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Uahr^Iapst Gregorio IX. hart gedrückt tnurde, und gar inMq^Uunde, sein Sicilien zu verlieren, berufte er einW r iusammen, und wollte damit dem Papst auf den' Allein die Grafen von Hohenzollern, Lupfe, Gun->kitchx ^ und Nisse, wollten in solchen zug, als der wider die^vau ü^Wen ^ gar nicht willigen, daher der Kayfer mites guf ße ansetzen wollte; sie baten aber, der Kayfer sollteMvinm " unparteyischen ausfpruch der Stände des Reichslassen, welchem sie sich gern unterwerffen wollten,rufte derselbe die Fürsten und Churfürsten nachTrafen zusammen , welche auf des Kaysers angeben diekin ki»a°u dieser strafe verdammten, daß sie auf ihren bodenM vor 72 . jungfrauen der Mutter GOttes zu ehrenvffenba.^u. Hierzu erwehlten nun die Grafen das dorfMx x^Uien, welches wegen seiner sehr Übeln lebens - artMP o m bösem ruf war. Weil aber dasselbige in der Graftlm Hegöw gelegen, so wurde der Grafen vonMdm. Etgung besagtes dorf auszureuten hauptsächlich er-Meid»' daher auch die stiftung des klosters von den geschicht-Ke!xj, " den Grafen von Lupf fast allein zugeschrieben wird.AwaX'lvenn es geschehen, setzt Crusius in das jähr 1250 .M ^ dieses kloster vor altem sehr reich, wie dann die ste-Mst^uloch, Mitrelstetten, Klein-Engstigen, Holtzelflngen,t», d.", Oestetren, Zizelhausen, Eümadingen, Ossenhau-grosse zehnden zu Minsingen, dieselbe Vogtey mit7 er «,V"'Und fisch-recht dem kloster zuständig gewesen; es istMli, M>ehr fast gäntzlich ruinirt. Nur dieses ist zu mer-V man dieses kloster Gnadenzell nicht mit dem Reichs-Msx„/loster Gutenzell an der Rot nicht weit von Münchrot,Mausen und Memmingen gelegen, vermische, wie dochr;. V^-UMLimnäus, wm.IV. sääit. sä lib. IV. ssk. c. 7 .A ingeraä Vitriarium lib. I. tom. XV. p. I; 22 . undNuation des Itiuerarii Oermanioi begangen. ViäsNiteyi-N ^P>oxr. 8 uevise VOLL Gutenzell. Jenes das kloster?'>^",E eirie stadt des Reichs, Gnadenzell aber nicht, c?r«-Ä'^uev. tom. II. lib. III. c. 8 . Le/s/it. monum. L
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^" 8 - Lacr. x>. 490 . fg.
.gpheus, oder kullo, (Wilhelm) war zu Grafen-W e?.', '* 49 ,. gebohren, und studirte mit so gutem fortgang,MexAdas jähr 1 , 22 . llsäkor der dasigen schule wurde.AtjschW aber hierauf von der Catholischen zu der Prote-Den k" Arche gewendet, zog er sich dadurch viel ungemachWy^Wls, und muste nicht allein zu Delft zwey jähr im>AJ»g ,.Wringen, sondern fiel auch bald hernach an. 1 , 25 .Nkg, Mren zu Löven in die Hände, welche ihm aufer-Mt er drey monat lang in einem kloster bey bier undd-Mr fx». lhun muste, weil er sich unterstanden, an einenein schreiben von dem Mönchs«leben abge-da 'A tzV' Nach diesem hielt er sich einige jähre hier undkA tzy rrvorgenen auf, bis er endlich nach Preussen kam,Mhe»'vemMarggrafenvon Brandenburg, Alberto, zumund folgends auch der schule zu Elbingen vor-ÄU°' ,Vve. Nachdem er aber dieses amt 6 . jähr verwal-NN sto d der Bischoffzu Dantzig erfuhr, daß er verheu-' bekam er deswegen an. 1 , 42 . seinen abschied,sta er Gp,?ernach erlangte er eine gleiche stelle zu Königsberg,Mveyv r Mi. mit den Ikeologis, insonderheit mitMey a und dem bekannten Frid. Staphylo, in grosse strei-e», "d mMhe, und dahero, ungeachtet man wider ihn mitU Gy aufzubringen vermocht, an. 1547 . auch wieder^e. Hierauf wendete er sich endlich nach Ost-»Ü^Nfän^nd wurde allda durch des Ioh. ü Lasso vermitte-let nM 'A Inkorm-itor der beyden jungen Grafen Christo,ihj 'iil ^vhannis, nachgehends aber Bürgermeister zu Nor-<vtde aN^r würde er auch am Michaelis - tage an. i; 68 .srit», ^"A^ng. Seine schriften sind: Oolloguium interSksAss zu«, um dessent willen der buchdrucker, der
^erster, mal an. i;;o. ohne sein vorwissen ans lichtt^^ben gestrafet worden: Vim ssb. kittorü Wwr-NyMe Livitsüs Lmäanre , in Versen; einige La-
E^°ttwd,en rc. L
1 » kirtk',"vvlen rc. l?,e«rr mümsäv. kbiloi. L. VIII. Ar-^'EUnd ketzer-historie, k. IV.fectt.il. n. ;o. Lar-H»1a " ^dl. Lremenf. class. VIll. Ltt-. r.
