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an. 17; 8. nach Deinach, im Würtembergischen, gereiset, umsich daselbst der wasser-brunnen-cur zu bedienen, ihm bey ge-schehener aufwartung an dem Hertzoglich - WürtembergischenHofe mit besondern gnaden-bezeugungen begegnet worden. Ge-stalt unter andern denselben nicht allein Jhro Hoheit, des hoch-selig-verstorbenen Herrn Erb-Printzens , Friedrich Ludwigs,hinterlassene Hochfürstliche Frau Wittib mit dem ordens-zeichen,so Hoch-dieselbe an vornehme stands - Personen beyderley ge,schlechts zu ertheilen pfleget , beehrten , sondern er wurdeauch von dem die hohe lands-regierung dißmal führenden Hoch.fürst/. Würtembergischen Hofe, beyder den n. aug. vorge-nommenen Inauguration, nebst andern in den von HertzogEberhard Ludwig gestifteten und nachgehends von desselbenDurchl. Nachfolger, Hertzog Carl Alexander, bestätigten Wür-tembergischen jagd-orden gnädigst aufgenommen. So gerü-hrten auch hoch-gedachten Hertzogs Eberhard Ludwigs nochlebende Hochfürstl. Frau wittib, das ordens-zeichen, so Hoch-dieselbe auszugeben pfleget, an seine Frau gemahlin, zu gnädi-ger bezeugung ihrer Hochachtung, ihm mitzugeben. Endlichist noch zu melden, wie daß er mit seiner den 7. may an. 1711.zu Wilhelminen, einem ort in Schlesien, sich angetrauten Fraugemahlin Maria Christinn, gewesener Cammer-Fräulein beyder Frau Hertzogin zu Würtemberg-Oels, und tochter HerrnDavids, Freyherr» von Stain, Stotzinger linie, und FrauMariä Luciä, gebohrner von Hallweil, folgende noch lebendedrey töchter erzeuget; als: i.) Christinam Dorotheam, ae-bohren zu Viel im Unter-Elsaß, den 24. oct. an. 1714. so sichan. 17,7. den 2. mertz mit Herrn Frantz Carl von Wreeden,hoch-bestellten Hofmeister von Jhro Hochfürstl. Durchläuchtdem ältesten Herrn Psaltzgrafen Gelnhäuser linie, in ehelicheVersprechung eingelassen. ' 2.) Maria Charlotta, gebühren den7. april an. 1717. ;.) Johanna Friderica, gebohren den 18.jan. an. 1713. so seit dem 21. febr. an. 17;?. in erwünschterVermählung lebet mit Herrn Hans Asmus von Esebeck, HerrnPhilipp Jordans von Esebeck, Fürstlich-Anhalt-BernburglschenStallmeisters, und Frauen Augusta Elisabeth von Emsiedelan. 1711. den 2;. aug. erzeugtem noch einzigen Herrn söhn,dermaligen Pfaltz - Zweybrückischen Cammer-Juncker und Re-gierungs-Rath. Das wapen des sämtlichen Hoch-adelich-Göl,nitzischen Hauses bestehet aus zweyen in form eines Andreas-creutzes gelegten silbernen strick-nadeln , dergleichen die fischerzu ihren garnen und netzen gebrauchen, im rothen feld, mitauf dem schild gesetzten und durch einen rost von dreyen reifengeschlossenen Helm, über welchem ein roth-bekleideter arm mitschwachen streifen einen güldenen ring, mir einem rubin besetzt,in die höhe hält, wie solches wapen zu sehen eines theils inSpeners Operls Heraläici Parts generali, auf der 17. tab ell,in der siebenden reihe, und nach feiner völligen gestalt in Jo-hann Siebmachers neuem wapen-buch von an. 160?. toi. iro.unter den Schwäbischen wapen, allwo aber, wie auch in derangehängten wapen - declaration , löl. 120. col. 4. anstattGölnitz, fälschlich Göllettz gesetzet ist. GeschriebeneNachrichten.
