Band 
Dritter Theil. D - Ha.
Seite
811
JPEG-Download
 

g o l

^^'MLiegnitz a». 1.2,. aus einem alten kloster geMct ,in nu ^^nach unter dem XsÄore Valentin Trotzschendorff,aufnehnien gekommen. Eine meile von der stadtsoll n 5 '^ Woß Grätzberg, welches Uladislaus II. an. H44.keita« °^uen angefangen haben. Lucä Schles. denckwürdig-A k-i2;;.legg.

th^^dberg, ein städtlein in dem Mecklenburgischen Fürsten-dv/". wenden, an einem see, ohnweit Kragkow gelegen / war«rers der sitz einiger Fürsien zu Wenden.

UMdberg, ist ein berg über dem bekannten Veltlinischen°vee r-bad, allwo ein stein-bruch ist, daraus man I.»veM,>>jxi e-, ° ^ue koch-geschirre drehet; man grübet auch daselbste-/'"^nen und läutern crysiall, so in Italien verkauft wird.

Kb-Lt. üb. XII. p. 188. b.*

Cm^Idegg, eine Freyherrliche familie, welche das Erb-te§ ff 5 ^u-amt in dem Ertz-Stift Saltzburg besitzet , hat ihr al-iy d°v schloß Goldegg in Tyrol auf Jenesien , und daselbsttzvld, hegend Lana unterschiedene güther gehabt. Arcius undfch ?^rus von Goldegg/ sind an. 12; i. bekannt, und der Gra-iq,., " Mten adeliche lehn-leuthe gewesen. Christoph hat an.

vn ben stamm in Tvrol beschlossen, und liegt in der von de-Korbu? Goldegg erbauten Pfarr-kirche auf Jenesien begraben.

^E>er hatte sich eine Itnie von diesem geschlecht inoiyf. ''niedergelassen , welche das obgedachte Erb-Schencken-Ni^/^uget. Von derselben war um das jähr 1660. JohannMb- Freyherr von Goldegg als Kayserlicher geheimerrannt. Brandts ehren-kr. x>- 2.

FiqgMenberg, ist ein schönes schlößlein zu oberst in demAea 7 ,?al, nicht weit von Andelfingen in dem Züricher-gebiethe^ denen Junckern Schmieden von Zürich zuständig?EMm-Traum, ein städtlein in dem MarggrafthumK»xiL-"Miitz an der Schlesischen grentze, unweit dem siußTzschg./ oberhalb Marck-Lissa gelegen und zur Herrschafft8e„ h "fu gehörig, stehet denen von Uchtritz zu. Es hat we->>c>t f? "us Schlesien sich dahin gewendeten Protestanten gar ei-^'"oachs gehabt. Grössere Lausitz, merckw.den! » §bn, eine stadt nebst einem feinen schloß in Curland,fite,, ^/usse Window, 15. weilen von Mietow, gehörte vorK Teutschen orden, und wurde an. 1560. wegen derMe„ ' Mostowitischen kriege aufgewandten Unkosten, denM>d ^Wetreten, nachgehends aber dem Hertzoge in Cur-°lsche„ M eingeräumet, pufend. einl. zur Schwe-

^ld-Aüste von Guinea, siehe L 08 M ä'OII.

(Nicolaus) zu Breßlau an. 162;. aebohren,die bau-kunst aus den besten scribenten auf eine son-^eyha.^utliche art in ein werck zusammen getragen, welchesUristoph Sturm zu Wolssenbüttel an. 1696. unterAnweisung zu der Civil-Bau-kunst Nic.Goldmanns,nchc fz>Meden, darzu er selbst viel figuren gerissen, die kostenk .hab-?rge Böse, ein Rathsherr in Leipzig, so ein grosser^r wissenschafft war, vorgeschossen. Er hat auch^»irl,?,w^ndi beschreibung des Salomonischen tempel-baues"E" ^ welche er aber gleichfalls nicht heraus geben kön

^662. kam sein Lateinischer und Teutscher tractat.

, oder gebrauch der bau - stäbe nach denAmsterdam heraus, gleichwie bereits vorhero seinei^vng.^.ElitLris, und an. 16; 6. sein buch, äellluLro-a>°^lde

ve,i .„Oirculi, gedruckt worden. Er starb an. 166;.lgffT ""wo er sich zu unterrichtung der jugcnd gebrau--. w.-^und den beruf nach Venedig ausgeschlagen.

