, wurde von Carolo II. als Abgesandter nach Turin,Paris, Llsabona, und Rom geschickt, an. 1694. zum Vice-Könige und General-Capitam von Aragonien, auch an. 1697.zum Grand von Spanien gemacht, dergestalt, daß diese würdeauf dem von ihm an. 1694. gestifteten Majorat hassten sollte.Nach des Königs Caroli II. tode hielt er es beständig mit Phi-lipp» V. und wurde von demselben an. 1706. zum Staats-Rath,auch an. 1709. zum Grand von der andern classe erhoben,worauf er an. 1718. den 2z. apr. in dem 8i. jähre seines altersstarb. Er hatte sich an. 16;;. mit Constantia, einer tochterJosephi Pappacoda, Fürstens von Triggiano, vermählt, undihr ausser 4. töchtern , die sich sämtlich ins kloster begeben, fol-gende 6. söhne gezeuget : i.) Antonium Giudice, Fürstenvon Cellamare, von dem hernach. 2.) Nicolaum Giudice,welcher an. 1660. den 16. junii zu Neapolis gebohren, und an.172?. den n. junii von Benedicto XIII. den Cardinals-Huterhalten. ;.) Josephum Giudice, welcher an. 1692. bey devbelagerung von Embrun in Dauphins als General-Lommills-riu 8 der Neapolitanischen cavallerie geblieben. 4.) JohannemBaptistam Giudice, welcher dem Kayser Leopold» als Ritt-meister in Italien gedienet. ;.) Michaelem Giudice, welcheran. 1697. den 22. julii als Kayserlicher Oberster vor Barcello-na das leben eingebüßt. 6.) Franciscum Giudice, der sich inden geistlichen stand begeben. Obgedachter Antonius Giudice,Fürst von Cellamare, Hertzog von Giovenazzo, von dem eineigener artickul folget, starb an. 17;;. in dem 77. jähre seinesalters, nachdem er mit Anna Camilla Borghese, einer wittweFrancisci Mariä Pico, Fürstens von Mirandola, die ihm an.1694. beygeleget worden, folgende 2. kinder gezeuget: r.) An-gelum Nicolaum Giudice, der an. 1696. gebohren, und an.172;. den 8. vct. zu Rom gestorben. 2.) Constantiam Eleono-ram Giudice, welche an. 1697. den 4. april gebohren» undan. 1722. den 24. junii mit Francisco Caraccioli, einem söhneFerdinandi, Fürstens von Villa-Santa, vermählet worden.
gencsl. 20. ksmil. Ital. 6z. 7;. Vicl. Ls-
nesl. rom. II. x. ;o. A 17c».
* Giudice, (Antonius) Fürst von Cellamare, Hertzog vonGiovenazzo , Marchese von St. Jean, Grand von Spanien,Ritter des H. Geistes und von St. Jacob, Königlicher Spa-nischer Gouverneur in Alt-Castilien, der Königin Ober-Stall-meister , Commandeur vom orden St. Jacobi rc. war der äl-teste söhn Dominici Giudice, den ihm seine gemahlin Con-stantia, eine tochter JosephiPappacoda, Fürstens von Trig-giano , an. 1657. gebohren hatte. Er wurde an. isgo. vonCarolo II. nach München gesendet, die condolentz wegen desverstorbenen Churfürstens von Bayern abzustatten, und an.1685. zum Königlichen Cammer - Herrn gemacht. In demSpanischen succeßions-kriege erwehlte er die partey Philippi V.welcher ihn an. 1702. nach der Wacht bey Luzzara zum Na,reckal äs Lamp erklärte. An. 1707. hatte er das Unglück,-daß ihn die Kayserlichen in Gaeta gefangen bekamen, undihn erstlich zu Neapolis verwahrten, an. 1708. aber nach May-land brachten, allwo er in der citadelle bis an. 1712. sitzenmuste, da ihm der Kayser Carolus VI. die freyheit ertheilte,seine in dem Königreiche Neapolis liegende güther aber nichtwieder gab. Er gieng hierauf sogleich nach Spanien, woselbster im nov. des besagten jahrs zum Cabinets-Minister, undan. 171;. im jan. bey der Königin Elisabeth zum Ober-Stallmeister bestellet wurde, im febr. aber als ausserordent-licher Ambassador nach Franckreich gchen muste. Hrer corre-spondirte er nicht nur fleißig mit dem Ragoczy, mw vermeyn-te durch denselben dem Kayser in Umiarn zu schassen zu ma-chen, sondern wollte auch einen anfthlag ausführen, der aufden Verderb des Regenten Phtlwpy Hertzogs von Orleans, undauf eine völlige änderung der bisherigen regiments-verfassungangesehen war: Allein da der Handel an. 1718. an tag kam,ließ der Regente seine schriften versiegeln und wegnehmen, ihnauch selbst eine zettians bewachen, und zu ende des gedacht
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