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decret zu bestatigung deS vorzugs
lohn ^marus, war Königs Gondiochi von Burgund vier-
Er verbände sich mit seinem bruder Chilperico wider
»ich^^dum/ ihren ältesten bruder, wandte sich aber nachmals'hm , und lebte gantz geruhig in denen ihm in derM ^igefallenen landen. Gondebaldus suchte sich aber anNj, seinem bruder Chilperico zu rächen, und belagerte^tet - allwo Gondemar an. 477. in einem thurn ge-- To, ( Siehe Gondebaldus.)
^emarus, Gondeöaldi, Königs der Burgundier,'H ^ - und Sigismundi bruder, führte mit den Franzo-s»e „sv und zog allezeit den kürtzern. Nachdem er zu Voiron"»d E-.,.Gelage erlitten, und darauf Autun durch Clotariumdertum verlohren hatte, wurde er von denselbigen)>» genommen, und in ein castell geworffe» , worinn erktzi, 5 ;r. seinen geist elendiglich aufgeben muste. ?roco-
ök„»^dl, eine berühmte Französische familie, hat ihren ur»°"u Florentz , woselbst sie von dem XII. lleculo an be-Aj »A Mn - und vor diesem eine lange zeit den nahmen Phi-M,, myret hat. Sie hat sich auch mit den vornehmsten sa-? sghjl" »lorentz befreundet, und die wichtigsten ehren - stellenU», Republick besessen. Fortis von Gondi war Bellicosi^»exn^le an. 1204. und hatte einen theil mit an der regiernng.Ml,z-,^udi schloß an. 12,6. den frieden mit den Pisanern.c>„s"leidete an. 1290. die wichtigsten bediemmgen im krie-
M, K-^Uius Gondi schlug eine pension aus , so ihm Alphon-!ssish ls/ug in Aragonien, anbot, mit diesen Worten: Es wol-ftbijLUcht geziemen/ daß ein bürger aus einer freyen Re-
N. Z>uon einem auswärtigen Potentaten pension nah-5 kvchMnhardus, Caroli söhn, war oberster Gonfalonier der.7 das/.?- Gendv von Gondi gelangte zu den vornehmsten stel-8 lvjdex und Simon that der Republick Florentz in dem krie-
Hertzog von Maylastd an. izyl. grosse dienste. ErAlis ? ^ernhardum, Bernhardt II. vatter, von welchem An-öer Antonium II. hinterließ. Es wurde aber selbigesKlig,, U' Franckreich bekannt/ als Johannes Baptist«/ Hiero-« 6 daki? ^'Uonius Gondi mit der Königin Catharina cke Me-wendeten. Johannes Baptist« war bey selbiger?°/uleister / welcher auch den pallast Gondi zu ParisN dxM.der jetzo der Pallast Conde genennet wird. Hierony-A^ötiiss Bruders söhn/ von dem untsrr besonders , wurde vons,Nl>na''^ Henrico III. und IV. in verschiedenen wichtigen ver-d-S" sichraucht. Antonius von Gondi/ Herr von Perron /Hn^W^cht fort. Er war bey dem Könige Henrico II.ister, und vermahlte sich mit Maria von kierre vi-H' Herrn zu Lezigny tochter / so der Königlichen kin-ss?» o^ststutin war / mit welcher er Carolum von Gondi /Lour / General der galeeren und Ober - Aufseher^"gliche garde, zeugte, so den i;. jun. an. i;?4. zuL er SL. erben starb ; (von diesem will gesagt werden / alsK v^§^olum IX. mit gift hinrichten helffen; allein,bk-hl faN der Vergiftung selbst ausgegangene gerucht ohneVai/Nssl, (flxhe Carolus IX. Konig in Franckreich)b^chdie dißfg^sde,n Gondi zugeflossene schuld von sich' »lld,' . uer Albertum von Gondi/und Petrum Cardinal
tiAti/g ..und Bischoff von Paris,von welchen beyden hernach.
