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HerkAs. bey jungen jähren aus der Mittelmarck an den Hofer W Christophs zu Würtemberg gekommen, und, nachdemÄaev». der Hertzoglichen Pagen-stelle bis zu der Ober-iv. ^usters-würde gestiegen, im 7;. jähre seines alters denan. 1615. verstorben. Mit seiner gemahlin Elisabeth«Hot von Hohenberg erzeugte er zwar eilf Ander; dochtich ^selbigen das gefchlecht allein fortgeführet Hans Hein-Golnitz, gebohren zu Stuttgard den 19. junii an.W>.l.„-^tefer gienq mit Printz Magno, Hertzog Friedrichs zur»Tük.rg achtem söhne, in das Hochfürstliche Kollegiumkie^, ">gen, und als er nach der Hand einige zeit in kriegs-" Wanden, so wurde ihm darauf ebenmäßig die Ober-lssz "Mer-stelle aufgetragen,in welcher er auch den rz.jan. an.listet Warben. Gleichwie er aber sich zu zweyen malen ver-seldja-datte r also folgen die daher erzeugte Ander, und die vonler yW wiederum erwachsene besondere linien, in nach gesetz-^bvb,.n g- Mit der ersten gemahlin, Anna Christina, eineris^men von Remchingen , erzielete er den;i. may an.
a'ster der noch heut zu tage im Würtembergischenlst altern Gölnitzischen linie, Georg Christoph. Die«- oe den seiner adelichen geburt gemassen wissenfchafften
' und brachte es unter andern in der Rechtsgelehr«N djWurch ausnehmende gaaben und ffeiß so weit, daß erMn Aochansehnliche würde eines Lllslsoris bey dem Kayser-^Hnyjlrammer-Gericht zu Speyer erwarb; in deren höchst-^ bekleidung er auch in besagter Reichs-stadt den 2;.Wch ' 'W76. mit rode abgegangen. Zu einer gemahlin hatteUbvhk-W'bt Mariam Sidoniam von Closen, so ihm 12. Ander' von welchen vornemlich zu melden: 1.) DorotheaMd ? gebohren an. 1660. und, nachdem selbige mit Eber«MnWrich von Buwinghausen, Ober-Vogt zu Calw im^che>, Wischen, verheurathet gewesen, an. 1681. todes ver-r.)Ph^pp Heinrich von Gdlnitz, gebohren zu SpeyerM an. 166;. ein Herr von vortreffichen eigenschafftenWer, ?,WMn, welche denselben zu den ansehnlichsten ehren-hej,„"Ne„; wie er dann als Hertzoglich-Würtembergischerlchler, W? Ober-Hofmeister des Fürstlichen LolleZil, Hof-l Ober-Vogt zu Tübingen, den 24. junii an. 1727.»hqyW' wohin er den sauerbrunnen zu trincken sich bege-64. jähre seines alters verstorben, und zu Tübin-?stcq, Won bestattet worden. Von seinen mit Dorothea Fri-^aud^W^bohrnen von Neischach, erzeugten kindern sind^kannt: i.) Magdalena Dorothea von Golmtz,W tzajx.ven 2ü. may an. 1694. so an. 1714. an einen Herrnl7r?verg, gewesenen Major, verheurathet worden, und seitMe uach dreyen von ihm erzeugten söhnen, im wittwen-rsyc .. 2.) Benjamin von Gölnitz, welcher den 18. stvt.Weit v>;Ivvhren, und den 14. dec. an. 1707. aus dieser zeit-k?' Ui„j^vum abgefordert worden. ;.) Christian HeinrichWich-W' gebohren den 17. april an. 1697. dermaliger Her-.^Tv^urteMberaischer Regierungs - Rath , Hof-Gerichts«Ober-Vogt zu Herrenberg, so sich den 14. mertz an.^°lger ^Whanna Maria von Leiningen vermählet, und mitvier Ander erzeuget; als an. 17;!. den 20. jan.W Amaliam; an. 17;-. den 6. junii Johannam Hen-M. den» *7)4. deniz.jan. Siegfrid Heinrich, und an.r» "ikapril Iulianam Reginam; 4.) Carl Ludwig von«Wiiq .Wehren den 19. jul. an. 1699. welcher an. 1714. denU 1^1 W verblichen. 9.) Crafft Philipp von Golnitz, geb.' ven 17. uov. so anjetzo als Hertzoglicher Cammer«
Hauptmann unter dem dragoner - regimentSen kreises stehet, und sich den 1;. dec. an. 1729. mit», n.WAelta von Gaißberg in eheliche verbundniö einge-
HxjW^den sind. Und dieses wäre die von obgemeldtem
