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gegen den Remonstranten vermahnte; es er--lrt, FM aber, wie I. Hales, welcher dem 87x1060 zngehö-8n„ er aber wieder in Engelland angekommen, seinenvvg„ Ändert, und öffentlich ohne Hindernis die von dem 87-gesch^^worffene Arminianische lehre getrieben. Dieser hoch-L,^"ve IbeoIc>ZU8 starb in dem ang. an. I6;8. ^k-Va tz-voalr/Mulus oreboäoxus, stvs xeÄvrr-r,,. S/e«or>.
Kt 0^- LretsZris, tom. V. L X. I>e Xeve, kssti üngl. *»iej g'Toav, war aus Aquitanien gebürtig, speisete täglicher , und ward daher der schwelgerey beschuldigt. AlsSichg^Egen nach Trier citiret ward, und seine ankläger mit ihmsie bu-Ä/ w wurden sie unterwegs so huugerig und durstig, daß^wachten wollten. Der heilige Göar aber rüste aus demHindin , die gab so viel milch von sich, daß sie alleschvff,^ ^sättiget wurden. Zu Trier brachte er den Ertz-Bi-d»i, wunderliche entdeckung seines unehelichen lindes,heilia-»Ertz-Bißthum. (Siehe Rufticus.) Es sollte auch der,^?ar an dessen stelle Ertz-Bischoff werden ; allein er bath.W eine kranckheit, damit er sich entschuldigen könnte,
Walt/« auch alsbald ein sieber, welches gantze 7. jähr an-«lqch unter welcher zeit das Ertz-Bißthum besetzt worden.Galten ", dat er sich zn Trichere im Trachgau in Hessen auf-Ach<ich,' ' und daselbst an. 600. eine kirche gebauel. , Es hat-'Wen ^ nachgehends den nahmen von ihm St. Goar be-^ stein ' allwv dessen bildnis noch heul zu tage in einer kircheMn«' > Khanen, nebst dieser beyschrist: 8. 6c>sr McmsckusM von DLXI. soll zu sehen seyn. Seine wunder-werckeM» K,,^6andelberto, N. Gysone von Nastätt an. 1489. undin spec. lilk. üb. XXIII. c. Ibeschrieben.
L-axz-kx. ?. III. sborogr. 6srm. 0. 6. witt-
^anns Heßjsche beschreibung.
Avn^.- (Iacobus) ein Dominicaner von Paris, wurde als' in Levante geschicket, wobey er alle gewohnheitenbey, Mu aus dem fundament erlernete, welches er nachmalsdaraetban, daß er sowc
in v^rrech»»
vcru suuvmulul
!>,? "Eten "ologio 6rXLO dargethan, daß er sowol nach den»-'Win-,, ^einplanen als manuscripten, so er mit grossem sieiß! '»isch-^ !.llkstrchet, zu Paris an. 1647. in Griechischer und La--.Werchi w^ache drucken lassen. Er hat diesem wercke gelehrteÄlen der beygefüget, worinnen er die lehre und gewohn-K hat au^^chen wohl erläutert hat, ist aber jeyo sehr rar.Ni^eri M einige 8criptores Historise L^rsntinR mit aninec-M q^e^V, allein die Lrieici haben angemercket, daß er*sagen wohl verstanden, L«o«.
^ , ein König der Alanen, führte um das jähr 406.
Aarn, Mynt, auf Stiliconis Veranlassung einen grossenNch ei'dieser Ecker nach Gallien, blieb aber daselbst, ob-K^ien ^i derer Hausse Alanen unter dem Respendial nach< mit den seinen stehen, und schlug sich zu denvWjxT. -lln.411. trug er nebst dem Burgundischen Könige>N»us a dgs meiste bey, daß der Römische Befehlshabera,Uey,,sdln Gallien zum Kayser auswarf, woraus einige8 'W , daß Goar von dieser zeit an sich zn den Bur-by" ^. dea-^'chlagen. Sambida, ein König der Alanen in Gal-X" siyjqs" w den folgenden zeiten Meldung geschiehet, wird,vr einen söhn dieses Goars gehalten. OeZsx/«,lq sts Fch; bilior. II. 9. OxoF« , VIl. ;8. L 40. von Bü-» k. I, ssUsche Reichs-Historie, k. I. üb. III. §. i;8- p. 86;.