Göltzsch, siehe Ieltsch.
stGöppingen, ist eine feine Würtembergische Amt-stadt,an den östlichen grentzen dieses Hertzogthums, gegen der Herr-schafft Rechberg und Gemünd gelegen, zwischen den beydenReichs - städten Eßlingen und Ulm, nicht weit von dem altenberühmten berg-schloß Hohenstauffen, auf einer schönen und an-genehmen ebene an der Fils. Sie ist, nach Münsters bericht,von einem Herrn von Hohenstauffen erbauet, und an. 1129. er-neuert , und zu einer stadt gemacht worden. An. i;;y. zurzeit des Grafen Eberhardi VII. oder des Greiners, wurde sel-bige von dem kriegs-volck der Schwäbischen städte belagert.An. 142?. ist die gantze stadt im feuer aufgegangen. An. 1?,hielte Rudolph von Ehingen, als Statthalter des Schwäbischenbundes am Neckar und Schwartzwald, einen Convent zu Göp-pingen, worzu viel Edelleuthe beruften worden. An. i?iy. den2. april wurde nebst andern auch dieser ort von dem Schwäbi-schen bund erobert. An. i?68. den 2. may starb der Würtem-bergische Printz Eberhard in diesem städtlein. An. 164;. den28. jan. wurde dieser ort von Jean äs Werth mit der Bayeri-schen armee überfallen, und ausgeplündert, auch an. 1643. den8. jan. von den Bayerischen übermal eingenommen, das folgen-de jähr aber an Hertzog Eberhard von Würtemberg krafft desfriedens-schlusses wiederum restituiret. Vor der Reformationhatte dieser ort ein LoUeglnrn Lanonicormn; heutiges tagesaber findet sich allda ein schönes schloß, welches ehedessen vonHertzog Christoph gebauet worden. Es sind auch zwey kirchendaselbst, eine rn der stadt, die andere ausserhalb. Vor dem obernthor gegen Stuttgart», jenseit der Fils, ist der berühmte Göp-pinger sauerbrunnen, so aus dem berge daselbst hervor quillet,von welchem verschiedene beschrcrbungen im druck vorhandensind. c>«/rr annal. 8usv. topogr. 8usv. bibl.
script. 6s rsb. 8uev. Von der stadt und Amt Goppingen über-haupt hat der gelehrte und um die Würtembergische Historiewohl verdiente Joh. Georg Waltz eine noch ungedruckte chronickin manuscript hinterlassen.
Goeree, lat. 6oäersa,eine kleine insul zu Süd-Holland gehö-rig, an dem einfluß der Maas. Daselbst ist eine kleine stadt glei-ches nahmens, welche wegen ihrer weitlättftigen und sichernrhede, Lorssüs tzar genannt, bekannt ist.
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ine zu dem Königreich Alenahe an der küste des Atlantischen weero,j'
Goeree, ist eine kleine zu dem Königreich Ale in
gehörige insul, UUYL a» oei vcv 4 -
len von dem grünen vorgebürge, oder dem Labo Vera-Holländer hatten sonst darinnen daö köre Nassau,
1677. nahmen es die Franzosen, unter des Grafen aführung weg, rasirten es, und baueten ein anders, wem»bis dato in ihren Händen ist, und den Holländischen cowan dem Oabo Veräs grossen schaden gethan. Sarttira««' ^*Göree, (Wilhelm) ward zu Middelburg lN^/I ftMi-n. dec. an. 16;?. gebohren. Nachdem er seinen van» >tig verlohren, fiel er unter die Hände eines hartenwelcher auch nicht zugeben wollte, daß sich dieser jung^ er,dem studiren wiedmete. Da er nun eine andere^gele-wehlen muste, ergriff er die buchhandlung, damit ergenheit hätte, mit gelehrten leuthen umzugehen, um" ^ einelesen. Er sammelte also neben seiner ordentlichen iv»?menge allerhand Nachrichten über verschiedene kunste» . A-Er hat in Holländischer spräche geOrle^'
HistönederJüdlDA^oft'
senschafften.
dische Antiquitäten, II. wm. fol. .
aus den schriften Mosis, IV. wm. fol. Littorla Ac» ; t>ena; Einleitung zu ausübung der allgemeinen mahie>ss.^flEErkenntnis des menschen in ansehung seiner natur um,Mlerey; Allgemeine Bau-kunst, nach den lehr-sätzen der a Ar-neuen. Er starb zu Amsterdam den ;. may an. r 7allgem. Holl. Lexicon. G
Görgin, ein vestes schloß in Siebenbürgen, ach 0"'Görgen, auf einem felsen gelegen. An. 1708. mnllediscretion an die Kayserlichen ergeben.
