mons. L« e/tt-, apaloZ. LccI. öngl. Le IVe-ve , tast.*
Goodwin-oder Godwin - Sands, sind gewisse gefährli-che sand-bäncke, an der östlichen küste von Kent, die von denberühmten Grafen von Goodwin diesen nahmen führen, wel-che diefe gegrnd im besitz hatten, ehe sie von der fee überschwem-met wurde. Lritami. pazz. 7?I.
. * Goor, eine kleine stadt in Ober-Nssel. Sie liegt in demiändlein Twente, gegen osten von Deventer, wovon sie beyna-he io. meilen entfernet ist. In den kriegen der vereinigtenProvintzen wider Spanien wurde diefe stadt, welche durch ei-ne citadelle beschützet wird, verschiedene mal eingenommen.Groß allgem. Holt. Lexicon.
*Goor, (Arnold von) aus der Graffchafft Meurs gebür-tig , war Magister , wie auch Lanäiclatua IlieologiL. Den 7.sept. an. 16;;. hat er erlaubnis bekommen, wöchentlich zwey-mal über die kstilotopkiam kraÄisam zu lesen. An. 16; 8.den n.jul. hat er auf der neu-angerichteten hohen schule zuUtrecht den titul eines krotestoris sxtraorä. erhalten / und diePhilosophie gclehret, doch nur bis den 8. oct. eben desselbenjahrs , da er dieses amt niedergelegt, und von dem Printzenvon Oranien zum Land-Rentmeister, Richter und Lehen-Schrei-ber der Graffchafft Meurs bestellet wurde. In diesen ehren-stellen ist er auch gestorben , nachdem er Oiffmaciones Lrkisaa,Und Lallegium LiffutaNonum kkilokopkiK krackiss: heraus ge-geben hatte. L?a/x. 8ro-rna»«r Iraject. sruä.
(Zoorecht, ist der nähme von einem strich landes in derNiederländischen provintz Gröningen, um deren Haupt - stadtherum gelegen.
* Gor, ein Königreich und eine provintz in dem Mogoli-
schen Reiche, jenseit des Gangis gelegen , zwischen dem landeKanduana, Pitan und der grossen Tartarey. Man findet einestadt allda, die auch Gor heisset, und der Haupt-ort darinnenist. vicst.
* Gorachouquas, völcker in dem lande der Caffern,welche gerade gegen dem Capo c!e Kona 8xeranra über liegen ,ungefehr 4. oderstunden von dem köre, so die Holländer da-selbst gebauet. Ihre macht bestehet aus 4. oder mann,welche die waffen tragen können. Ihr Capitain oder Ober-haupt ist zum unterschied von andern mit einer geschwirrtenrind-haut sezieret, welches bedeutet, daß er ein reicher Hirtsey, und ihr gantzer Handel bestehet aus grossem und kleinemviehe. Man nennet sie sonsten auch toback-dieben. Oe /«
, relation äe 1'stkrigue tom. IV. LiÄ.
6eogr.