i«ehe FullS.
lieheAnazzo.
M von andern TechnatiS , oder auch Neocha-
NnlBchvrjs Irr König in Egypten, und vatter des klu-A ^chns Africanus macht ihn zum Könige von Sals,^>dn!"vsthjMgegen scheinet denselben gen Theben zu versetzen.Md>> drüste» Ostens mit seiner armer in Arabien, woselbst erJes, in esse« '"""^el an Proviant litte, und daher genothigettscki^ vvn a,„A'as er bey dem landmann antreffen konnte,ins sefiel ihm dermassen wohl, daß er sichvnt.Und duslige nichts anders als solche gemeine speisen, dem ersten Könige in Egypten Menes, daß
Je,,"'alles^Mtv die schwelgerey und kostbare speisen ein-,^"ehtnis^v den hals wünschte. Damit er auch
lE^he verhaßt machen'möchtetso ließ er sol-
Thek^^""i^"ngen auf eine säule graben, und^,de»n demtempel des Iovis aufrichten, wor-Mvx vvrcreffich exempel der vergnügsamkeit und
/// Theil.
tnäßigkeit in speise und tranck seinen Nachfolgern hinterließ.
äs Istäe. ax>uä LekenLum in veipirof lib.
X. bitt, lib. I. ean. cbron. ttec. XVI.
x. 481. fec^. *
* Gneissenau, ein in Ober-Oesterreich in dem sogenanntenMuhl-Viertel gelegenes schloß, welches allem ansehen nach vondem abgestorbenen gesshlccht der Missen erbauet worden. An.1524. haben es die Perckhaimer, und nach deren abgang dieMithatte besessen. Von denselben ist es durch Heurath an dieHerren Märcken und von diesen auf gleiche weise an Sigis»mund Hager, endlich aber durch kauf an Carln Fuger ge-kommen. Hohenecks beschr. von Ober-Oesterreich, wm. 1.
x. 124.