Göritz oder Görtz, genanntSchltdsee, eineFAll/^familie, welche in dem Stift Fulda das Erb-MA'MiiAbesitzet, und unter den unmittelbaren Rheinisch-uAAg vAschen Reichs-Adel aezehlt wird. Sie hat ihren nE^K Mdem ehemaligen Grafen von Görtz in Kärndten, fie ^zeiten in dem ländlein Buchau niedergelassen, au> „schloß Schlidsee auferbauet, und den nahmennommen, welches schloß von an. 312. bis jetzo A goEBertochus, ein söhn Ottonis von Schlidsee, gena»"' oMUwar an. n,;. Abt zu Fulda, und stund bey KE ssM»in grossem ansehen. Sein bruderHeinrich hat da»fortgepflantzt. Constalltinus that sich als Kriegs-OU'<KEund war der erste auf den mauren, als der Ertz-Wi man. 146;. die stadt Mayntz unter sich brachte. A Sagleichfalls in dem krieg ehre ein, und starb an.bruder Eustachius war Statthalter des Stifts N'„ defien^pWürtzburgischer Rath und Ober-Hofmeister,nen hat Wilhelm Balthasar, Chur-Mayntzischek Mrt, a,)mann zu Alßfeld, zuerst die Freyherrliche würdean. rüzr. das zeitliche gesegnet. SeineGeorg Sittich, Kayserlicher Oberst-LieutenantVolprecht, virseior der Fränkischen Reichs - ^,7.und Ritter-Hauptmann, welcher bey seinem an-ten tode 2. söhne nach sich gelassen; der älteste,anfangs Würtzburgischer geheimer Rath, hernaK HM- ^Mischer geheimer, auch Kriegs-Rath, Cammer Ar VBurggraf zu Friedberg, und Ritter-Hauptmanmschasst an dem Mittel-Rhein in der Wetterau. Hec1699. und hinterließ unterschiedliche söhne, von>
Helm Balthasar Hessen-Caffelischer Kriegs-Rathjüngste, Friedrich Wilhelm, wurde Chur-Ha^guch^ge,heimer Rath, Cammer-nnd Kriegs-Prästdent, w' kiadft A,Hos - Marschall, und hat ebenfalls unterschiede" eine^gzeuget, von welchen der älteste, Johann, dre ch" MwE'bchniglichen Groß - Britannisch - und Chur - Braw^pere"Cammer - Herrn und Ober - Schenckens; , e>"
Ernst August,an eben diesem Hofe die stelle emes^^er.s^,,erhalten; z.) Otto Hartmann, Hessen-DarmM^r l«mer Rath und Statthalter, hatte zwey sov«eGeorg Ludwig Sittich, war Hessen-Casselsscher ^ die vMljor,und an. 1692. Gouverneur zu Rheinftw l-.jedr>cv»zosen selbiges belagerten; der älteste, Phlüpp L, auch. 7 .« l>ckDom-Herr und Vice-Vominus zu Halberstadt/
LonäireÄor dieses Fürstenthums, und Ritters. I.) wHg»Fränckischen Ritterschasst. Er hatte z.
Heinrich, von welchem ein eigener artlckm ? AAww^ M 0Friedrich, war an. 1706. Holstein-GottorffW^äaE^Baflcker und Oberst-Lieutenant von der garde;an. 1706. als Kayserlicher General-Adjutant U>jnckelw^p>Turin. Humbrecht,v. Rhein. Adel x.LjffertS^
Hessen, k. II. Spangenb. Adelst), k. I. H- ^ xB)tafel dieser familie. . -. FreMLßff
* Göritz oder Görtz, (Georgius Henr'cu^xjMN^ef-ein söhn Philippi Friderici, war des HertzA Rath.Aö»Ävon Holstein, Bischoffs zu Lübeck, gehelmer st^ yes^MeMarschall, ward aber vornemlich m venA'^stwin Schweden, Caroli XII. gebraucht. Lfi w-fZürSbefand er sich bereits, als sich derselbe m S<E ^ d e Theilesgieng nach der schlackst bey Pultawa mst lwthat ihm auch bey der Pforte in verschiede"^ ^„s ^5
heilsame dienste. Nach seiner ruruckkunttsoll er an dem Chiir-Braunschweigische" / .ApsssAsucht, und weil er solche nicht erhalten ron „s-
an beständig getrachtet haben, dem Cyurm