Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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CcRvberti und Henrici I. seines sohns, regierung berühmt.

Historie in ;. büchern an Odilonem, AbtzuCluny,8. tz. '. 900. bis an. 1045. ingleichenVitani8.6uiIisImiLbk-rrisDivionensis geschrieben. LeFtn-r». äs lsript. ecsl.

^ > ste Ilist. 1,3t. üb. II. s. 44. ssave, kill. littst.

^labrjo, siehe Acilier , sscilia 6ens.

I>E^rio , wurde unter Kayser Domitiano wegen des Chri-angeklagt und condemnirt. sxir. vionis

»«^dbach, eine stadt in dem Hertzogthum Iülich,meilenk>i,x Nh, an dem fluß Neres, gelegen. Es befindet sich hievH^ruhwte Benedictiner - Abtey, welche von dem Grafen? von Iülich gestiftet, und von den Ungarn an. y?4.^rck s worden. Hierauf hat sie Gero, Ertz-Bischoffzu Coln,ehte,! ^Vsers Ottvnis II. hülffe, dem Märtyrer St.Vitv zu^974. wieder aufgerichtet. ö«ce/. monast.

^ k- 77- lg.

M i kbeck, eine adeliche familie in Nieder-Sachsen, welcheliinx.dem X. f-Lsulo flvriret, wie denn Statz von Gladebeck>»tz/°wter an Conrad von Schwanringen an. y;o. soll ver->eq j« §^den. Ihr stamm-haus, wovon sie den nahmen führet,^„v.der Herrfthafft Pleß in Nieder-Sachfen, ist aber schon in?l». l^culo in den Handen derer von Pappenheim gewesen.

war Bodo von Gladebeck, Chnr-Brandenburgifcher».wer geheimer Staats-Rath, Hof - Cammer - Präsi-"^d Amts-Hauptmann zu Fürstenwalde. smig.

Sk»eZ-ävI/z-ro^8, wurden bey den Römern solche leutheA. 'm, welche in öffentlichen schaufpielen miteinander fach-en ^Ursprung dieser fache ist ohne Zweifel von den Grie,ik>»» .^weiten, welche bey den leichen verstorbener Helden!?'Ne»,lch etliche von den gefangenen feinden aufzuopfernMi-ti.« ^ auch dieselbe sich unter einander zu ermordenK hxx Die erste quelle kommt aus der einbildung derleu-

ÜZM'va sie meynten, die götter würden am besten durch> ^el a^lut versöhnet. Es wurde dieses Hiebey auch als ein^ zcili,,, Eichel, ungehorsame Unterthanen und böse knechteiu halten. Daher sind auch meistens kriegs-gefan-? d»-,, ^kaufte sclaven, oder zum tode verurtheilte missethä-gebraucht worden. Doch liessen sich auch bisweilen? iiiljg^ne und selbst Römische bürger um lohn dingen. Un-Mk Kayftrn kam es so weit, daß auch vornehme Raths-Ne»ck°„ v Ritter, auch endlich einige Kayser selbst, sich kein«Ä, wachten , in eine solche geseüschafft zu treten,so gar exempel ansehnlicher weiber, dre bey sol-Re ihre hertzhafftigkeit sehen liessen. DergleichenAwal leibeigene, wurden unter aufsicht eines fecht-^it geübet und unterrichtet, auch mit speis undMet ^versehen. Wann sie nun öffentlich sollten aufge-^, muffen sie paar-weise mit scharfen Waffen strei->»°^qe 'j klchem anlas allezeit eine menge zuschauer vorhan-in^ll in^em das Römische volck sich an diesem grausamenüz wvnderheit belustigte. Ein solches schauspiel nennteOlLäiatoriuni , weil dadurch das volck regalirt»Riffen ^schahe insgemein bey den vornehmen leich-be-°^le,ul,'' oder auch wann geringern standes, aber bemit-L ig dx' bestattet wurden: beneben an den feyerlichen ta-A? trieb ^wp^rtksstriz, und endlich bey den gastmählern.

