Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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808
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xis I^tronis; äs kdsrsons opera ^sofeplii sä veism Lccle-li:im psräucto ; äs 8j)iriM8 8gnilki LKufione in Domum Lorne-!ii, Lübeck 1712. in 4. äs ännnnsistione ^:>äisii sxtrsmi ; äsHIs§is ex Oriente venientibu8; äs Vräerii Herbsigeri 8^mbo-lis , Lübeck 1714. in 8. äs KeIiguÜ8 kbsrsoni8 inäursti ; äsLuero Loncionstore; äe ^obsnne 8tsuxitio; äs Leneäiciio-

NL ksx-e; Dendfchreiben von hin und her zerstreuten Dreßd-uern / Franckfurt 1712. in 8 . Weiber - Catechismus, Lü-beck 1712. in 8 . Wittwen-Catechismns, ibiä. 1712. in 8 . Ls-tecbismu8 in 87mboÜ8, ib. 171;. in 8. Catechismus der Flüch-tigen, ibiä. 171;. in 8 . Nirssula Lstssbitmi Lmberi, ib. 1717.in 8 . Anzeige der Zeit und Ewigkeit aus dem Catechismo,ibiä. 1718. in 8 . Ionas auf dem Meer oder Neise-Catechismus,ibiä. 1713. in 8. Der Evangelisch-Lutherischen kirche Leib-fpruch,,V. V.M. I. L. ibiä. 1717. in 8. Gast-Haus auf er-ben , Lübeck 1710. in 8. Lslogs äs ?ers^rinstionibu8 Lruäitio-ni8 OrisntirIi8 Laufs sulsepris, Lübeck 1716. in 4. SchlafenderSimon, 171z. in 8 . äe Leneüci>8 Oeconomisi8 MnilkerioL. I.utberi sxbibiti8 ; äe L^iiemste Tr-eri-w«'

Oerbsräi; äe blomins Dnäs fssrs abluenäls imxoni lblito;äs illo: Gerade zu macht gute Renner; äs so, P-oä lläols-1cents8 äsest cirss Nustes; äs Lsrosmis: Die ärgsten Stu-denten werden die frömmsten Prediger; äs vlb L Lbuüi 8i,ni-lituäinum in ärgimrsnch ürsris ; blum Evangelium tantum mo-ribmräi8 xroponi äsbest? äe Msolao 8elnseLsro; Hochzeit-Reden ; Lieder - Predigten rc. von Seelen, vit. Osorgüüenrisi Ocsrü. Adam Christoph Höffer. Orstio kunsbn8Lcerü, Wittenberg 1728. in 4.

Götz und Schwanenfließ, eine adeliche familie in Schle-sien , welche sich sonderlich bey der Republick Breßlau einen un-sterblichen nahmen erworben. Sie ist auch in dem Oelsnifchenbegüthert, und schreibt sich aus dem Haufe Laubske im Bern-stadtischen Weichbilde. Hans von Götz und SchwanenfließaufHöfichen, Pelfchütz, rc. war aus Brixenstadt in Franckengebürtig, wurde zu Breßlau an. 164;. ein Mitglied des Raths,und an. 1671. kr-xfs8, wie auch Kayferlicher Rath. Erstarban. 1677. Sein ältester söhn, Magnus Antonius, wurdegleichfalls an dem gedachten ort krtele8, und starb an. 1714.

Schlestfche curios.