W Noch N vermittelst seiner ersten gemahlin entsprosseneWt zu wgx unter göttlichem fegen im Hertzogthumsgv blühende ältere Gölnitzische linie. Belangend die
'st solche aus desselben zweyter Vermahlung mit Ur,lh« vnd, ".Furtenheim erwachsen; Massen ihm selbige 4.1iai!Wtln/c,', achter erzeuget, - r»««" 6 -l, 6 ,k
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. . ^ Diese waren, Anna Elisabe-n-». an einen Herrn von Elrichhausen; Anna Ku-!?>>?» biae^Wahlin eines von Zücklin, und Henrica, so imNi/^ber mW^s zu Neustadt an der Linden verstorben. VonMch^ ausserUlrich, gebohren an. i6;8. den 14, nov und, ^cvb, gebohren an. 1642. den i. febr. wre Albrecht^he^>>n-va/!^berheit Wolfgang Heinrich von Golnitz, alsMgW j^uer der noch würcklich gesegneter weise aufrechtGölnitzischen linie, unter anfugung beyderbiqhMre erkiMornmenschafft, mit mehrerm zu melden.MWch ^ ^ biese Welt an. 1648. den 26. sept. und ver-
M^Ner tv^Wer gedohrnen von Wildungen, so ihm auchAeaAIriedWb' Henrica genannt, einen männlichen erben,Kours fortzuW von Golnitz, gebahr; der aber ohne sein ge-?L>n,v?WÄ' ««. i7;2. im 64. jähre seines alters, als^ßt?Ue und ,ÄWn> Der andere, Wolfgang Heinrich, soÄ I viests .^Wte söhn osterwehnten Hans Heinrichs war,be-«e v>,^N>iuter g» Wt an. 1652. zu Stuttgard, und empfieng^c>hW stlbjWvnat bemeldten mhrs die H. Taufe. Gleich-WgfU.j-, vey nicht geringen von der natur erhaltenenwer weise erzogen, und zu allen stands-geziemen-
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den wissenfchafften und Übungen geflissentlich angeführet wur-de ; also bahnte ihm solches nach der Hand den weg zu glückli-cher betretung wohl verdienter ehren-stufen. Wie er dann dererste seines Hauses gewesen, so die hochansehnliche stelle einesOber - Hofmeisters bey dem Fürstlichen LvileZio , und einesOber-Vogts zu Tübingen bis an sein ende rühmlichst beklei-det. Er gesegnete aber dieses zeitliche zu Tübingen den 8. sept.an. 1689. und wurde in der grnft seines Hauses zu Stuttgardbeygesetzet. Zu einer gemahlin hatte er sich ausersehen Hein-rich Jacobs, Reichs - Freyherrn von Fleckenstein , Fräuleintvchter, Mariam Dorotheam, und mit selbiger erzeuget: 1.)Charlotta Eberhardina, gebohren den 14. julii an.iüZi. und dendarauf erfolgten 20. aug. zu Oettingen verstorben. 2.) Mag-dalena Eleonora Friderica, welche denaug. an. 1682. ge-bohren worden, und den 22. febr. an. 1711. zu Neustadt ander Lmden todes verblichen. Eberhard Heinrich, von wel-chem sogleich e:n mehrers wird gemeldet werden. 4.) MariaCharlotta Sophia, gebohren den 17. vct. an. 1636. und den r;.mertz im zweyten jähr hernach verschieden, und begraben zuFreudenthal im Würtembergischen. 9.) Wolfgang Heinrich,gebaren den 29. nov. an.i687. und den 14. febr. im jähr 1703.als Cornet unter der Hertzoglich-Würtembergischen garde durchernen unglücklichen schuß zu Dingelfingen in Bayern abgeleibt.6.) Magdalena Dorothea, gebohren zu Tübingen den 17. febr.an. 1690. und r 709. zu Darmstadt gestorben. Von diesen allenlebet nur noch oberwehnter altere bruder, Eberhard Heinrich,welcher an. 1684. den 7. junii auf diese weit kommen. Ob ernun wol seines Herrn vatters schon im sechsten jähre seines altersverlustiger worden, so wurde doch die ihm zu seiner stands-qehö-rigen auferziehung dadurch abgegangene vätterliche Vorsorge,wie von der Frau mutier, so andern hohen anverwandten, best-möglichst ersetzet. Alldieweil er sich nun den studien gewiedmet,so schritte er nach vorhergegangener erforderlichen Vorbereitungnn jähr 1701. auf der hohen landes-schule zu Tübingen zu denhohem