^ diesen fachen einen fast unaussprechlichen über-

> W^fvig,"^Casar hat auf einmal dreyhundert und zwanzig>A» sw^wchter aufgeführet. Kayser Trajanus hielte der-! < ließ ghundert drey und zwanzig tage nach einander,M dieser einmal ihrer zehrn tausend fechten. Es waren»äs.'Mhe, sowol nach ihren Waffen und rüstung, alsl.«M, ^ver art ihres kampfs, von gar unterschiedenen gat-.„wer sie auch verschiedene nahmen hatten,

Lix/H, in Lacurnal. L äs ssmxiiitk. /to^-

insgemein Glatz

/e »'vgemern tmatz, ein adeliches geschlecht mbeste,, stamm-haus Gladisgorb oder Gorb in demSk>b,'r;; "Sagangelegen. Hans von Gladiß soll um das^ der Heilsgen Fürstin Hedwig Cainmer-Iuncker'i An. 1627. lebte Seyfried von Gladiß aufGros-Ca.^Ireystädtisch - Glogauifche», gewesener Haupt-hinWh. Fabian von Gladiß auf Klein-Kauer undbey seinem an. 1621. erfolgten tode unter an-^W>>thua.^sMcngcln im Sprottauischen, des Glogaurschen"^.Königlichen Gerichts-Beysitzer. An. 1720. florirtedes U^drich von Gladiß auf Groß-und Wüsten-Do,*^^Ies^?g^wfchen Fürstenkhums Landes-Aeltester. N-

Vlado

8V David) war zu Cüstrin, allwo sein vatter«üd^studi?? ^rsbiäiLsonus war, an. IÜ;4. den 7. dec.!?r Mx b^te und promovirte zu Wittenberg in Nsgiürum,Lonrscior in seiner geburts - stadt, endlichbiv'^wiea °w>8, u>w starb an. 170;. den ;. octob. Er hatoM' »>id iz^tters Danielis Fesselii ke^num Lbrilli my-XNs-Andere mystische schriften ; ingleichen Lehr-undrun, u. a. m. heraus gegeben. NovaMay , .

///. Theil.

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* Gladov , (Friedrich) ern U^iüer kbilolopKi-L, hielt sichzu Halle auf, und starb daselbst an. 17^. den 24. mertz, nach-dem er unter andern eine Reichs-Histvrie von Deutschland, Leip-zig und Halle 1717. in 4. Einleitung in die neueste Geographie;das leben des ersten Römischen Königs Romuli, und NaudäiLibliogrLpbialn politisLin, Halle 1712. in 8. mit gelehrten an-merckungen heraus gegeben. Gel. Zeitung. 1716. p. 237. We-gen der Reichs - Historie hat er viele streitigkeiten mit SimonFriedrich Hahnen gehabt, der ihn beschuldiget, als sey vielesdavon aus seinen collegüs entlehnet. Gelehrte Zeitungen,17-7. r>-12;. vermischte Bibltotheck, v»I. I. p. ?6i. segq.Es kam über dieses eine Critic der Gladovischen Reichs-Historreheraus, aufweiche in einer schrift, der gerettete Friedrich Gla-dov genannt, 1719. in 4. geantwortet wurde. Stolles Historieder gelehrtheit, tom. I. c. 6. §. 19. x. 271. Leg.

Glärnisch, ist ein hoher berg bey dem stecken Glaris, wel-cher allezeit mtt schnee bedecket ist. *

Glamorgan, (Grafen von) in Engelland. Mit diesem titulbeehrte zuerst der Konig Carolas I. an. 164?. Eduardum Som«werfet, Lord Herbert von Chepstow, Ragland und Gower, nochbey ledzeiten seines vatters, des Marggrafen von Worcester. Erstarb den ;. april an. 1667. und hatte zum Nachfolger seinensöhn Henricum, welcher an. 1682. auch znm Hertzoge vonBeaufort gemacht ward. Siehe Beaufort. kslv ro

Lnglisb biltor^, p. ;2;.

