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ile^Mra, eine insul auf der Africa»iischen see, »mdztvar ei-ch . " den Canarischen. Sie liegt zwischen der insul Teneriffachä« ? zwischen der insul Ferrv westwärts, hat eine ftadt glei-NwjMmens, wie auch einen Hafen auf der feite der insul Te-I>, Carolus V. hat sie zu einer Graffchafft gemacht, für»jqxTj "Helm Perafa Ayala Herrera. Es heißt auch in dem Kö-^ der provintz Errif die Haupt-stadt Gvmera.
Lc. äe I'kfx. p. 269. *
^bomeres, völcker aus der Barbarey; siehe Bereberes.
I)l,sh^.omerinqen , ein feines Würtembergisches dorf ober-^"dingen wohin es auch in das Amt gehöret , welcheshört? Mr 1647. von den Reutlingern , denen es vorhin ge-für ;c>ooo. gülden an Wuctembcrg verkauft worden,"b gedencket auch einiger Edelleuthe von Gomeringen. Erlliq/^.dlnen Friedrich von Gomeringen , welcher an. 1270. ei-k„usMiher zu Waldhaufen an das kloster Bebenhausen ver-las ' desgleichen Rudolphen von Gomeringen aä an. iz66.
141;. Nudolphum von Gomeringen, welcher an.tzy,' ven 12. jan. zu Bebenhausen gestorben und begraben wor-liiid», Aliederum einen Friedrich von Gomeringen» aä an. 14; 6.tit„l. die Edelleuthe von Gomeringen überhaupt, unter demn der alten Schwäbischen Ritterschaft. Zu ansangse„ lseculi war Peter von Gomeringen Abt zu Bebenhau-8>ich welcher an. 1412. den 14. dec. gestorben, o-«/,, annal.manuker.)
coU?Mer<)i,, (Iacobus äeMoui-) Sein vatter Ludovicus^'n^dirte vor den Hertzog von Aumale, welcher es mit dertzii^Mlt, in der stadt Ham in der Picardie, und ließ sich»lcisl die Spanier überreden, auf ihre feite zu treten, auch 1500.
ihren, oder von Wallonischen trouppen m die stadtYdMmen. Es gereuete ihn aber bald, und zwar so sehr, daßsitz» starb. Obgedachter Iacobus, welcher sein ältester«t^Mr ' und ihm in dem Gouvernement fuccedirt halte,es dahin, daß er mit feinen Französischen trouppen der> icheä i ^ dem schlöffe blieb, gleichwie hingegen die Spanierder stadt waren. Er ließ sich aber aus gute dahin bere-is er in der Hoffnung, die seinem vatter versprochene pen-«». 1^ «ich zu erhalten, nebst seinen zwey leiblichen brüdern"ach Brüffel reisete, und indessen das schloß seiner,^"d Antonio äs Vieuville ä'Orvilliers, welcher sein halb-er» .war, anvertraute. So bald er nach Brüssel gekom-"Zch k Men ihn die Spanier theils durch drohungen, theilsMckt? veissungen dahin, daß er an sie beyde schriftliche ordreMeb!. Spaniern das schloß zu übergeben. Der letztered» b-Zwuck, daß er es niemand, als ihm selbst, oder aufse»-°»»tffchl, wenn er ihn in völliger freyheit sahe, ausliefernb», ß„-Der Grafvon Fuentes ließ darauf der Mutter entbie-te, er ihr die köpft von ihren drey söhnen zuschicken wür-Uierz wrn sie nicht ihren vierten söhn, den erwehnten ä'Or-^isx auf andere gedancken brächte. Dieser, weil er auf alle
den,"-dem schlösse meister zu bleiben suchte, hatte indessen, 7 »tj„.Herrn vonHumieres , des Königs Henrici IV. Lieute-^eg Picardie, abrede genommen, daß er dessen trouppenUemgM durchzug durch sein schloß verstatten wollte, damit? leh^ die Spanier aus der stadt vertreiben könnten. Die-xer geschahe auch, und dem ä'Orvilliers wurden hernach5 alsg"M.ne Spanische Haupkleuthe ausgeliefert, damit erälG "ein für seine drey brüder behalten möchte. Einer von^seiuxz m bruders, Jacobiäs Gomeron, bedienten vermeyn-,, dqg gLerrn freyheit am gewissesten zuwege zu bringen, wenn,' >uM»M Ham den Spaniern in die Hände spielen konn-NstcbK. dannenhero mit den gedachten vier Hauvtleuthensslder vpMern einen anschlag, sich svwo! des schloß-thors,rAgtea,.st°" des ä'Orvilliers zu bemächtigen, und bewerck-' den „ deydes in der that. Doch, weil der Spanische suc-
