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lu^lllcus, gebürtig aus der insul Sei», welcher das eisendas f eltzen erfunden , wie Eusebius anmercket, daher auchy Ipruchwort entstanden : 6lWLi 3r». L«/el>E, in ckron.'^"40.
sotzg^laucus, von Carysta einer stadt in der insul Euböa,leitet-"- Negroponte genannt, war ein söhn Demyli, undlen w " geschlecht von dem unter dem nahmen Glauci bekann-l>iid"^'-gvtt hxx. ^ seiner jugend legte er sich auf den feld-l>rs k-^'-bau. Sein vatter merckte auf einen tag feines soh-pß»a-W i da er ihn sahe mit seinen blossen Händen die eisernees jU?arre gerade drücken/ und wieder so wohl zurichten/als erhar «-,' mit einem Hammer hätte machen können; so starcksaust. Deswegen nahm der vatter ihn zu den Olym-fielen mit sich: da aber Glaucus, ob er schon die stärckedie /^dennoch die nöthige geschwindigkeit nicht befasse / nochsah- ,Vortheile wußte/so lag er leicht unten. DemylusgriffD' und sprach dem söhne tapfer zu, er sollte sich nur derhack/» ^enen/ die er bey dem pflüge angewandt. Diese stimmeüber?-' n söhn so tapfer und erhitzet/ daß er die oberhandHcaev i tt» gegner erhielte. Nach der Hand ward er zweymalHe,... den Pythischen spielen / und achtmal in den Nemei-""d Jsthmischen; deswegen wurde ihm eine ehren-säuleda^'chtet/ welche Glaucias aus der insul Aegina machte/ und
abgebildet war / dieweilsonderlich hierinnen gezei-
^sick.^.als ein streitender fechterPt,, "uter den fechtern seiner zeitie Hervor gethan hatte. Nach seinem tode begruben ihngirier auf ihrer insul / welche nach der Hand die insul* " genennet worden. , üb. VI.
^ean^ucus/ ein König der Mcssenier/ war ein söhn des- Er führte sich/ nachdem er die regierung angetreten/ahxl-'Wen ^s volck/ als auch gegen die Grossen des RerchShav <7 Sutig und leuthselig auf/ und befahl hiernachst / daßdes Jovis itkonestX tempel auch den PolycaonemMeffenen als Heroes verehren/ ingleichen daß man inhechb''? dem Machaoni/ Aeftulapii sohm wie auch der vorbe-^7 Messens opfern sollte / wodurch die Hochachtung / dielhhr-t. ls um seines vatters willen vor ihn trug, gar sehr ver-wurde. in Messen, c.
e oder Geleen/ eine Freyherrliche, nunmehr Gräf-,?wtlie. Gottfried/ Graf von Geleen/ hatte sich anfangshre ss 'Ihrigen kriegs unter die sogenannte Ligistische ar-' ^Hur-Bayerifche dienste begeben, darinnen er sich soNch,Ehalten, daß er von einer charge zur andern bis zurMEHchall-stelle gestiegen; er hat unterschiedene schlösseterobert/ und sich in vielen treffen vor andern signa-A, Tender schlacht bey Allersheim an. 164;. ward er vonMe? Mvsischen Hertzvg von Enguien gefangen , bald aberM<ck wsgelaffen. Worauf er Kayserlicher General - Feld-?>vlgss,iLeworden, in welcher charge er bis zu dem daraufAleia chbestphaltschen frieden dem Kayser vortrefliche dien-,7'chl, ' in dessen anfehung er den Gräflichen character er-
N Achtens ward er Land-Comtur des Teutschen ordensund starb an. r6;?. zu Mastricht. pufendorffskriegs-geschichte. Cyenmttz, vom
K' das^ege. Pfeffinger, 3ä In» kubl. I.;. p. 77 °.
lt^^rnoldus/ Freyherr von Geleen, vom Kayser Leo-
den. 16. oct. in den Grafen-stand gesetzet, und' M ^ eines Reichs-Hof-Raths beehret worden.DschAerg, eine kleine Gräflich-Nassau-Weilburgische stadt° M dev n?-?der Wetterau unweit Giessen, auf einem bergeWeck? ^ bu gelegen. Es mag sich ehemals ein GräflichesMdura >????" geschrieben haben / Massen eine Gräfin vonRöster Schiffenberg in Hessen an. 1140. gestiftet,beschr. Hessen.