Gnefen, lat. Lnettls, ist eine Ertz-Bifchössliche stadt in Posauf gewisse weise alle übrige Bißthümmer die-ses Reichs gehören. Sie liegt in der Woywodschafft Kalifchtn Nteder -Polen, zwischen Posen und Thoren. Anjetzo istnichts, welches diese stadt merckwürdig machet, ohne allein , daksie die residentz des krim^is von Polen ist. Vor zeitcnwar Gnesen die Haupt-stadt in Polen, und giebt man vor, daßLechus, der erste Herr des landes, selbige bauen lassen; so istauch eine gemeine tzabition, daß sie daher den nahmen er-halten, weil man ,n deren fundament ein nest adler gefun-den, welches m Slavonischer spräche Onesäo qenennet wirdDie Haupt-kirche von St. Adalberto ist mit vielen reliauienangefüllet, wie denn auch Sigismundus dem Adalberto ei-nen gantz silbernen wohl ausgearbeiteten sarg machen lassen«allein an. 161,. gieng sie im feuer auf. Der Ertz - Bissbossvon Gnesen und Primas von Polen ist Ikarus narus desStuhls zu Rom, administriret nach deS Königs tobe die re-gierung , und ertheilet den fremden Abgesandten audientz -ausgenommen zur zeit der wähl nicht. Er beruft den Reichs-Rath zusammen, bestimmet den tag zur wähl, träget darbe»alle fachen vor, die man in berathschlagung ziehen undentscheiden sott, cronet die Könige und Königinnen, undverrichtet die ceremonien ihrer leich-begängnisse. Zur zeit desIntsrregni, da an. 1594. Sigismundus III. in Schweben gieng,wollten die Stände seine macht ein wenig beschneiden; alleinSigismundus KarnkowiSki, damaliger Ertz-Bischoff, wider-setzte sich ihrem beginnen, und machte es zu wasser. DiesePrälaten werden, als die vornehmsten Priutzen constderiret,wollen auch den Cardinälen nicht weichen, wie denn dessenverschiedene erempel in der Polnischen Historie vorkommen.Als, da an. 1451. Nicolaus Oporow, Ertz-Bischoff von Gne-sen , dem Cardmal Sbignee ä'Olesniki und vornehmstem Mi-nister auf dem Land-tage zu Petrikow den rang disputirte, wü-sten sie miteinander alterniren. . Er hat auch wider gewohn-heit anderer Bißthümmer seinen Cantzler, Marschall und ande-re bediente, und wird ihm durch den Marschall öffentlich einstad vorgetragen. Die alten Ertz - Bischöffe haben verschiedeneConcilien daselbst gehalten, deren clecr-ta Papst Martinns V.an. 1417. approbiret hat. Nachmals haben die Bischöffe auchin den letzten zwey tteculis einige andere in selbiger stadt, oderdoch in selbiger vioeLes gehalten. bitt. kol.
E, lib. bVI. p. II; 2. kolonia p. LVA,,» ko.
loms. bitt. kol.
Gnidus, eine stadt, siehe Cnidus.
Gntnski, eine adeliche familie, siehe Trach.
* (Vnipho, (Marcus Antonius) ein berühmter Orsmmati-
cu 8 , war von geburt ein Gallier, der zwar frey gebohren, aberausgesetzt worden war. Als ihn nun ein gutthätiger menschan kindes-stast angenommen, und erzogen, ließ er ihn von derknechtfchafft, die er ihm hätte leisten sollen, los. Er war vonunqemeiner gedächtnis-krafft, und sowol in der Lateinischenals Griechischen spräche ungemein bewandert. Seine erste le-ctionen hielt er zu Rom, in dem pallast des Julii Cäsaris ,der damals noch sehr jung war, und nach diesem in seinemeigenen Hause, da er die vornehmsten Herren, insonderheit Iu-liüm Cäsarem selbst, und Attejum klulologum zu Hörern hatte.Cicero, ob er gleich krsewr war, ließ sich seine gefchäsfte nichtabhalten, seine lectionen über dte Rhetoric öfters zu besuchen.Sein applsulus nahm endlich also zu, daß er in seinem Hau-se nicht mehr räum hatte, sondern auf öffentlichen platze inden blumlinis declamiren muste. Er war so unintereßirt, daßer von seinen schillern kein gelb verlangte, dagegen sich aberdiese mit freywilligen geschcncken erkanntlich erwiesen. Er istüber die 50. jähr nicht alt worden. intt. ornr.
I. 6. p. 77. Er hat Lommentarium aä VirZilii 6eore. und
6e fatirio 8ermons Volumina äuo geschrieben, die nebst an-dern schriften , die aber von seinen schülern unter seinem nah-men ausgegeben worden, verlohren gegangen. Z?
illuttr. Orammaticis 7. 8aturn. III. 12. elect.
II. ie. p. 5;. foicileg. p. 8 >4- memor. oh.
Icur. k. I. p. 17. biblrotli. I>at. V. 8- 778.
* Gnodalius, (Petrus) hat eine Historie des bauren-kviegszu Basel an. 157;. in fol. heraus gegeben, welche auch inSchardii foript. rer. Oerm. tom. II. zu finden.
Gnoten, ein Amts-städtlein in der Herrschafft Rostock, zwi.schen Sulte und Dargun ohnwelt den Pommerischcn grentzcnan einem kleinen wasser gelegen. 8sx. ink. p. i°r.
»xx» Gnossus,