^ ^ - rir leinet» MltHn NlllltN
seinen vorigen stand. Weil aber dieser zu allem!.. ? den »berwebriteri vier ^vaniscben Lauvtleuthm
l^steyDer denoberwehnten vier SpanischenHauptleuthmÄsltea „gesprochen hatte, und durch den Plamville solchesi,M nea»?envthigt ward, so gerietst seine mutter nunmehro!>« i» ae^Uvdes - angst wegen ihren drey gefangenen söhnen ,tvOchlvsM.r Hoffnung, daß ä'Orvilliers durch Übergebung»Me, .ssleftlben von der gedroheten Hinrichtung befreyenAnsähe ex „ur eine genügsame Spanische macht in dernr«,' 'Arieb sie an den Grafen von Fuentes , daß er mitOyVMe ^^?wlich anmarschiren, und das schloß in besitz neh-gll, a-i^wser kam zwar; allein ä'Orvilliers war auf kerneV'Nqelw"e Mutter zu bewegen , daß er istn mit seinen troup-'VMvßd. " hätte; vielmehr trug er das commando^vonsli>i?° eiiipgw vbangeführten Plamville auf, welcher die Spa-hz , daß sie sich gezwungen sahen, zurück zu mar-
Mutter kam zwar selbst zu dem Grafen von Fuen-iqf tljchdaß ihre absicht redlich gewesen wäre, und bar
-"«„"Sey ihrer kinder leben; er wollte aber keine entschul-de.' < 0,-,^ 'wymen, sondern ließ augenblicklich ihrem älteste»
8' welch . "'
„ . g mit sich führte, best proceß machen; da erward , als ein verräther und beleidiger der'»Ich-wen a^u er nemlich den anvertrauten platz denjenigen zuh en,,.^ gewela?>'k. welchen sein vatter und er selbst
armee und -er vestung
knips«,,^weigert, von welchen,^ngen) im angesichte der
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Ham enthauptet zu werden, welches man auch ohne Verzug an»hm vollzog. Die Franzosen waren hierüber so erbittert, daßsie an sechs Spanischen Hauptleuthen , welche sie in der stadtHam ehemals gefangen, und nach St. Quentin geschickt hatten,repressalien gebrauchen wollten; allein der Marschall von Bouil-lon verhinderte es noch, und zwar um so viel mehr, weil derHingerichtete Iacobus äe Gomeron es niemals recht mit ihremKönige gemeynt. Der Ertz - Hertzog Albrecht ließ nachgehendsdes äs Gomeron zwey brüder auf freyen fuß stellen , und ä'Or-vrlliers, weil man auf dessen treue sich nicht rech^verlassen konn-te , ward durch den Grafen von St. Paul disponirt, das Gou-vernement von dem schlösse zu Ham einem andern abzutreten.
, Ulk. äs krause tom. III. p. 1147. Ä,-
Le.
Gomez Ltudad - Real, (Alvarez)ein Spanier, gebürtigvon Guadalaxara, unter die Üioscea von Toledo gehörig, wareiner vomAdel, und wurde anfänglich Page bey Carolo, wel-cher hernach Kayser ward. Er hat verschiedene l-oemata ediret,wovon das erste,, so er dem Kayser Carolo V. dedicirte, vondem orden des güldenen Vliesses in ;. büchcrn handelt. Nach-mals verfertigte er ein anders in 25. büchern, unter dem titul:Ikalra LKrWana; worinn die ledens - beschreibung IEsu ent-halten »st, welches er dem Papst Adriano VI. dedicirte. So hater auch d»e kplttols8 llauli; l'rovsrbla 8alomoni8; und die siebenBüß - Psalmen in Verse gebracht. Er heurathete eine natürlichetochter des Hertzogö von Jnfantado, und starb den 14. jul an1-N8. im ;o. jähre seines alters. Lt-E- L kibl
klifpan. '
Gomez äsLuna L Arellano, (Michael)ein Spanier,und Ritter von dem orden St. Jacobi, lehrte anfänglich dießura; nachmals wurde er Rath zu Granada und Intendant derarmee in den Niederlanden, allwo er in der schleicht bey Leus ,welche die Franzosen den 20. aug. an. »648. gewonnen, gesun-gen wurde. Nach diesem hat er noch verschiedenes bedienet,und ist, endlich als Rath von Indien im mcrtz an. 1672. gestor-ben. Man hat von ihm Opera ßuriäisa tnpartlta ; äs )llN8Kations L kationis Imperio ; Lingularium ksÄionum kibruin;^uris Oanonisi tlntilsgomsns 6cc. , bibl.