dex^rr zeugw mitClaudia Catharina vonClermont-Dam-^Ule, itz'/.uurten Baroneßin von Rets,CaroIum,Marquis von'' >7^an. 1-196. umkam; Henricum,den Cardinal von
»s, rvflV^r a ^
V Ävh^^ur hernach; Philippum Emanuetem, von dem her-llgAig^nmem Franciscum/ ersten Ertz-Bischoffvon Paris,vonLAl, stIouders. Carolus, der älteste, von dem ein eigenerHAUly dem seiner gemahlin, Antoinette von Orleans,
«?rde» Gondi, Hertzog von Rets und Ritter der König?"»d^blglu'^rher aber nur zwey töchter hinterließ ; Philip-"r> aber zeugte Petrum von Gondi, Hertzog von RetsVa^chte,. staleeren, welche stelle er aber aufgab, und nur°»d, ^"kerließ; und Johannem Franciscum PaulumszAtb. ^ Cardinal von Rets, mit welchem das geschlechte
V Hör. illust. Iii>. III. bist. klar. Otts' ^Mil' , Orlll. O b rill. , ci s lulciie L
fto kamil. 6onäi./M^o/ Zeri. 6sII. p. 159.
x^»ckr?^^^tus) Hertzog von Rets, Pair und Marschallum, S' Ritter der Königlichen orden, ältester Cammer-Riin U General der galeeren, war Antonii von Gondi söhn,
zu Florentz, und stund bey der Königin Ca-gar - uicht weniger auch bey dem Könige Caro-A i^bey q,Aussen gnaden. Er befand sich an. i;s4- in derin am 1567. in der schlacht bey St. Denys, undr!>sAu dj- bey Moncontour. Carolus IX. brauchte ihnksrfAch, Stählung mit der Ertz - Hertzogin Elisabeth vonA li^ickKftrs Maximilian! II. tochter, zu schliessen. NachAst ikn ) an. 15 66. als Abgesandten in Engelland,Acy sEönj^"^Ul folgenden jähre zum Marschall von Franck->e,n^ u,^enricus III. continmrte diese gnade,
und musteEr
. - -v ^m General der Königlichen galeeren, zumkäleimrn Franckreich, zum Gouverneur von Pro-/vnj^^ch der stadt und schloß zu Nantes, rc. Er diente"'sich- 'zbr treulich, und riech auch selbigem, sich mit dem' n/. Theil.
?Ä?'nerfl-^'Enricus III. continuirte diese gnade, und>!),, ^ung die stelle eines Co.nnetables vertreten.
Könige von Navarra wider das unternehmen der Ingue zu ver-binden. Nach dem tobe dieses Königs hielt er sich zu Henrico IV.bey dessen crönung er an. i zy4. den Grafen von Toulouse reprä-fentiren muste, und diente demftlbigen Könige, bis er an. 1602.starb , worauf er in der capelle von Gondi, so hinter dem chorder kirche äe Mtre-Oame zu Paris zu sehen ist, begraben ward.
Lr/KWE /Ml,-//. gen. Osli. 7 i.
Gondi, (Petrus) Cardinal und Bischoff zu Paris, warAntonii von Gondi söhn, und des obigen Alberti bruder, an.15N. zu Lyon gebohren. Er studirte zu Paris, wurde voctor^uris zu Toulouse, und hieraufAlmosenier, wie auch bey Kö-nigs Caroli IX. gemahlin Elisabeth Cantzler. Er wurde hieraufAbt zu St. Jean von Vigneö, zu Soissons, zu St. Anbin, zuAngieres, zu St. Martin, zu Pvntoise, zu St. Maria vonCampania und zu St. Efpalo im Stifte Mans, auch an. 1562.Bischoff zu Langres, und dadurch Hertzog und Pair von Franck-reich , endlich an. 1571. Bischoff zu Paris. Carolus IX. machteihn auch zum Grafen zu Jvigny und Herrn zu Petrofa. Henri-cus III. gab ihm an. 1576. den orden des heiligen Geistes. Erwohnte vielen Reichs - Cvnventen, sonderlich an. 1577. dem zuParis, an. 1588. dem zu Blois, und an. i?96. dem zu Rouen,auch verschiedenen Versammlungen der Clerifty bey, und wardals Königlicher Gesandter zu Hertzog Emanuel Philibert in Sa-voyen , wie auch zu drey Päpsten, Pio V. Gregorio XIII undSixto V. gesendet, von weichen der letztere ihn im dec. an. i;87.zmn llle^bvrsro LarcliriLli Dt. Sylvestri machte , welchen littster hernach mit einem andern 8. Irinitsti« in lvionte pincio ver-wechselt hat. Nach Henrici III. tode verblieb er zu Paris, wel-che stadt der IstZu« beypflichtete, und bemühete sich, zwischenHenrico IV. und ihro friede zu stiften, wohnte auch den dißfallsangeordneten Cvnventen bey,konnte aber Hertzog Carln Mayen-ne, als das Haupt derselben, zum frieden nicht bewegen. Weiler sich nun auf der IflMs feite nicht schlagen wollte, wurden ihmseine Bischöfflichen einkünfte zurück behalten. Er ließ sich hier-auf von Henrico IV. in einer Gesandtschafft an den Papst Cle-mentem vm. gebrauchen,bey welchem er aber, weil Henricus I V.noch Reformirt war, kaum adinittirt wurde, auch nichts ftucht-barliches ausrichten konnte. Als aber der König an. i;?4. diestadt Paris eingenommen hatte, begab er sich wieder in diese seineBischöffliche restdentz, und diente dem Könige getreulich. Er warsonst ein friedfertiger mann , welcher den armen sehr viel gutesthat, und starb an. 1616. im 84. jähre seines alters, seines bru-ders söhn Philippum Emanuelem, zu seinem erben hinterlassend.2"z,r«a>r»i. Ill>. II. PLF. 14z. tVrj/ö»', cie llouis XIII.