'Mus vim, welches obgedachter anweifung zu der

prämittiret ist; 1^,», in traälat. äe nswr. <L

* (7» one ülLelies. r>. 2vz.

, (Andreas) war zu Guntzenhausen in Fran-(, gebvhren, und legte sich nebst der Medicin auf

ih^e /ma 'c und Astrologie. ^ '.. '.-

«ep^mo "

SL-:

Der Kayser ernennte ihn zumund die HcricZemicl zu Straßburg trugena-m „i-s/onem N3tke5eo8 auf; er wollte aber diese eh-ltgyhe annehmen, sondern lebte zu Nürnberg im pri-"ehrtx' fa er sich von calender-schreiben und nativität-ftel-lic>rb ^ an. 1664. in äusserster dürftigkeit unverehli-ivu^tvß ^.hat des Königs Gustavi Adolphi und seinen ei-si»^, M^tkundiget, auch eine beschreibung der stadtAug-f t>^, "oerg 1644. m 4. und andere schriften nachgelas-

(Johannes) aus Werdau in Meisten gebürtig,

Hof-Prediger zu Waldsassen, hernach aber Pfar-h>yN, r,„tz ^nreuth, allwo er 46. jähr das Predig - amt ver-t>r,. ey, „z, an. 1612., den 24. may gestorben. Seine gebeine

i>k,,sie schon 16. jähr in der erden geruhet, wie-M?lldex,,ooen, und in der luft zerstreuet, daß keines beygereut, lieben. Mit seinen zwey weibern hat er ;2./ vgt. welche der einige Wolfgang Goldner alle über-!^»,(j)o^"rosseug Jubel-Priester-Hiftorie.

' sv Äuediu, (Sara) eine listige Quackerin in Engel-^v>, ?stellü»"oristol durch ihre wunderliche geberden, kleidungdas freye exerckium ihrer quackerischen reli-gedachte, sich aber, gleichwie andere, betro-«venr sie deswegen, als eine falsche Prophetin und

g 0 l

8n

Verführerin von dem Richter ins gefängnis geworffen ward.stiüor. (^ULLksr. p. 176. l?8.

Goldstern, eine familie in Schlesien, siehe Stwolinski.

Goldstein, oder Golftein, ein Gräfliches geschlecht inQeirerrelch. Es hat allem ansehen nach le-nen Ursprung von de-nen von Goldstein aus dem Jülicher-lande, welche an. i;n.dem turnier zu Ravenfpurg beygewohnet, unp nach ansangdes XVII. KeLuIi den Freyherrltchen character erlangt haben.An. -iü;-. florirte ein Freyherr von Goldstern, als Chur-Pfal-tzischer Oberster und Pfaltz-Reuburgischer Stackhaiter zu Dus-seldorff Heinrich Theobald, Freyherr von Gvidstmi, waran. 167;. als Pfaltz-Neuvurgifcher Negierungs-RG, Cam-mer-Herr und Abgesandter in Schweden bekannt. Sem john,Heinrich Theobald II. Graf von Goldstern, lebte an. 1715.als Kayserlicher geheimer Rath und Groß - Cvmmenthur desTeutschen ordcns in Oesterreich; in welchem iahre auch emGraf von Goldstein, als Chur-Pfältzischer Ober-Prasident rnden Hertzogthümmern Jülich und Berg florirte. An. 1718.war em Graf von Goldstein Chur-Pfältzischer Lnvo/o an dreGeneral-Staaten der vereinigten Niederlande.

