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>«»'!>,^nige von Groß-Britannien, Georgio I. verdrieslichkei-erwecken ^ . ^
, „aa. An. 1716. war er Schwedischer Gesandter im
k» half daselbst nebst dem Gesandten in Londen, Gras»ach ^/Menburg, an einem anschlageden Prätendenten' "such«, >?^and zu überbringen, arbeiten; weswegen er auf'"diese?/"? Englischen Hofs/ welcher den von dem Frehhermil> Arnk geführten brief-wechsel nachgehends drucken lassen,gefangen glommen / aber wenig monat daraufstzte e« freyen fuß gestellet ward. Nach seiner befreyunghj„ ^.nls des Königs von Schweden Bevollmächtigter, die'Won anaefanaenen bandlunaen mit dem Rußischen Ho-
s fvck. ^on angefangenen Handlungen mit dem Rußischen Ho-rchte /Zerredete sich zu Loo mit dem Czaar Petro I. und> lia,,/'"?er insul Ahland einen entwurf von einem friedenI^oer wichtige folgerungen gehabt habeninzwischen erfolgten absterbens
.... wurde', aberdes Königs, von
» ch>vei?,^ inzwischen erfolgten absterbens des Konrgs von'Je Nicht vollendet ward. So fort nach dieses Königs'"«Üst der Freyherr, da er eben wieder auf Ahland reisenIch, ,,§ii Stromstadt gefangen genommen, worüber er sichLüsten br von solchem todesfall keine Nachricht hatte, imJoch,/,. "icht entsetzte, sondern im januario an. 1719. nachttlst,, sedracht, und daselbst von einer Commißion, sovru, Abgeordneten der Reichs-Ständc bestund, zur ver->» gezogen ward. Man beschuldigte ihn insonderheit,
K L >f"i Könige Carola seine Unterthanen , den Senat lind">e M"^>2 verhaßt gemacht, ihm verderbliche und gewaltsa-?? <!ttat?^inungen , vornemlich den letzten zug nach Norwe-, schädliche geld-svecies erfunden, und im ReicheMen . -
M ÄMe Königliche befehle, und auf fest.. ..
?>, nß^/ so gut es möglich seyn wollte, wieder aufzuhelf-.",-hänh? entbot sich von allen den geld-summen, die durch sei-nes gegangen waren, genaue rechnung abzulegen, auchAey was nicht aufdes Königs befehl, und zu des ReichsMe sich '?sudet worden, wieder zu erstatten. Allein man wei-Atlina erbieten anzunehmen , fand auch seine verant-sMrich wcht erheblich genug, und ob er gleich zuletzt die Com--" Hei-K^ nicht vor seine Richter erkennen wollte, weil er in
st!/, und mit dem ihm anvertrauten gelbe übel Haus ge-Hierüber berufte er sich zwar allenthalben auf.'' seine gute meynung,
, so half ihm dochHertzog von seinen
r"chdj^?^.von Holstein diensten stundeDwuno.« ""cht nichts; indem ihn der vv„er ^" entsetzte, worauf ihm das urtheil gesprochen ward,"Ziemer anqebohrnen und erlangten ehren und würdenM, ss l^yu, auf dem gewöhnlichen executions-platz eitthau-Merx ,,, stln cörper daselbst begraben werden sollte, welchesMig^' "erbitten er vergeblich bemühet war. Nach der an-d oieses Urtheils bezeugte er bis an seinen tod eine gross, pllJflkeit, machte sich selbst dieses Epitaphium: li-lnrzjIchlstd / in sse§em, eil: Uors mea. Behauptete seineZu I/nndig, und ward darauf am 8. mertz gedachtenf^waholm enthauptet; indem die vorbitten, so seinet-N ein?.,-/ey der Königin Ulrica , als bey dem Reichs-stf'üan / durch die Vorstellungen der Stände, und,, vornemlich der Geistlichkeit keine würckung ge-corper ist nach der zeit auf seiner freunde ansuchenund nach Teutschland gebracht worden. Lr soll
-».'webe,, "Imvgen hinterlassen haben , wovon die ausserhalbAesi^^gelegene güther von der, Ständen dieses Reichs in
., an. 1724. aber den erben frey gegeben
1704. hat er sich mit einer Gräfin von Reventlau
ein
S-,7 N»l,-»
/s ","b mit ihr zwey töchter gezeuget, deren jederM / seinem bruder aber, Ottoni Friderico, ....
