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Hire / in jolche gegenden zurück/ da ihnen unmöglich beyzukom-men war, und alles, was der König wider sie thun konnte,bestund darinnen, daß er ihre Wohnungen verheerte, auch er-nen grossen theil ihres Viehes als eine beute zurück brachte. An.1404. ließ Glendover aufs neue in dem Englischen gebiethe, diezeichen seiner noch anhaltenden empörung, mit verubung un-zehlicher grausiunkeiten, sehen. Dabey bemächtigte er sich unter-schiedener castelle, beseitigte dieselben, und fand , wegen Hen-rici IV. nachlaßigkeit, oder wegen vielen andern verdrreslich-keiten, so derselbe auf dem halse hatte, so wenig widerstand,-aß sein anhang von tag zu tage stärcker ward, auch unter-schiedene vornehme Engelländer ihm zufielen. Unter diesenletzten waren sonderlich zu merckerr, Johann Trevor, Bischofsvon St.Asaph, der Lord Peircy, und der oberwehnte Grafvon March, dessen befreyung zu befördern der König aus nich-tigen Ursachen sich gewegert hatte. An. 140;. gieng der Engli-sche Cron-Printz, nachmals Henricus V. wider die aufrühretzu selbe, und zwar mit so gutem succeß, daß er 2. blutigeschlachten, die eine den 1;. mertz bey Hußke, und die andereden 14. may, wider sie gewann, auch in der ersten Glendoverssöhn, in der andern aber dessen Cantzler gefangen bekam, welcheHernach beyderseits in dem Tower zu Londen verwahrt wur-den. Dieser vertust veranlassete die rebellen, auf auswärtigeHülffe bedacht zu seyn, und als sie noch in eben demselben jähre,unter des Marschalls von Montmorency anführung, einen suc-curs von 12000. mann aus Franckreich erhielten, sahen siesich in dem stände, Caermarden, Worcester, und andere orterzu belagern, von wannen sie einen ansehnlichen raub davonbrachten. Der König Henricus IV. that einen neuen zug wi-der sie; allein er verlohr den grasten theil der mitgenomme-nen kriegs-munition durch einen auf der Hinreise entstandenenHeftigen stürm, und hernach retiricte sich Glendover mit seinenleuthen abermal in das gebürge, so daß jener »»verrichteter fa-chen sich zurück begeben, auch noch darzu einen theil seinerbagage in dem stiche lassen muste. Indessen, weil die Wäl-schen des kriegs überdrüßig wurden, und vorher sahen, daßihr gäntzlicher ruin erfolgen würde, ehe sie ihr vorhaben, vonden Engellandern sich vollkommen frey zu machen, würdenbewerckstelligen können, so verliessen sie allgemach ihren bishe-rigen General, welcher darauf aus beysorge, daß man ihngar dem Könige von Engelland in die Hände liefern mochte,rn das gebürge und in gantz wüste örter flöhe, allwo er theilsaus Mißvergnügen, theils aber aus Mangel nothwendiger din-ge, an. 1410. sein leben beschloß. In Worcestershire, 7. Mei-len von Temebury, siehet man auf einer höhe, Woodbery-Hillgenannt, ein altes retranchement, welches von diesen rebellenden nahmen 0>ven QienäovvVs Lsrnp bekommen hat. L?E-
cke«r Lritnnnis. n csMAear di/I. of vol. I. FVsi/i,
lik. IV. tust. ängl. lib. XX.
(Flenner, ist ein flüßlein in Graubündten, welches in demgebürge gegen dem Hintern Rhein, oberhalb dem dorfe Freinentspringt, durch das Lugnitzer thal (Vallis Legumia) herun-ter , bey Jlantz in den vorder» Rhein läuft. lib. X.
x. ,09. b. *
(Flentner, (Jacob) eines ehrlichen Patricien-geschlechts inZürich, ward an. 1414. Bürgermeister daselbst; an. 1415.Gesandter an Kayser Sigismund, wegen Verpfändung Ba-den , Bremgarten, Mellingen und Surfte; wurde auch son-sten zu viel andern Eydgenoßifchen Gefandtfchafften gebraucht,und starb an. 1411. *
(Fiesta, (Villa äs) von einigen auch Jglesias oder Ngle-sias genannt, ist eine stadt an der mittägigen küste von Sar-dinien, etwa« 10. Teutsche Meilen von Cagliari, gelegen. ManHat sie mit einer absonderlichen citadelle bevestigel.