Gomez, (Alvarez) war zu Eulalien ohnfern Toledo geboh.ren, und legte den gründ seiner studier» zu Alcala unter Iost.Ramiretz. Weil er in der Griechischen litteratur excellent war,so wurde er kroksllor selbiger spräche zu Toledo. Auf des Kö-nigs Philippi II. befehl arbeitete er nebst Petro Ciacconio an ei,nen» Lomwsntario über Iffdori Oriaines, starb aber darüberden sept. an. 1580. im 66. jähre seines alters, welches wercknachmals Johannes Grialus ediret hat. Man hat von ihm VI-tam Lsräinalis Ximsni! ; k-etitiam publicam InanAurationisMartini 8ilicei, Ltslnspifsopi loletsni.L lä^IIia. üb.
KXXl. ün. bibl. bibl. , elog. tom. I.
Gomez, (Ludovicus) Bischoffvon Sarno in dem König-reiche Neapolis, war gebürtig von Origuela, in dem KönigreicheValencia. Er studirte zu Padua, und machte sich daselbst in dencivil - und canonischen Rechten dergestalt geschickt, daß er baldandere darinnen lehrete, worauf er nach Rom beruffen, und da-selbst zu wichtigen bedienungen in der Cantzley gezogen wurde.Es brachte ihm auch seine gelehrsamkeit nachmals das BißthumSarno zuwege, allwo er an. 154;. starb. Man hat von ihm
Lommsntariuin in kegulas Lansellgrise äpolrolicts ; Lecisto-nunr kor« libros II.; äe kotellsts L 8t^Io Olksli 8acrrs ?oeni-tentiaria:; äe lätterls Oratise Lc. ka»cr>oF«r, äe slar. leg. in-terpr. Ich. III. c. 54 . Lt-arrr,, <L , dchl. Hich.
* Gomez, (Antonius) Professor in den Rechten auf derUniversität zu Salamanca, von Talavera in der Dieses» To-ledo gebürtig ; andere machen einen Portugiesen aus ihm. Erlebte in dem 16. jahrhundert, ungefehr um die jähre 1^0.und i-cho. Man hat verschiedene juridische wercke von ihm,als: Variarum kelolutionum .chris Livilis, Lommunis, <Lkegil libr. III. In dem ersten buch handelt er von dem letzten»Villen oder testamenten , in dem zweyten von allerhand con-tracten, und in dein dritten von den verbrechen oder äeliÄisDieses werck ist zu Salamanca das erstemal infol. an. 1^2.und das andere mal zu Venedig an. i;?r. und zum dritten malzu Franckfurt an. i;84. aufgelegt worden. Ein anders seinerwercke ist ein Lommenrariu» in Dege» Tauri, zu Salamancaan. i;;?. gedruckt, und ist gleichfalls nach der Hand noch zwey-mal, und zwar zu Lyon an. 1602. und hernach zu Antwerpenan. 1624. wiederum unter die preß gekommen. Ms»/E^«rs-«io, bibl. Usspanisa.
ss Gomez - pereira, (Georgius) ein Spanischer Artzt, zuMedina äcl Campo gedohren. Er lebte in dem XVI. stssulo ,und war der erste, welcher vor Cartesio behaupten dorfte, daßdie thiere keine empfindung haben, und pure Maschinen seyen.Er machte diese lehre in einem durch dreiß»g>ahr»ge arbeit ver-fertigtem buche, so er in druck gehen lassen, gemein. Es heis-set dieses werck: üncomaria MsrZsrita, um einer besondern Ur-sache »Villen, nemlich seines vatters und Mutter nahmen dadurchzu ehren. Über dieses werck ward er hart angegriffen, undzwar gleich anfangs von Michael Palacro, einem Tkeologovon Salamanca, welchem er aber auch kerne antwort schuldigblieb. Dessen ungeachtet aber gab seine meynung dennoch kei-ne stete ab, sondern fiel mit seinem tobe. Indessen haben doch
einige