508. Mascou, geschlchte der Teutschen,
p-147.
>-b>W^us, (Stephanus) ein ketzer von der secte der lrl." , Un^^d Lu^skisnnrum , hat etwan lM VI- ÜLLuIo ge-
Und .. ...-
E?get,, ,^n theologisches buch, so aber längst verlohren
^8. Zesüiv.'^ ^tul: äs ?3trum repu§n3ntibus
k' 486 ^ , excer^t. blbl. OrLL. V.
^ war in dem Stift Basel an. 1600. geboh-
^sai^hrd,^?ch ^ l6lg. in die SocietätIEsu, darinnenlihjxsW des vv,'so!oZi>.m Alorslsm gelehret. Er starb gegenvrsf.. !.' (TLUÜ zu Costnitz , nachdem er an unter-es . ^ XeAor gewesen. Seine schriften sind : Lxpsri-T ; (^uin-irius Trsciatus Hisologico-äuricii-
- » - - gusciru^lex; /Ilpbab. militsre. bibl.
>cii fst?dt//Petrus Paulus) von Cortona, einer Florentini-lW^eia^urtig, war ein berühmter mahlernder vortref-sonderlich aber recht natürliche ftuch-1, ".'^, so, daß er es hierinnen auch dem Zeuxi zu-wen soll, »«dem dieser nur die vögel mit seinen ge-vor l da hingegen des Gobbo gemahlte fruchte je-^ ws. ^ecyte natürliche angesehen. ^e'Ee», vie« äes
Äa^>?' ist ein bekanntes Hans in Paris in der vor-stntev s./ welches vor diesem berühmte wollen-farber be-nselben ist der vornehmste Gilles Gobelin , derLegierung gelebt, und das geheimnis den^'sUmcn ^«"«"funden haben soll, welchen man nachfei-lt >§,>Aw " Godelrnischen scharlach genennet. Auch das
'°!chssstfe,rde 'vm seine benennung, ingleichen der allda vor-^bra, L' 1 ° ehemals Bievre hieß, und dessen Wasser zulä t.Überaus geschickt ist, hat jetzund daher den5 istor , ^ Labeiins. Die Holländer haben sich' ///. Theil.
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äusserst bemühet, solch geheimnis zu erforschen, aber vergeblich,weil sie dergleichen waffer nicht haben. Anietzo ist dieses Hausmit den vortreßichsten tapezerey-machern, goldfthmieden undsolchen Personen, die in kostbaren steinen arbeiten, und Fran-zösisch holtz schnitzen, angefüllet, die immerfort allerhand zier-rathen vor die Königlichen Häuser machen, und den Ober-Auf-seher der gebäude, künste und manmacturen dieses Königreichszu ihrem InipeÄore haben. Siehe Bievre. Lvrce, äelcrixüvuäs 1s ville cis ksris.
Gobelinus, (Johannes) mit dem zunahmen Lerlbns, VI-csrius von Bonn , und kn II. 8ecrLtsriu8 , welcher auch schonvorhero lang am Römischen Hofe bekannt gewesen, ehe er dieletzt-gedachte charge erhalten. Man findet unter seinem nahmenLommsritsrioruin äs rebus s kio II. ksps, seu potius lud iluuskspstu sb sn. 1458- sä so. 14S4. Asüsrum likro« XII. Welcheswerck vor das Haus Piccolomini gar vortheilhafftig geschrieben.Es halten zwar einige davor, Plus II. habe es selbst verfertiget,und unter GvbelrM nahmen ediret. Es hat aber GuilielmusCave aus dem Platina wohl dargethan, daß zwar Plus II. daswerck zu schreiben angefangen, weil er aber darüber verstorben,habe selbiges Gobelinus übersehen, vermehret und heraus gege-ben. Es kam durch Vermittelung Francisci Bandini Piccolo-mtnäi, Ertz-Bischoffs von Sien«, am ersten zu Rom an. i;84.in 4 . und nachmals mit einem Lommemsrio ^scobi kiLLvIoml-u-ei zu Franckfurt an. 1614 . in fol. heraus. , äs Hitt.Tscin. üb. III. L. lc>. L?«r>e, bi ü. litrsr. sx>p. x. 96.