(Fletscherberge, haben den nahmen von dem wort gletscheroder firn, welches in der Eydgenossenschafft auf den allerhöch-sten bergen eigentlich heisset die in gestalt hoher berge vonetlichen iooo. fahren angewachsene eis-sammluna, welche durchdie länge der zeit eine crystallen - härte und färbe empfängt,und auch in der wärmsten fommers-zeit kaum zu schmeltzenkommt, von zeit zu zeit auch mit erschrecklichem geprassel ,steine, erde und anders auswirft, und sich gleichsam säubert, da-von die hierdurch verursachte öfnungen theils unergründlich,theils etliche hundert klafter tief seyn. Es giebt dergleichenverschiedene in dem Graubündner-land, in dem Rheinthal,wie auch in dem Walliser-lande; sonderlich aber ist berühmt dersogenannte grosse Gletscher in dem Grindelwald und dem Clin-ton Bern, andengrentzen gegen Wallis ob Untersten gelegen,welcher feit etlichen l-Lsuiis nach und nach so fortqewachsen,-aß er nicht nur dre nahaelegene erde, wiesen und bäume weg-geschoben , sondern auch die benachbarte einwohner ihre Woh-nungen anderswohin zu fetzen genöthiget. StumpfensSchweitzer-chronick.
* Glicznerus, (Erafmus) Senior der Evangelischen kir-chen in Groß-Polen; war ein schuler des Valentin Trotzen-Lorffs in der berühmten schule zu Goldberg in Schlesien. Erwar anfangs llsstor zu Grodislo in Polen, und hernach zuProdnltz (Teutsch Straßburg) in Preussen. Ungefehr umdas jähr 1560. erhielt er die stelle eines 8sniori8 oder Super-intendenten der Evangelischen kirchen in Groß-Polen, und starbW Prodmtz den 26, ,cm. an. 160z. Er Hat den Lovssnium
gli glo
Tcclskiarum kvlonicsrvm 5' l-itlni.mosniiu
Mit unterschrieben, welcher zu Sendomir an. i;7°-worden. Bey der bestäligung dieses Lonsenws, vie ^may gedachten jahrs durch gemeinschafftliche gottesdienischahe, da die Augsp. Conseg. verwandte aus ihrer tircye' ^ner proceßion in die kirche der Böhmischen bruder Wa«yreu, verrichtete er in diestrMche die predigt inPolnMer ivNach diesem unterschrieb er an. i; 7 i. den stpl-N0NS8 8^noäi Lrseoviensib, ferner an. 1578.
Leiieralenikerricovienlem, ingleichen an. » f.xä, gq-Osner. Wloäislgviensem. Nach der zeit wurde erdere Vbeolozos dieser Vereinigung wegen nachdrücklich^ pjewollte auch davon abtreten, und ließ deswegen an. "fMckAugspurgische glaubens - bekänntnis zu Dantzig ^sprache mit einer vorrede drucken; bald aber ließ er M '' 5^0^rück ziehen, und unterschrieb an. die OonLlimon°Hioruuieiists. Er soll nach der zeit doch wieder eineschrift verfertiget, aber auf seinem tod-delhe dieselbehaben. Seine übrige schriften sind: Lommentanus r
in Lpist. ksuli Lä kliilem. Lbronica Vitse, VoctrinT ;rum .j. 0. Lolonice; Llironicon Keguni solonisllppellgtio Leu llpologia LonkosäerMionis Kegnicliilicienres äs Xelig. koloniss As.cles. 8slsvon. ses/es tom. III. ^ cueqvsll^
Glielmus, (Antonius) Priester des Oratorii zu gll,welcher an.1644. im 48. jähre seines alters starb. Er ^ter Prediger, und hat verschiedenes geschrieben. ^ '
(Flinski, stehe Linski.
