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haben. 6»1I. Okriü. tom. II. p. 5Y. feg. Xost/'aäa-
<L öo«c^e, bist. äs krovencs liv. IV. L ksgg. 5c«/rLe»-.
/ä« Lc.
Glandilaugh, lat. 6IenäalÄsum, ist sonst eine BiOöffli«che stadt in Irrland gewesen, und zwar in der Grafsthafft Du-blin, welche jetzo aber nichts mehr, als ein schloß.
xeogr. eccl. ,
* Glandorpius , (Johannes) ein gelehrter Hittoricus desXVI. ÜLLuli, gebürtig von Münster. Nachdem er zu Witten-berg unter Melanchthon studirt , lehrte er eine Zeitlang zuBraunschweig, wurde aber hernach nach Goslar zum Netto«rat beruffen, welchem beruf er zwar gefvlget, aber daselbst vielverdrieslichkeiten gehabt. Denn als er seine frau wegen began-genen ehebruchs verstoßen hatte, und deswegen von JacoboMacrino, dem Superintendenten zu Goslar, auf öffentlichercantzel angegriffen wurde, suchte er sich an ihm mit beißendensatyren zu rächen, worüber er aber gedachte stadt räumen muste.Er gieng von dar nach Marpurg, und wurde kroksssor llittoris-rum, welchem amte er mit besondern: rühm bis an sein endevorgestanden. Er fand dasselbe endlich zu Herford in Westpha-len den 22. febr. an. 1564. Seine schriften sind: 8>!va LLrmi-num ; Oeleriptio Oemis ttntonis: spuä Komünoz , Leipzig iz;7.in 8. äö6entsßu!i3 äistrikg, Basel 1571. Paris i6;4. M4.Onomstticon llittorise IIom^aL, Franckfurt 1589. in fol. '.c.
Icript. rsr. kom. Ludovici schul-historie.vim Olaoäorpii. Lpitt. uä,lo:>nn. Ilsssium, Lonlu-
lem 6o§Iar. apuä , opulsul. äs XVettpk-llis ^>. rgc».
leq^. , gntii^uit. Oo8lLr. VI. p. 482. ssc^^. HubNkrS
genealogische bibliotheck, 9. p- 28;. kec,.
* Glandorpius, (Matthias) wird von einigen fälschlichMatthias Ludovicus genennt. Er war zu Coln an. 159;. ge-bvbren, und studirte zu Bremen, Coln und Padua, an wel-kest, letztern orte er auch den Onttor-titul erhielt. Als er zu-rück kam, ließ er sich zu Bremen nieder, und wurde der Königevon Dänemarck, Friderici und Christiani IV. wie auch Friderici,Lerkogs in Holstein, Leib-NeäiM8, und starb an. iü;6. Er
bat8pecu1um LtiirurMrum, Bremen 1619. m 8. vsropkzäa-Llsm polvpluüum Vondiculorum L Leronum relerLwm, Bre-men i6rr. in 4. äs kolypo Xsrium, ibiä. 1628- in 4. Illetko-äum meäenäi k-lion^LkiA , sum vesitäs ObLrvsrionuin, ib.1628 in 8 . geschrieben. Diese wercke sind zu Londen 1729. in 4>zusammen heraus gekommen, da auch in der vorrede von seinemleben gehandelt wird. äisr. kinäen. renovst.
r, 746 c?o»EK. lntwäutt. in artem Hermetic. 12. §. 4. x. ?98-5ea still. skirurZio. x. 2,0. Kitt. Nsäisinse
r> r6 Stolles Historie der medicinischen gelehrtheit, wm. II.e. z. §. ;2. x. 846. L^ärrsi--. I7;o. x. 124.