liv. XVIII. /mög/: gen. 6-N.
* Gondi, (Hieronymus von) ein söhn Francisci Gondi,
und Annä Velez von Guevara, war um das jähr i;;o. ge-bohren , und zog aus Spanien nach Franckreich zu seinem Vet-ter Johanne Baptist«, der keine erben hatte, und ihm, nach-dem er naturalisirt worden, die Baronie Cadun abtrat. Er warddarauf Ritter des ordens von St. Michael, Cammer - Herr,und von Carolo IX. nach Madrid, von Henrico III. nach Ve-nedig und zu Papst Sixto V. von Henrico I V. aber, der ihnzum Jntroducteur der Gesandten, und zum Ritter seiner ordenernennet hatte, an den Groß - Hertzog von Florentz, Ferdinan-dum I. gesendet. Half auch an. 159;. den frieden zwischenFranckreich und dem Hertzoge von Lothringen zum stände brin-gen. Er starb nicht lange hernach, und ist insonderheit wegender prächtigen gebäude, die er in Florentz und Paris ausgeführt,berühmt. Davr/a, XI. XIII. /Wor/'e /« /»«'
* Gondi, (Carolus von) Marquis von Belle - Jsle, Ge-
neral der galeeren von Franckreich, war der älteste söhn Alberti,Hertzogs von Netz, den ihm seine gemahlin, Claudia Catharinavon Clermont, an. 1569. gebohren hatte. Erwürbe an. 1^79.den 24. jun. zum General der galeeren bestellet , jedoch derge-stalt , daß in währender Minderjährigkeit sein vatter die aufsichtdarüber führen sollte. In den innerlichen unruhen hielt er esbald mit dieser, bald mit jener partey, und wurde an. 1596. daer Mont St. Michel überrumpeln wollte, durch den Herrn vonKerolan getödtet. Von seiner gemahlin und dem mit ihr erzeug-ten einzigen söhne stehe den geschlechts - artickul. , still,
genekl. tom. III. x- 897- wm. VII. p. 9x4.
* Gondi, (Johannes Franciscusvon) erster Ertz-Bischoffzu Paris, Commandeur des ordens vom heiligen Geiste, Abt vonSt. Aubin zu Angers, und von St. Martin zu Pontoise, Priorvon Montleau und Aulnay , Königlicher Staats - Rath undoberster Caplan, war der vierte söhn Alberti von Gondi, Her-tzogs von Netz, von dessen gemahlin , Claudia Catharina vonClermont, die ihn an. i;84. gebohren hatte. Er würbe an. 1610.von dem Eapitul der Cathedral - kirche zu Paris, «llwo er da?mals Oimomcus war, zum Dechant erwchlet, und nach gehendevon seinem bruder Henrico, Bischoffe zu Paris , z»m i.c>schu.wr angenommen. Diesem folgte er an. 1622. ww hatte die eh«re, daß der Papst GreKrius XV. aufLudoviu Xlll. ansuchen,das Bißthum zu Paris am 20. oct. des besagten ahrszu einemErtz - Bißthum erhub. An. 162z. den 19. ftbr. wurde er durchden Ertz - Bischoff von Bourdeaux, Francsscum von Escou-bleau, Cardinal von Sourdis , durch den Ertz - Bischoff zuRouen / Franciscum von Harlay , und durch den Bischoff vonChartres cs^onor von Estampes, emgeweyhet, worauf erden folgenden may das I'Mum, und an. rc>zz. den Ritter-,
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