Gleywitz / eine kleine stadt in dem Fürstenthum^ .^rd. Hem ffuß Gladnitz/ allwo der meiste Hopfen gepflan-
' nuy cvmvltty/ «UIVV vrr ineglc yvpscn grpyun-
ist vor diesem eine Fürstliche residentz gewesen.
sv^irn^ 2 sih. Andreas) ein Lutherischer Tbsologus, war- üluss^^Mtlande/ allwo sein vatter in die 4;. jähr vi-und LolleZs des 6 ^mnssii gewesen, den zo.>1^^ ?v. gehohren. Nachdem er sich auf gedachter schulevMM absonderlich die Lateinische / Griechische»ach 'Mssvrache wohl bekannt gemacht/ begab er sich an.r» w d-vd^nderg/ hörte allda die vornehmsten Lehrer/i»t, ^ssheologie als in den philosophischen Wissenschaff-
«»ch ??ssMe an. 1687. die Meister-würde; worauf erX, st>bss!,wM mit seinem unterricht zu dienen, und nun-ki-sschwdene colleZiil zu lesen einen ansang machte.V wied-?^ fich eine Zeitlang zu Jena auf/ kehrte aber). ,.k»t uach Wittenberg / bekam sodann an. 1690. ein
, und verwaltete dasselbe so wohl/ daß er0°„?Uge k-!«!lwn Hof-Prediger in Dreßden bestellet, undChurfürst Fridericum Augustum aufHie^,Ü-' ^ug nach Ungarn zu begleiten befehliget' "dielt er an. 1707. die mittlere Hof-Predi-Und L Ä ^gleich nach Carpzovii / Seeligmanni /> tobe das amt einer Ober-Hof-Pre-
^ssdiena- ver,ehen hatte, und ward wegen seiner"Nr i722.zum Ober-Consistorial-Rath ernen-
rnvttch auch zu Wittenberg noch an. 1724. den
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xraclum eines voÄoris IbeoloxiW angenommen. Er starb,nachdem er viele andere ansehnliche vocLtiones, als unter an-dern an. 1710. zur General-Superintendur nach Altenburg,und an. 1714. zum Pastorat zu St. Jacob in Hamburg ausge-schlagen/ den i.aug. an. 17)4. im 68. jähre seines alters. Manhat von ihm ännsles Lcclesislkicos, oder Reformations-Histosrie Chur-Sächsischer Albertinischer link/ dabey zugleich die le-bens-beschreibungen der Chur - Sächsischen Ober-und übrigenHof-Prediger zu befinden ; HittoriLm suceln-
Ärun äs guibusclsm dlummis ob Vi<lkoris8 rmvalez cuks , nebstverschiedenen andern dissertationen und Predigten; sonsten hater auch Christ. Daumii Lpiüolss 1.3t. sä f k. HecsiLlium ;ingleichen Hülsemanni Lomment. in ßessiZm Lo. mit einigenZusätzen wiederum auflegen lassen. ipss in der Hof-
Prediger-Historie.
