Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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>>vn er den iz. may an. 1716. gestorben. Man hat

^äiu ss Oompencüum Operuni Nsrcini Lonacinse; Lom-«lic, Vbeologiss Norslis kauli I-L^mirnni; Vinäicise pro"rili->^^"Eo Ilnglo, aäverlus Lsnüirgm nomrne ksculmtis* ^Läitsm. kibl. Lelg.

»»r xjO^edus , (Hildebrand) ein Frießländer, war nichtvisri^ gelehrter UreoloKus, pudern auch ein geschickter Mche-dersrj^und ist an. r;c>o. gestorben. Er hat die Verordnungeniu tzg s?vsse von Utrecht gesammelt. Dieses werck ist an. 1484.Esther p gedruckt worden. Neben diesen hat er auch in Latei-°'k^,Mache geschrieben hinterlassen: Lommenr. in Lpili.

^81 ps' r!xplic2t. Lvsng. üomimL. Vii.K 8anttorum guorun-^>s>r v E; krincipÜ! Oeomstrice Lc. , cks

^a/. bibl. Lelg.

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ssad Magog, werden zum öftern in heiliger SchriftM dad, < und zwar, wie Iosephus will, die Scythischen völ-Mpt.^'-'ch anzumercken. Hieronymus über den Ezechiel be-Niijqs' man müsse selbige in verblümtem verstände nehmen.Ejechj.Mere IKsoloZi halten davor, daß die prophezeyungen!^lick Danielis und der Offeiibarung von diesem Gog vor-Cbdie Türcken gehen, welche in diesen letzten zeitenM) widersetzen, gleichwie zuvor die Asiatischen undKönige unter diesem nahmen verstanden worden, weilverfolgten. in kkaleg.

^l, in^ ^ue kleine Ost-Jndianische stadt nebst einem schönen"uzlir ". den Herrschafften des Groß - Mogols im Königreiche

* ^ und bey dem meer-busen von Cambaya.

Ä W? 3 ava , oder Gogavtnus, (Antonius Hermann )Mde "^'.andischer Ml-clions und NmKemmiLus, gebürtig von7 » b-!.,',dte um das jähr izzo. und war sonderlich in Jta-?!>ige« WM. Er hat unterschiedliche bücher von Aristotele,Gliche,-^dlechischen Unlicis - und andern in die Lateinischei * Hersetzt, pa/. bibl. Lelg.

Meg^? 3 den, eine wüste in der wüsten Zaara in Africa, wor-Mgm acht tage-reiftn kein Wasser findet,' ausser in einer^er g we, weiche der regen gemacher, daher muß solches einstinem cameel mit sich führen.

Ü!^!> , ist ein Engelländisch gebürge, so zwey

l-d zu « Fwarts von Cambridge liegt, auf dessen spitze einha» Wen, der vor zeiten mit grüben so beveftiget war,^ von dor unüberwindlich hielt. Man glauber, daß es, ? vestungen der Dänen gewesen,

ki "b MIna, ein fluß in Italien, welcher durch das Hertzog-viNh bgIdiand läuft. Er nimmt seinen Ursprung in dem ge-LM di,,Wdara, und giebt dem thal Gogna den nahmen.M eurfiN fliestet er durch Vigevano und Lomellino, und( 4 . bey dem dorfe Giröla in den Po - fluß.

* <> ^6^.

EM^llus, (Joh. Daniel) ein geschickter lVleäicus, warUM" an. 167;. gebohren , studiere zu Halle, promovirteI 6 yz. ch vockorein, legte sich hernach in seiner ge-mäss K.'Mif die krsxin lVleäicam, wurde von dasiger Köntg-qufa/ ^l und der Lcsclsmis diluturse Luriokorum zum mit-eb.^uuW^men, erhielt an. 171 r. die aufsicht über den ge-d^ves zu Freyeuwald, gieng aber an. 1721. als ?lpü-sAs claW^^nimdschen kreises nach Wrizen, gab Schü-rs^ehrtev k Aschen ha^diorer zu Berlin an. 1714. in 8 .tu» vvu Waus, schrieb Relation eines außerordentlichenilnW u,w Wulsirischer engbrüstigkeit; Jnstruction von derd-Wicht gebrauch des Freyenwalder gesund-brunncns;Ngh«.W gebrauch des Seltzer-Wassers; ftellete unternI.Ursini wahrmunds einen versuch patriotischerLena ^ l^t / machte sich aber durch die üäw Necli-am »reisten bekannt, gerieth zuletzt mitj>. Mtl q^und vr. Burggraven in streik, und starb zuAi. ' * 7 ü. sn. 17; 2.