wissenfchafften ; und nachdem er selbigen bis ins zweytejähr obgelegen, so nahm er darauf an. 170z. eine reise in Hol-land vor; kehrte aber von dar nach einiger verweilung im Haag,und andern merckwurdigen örtern, im folgenden jähre auf er-wehnte Universität wiederum zurück, um daselbst das vorhinangefangene curriculum üucliorum behöriger Massen zu be-schliessen. Als solches nun geschehen, wurde er im jähr 1707.von dem regierenden Herrn Hertzog Eberhard Ludwig zu Wür-temberg zum Hof - Cavalier und Estore bey dem Fürstl. Re-gierungs-KoUsgio gnädigst bestellet; welche beyde stellen er abernur bis ins jähr 1709. bekleidete, als in welchem er selbige mitder Hofmeister-stelle bey des regierenden Herrn Hertzog s zuWürtemberg - Oels Hochfürstlichen Frau gemahlin, IulianaSibylla Charlotta, gebohrner Printzeßm zu Würtemberg-Weil-tingen, verwechselte. Doch verblieb er bey solcher nicht länger,als bis an. 1712. Dann da er in betrachtung des interesse sei-nes Hauses vor rathsam und nöthig befand, den von mütterli-cher feite her ihm dermaleins anheim fallenden güthern nahe zuzu seyn , so verfügte er sich, nach gnädigst-erhaltener entlassung,nach Viel im Unter-Elsaß, einem wie dazumal unter die Flecken-steinische, so nunmehro unter Hessen-Darmstädtische Herrschafftgehörigen ort, zu feinem Herrn groß-vatter; bey welchem erauch bis an dessen ende verblieb, und mittlerweile der regierungund verwaltung der weitläuftigen sämtlichen FleckensteinischenHerrschafften und güther sich unterzog; auch binnen solcherzeit in fein und des Fleckensteinischen Haufes angelegenheit fünfreisen nach Paris verrichtete. Als nun endlich im jähr 1720.der tod seines Herrn groß-vatterö erfolget, und er zeit seinesbisherigen aufenthalts im Elsaß an dem Gräff. Pfaltz-Bircken«feldischen Hofe zu Rappoltsweiler bekannt worden, so begabes sich, daß Ihro Hochfürstl. Durchläucht der regierendeHertzog Christian Hl. hochfeligen andenckens, ihn in dero dien-sten zu haben verlangten , und zu dem ende die Hofmeisier-stclle bey dero Hochfürstl. Hofstadt ihm gnädigst antragenliessen. Obwol er nun selbige anzunehmen fast nicht im ständewar; weil der ihm zu last gefallene sehr beschwerliche undnach der Hand, ohngeachtet aller vermeynten vor sich haben-den rechten, mit vertust der ihm und übrigen Interessenten vonseiner Frau mutter ungehörigen und gebührenden Fleckenstei-nifchen Herrschafften ausgefchlagene proceß mit dem Printzenvon Rohan solches nicht zu verstatten schiene; gleichwol daIhro Hochfurstliche Durchlaucht ihm dabey vergönnten, sel-bigem bis zu dessen ausgang gebührender weise abzuwarten,so trat er im jähr 1724. in deroselben dienste, und nachdem erkurtz darauf bey vorgewesenem ausfpruch des Processes nocheine reise aufParis gethan, so versähe er nach der Hand dieübernommene stelle ohne fernere abhinderung zu erwünschtemvergnügen seines Durchl. Herrn; wie dann auch selbiger ihmin folgender zeit eine deutliche probe seines darüber geschöpf-ten gnädigsten Wohlgefallens zu geben nicht ermangelte. Dannals der bisherige Zweybrückische succeßions-streck endlich zueiner erfreulichen endfchafft gediehen, und ^hro HochfurstlicheDurchläucht nunmehro in bereitschafft stunden, nach deroerhaltenem Zweybrückischen Erb- Hertzogthum abzugehen, soernannten Hoch-dieselbe dero brsherlgen Hofmeister noch vordem abzug zu dero geheimen Rath und Hvf-Marfchall; welchebeyde hochansehnliche amter er dann auch noch bis jetzo un-ter GOttes gnaden-jegen führet, und übrigens seit dem dieehre und das vergnügen gehabt, daß, als er im sommer