, Gleichen/ sind;. hohe berg-schlösser / welche in einer gleicheeinander gegen-uber liegen/ sollen auch von dieser gleichheit dennahmen fuhren. Das eine berg-schloß nach osten und demEichsfelde zu, liegt unter Braunschweigischer Hoheit; das an,dere gegen Westen unter Heßischem gebiethe; das dritte liegt inThüringen, welches mit seinem lager die spitze eines triangelsmit Gvtha und Erfurt machet. Dieses sind die;. stamm-häu-ser der davon genannten Grafen. Zu den ersten beyden schlos-sern gehörte em ziemlich stuck landes, welche nunmehr dasAmt oder Gericht Gleichen genennet werden, indessen stehenjetzo beyde wüste, und tragt das eine darvon das geschlecht derUslar von den Hertzvgen zu Braunschweig zu lehn. Die Thü-ringische Grafschafft aber hat einen grösser« bezirck. Den Ur-sprung der Grafen belangend, so wird selbiger verschiedentlichangezogen. Insgemein wird gesagt, daß um das jähr 45;.Ernestus, ein Römischer Ritter, nebst seinem bruder, wegender einheimischen kriege aus Italien in Teutschland und inSachsen gekommen, sich anfänglich bey Göttingen niederge,lassen, und daselbst, auf zulassen der Obrigkeit, 2. schlössergleicher hohe, gestalt und ansehens erbauet, auch sich in ver,schiedenen kriegs-zügen wohl gebrauchen lassen ; es habe aberderer nachkommen ein Unglück betroffen, daß sie aus Sachsenin Thüringen entweichen müssen. In dieser provintz legtensie den gründ eines andern schlosses ohnfern Mühlberg undWachsenburg, und nennten es ebenfalls Gleichen. Wiewolvon andern gesagt wird, daß diese schlösser um das jähr 720.erbauet, und von den alten Herren von Rosdorff, so sich dar-von Herren von Gleichen geschrieben, wären bewohnt wor-den. Andere führen sie her von Wittekindo, dem schrvartzenzugenannt, einem Sächsischen Kriegs-Obersten, welchen Ca-rolus M. gefangen, und unter dem nahmen Ludwig zumChristlichen glauben gebracht hätte. Dieser habe von seinergemahlin, Agnete von Winsenburg, 2. söhne, Wittekindumund Walpertum gezeuget, welchen Carl der grosse zum erb«lichen besitze in Thüringen ein stück landes geschencket, io. Mei-len breit und 20. lang. Diese 2. brüder hätten selbiges untersich getheilet, und von Wittekindo, so in der taufe Carl ge-nannt worden, soll die Schwartzburgische, von Walperto aber,so in der taufe den nahmen Ludwig bekommen, die Gleichischelinie herstammen; wiewol dieses, zumal was Kayser Carlsdonation anlanget, nicht unbillig in Zweifel gezogen wird.Es sind aber solche anfänglich vornehme edle geschlechter ge-wesen, bis sie nachgehends von dem Kayser Ottone II. zu Gra-fen sind erhoben worden. Ludwig hat mit seiner gemahlinHildegard söhne gezeuget, Ludwigen, Bothen, Hildebranden,so in der jugend gestorben, Carln und Wilhelmen. Carl folgtedem vatter, welcher Kayser Ludwig dem frommen widerdie Sorben, Wenden und Obvtriten gute dienste that, starbaber an. 842. ohne erben. Ihm folgte sein bruder Wilhelm,welcher das geschlecht fortgepflantzet. Dessen söhn Sigis-mundus hat sich und seine fanulie sehr berühmt gemacht, in-dem er Kayser Heinrich dem ersten bey der Musterung dergrossen Reichs-armee bey Magdeburg aufwartete, der schlachtbey Merseburg, und hernach dem immer bey Magdeburgbeywohnte. Nachmals war er an. 942. bey dem von demKayser Conrado zu Rotenburg angestellten turnier, auch an.968. bey einem andern zu Merseburg, welchem letztem gleich-falls sein söhn Siqismund und sein enckel Erwinus beyqe-wohnet. Dieser Erwinus hat Kayser Otto dem grossen wi-der die Böhmen und Ungarn, nicht weniger wider dessen un-ächten bruder Tancwerden gute dienste gethan, wie auch des-sen söhn, so von einigen Sigismund, und andern aber Buf-fo genennet wird, Kayser Ottoni III. treulich gedienet. Die-ser hinterließ 2. söhne, Ludwig, welcher die regierung führte,auch als ein guter Haus-Halter gerühmet wird, und Erwi-nen , der in das kloster Reinhardsbrunn zog , und selbigemviel vermachte. Er hat gleichfalls 2. söhne, Sigismund undLudwig hinterlassen, wovon der erstere auf dem turnier zuNürnberg, so Kayser Heinrich V. gehalten, gewesen, auch mitKayser Conrado III. an. H47. in das gelobte land gezogen,und von demstlbigen zu Jerusalem zum Ritter geschlagen wor-den. Der jüngere aber, Ludwig VI. genannt, welchen etlicheauch Ernestum ober Eberwinum nennen, war bey dem Kay-ser Friderico I. in grossen gnaden, und zog nut selbigem, wieauch mit seinem Landes-Herrn, Landgraf Ludwig von Thü-ringen- ins gelobte land. Hierbei) wird diese merkwürdige Hi-storie angeführet, daß er zu Ptolemms von den Türcken gefan-gen,