^ Jacob) von Paris, zugenannt 8oIimriu8, ein^lM^vlgWEld j,^opssnr MscLomstum , hat cle lllü L>lia . de« W; eine Historie von Peru rc. geschrieben, und ist zul" seinenan. i??6. gestorben. Er hat sich etliche^ sr".schriften qenennet: I.eo Luavius Lolitüiius. L-,

llliy, Königreich in Abyßinien , ist sowol deswegen,

ti»>l hege,, "der Ursprung des Nili entdecket worden , alsV°»>ew »lmr läge berühmt, indem es fast um undso» l lZvdjqw Nilo wie eine halb - insnl umgeben , undrd "lehlung, acht und zwanzig provintzen haben' dist. Ltfiiop.

) waren Metzger von Paris, welche der GrafVl»RgenWIl grinsten des Hertzogs von Burgund werbenl>»tek Avis , 7? waren es drey brüder aus Paris, von Tho-l)' kö»ia,i AI Walls einem Metzger, gebohren, lind haltenEWenevi^Ill VI. regierung zusammen die fleisch-banck>»>d Paus. Franckreich war damals in zwey

JidxI'e von Lss/ die von Orleans, genannt von Armagnac,"E glejch^^gund. Diese metzger, zu welchen sich nochsWI gesellten, nahmen, nebst einigen henckers-stjs.'Sergen , die partey des Hertzogs von Burgundölstor , we! unfug in Paris, indem sie alle. die-///. Theil.

jenigen, welche sie von der partey des Armagnacs zu seynhielten, plünderten und todteten. /«r>e«a/ a» bittoir«äs Lbarles VI.

* Goit, ein kleiner fluß in der Englisthen provintz Ehester.Er entspringet bey einem kleinen ort, Goithust genannt, undläuft von mittag gegen Mitternacht. Er machet in dieser gegenddie grentze zwischen der Grafschafft Derby. Nachdem er unge-fehr zwey meilen weit geflossen, ergießet er sich bey Goirhall inden Mersty. Leeveeeü, äeliLS8 ckLnglsrerrs.

Goito, eine kleine, aber sehr lustig gelegene stadt in demHertzogkhum Mantua, an dem flusse Mincio, drittehalb Mei-len oberhalb der stadt Mantua. Es befindet sich daselbst ein garartiges schloß, nebst einem tust-und Hier - garten. Es istauch, zumal in dem Spanischen succeßions - kriege, dieser ortziemlich bevestiget worden. Schauplatz des krtegs in Ita-lien, ?.

Golain, (Johannes) ein Carmelite, gebürtig aus der Nor-mandie, lebte in dem IV. stxcuO, wurde OoAor zu Paris undProvincial seines ordens, auch Prior zu Roucn. Carolus8r>pisns liebte ihn sehr, und bewog ihn, Durandl ^scionalLvivinorum (Mciorum in die Französische spräche zu übersetzen.Er hat auch andere fachen geschrieben , als: tupsr UsMrumTententiarum ; super OiLcio ItliiL; tzukestiones vsrias. Tri-cls Icript. eecles.