si/Wet, / so in einer jährlichen rente von;ooo. thalern
b-Mhiqx.-'" Testament vermacht. Er war ein mann von gros-redete und schrieb in allerley sprachen sehr wohl,Ie„ ^A>te Ernntnis des finantz-wefens, auch überhauptihiit/get, ./"Mufften, und wußte den König Carolum in al-Uei/Huid mnem sinn zu lencken. Dabey aber giebt manV, W sta»^ ^ strh grgcn Obere, und gegen leuthe vonbxs^ligiy "uo mit ihm, ungemein stoltz erwiesen , und vonvMgunIfreye meynungen gehegt, von welcher letzter»h /W ih" jedoch andere frey sprechen, und versichern,
Lst/^"rbaulich und Christlich gewesen. stistoi-
XU- wm. II. Leben petrr I. /«
^S tom. II.
"ücka von den sechs stadten in der Ober-Laußnitz,
V?" siadt i»^wgen, ist von langen Zeiten her vor die volck-l??"ehma° Laußnitz gehalten worden. Weil sie auchbey^. /wste stadt indem Görlitzer-kreiseist, welchenCaro-^ Lanst?-^' einem Fürstenthum erhoben , so besitzt sie"Ädiesem die nächste stelle nach Bautzen. Es wird> rte von den Land-Ständen dieses kreises jährlich^o«Me>,e« Eiligen drey Könige ein Land - tag, und zuHcil,,?hvs tzg/r'lten des jahrs auf dem daselbst befindlichen^e> «.Wann /,/ch'd - Gericht gehalten, worinncn der Amts-digen kreises das cllreäorium führet , und die^isML^^ss' wle guch die Deputirten der ftädte Görlitz, Ztt-8sIwt °o Beysitzern hat. Jedoch dependirt das Gor-Bautznischen Ober-Amte. Vor dem St.
Nitte^ heilige grad gezeiget, welches Georg^"fd,-/"sitz, heiligen grabs, und Bürgermeister derI acc, Winer Wiederkunft von Jerusalem an. 148r.^Kvr , ^ ^ au. 1460. selbst zu Jerusalem gesehen,
- Thett.
mit grossen kosten hat erbauen lassen. ES ist auch ein 6ymrm-stum daselbst, welches auf Kaysers Maximiliani I. vergünstiggung an. 1465. in dem Franciscaner - kloster angelegt worden.Die St. Pelri-und Pauli-kirche tst ehemals gar kostbar gewesen,als welche von dem 8. may au. 142;. bis den i;. aug. an. 1497.und also vier und siebenzig jähr drey monat und sieben tage ge-baut worden, so aber an. 1691. nebst einem grossen theil derstadt im brand aufflog. An. 1716. hat sie gleichfalls durchsfeuer ein grosses erlitten. Eine halbe weile von der stadt istder hohe berg, von welchem man gantz Ober-Laußnitz übersehenkan, und der gemeiniglich die Lands-cröne genennet wird. Voralters sind allhier zwey starcke schldsser einander gegen über ge-standen , welche an. H25. vor die haupt-vestung dieses landeSgehalten, und durch der Sächsischen Fürsten lehns-leuthe be-sessen worden. Weil aber nach der zeit etliche räuber ihrenaufenthalt darinnen suchten, hat sie die stadt Görlitz um 600.marck an sich erkauft, und mir erlaubnis Kaysers Sigismundtan. 1422. gcschleifet. Nach Hagecii bericht hat die gegend daherum Miietzko geheißen, und ist solches ohne Zweifel von denKilrüs, so ein Sklavisches volck gewesen, hergerührt, wie dennauch eine NarLhis, genennet, wider sie vorn Teut-
schen Reich geordnet gewesen. Nach diesem ist die gegendum Görlitz Marciii-t 6 oer 1 iLeuil 8 geheißen worden, und unterdie Cron Böhmen gekommen ; zuerst aber hat die gegend ksguslMenl, nach dem Wasser Neiße, woran sie gelegen , geheißen.Der stadt Görlitz nähme selber ist Wendisch, und bedeutet soviel als brandftadt. Denn vorhero war an diesem ort nur eindorf, so Drebenau hieß, welches der Böhmische HertzogSobieslaus I. .in einen marck - flecken verwandelt, worzu ernoch auf der höhe, wo jetzo der sogenannte Vogts - Hof lieget,ein vestes Haus erbaute; es brannte aber dieser flecken an. n; r.ab, daher legte gedachter Hertzog nachmals dafür eine stadt an,welche den nahmen Tzoleritz oder Brandstadt bekam. Viä.DrtMarr Ldrcm. Nerseburg.- lib. IV. ckron. L»/rna««r
Icriptores I-ulütic. geogrsptüa mcäii «vi, p. 496.