Götzen, eine Reichs - Gräfliche familie, in Böhmen undSchlesien, welche ihre ankunft aus dem Lüneburgischen hat,allwo sie, gleichwie auch in Sachsen und in der Marck Bran-denburg von undencklichen zeiten her in grossem ansehen gestan-den. Peter von Götzen aufZehlendorffund Zütlsdorff hinter-ließ zwey söhne: :.) Petrum, welcher an. :6z8. inder Wachtbey Floth, als Kayferlicher General-Feld-Wachtmcister undOberster zu fuß geblieben. 2.) Johannen:, Kayferlichen Ge-neral-Feld-Marschall , welcher die Gräfliche würde vor sich undseine descendenten erhalten. Von ihm handelt der folgende ar-tickul. Er hat sich zweymal vermählt gehabt: die erste gemah-lt» Elisabeth von Falcken, gebahr ihm :.) Sigismundüm Fri-dericum, welcher sein geschlecht in Böhmen fortgepflantzet hat,und in einem absonderlichen artickal beschrieben wird. 2.) Jo-hannen: Georgium, von dem so fort. Die andere brachte ihmdie in dem Liegnitzischen Fürstenthum gelegene Herrschafft Kalt-wasser zu. Jetztgedachter Johannes Georgius erbte von seinersties-mutter die jetzt-erwehnte Herrschafft, und that nach seinesvatters tode als Rittmeister unter dem General Montecuculidienste. An. 1649. wurde er Kayferlicher würcklicher Camme-rer, und an. :64z. bekam er die Lands-Hanptmannschaffl zuGlatz. An. 1657. ernennte ihn Kayser Leopoldus zumwürck-lichen geheimen Rath, und an. 1661. wurden ihm die lehn-güther Scharffeneck und Tuntschendorff conferirt. Er starban. 1681. und hinterließ von seiner ersten gemahlin, einer Grä-fin von Hoditz , nebst drey töchtern drey söhne: 1.) IvhannemErnestum, von dem hernach. 2.) Johannen: Ignatium, an-fangs Dragoner-Hauptmann, und hernach Landes-Aeltcsten indem Fürstenthum Ltegnitz, welcher von seiner gemahlin , einerFreyin von Unverzagt, keine kinder nachgelassen. ;.) Johan-nen: Carolnm , welcher in Ungarn in einem zweykampf geblie-ben. Seine andere gemahlin war eine Gräfin von Nostitz, diesich nachmals an den Grafen von Sedlnizki vermählet. Obge-dachter Johann Ernst, Kayferlicher Cammer-Herr, und Mann,rechts-Beyfltzer der Grafschafft Glatz, hinterließ von einer Grä-fin von Lichtenstein :.) Mariam Franciscam Antoniam, wel-che an. 1,7:4- an George Oliver, Grafen von Wallis, Kayser-jjchen Cammerer und General-Feld-Marschall-Lieutenant, ver-mahlt worden. 2.) Ivhannem Franciscum Antonium Bona-venturam, Grafen von Gotz, Erb-Herrn auf Scharffeneck, rc.welcher mit einer von Stlllfned an. 1716. Ivhannem CarolumJosephum gezeuget. 8,»^« Schlesische curios.

Götzen, (Johann, Graf von) Kayferlicher General-Feld-Marschall , war ein söhn Petrt von Götzen aufZehlendorffund Züllsdorff, und Evä von Samleben , äebohren an. 1599.An. :6iz. griff er von den buchern zu dem degen , unddiente anfänglich den Böhmischen Standen, hernach aberunter Graf Ernst von Mannsseld als Oberst-Lieutenant. An.1625. trat er in Kayserliche dienste, ward Oberster über ein re-giment zu fusse, und stund unter deS Hertzogs von Friedlandarmer in Pommern, wo er auch Gouverneur der inful Rügenward. Die stadt Passewalck wurde ihm zu seinem quartier as-fignirt, weil aber die bürger indessen die Schweden eingelassen,

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rückte er vor selbige, und eroberte sie mit stürm, allwv M ^entsetzliche grausamkeiten verübet wurden, welche dow > ^that den Kayserliche:: mehr schädlich als nützlich wäre«/nur die. Verbitterung der Protestanten vermehren m:6;i. überfiel er den Schwedischen Obersten Bodeck mder-Laußnitz zu Cotbus, und ruintrte seine trouppe» g"

An. 16z;. erhub ihn der Kayser Ferdinandus

Freyherrn-stand, und ernennte ihn zum General-iMU'' ha-uch ein regiment küraßircx anwarb. An. :6z4- war« h^ck/commando über die Kayserliche armee in Schlesien amwo er in kurtzer zeit fast gantz Ober-Schlesien recuperumaufstieß er mit seiner armee zu König Ferdinando lf- « gibmandirte den rechten flügel in der Wacht bey Nordlwflwo er den feindlichen lincken flügel in Unordnung dramzu dem siege den ansang machte. An. 16;;. da er oe»Grafen-stand erhalten, nahm er die stadt Würtzburg ^ hckbloquirte den Schwedischen General - Major Ra>nt» / KFstadt Hanau. An. :6zs. ward ihm die bisher vonfen zu Gronsfeld geführte armee untergeben, «>w M'der Landgraf Wilhelmen zu Hessen zu agiren, da er f- AM'gau, Bielefeld, Hirschfeld, Homburg, Paderbornmünd, Lingen , Werle und Hamm eroberte.schlug er den Heßischen General Melander aufsnöthigte Landgraf Wilhelmen, gantz Westphalen-uVon bar begab er sich in Thüringen, conjungirtc M , KBKayferlichen General Hatzfeld bey Treffurt, schlolöv^. hycEral Bannier bey Torgau ein, und verfolgte ihn, w" h er l't)gebrochen war, bis in Pommern. Von dannenflN - Mzurück in Hessen, und wollte nach Landgraf WMMiK-Landgraf Georgen von Darmstadt als Vormund des ^ k .antheils einführen, so aber beygelegt wurde. An- s fer Feld-Marschall , und commandirte mit demdie Reichs-armee, wo er beordert war, die von e -u ^Hard belagerte stadt Brysach zu entsetzen. Er Weinigen Proviant in die stadt; den ;o. jul. aber,äi Savelli mit der avantgarde ohne einige kunM"s ^voraus gieng, wurde derselbe überfallen, unv "sgötzc ssgeschlagen; mit dem Überrest der armee hielt ^