* Gobinet, (Carl) ein Mitglied der Sorbonne zu PariS,war von St. Quentin in der Picardie gebürtig; nachdem e-rzu Parts die Iloctoi-wurde in der Theologie erlanget, wurdeer um das jähr r6;;. Principal des Lollsxü äu Pleßis,«ndmachte sich nachhero um dasselbe auf verschiedene weise sehr ver-dient , bis er endlich den 9. dec. an. 1690. in dem 77. jähre sei-nes alters gestorben. , Seine schriften sind: Instruktion äs la^eunests; iiääition s ^Instruktion 6cs. Instruktion sur Is ke-nirsnse L lur Is 8te. Lommunion ; Instruktion iur Is Veritöäu8. 8ssrsmenr ; Instruction stur Is steliZion; Instruction sturIs msnisre äs bien etuäisr, Ls. sie, Ärv«»r.
Goblerus, (Iustinus) ein bekannter Rechtsgclchrter auSTeutschland. Es haben zwar unterschiedene vorgegeben, baß ernicht nur zu Goslar den gründ seiner studier, gelegt, sondernauch von bannen gebürtig gewesen; allein es bezeugen nicht nurGesnerus und Simlerus, daß er in der Heßischen stadt St.Goar gebohren worden; sondern er selbst nennt auch öfters inseinen schriften diesen ort sein vatterland, und sich selbst 6osri.num. Nachdem er den Zrsäum voct. Zuris angenommen,kam er nach Franckfurt am Mayn, allwo er der stadt grossebleuste geleistet, bis er endlich im april an. l z s?. gestorben. Erhat verschiedenes geschrieben, worunter sein tractat äs OrälusZuäisisrio; 8xssutum Zuris; krosoxoZksxbisrum libri IV.; Vi-ts kstri Molellsni; Lontiuustio 8Ieiäsni; brevis Xsrrstio äsLello Hilässbeniisnü gssto irwer Lrisum vusem örunsvicen-lem L ^obsunem Lxilc. Hiläesk. ejulssus complices sn. i;iy.welche in Schardli collectiv» wm. II. x. 949. L st:g. eingerü-cket ist, und die verteutschte Novellen, xrost-xoZr.
dlbl. vitL )Lc. 8,«/ex. I-Ve-ex. *
Gobrias, einer von den 7. Persianern, welche mit Darmcompirirten, die NsZos zu vertreiben , die sich nach CambysiStod der höchsten gewalt im Königreiche angemaßet hatten. Erhat durch seinen guten rath das werck am meisten zum stän-de gebracht , war auch zu des vatterlandes besten bereit,sein leben zu lassen. , ist,, m. üb.
III. s. r. N. L.
* cHobv, eine Afrikanische provintz in dem Königreiche Lo-Eschen dem lande Sete und dem Capo äs Lopez-Con,Vw^o' j'E "A'wird tzieftibe von verschiedenen flüssen und^ ^ÄÄnitten, worauf sehr viele kleine fahrzeuge zu ftch-vßeÄw und ^ allerseits sehr fischreich find. Es befin-M andern darunter so gar auch lüppoporsmi, wel-w S ln ftinen vsrii8 bistorÄ beschreibet. DeL vvr-«/nmste M in dieser provintz liegt eine tag-reift von der kustenak^Die viel-weiberey ist hier so erlaubet, daß,wann ein freund- n-ä aiwern zu besuchen kommt, und bey ihm übernachtet, derLÄmM ii m seine stau zur gesellschafft anerbietet, wovonnÄ ein erempet in einer gewissen msul auf dem Weissen meee^treffen ist, wo der mann für einen groben und Mißgunsti-die ftau aber für eine lieblose und unmenschlichecrcatur gehalten wird, so entwebers diesen frenndschaffts-dimstdem fremdling-nachbar anzubieten und zu erlauben nnterlasset.
^vnst hat auch Goby noch dieses mit Moskau, eincm andernZ?d cven lande, gemein, daß ein mann nicht em rechter haus-
ober-herrschafft zu Hause dad ch ^ ^ sie schon nicht ohn«
nerüebenhauskramnzuzeMN^^ riM fehler verbes-fthlbar glaube , er doch dw ^ wesen noch nicht über-ftrbch seyen, udf" uede. Die Gobyer sind fast
lasse, sonder, zuchttg^^^, verwickelt, sonderlich
aücM mrc chcen^ n zwischen ihnen und dem Capo Lo«mit den ; ihre Waffen find die Zagaye, der bogen
K°K. Di- vi«