Glantzenberg , ehemals eine den Herren vonzuständige, und nicht wert von Zürich in der Scbw?ik Nv^kleine stadt, welche Rudolphus, Graf von HabZ,^ "?^!'^mit kriegs-list eroberte, und in einen steinhauffenverwo^Der platz, wo sie ehemals gestanden wirdleMiaes^Ä^Lantzen-Rern genannt. ckron.Hsive?iib!vk koi
445«
* drianuill, (Bartholom.) ein Englisther Äleäisus, der um
das jähr i;6o. aelebet, und äs kropristseikus Herum aeschrie.den. Einige geben ihn vor den Urheber des buchs äs Nsäisinaaus, welches in der Liklioeksca H-rrle^ana in manustript besind-lich, obwol andere davor halten, daß es von einem andern ber-rühre, , stiü. Neäicin. eäit. kat. p. ; 7 o. ^
* Glanvill, (Gilbert.) Bischoff zu Rochester, ward an.118;. dazu erngeweyhet, nachdem er zuvor ttrskiäiasonus inLuxeul gewesen. Er lebte mit seinem Dom-Capitnl in bettiaemstreite, und schnitte demselben alle Mittel zu längerm procedlrenab, machte es aber dadurch immer ärger, indem es den silbernensarg V.Paulini einschmeltzen, und gelb daraus machen ließWeil nun der Bischoff an. 1214. darüber verstarb, ward dessenleichnam ohne die geringste ceremonie zur erden bestattet Erhat das Hospital zu Stroda unweit Rochester gestiftet, und mit
reichen emrunften versehen. äs Lpilc ttns! p r
x. 572. s - .
* Glanvill, (John) ein Advocat in Engelland, gebürtig ausDevonshire, nahm sich des Königs Caroli I. eifrig an, musteaber darüber an. 1648. ins gefangnis gehen. Doch Carolus IIversähe ihn wredrum mit einer bedienung , worauf er an. 1661.
L» L K!L
* Glanvill, (Joseph) war zu Plyrnouth in der EnglischenKrassckafft Devonshire gebohren. Nachdem er zu Oxford umslakr i6(2 studiret, und darauf den geistlichen stand angenom-men . ward er vom Könige Carolo II. zu seinem ordentlichen Ca«plan Lauoniso zu Winchester, und Mitglied der LondisetM So-cietät ernennet Er starb zu Bath den 4. oct. an. lüg«. Er warvon einem überaus durchdringenden verstand, und ein guter kki-loLpkus. wovon seine schriften erne probe geben, deren die vor-nehmsten sind: Kux Orieutalis; Lseplls 8ciencmsa; ksilectio-ns8 über dieexistentz verhexen; über die Spotterey und denLtksilnillm;kkilosopkiapia,Londen 1671. klusultm; einigeControvers-schriften wider Henricum Stubb; üsääuc-essmustrmmxststus ; welches letztere Herrricus Morus Mit Zusätzen
heraus gegeben, auch sonsten in andere sprachen übttsttzden. ttilamis tom.I.x. 2ZI. JlÄr '
V- ZU
Glaphyra, Archelai, der Bellona obersten WA'MComana in Cappadocien, ehefrau. Sie wartonii Zeiten sehr berühmt, und brachte durch W dieihren beyden söhnen zwey Königreiche zuwege.alten lcriptorss nicht zum besten von ihr, insonderye ^ßesmit M. Antonio gar ungebührlich gclebet, und wAj" , suchtebey ihm erhalten können. Fulvia, Antonii genE"'" Msich deshalben zu rächen, und engagirte sich vev " ^Dcewurde aber von demselben höhnisch abgewiesen. A MB.aber vermochte Glaphyra keine solche gunst, wie oey ^zu erlangen, indem er Lycomedem an Archelar >w.
Bellonä Priester machte. IIK. V. äs beu- ' cc-
Lra, lik. XKIX. p. 469. IIK. XI. ep. 2l-
notapk. kilan.