Gliscenti, (Fabius) ein kkiloloxlms und Mä-cu ' SrEtig von Vrstone, einer kleinen stadt in dem land eu MEr hat verschiedenes geschrieben, und ist zu Venedigjähr 1620. verstorben. riiest. ä'stuom. letter-
* (Fliskovatz, eine stadt in der EuropäischenTürekeY ^ ,
vien, 12. weilen von Novibazar am fluß VeterE»wo derselbe in den Lcpanar fällt.
Gliß, oder Glvß, ein dorf in dem land Wallis, ^ MuBrig, auf der lincken feite des flußleins Saltwa, Eger-zehnden, an einem sehr lustigen ort gelegen s r .b M-s''burts-ort des in der Historie so bekannten Georgswelcher die dortige der wallfahrten wegen beruhn^ v-iwettert, und mit einer capeüe vermehret.
r- li-b- * - _-7.Mire,?M
* Glisson, (Francifcus) gebürtig aus Dorstrsy'H,KLoÄor nnd krofesior ssleclicin-L zu Cambridge, W e )Mitglied der medicinischen Societät zu Londen , u«der Anatomie. Erstarb an. 1677. nachdem erin der Anatomie, und sonderlich die vsZinLM 1°,,-
den. Seine schriften sind: TraÄ. äs kacnitiäein 8 . äs Ventriculo L Intestinis; äeXmum 8ubstantiX energeciLa seu äs Vis VitD, -kuin 4. ünstomia Hspmis, ib. i6;o. UNd 1654. tUsstlien. Oxon. .
Glitzberg, siehe Gleißberg. HeA
(Flobick, eine adeliche Meißnische familre,tage in demSächsischen Chur-kreise die güther Wun
Schrieben und Grvßwig bey vchmiedeberg
lebte Conrad. An. i;2z. wird Ruprecht in einer den , ^
dolphi und Wenceslai, Hertzoae zu Sachsen, wA yerder Marck Brandenburg gelegenen stadt Nauen, vo ^ 0^
1712. bekleidete Gottltev die cyarge einesden Chur - Sächsischen völckern, und Gottlob ^^er-M,florirte noch an. 1716. als Chur-Sächsischer ^
nehmer und Hof-Gerichts-Lssessor zu Wittenberg- .
ckisthe chronick, x- 112. . «okueh^^Fü
(Flocester, lat. 6loceüria, Olevmn, istder rin der Grafschafft Glocester, und ein BischE,^ well ^Canterbury gehörig. Sie liegt ohngefehr 8°. w^pt,wärts von Londen, ist eine sehr feine und ucrre >einem fruchtbaren thal am östlichen ufer der S^ ^und einen sehr geraumen Hafen hat, der zuüberaus bequem fället. Die straffen sind dchAenund die stadt auf einem etwas in die hohe xew ^ pis'
gebauet. Zur zeit der Römer war sie6levum in grossem ansehen; wie sie denn au«/ stiauerH^Fausgenommen an der feite des flusses, eine vc>',
von welcher noch diese stunde an vielen orten un ^zu sehen sind, woraus sattsam erhellet, wl^'sie müsse gewesen seyn. AIs König RlckMd "jungte,tzog von dieser provintz war, zu der Crone daßL Arer eine Grafschafft daraus, und zwar dersefla W'der daben ae eaenen Centenen oder Hundreds.^
war, ist von Albrede, Ertz-MicyvM
von Worcester, erbauet, nachgehends aber ren woed hE
verschiedenen Aebten so vvrtreflich Ss, gM
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er noch bis auf diese stunde eines von .^?^,tcr e'^'^sdieses Königreichs ist. In dieser kirche lM >" §puar^B-
mahl von aiabaster-stem der unglückliche K »