tapfer, conjungirtc sich mit dem Grafen Lambov, 0 > erla^marische schantze an, eroberte eine Wff-brucke, sch»''Aanfangs einigen Vortheil, müsse aber endlich, wett ^ Meiu ,,weichen, und verlohr sowol in den vorgegangene«: öji>edurch ausreissung in den beschwerlichen Marschen pjelr'tze armee, da man ihm dann einiges versehen ov^Verständnis mit den Franzosen und Schweden t>n A

und deswegen nach Jngolstadl in arrest brachte.aber an. 164:. nicht nur seine freyheit, sondern - ,,,an. 164;. das commando über die Kayserliche arm §sie«:, welches er bis an. 1644. Höchst rühmlich my»- ^„vcr ^letztgedachlen jähre commandirte er auch eine armFürsten Ragoczy in Siebenbürgen, und nöthM r - sbelagerunq von St. Andreas mit Verlust amzml, Mv'rp1645. als der Schwedische General Torstensohn 'einbrach, ward er aus Ungarn beruffen, streßlichen General, Grafen von Hatzfeld, und vM M.febr. bey Jancow durch eine falconel - kugel Dn flsseinem ehestande siehe den vorhergehenden artmm.^ Ms«'somment. rsr. 8ues. /.e , lult- ^

Ouebriant. *

Götzen, (Siegmund Friedrich, GrafvoN/ Herrn ^c,vorhergehenden, war anfänglich unter des ^,1

Sporck regiment Rittmeister, wurde hieranfO«'"! vs>und endlich Oberster zu pserde. An. 1648. hals a"Schweben belagerte stadt Prag defendiren,selben an Pfaltzgrasen Carl Gustav in das l<E s ,,neU cr0->Kayser Ferdinandns III. machte ihn zu seinen« J Mi«'An. 1657. wohnte er unter dem Grafen von xemberung Cracau bey, und stund nach dessen tobe w-geram «,jvckral Montecuculi als General - Wachtmeister. L^bNis ^er Churfürst Friedrich Wilhelmen von Braw d eSchweden, bis er nach ersolglem frieden w«o AM« g«'ferlichen erb-lande gegangen, m«d hieran!

General - Feld - Marschall - Lieutenant mdienet. Er starb aber den 1 z. jan. an. 1,662.nen florirte noch an. 1700. Siegmund Friedrich' ^ uimtzen, als Kayferlicher geheiiner Rath, Camnrcr-^^ -qfs - .Halter in Böhmen. äs reb. 8uss. sc

* Götzendorss, ein in Ober-Oesterreich «^ h/schloß/ ' 5 ,^Mühl-Viertel ohnweit den: flusse Mühl gelegems'nebst der dazu gehörigen Herrschafft den Freym^^ple e«« -s-reu von Oedt zugehöret, seitdem Mattn: vo!«^,^rete an. 145 z. einem Herrn Fichtensteiner, d«e Hsv«''1457. einem Herrn Hautzenberger abgekauft.beschr. von Oder-Oesterreich wm. II. ?. 4 ^- gEM is

*Goffart, (Anton) aus dem Lütticherlan ^aus einer ehrlichen familie entsprosten, mw' ^ Mseinem vatterlande , ward aber »achgehends ^ So' Fschicket, um die Philosophie daselbst zu durchZ^che § Snen gieng er in Franckreich, und brachte zehe>^^ M j ^verschiedenen hohen schnlen zu. An. ^E p ^'5lence in Dauphins lloskor MeolosslK. ,n stlttPhilosophie zu Lyon, und kam endlich wie