/^e»c-/rr nomenLlator utriusgue I-ulatise. » comment.
rer. fußn. annales Loerlicens. GrosserS
Laußnitzische merckwürdigkeiten. Carpzovs Laußnitztscher eh-ren-tempel. äs ssulatia, §.8. Beschreibung
-er Laußnitz, x. 24.
(Zorne, eine adeliche familie in der Marck Brandenburg.Chrtstophorus, 8enior und Lsuoaicus zu Magdeburg, warein söhn Thomä, und hinterließ Christoph Georgen, Direekorender Märckischen Rittcrschafft, und Dom-Dechant zu Branden-burg. Von demselben stammt her Friedrich von Görne, Herrauf Gollwitz, Kemnitz und Lünow, der noch an. 1714. alsKöniglich-Preußischer geheimer Amts-Cammer-PMdent, Ge,neral-Finanzien-Rath, vireökor der Chur - Märckischen land-schafft , und Dom-Dechant zu Brandenburg florirte. L«
Görtschach , eine Herrschafft nebst einem schloß in Ober-Crain , zwischen Laybach und Crainburg, welche der Kay-ser den Bischöffen zu Laybach an. 1461. geschencket, auchnachgehends demselbigen die Ober - Gerichtbarkeit und das ßusOlsclii darüber eingeräumt. Das neue schloß , so die gedach-ten Bischöffe angelegt, ist ein prächtiges gebäude; von demalten aber, welches einer nunmehro erloschenen Freyherclichenfamilie den nahmen gegeben, sind auf einem nahe dabey gele,genen berge nur noch die ruinen zu sehen. Valvass ehr. desH. Crain , Ul>. XI.
(Förtz , eine gefürstete Grassthasst an den grentzen vonFriaul und des Hertzogthums Crain gelegen. Es gehörte selbi-ge zu der alten provintz Jllyricum, und war an besondere Gra-fen aus dem Andechsischen geschlecht gefallen, die man auchehemals Pfaltzgrafen in Kärndten, ingleichen Pfaltzgrafen inPusterthal und Kärndten genennet. Der erste Graf ist Alber-tus I. Bertholdi, Grafen von Andechs söhn, so ums jähr,i?o. gelebt. Diesem folgte sem söhn Henricus um das jähr1190. Diesem Alberto II. welcher mit seiner gemahlin Mech.tild, Hertzvgin von Meran , zeugte Meinhardum, Grafen zuGörtz und Lyrol, welche letztere Grafschafft er durch eine Ty-rolische Printzeßin erhielt. Er hinterließ Adelheiden, Friderici,Grafen von Ortenburg, gemahlin; Mainradum, der mitseiner gemahlin Elisabeth aus dem Hause Bayern Elisabetham,Kaysers Atöerti I. gemahlin, zeugte; Henricum, Grafenvon Tyrol, so an. izo?. ohne erben verstarb; Ottonem, derAnnam, Churfürst Rudolp.hi von der Pfaltz gemahlin, hinter-ließ , nebst Elisabeth«, Königs Petri II. aus Sicilien ge-mahlin , und Albertum, einen vatter Margarethä, Burg-graf Friedrichs zu Nürnberg gemahlin. Mainradi anderersöhn war Albertus, der mit Offinia, Gräfin zu Ortenburg,zeugte Albertum, Henricum und Mainhardum III. Dieserpflantztedas geschlecht fort, und hatte von seiner gemahlin /ei-ner Gräfin von Pfannenberg , Johannen» Mainhardum, .Jo-hannen! Henricum, Mainhardum und Conradiim. Die übri-gen starben ohne erben, allein Johannes Henncus hinterließLeonhardum, Johannem und Henricum. Dieser hatte mitseiner gemahlin/ Catharina von Cilley, Mdencum und Udal-ricum, so unverehlicht stürben, und Urjulam, Graf Heinrichsvon Schaumbura gemahlin. Johannes aber hinterließ Henn-cum , der von Elisabetha, Hertzogs Leopoldi zu Oesterreichjochter, Leonhardum hinterließ^ und dieser wiederum einen