In der provintz Utrecht hat von langen iahren her eine an-sehnliche adeliche familie von Golstein oder Goldstein floriret,welche ein zweig von dem in dem Jülichrschen flvrirenden ge-schlecht ist. Renier von Golstein, Dom - Herr und Staats-Rath zu Utrecht, besaß nach ansang des XVU. llxculi die Herr-schM Doorn, so heut zu tage die Graffchafft Buren heistset, und von Philippo von Golstein, des letzt-gedachten Re-uters söhne, an. 1644. an Cajum Bertrand von Bockdorf ver-kauft worden. , kraue, reäiv. ^ Xsö/c/t

/e x. 8-

Goldstein, eine adeliche familie in Ober-und Nieder-Sach»sen, welche eigentlich aus Francken und von dem Rheinstcomherstammt, und von der vorhergehenden Gräflichen familiesowol dem Ursprung als wapen nach gantzlich unterschieden ist.Sie hat sich in vorigen zeiten nicht von, sondern nur dieGoldsteine geschrieben, wie solches auch von verschiedenendieses geschlechts geschiehet. Die in Sachsen befindUche linieführet ihren Ursprung von Hans Golstem des Bsschoffs zuWürtzburg Hvf-Marschaü her, welcher ohngefehr m der mit-te des XIV. Lculi gelebet, und dessen söhn K-lian sich mSachsen gewendet. 0 . Kilian Goldstein, so an. 1499. zu Ki-ninaen in Francken gebvhren, war em' berühmter Rechtsge-lebrter, wie auch Sachsen-Weimarrscher Rath und Cantzler.Dieser hinterließ 2. söhne: i) Kilian den junger«, welcherebenfalls ein berühmter Rechtsgelehrter gewesen, und an.1622. als Fürstlicher Sächsischer Rath und Consifforial-Prä,sident im Hennebergischen, gestorben. Er hat kaLku-icilorrund LraÄic-ÄM kroLsüus heraus gegeben. 2.) Carl Goldstein,auf Dolckau und Hohen-Prießnietz, gebvhren an. i?7o. wel.cher sich anfänglich in Kayftrlichen, Polnischen und Curlan-dischen diensten in den damaligen Ungarischen und Schwedi-schen kriegen, sonderlich in defensiv» der vestung Calmar, alsKöniglich-Polnischer Oberst - Lieutenant wider die delagerungdes damaligen Hertzogs von Sundermannland, nachheroaber Königs in Schweden Caroli IX. ohngefehr an. 1601.bekannt gemacht, indem er die vestung in der äussersten hun-aers-noth, da die garnison in die drey Wochen kein brodt ge-habt , sondern sich mit rohen ochsen-hauten, darzu sie noch el.nen verrath von butter und etwas wenigs von Pfeffer gehabt,erhalten müssen, dennoch in erwartung des verhofften juccur-ses bis auf das letzte defendiret, bis sie sich endlich bey zuruck--bleibunq desselben auf difcretion ergeben musten , wobey era eich andern Officirern fast fein leben verlohren, jedoch durcheine besondere begebenheit seines nahmens Carls und dabey^führten Wohlverhaltens halber annoch pardonniret worden;welches ihm anlas gegeben, die verordnung zu machen, daßalle seine nachkommen Carl hassen sollen. Nachhero hat ersich an den Chur-Sächsifchen Hof begeben, und ist von demChurfürsten Christiane» II. sowol m Hof-als kriegs-bedienungeu«ebraucht worden; wie denn derselbe rhn an. 1609. zumStifls-Hauptmann zu Quedlinburg, ferner zum würcklichmObersten gnädigst bestellet, auch einige zeit das commandoin der residcntz Dreßden anvertrauet, wobey er sowol beylebzeiten höchst - gedachten Churfurstens, als auch hernach vonChurfürst Johann Georgen bey damaligen Böhmischen undTeutschen Unruhen in vielen wichtigen Verschickungen und Ver-richtungen, fonderlich an den Braunfchweigischen Hof'ge-braucht worden. Er starb an. 1628. den 14. mnii. Nachhe-ro hat sich fein söhn Carl Albrecht, nebst einigen andern marsgeschlechts, das ur-alte gemeinschaffiliche wapen der Goldstemmmit einem stern und einer Königlichen crone von Kayser Fer-drnando III. vermehren lassen. Unter den "Kommen dieses

lich Sy^Hertzog^ gchüme?Rach

und Statthalter im lande Hadeln. Er starb den oct.ün iü8i in Hamburg. In dessen noch lebenden 2. söhnenU d d?ren famil-en bestehet jetziger zer die m Ober-Sachstu« y rmar im Stift Merstburg befindliche iinie. Der alteredavon Carl Gottlob von Goldstein auf Paffendorf,

Nyy 4

gcboh-