(tllamorganshire - lat. 6IamorZ3nisn5is Lomitstus. ist eineam meer gelegene Grafschafft in Soud-Walles. Sie soll diesennahmen haben entweder von dem alten Britannischen WorteM»r, welches so viel heisset als die see, daß also damit auf derenläge gedeutet wurde; oder von einem ihrer Fürsten, Morgan.Sie grentzet nordwärts an die Grafschafft Brecknock, südwärtsan den sogenanten canal von Bristol oder St. George, ostwärtsan den fluß Rhymney, welcher sie von der Grafschafft Mon-mouth absondert,, und westwärts an die Grafschafft Caennar-then. In der lange von osten gegen Westen erstrecket sie sichbey nahe auf 40. und in der breite von norden gegen luden ohn-gefehr in die 20. Engelländtsche meilen. Die gantze Grafschafftwird in ic>. Hundreds eingetheilet,worinnen n8. kirch-spiele und11. marck-stadte.sind. Vor alters wurde diese gegend von 5üu-rikus bewohnet, welche Soud-Walles innen hatten; anjetzoaber gehöret sie unter die viosses Landaf. Die nördliche gegenddieser landschafft ist sehr bergicht, und giebt wenig getreyde; diesüdliche aber sehr fruchtbar, und wird von einigen als ein lust-garten von Wallis geachtet. Ausser dem Rhymney, welcherdiese Grafschafft von der Grafschafft Monmouth absondert, unddem flusse Burra oder Loghor, welcher ein stück von Caermar-then abschneidet, findet man allhier die Tave, Ogmore, Avon,Math, nebst einigen andern geringern mehr. Was anlanget daswunder des brunnens zu Newton, wie auch eines gewissen ftlfenin der insul Barry, so zu dieser Grafschafft gehöret, davon kanunter den Wörtern Newton und Larry nachgelesen werden.Die marck-städte sind: Caerdiff, welches der vornehmste ort ist,so dann Cowbridge, Bridgend, Aberavon, Caerhily-Castle, Cau-fing, Latrissent, Landwyt, Math, Penrees und Swanfty. Unterdiesen hat Caerdiff allein das privileffmm , ausser dem Rittervon der Grafschafft ein glied mit in das Parlement zu schicken,äels. Lritsnni°e.

Elan, (Johann Bapt. äu) bekannt unter dem nahmen Jo-hannes Baptist« a Glano, von Lüttich gebürtig, kam in seinerjugend nach Rom, allwo er den orden der Augustiner annahm,und als ihn sein General nach Paris geschickt hatte, wurde ervor tüchtig erkläret, daselbst zu unterrichten, und voÄor auf sel-biger Academie zu seyn. Nachmals wurde er Provincial seinesordens in den Niederlanden, und starb zu Lüttich an. 161;. Erhatte verschiedene fachen geschrieben, als: Hiüorism kvmiücumXomrmorum; Oesouomisin LKMiimani ; Luropam , llu äsprimarum Lurop-s krovinsisrum Kitibus, LeremonÜ8 L Vesti-bus; äs Oikcio kuellarum. , äs vir. illuür. Lngl. Aer-

7^«, in tllxk. tlug. bibl.

Glandeves, eine stadt in Provence an dem Var gelegen ,nebst einem Bißthum, so unter Ämbrun stehet. Es ist der AltenGlandeva, Glanata oder Glannatica, dessen in der Xoriria kro-vinLi-irum Meldung geschiehet. Rodertus Cenalis, Mvretusund andere haben geglaubet, daß Glandeves Glanum sey, dessenPomponius Mela, Plinius, Ptvlemäus , Irinsrurium LmoniniIsbul-e keutingeri erwehnen. Allein andere, als Merula, re-futiren diese meynung, indem Ptvlemäus dieses Glanum unterdie städte der Salier setzet, der ort aber, von dem hier dierede ist, lieget an den Alpen. Es war vor zeiten bey dieser stadteine Grafschafft. Sonst haben seit dem IX. steculo die häu-figen übergiessungen des fluffes Var die meisten einwohner dle-fer stadt genöthiget, sich anders wohin zu wenden, und vornem-lich nach Entrevaux, welches nur eine viertel meile davon gele-gen, wohin auch die Haupt-kirche verlegt worden, ^raternus istder älteste Bischoff, den man weiss Er hatdle epikolsm s,'no.äslsm der Bischöffe des Königreichs an den PavstLeonem unter-schrieben. Von dieser stadt hat das vornehme geschlecht äs Glan-deves, eines der berühmtesten in Provence,woraus vtel vornehmeleuthe entsprossen , seine» nahmen. Es ist auch wahrscheinlich,daß die von diesem gesthlechte das Brßthum, so durch die Sa-worden, ohngesthr in denr X. tKeulo retablirerUnu - Haben.