. z Au
Glaphyra, eine enckelin der vorigen, und des Ko" A B>lchelat aus Cappadocien tochter. Sie wurdemit Alexandro, Herodis und Mariamnä söhn, ^ Bund gleichwie sie gar frech und hochmüthig war/.... n-mühete sie sich gar nicht, einigkeit in selbiger E^iio an-halten. Sie rühmte sich, als wenn sie von dem E ^W/stammele, und daß ihre mutter von Dario, älter ^entsprossen wäre, auch daß sie dannenhero an öemgeschlechts alle Damm bey Hofe überträfe. S>ebis gemahlin und schwester gar verächtlich, uiw > ^ sie >!.vor , daß allein ihre schönheit, nicht aber ihre ä"awdem rang , darinnen sie stünden, erhalten hatte, ^U
denn nicht allein Uneinigkeit in Herodis famiste er» ^dern auch ihrem gemahl den tod beförderte. Den» Eihn qantz verhaßt, und brachte es dahin, daßVerleumdungen stürtzete. Als Herodes seinem wv dMden proceß machen ließ , als wenn er ihm "E MchekH,getrachtet, wurde auch sie angegeben, daß sie von 1spiration einige wissenschafft gehabt. Nachdem H ^ chLxandrum hinrichten lassen, schickte er die Glapvvl^ ä.vatter Archelao wieder zu, und behielt ihre zwey Avsephus will, daß sie sich zum andern mal mit dem Kv> 'aus Libyen vermählet, und als sie auch selbE hMNsey sie wieder zurück zu ihrem vatter gegangen. ^
andere weitlauftig dargethan, daß selbigeskönne, so ferne man den bekannten König vonunter diesem nahmen verstünde, weil derselbe «om ch M ,Gläphyra sich zum dritten mal mit Archelao vecmatz'dieses ist gewiß, daß Archelaus, Herodis anderer p"stall von ihr eingenommen wurde, daß er auM /ihr zu vermählen, seine vorige gemahlin verstieß. n>M,ßeGlaphyra habe nicht lange nach dieser vermahlun"1»Jüdischen gesetzen zuwider, gelebet. Jhre beMwLM r ,von dem ersten gemahl hatte, verliessen bald dw-kttrch ^gion, weil sie ihr großwatter mütterlicher stüe m per a"und vor sie sorgete. Der eine davon hieß Alexanoe c- ^Tigranes. ss-stexz-r» , snr. KK. XVI. s. 16. A lw.äs bell. ^uä. IIK. II. c. 11. 5/r^o, üb. VI. x-
vira L gettis Ilsroäum p. Z67.
Glapion, (Johannes) einFrantzos,gebüA pe"sAeBernard, in dem Hertzogthum Marne. Er Äbekal'W^ciscaner-orden an, und machte sich darinnen woy» hie>auch das erste employ in den Niederlanden. Er«' ^ er >von ihm, und schrieb ihm öfters; jedoch sagt ma"' peömals seine meynung geändert. Er wurde letzm^^eB^ r»lsMaximiliani I. Beicht-vatter. AIs er in SpaiMU,,den , soll er daselbst in grosser Hochachtung gew" ^ cieErtz-Bischoffvon Toledo seyn beruffen worden,^dolld an. i;22. gestorben. Le km.
Plsr>8. D« kibl. Lranc;. ..
Glareanuo, siehe Loritus.
Glaris , Glarus, lat. 61-iE, ist der A^eckM Ac'Zsche Canton, der seinen nahmen von dem HEphat; die alten einwohner waren Rhatter /auch viel Römer, als welche ihre quartiereum^^ yiw ^Fter-see gehabt haben. Es ist dieses land um ra» , v» ,»r.crgeburgen unischlossen , und nur gegen norde» / Bgegen dem Gaster, derLimmat oder der Lmo»^w Mziehet; gegen osten flösset es «n Sargan^ g^nd e^BSchwytz und Ury, und gegen luden an „jcht v"grösse des lands kan wegen den hohen geburge» ^ sogemessen werden, die lange aber desmugen h^süden gegen norden ziehet , erstreckt si^,v<,npen^ .rveSchweltzer-meilen. Es theilt sich hmter S«) pas ^Aene ^bejondere thaler, deren das erne das grolle t veE>en/^,das kleine thal genennet wird ; 'Ewol rww ^ ^ ^dere kleine neben-thäler sich m,die treffe''Met//,>,aber mehrentheils nur senn - Hütten "P" v grenZ^ih^,ben dem Wallenftädter«see, daran das ^ see B MMnoch einige andere, als: der . per
welcher eine gute stunde im bezrrck vm etwa''- yoch.Änwelcher auf einer hohen Alp lieget / '"', hat es^„stunde im umkreis hat. Solcher bergen ' ^,0
schiedene, als : der Ober«ste / der Haie»
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