Golconda, ist ein Ost-Jndianifches Königreich in der halb-insul disserts des Ganges gelegen, welches sich längst der ste,die ostwärts liegt, ausbreitet. Der fluß Guenga, welchernordwärts liegt, scheidet es zum theil von dem gebiethe desGroß-Mogols. Gegen abend hat es ein groß gebürge, wodurches von demKöniareiche Decan abgesondert wird; südwärts stösssei es an das Königreich Bisnagar. Das Königreich Golcon-da hat ein stück von Bisnagar unter sich, wie auch die küfte vonCoromandel bis an Coloran. Vor zeiten gehörte es zu dem Kö-nigreich Orixa, welches von dar an nordwärts, unmittelbaraber auf der südlichen seile des flusses Guenga liegt. Aus denheutigen reise - beschreibungen erhellet, daß der Groß-MogolHerr über dieses Königreich ist, als welches er an. 1680. unterseine gewalt gebracht. Die stadt Golconda ist eine der gröstenund schönsten in gantz Indien. Sie wird insgemein Heidcr-Abud, und verstümmelt Hidrabaud genennet. Sie sott vonHeider-Scha erbauet worden seyn, der ste nach seinem nahmengenennet. Sie liegt am fuße eines berges, auf welchem einevestung erbauet ist , mit nahmen Golconda. Über dieses ma-chet noch der Königliche pallast gleichsam die dritte stadt aus.Die andern stäbte sind: Masulipätan, Narflngapatan, Petra,poli, Pahor, Virnopatan, rc. welche allesamt an der see lre,gen, und Cvrdipoli, welches ein unvergleichlich vester ort ist;auch finden sich in diesem Königreiche noch verschiedene anderewohl devestigte platze. Das Königreich Golconda ist wegen derdarinnen befindlichen diamant-gruben sehr berühmt. Ausserdem ist es auch sehr reich an saltz, eisen und stahl. Die einwoh-ner sind überaus vermögend , und das land trägt sehr viel reiß,ungeachtet es über alle Massen bergicht ist. Der König ist einMahometaner von der Persianischen fette. Man hat in Golcon-da die prächtigste pagode in gantz Indien, welcher tempel abernoch nicht gantz ausgebauet ist, insonderheit muß man sich überdie grosse der steine verwundern. Der ort, wo man öfters zubäten psieget, ist ein gantzer seifen von einer so ungemeinen grös-se, daß 5. bis 600. männer fünf gantze jähr daran haben arbei-ten müssen , ihn von einem orte zum andern und in eine rechteform zu bringen; die Maschine, mit welcher man ihn fortbrach-te, wurde von 1400. ochsen gezogen. Wofern dieser tempelgantz vollendet wäre, so würde er eines von den wunderwür-digsten gebäudcn in gantz Asien seyn. Drey meilen von dieserstädt stehet auch eine überaus schöne Moschee, allwo der Königevon Golconda degräbnis zu sehen, und täglich um vier nhr nach-mittags allen armen, die dahin kommen, allmosen ausgethei-let werden. Wenn der König einen Gerichtstag hält, läßt ersich in einem ercker sehen, welcher auf den marckt hinaus gehet,alles volck aber, welches daselbst etwas zu schaffen hat, stehetunten gerade gegen dem throne über. Zwischen dem ercker underdboden sind drey reihen stangen aufgerichtet, an deren endeseile angemachet sind, die creutz - weis über einander lausten,welche reihen die gantze länge des marckts einnehmen. Wennnun der König jemand herzu Nissen laßt, so wird das sei! gleichgegen den ercker über herab gelassen, unter welchem ein StaatS-8ecrewrius sitzet, der die biltschreiben annimmet. Wann er dannderen fünfe oder secbse überkommen hat, so thut er sie in einensack, zu welcher zeit gleich ein Cämmerling, der bey dem Köni-ge in dem ercker stehet, ein feil herunter lasset, damit den sackin die höhe ziehet, und also die bittschreiden überreichet. Dievornehmen Herren des Reichs ziehen alle montage nach der reiheauf die leibwacht, unter welchen einige sind, die 5. bis 6000.reuter commandiren, und unter den zelten um die stadt hnmmsich lagern. Wenn sie auf die wacht ziehen, gehen sie aus ihrenHäusern zum sammelplatz ; wenn sie aber fort marschrren, lasssen sie sich in guter ordnung sehen, und ziehen m ihrem marschgar prächtig auf. Erstlich kommen zehen oder zwölf elephanten,darauf dreißig oder vierzig cameele, denen unterschiedliche ca--rossen folgen, um welche herum die laqueyen und diener zu fussegehen : darnach kommen die Hand - Pferde, und letztlich derHerr , dem die equipage zugehbret, mit zehen oder zwölf cour-,

Vyy; tisanertz