Goranus, Gongalli l. des 48. Königs in Schottland bru-der. Er regierte das Königreich nach dessen exempel, undreisete darinnen allenthalben herum, um die Übelthäter zustrafen. Lothum, der Picten König, beredete er, seine alliantzmit den Sachsen zu brechen, indem er ihm die unmenschlichegrausamkeit zu gemüthe führte, die sie an den Britannien, aus-geübet , wie auch ihre schändliche verrätherey , da fie den grö-sser» theil des Adels, nachdem sie selbigen zu einer Unterre-dung versammelt, umgebracht. Er brachte ihn also dahin,Laß er mit Utero, dem Könige der Britannier, wie auch mitihm sich in ein bündnis einließ. Dieses wurde hernach mit demKönige Arthuro, Urici söhne, einem sehr tapfern Printzen, «der-mal erneuert, welcher den Sachsen Londen und Aorck weg-nahm , selbige mit deS Königs Goravi und Lothi beystand fastbis aufs Haupt schlug, und sie endlich gantz und gar unter seinjoch brachte. Nachdem Goranus ,4. jähre lang regiert hatte,soll er von seinen eigenen Unterthanen hingerichtet worden seyn.stistor. 8cot. ,
Goray von Rrasnick, eine adeliche familie in Polen, wel-che von dem geschlechte Korczack, so mit dem Hause Caraffain Italien einerley Ursprung hat, und schon zu des KönigsAttilä zeiten bekannt gewesen, hergeleitet wird. Zu ihremAnherrn setzet man Christinum , der bey dem Könige Uladis-lao II. in grossem ansehen gestanden. Ivonius, Land-Rich-ter von Chelm, legte in des Königs Casimiri II. nahmen eineGesandtschafft in die Tartarey ab, und zeugte Demetrinm,welcher die charge eines Cron-Schatzmeisters erhalten. Deßselben söhn, Demetrius II. ward Crön - Marschall, und hieltsich so wohl, daß ihm der König die Herrschafft Szebrz aufewig schenckte, welches auch nachgehends der König Iagello be-stätigte. Adamwertrat an. iü;o. die stelle eines Reichs-Raths.Dessen söhn , Sbigneus, unterhielt auf seine kosten z. fähn-lein wider die Turcken, und hinterließ einen söhn, nahmensRaphael. Von diesem geschlechte führet auch eine linie dennahmen Lipski, welchen sie von dem vornahmen Lipsko zu ih-rem stamm-nahmen gemacht. Von derselben war Andreas an-fangs Bischofs zu Luckow, hernach zu Leslau , und endlich an.1624. zu Cracau; Constantmus aber besaß an. 1637. das Ertz-Bißthum Lemberg. 0^»^ orb. kol. x. 2.
Gorckum, eine feine stadt an der Maas zur rechten fei-te in Süd-Holland, sie ist volckreich, hat anen Hafen, und istnach der neuen manier wohl bevestigt. Wie sie denn an. 1672.Ludo vico Xiv. Könige in Franckreich eine grentze gewesen, wor-über er nicht hat kommen können. Sie ist die achte in derordnung derjenigen städte, welche Deputirte zur Versammlungder provintz Holland senden. Der fiuß Lingue fliestet hier in
die Maas. Sie wurde an. ,2;«. von Johanne, He r .Arkel, erbauet, nachdem er das castell auffuhren lasie ^ches noch jetzo zu sehen ist, indem er den einwohnern ^ses Wolfert gebot, ihre Wohnungen zu verlassen, un.biges schloß anzubauen. Da nun solches häufigJohannes von Arkel solche mit mauren und grabenSo ist fie auch berühmt wegen der von den Houanoastandenen belagerung, ehe sie sich derselben bema,
Man sagt, daß man auf der spitze des kirch-thurms ^ckum 22. mit mauren umschlossene vrter nebjt ermanzahl anderer kleinern städte und dörfer sehen konm- §.^0bist. äs Hollarläe. ässcript. Latav.
Lelgii p. 196. siehe auch Heinrich von Gorckum. doch!'"'
Gorcas , ein König der Hunnen, welche an dem pcuro wohneten. Er kam zu dem Kayser Iusunrano,Christlichen glauben anzunehmen, und nachdem erwohl gehalten worden, kehrte er mit vielen prajentenrücke. 8. ^r eeß^
Gorddäus, (Johannes) ein Rechtsgelehrter,Bürgermeister in seinem vatterlande zu Sverda, v"
aber kroLstor zu Herborn, und endlich zu Marpueg- >Cominsncarium sä Nr. äs Verb. 8igniÜL. äs iß 7
äs Mituo , Msäullam juris keuäalis geschrieben,^ ^,.1,
iü;z. gestorben. bibliorb. äes auteura äslll
Gordianus, der ältere, genannt M. Autonius oe ,gyiiwar Metii Marulli und Ulpiä Gordianä söhn. > Ä-von vätterlicher feite aus dem stamme der NracLnomütterlicher linie aber aus eben dem geschlechte her / ^ Mchem Trajanus hergestammet. Sein vatter, grU „ gld
llrer,
vatter waren Bürgermeister zu Rom , er selbst 0^^^falls diese stelle, und wurde auf befehl des RamA.
— - beredter, ger^E
in Africa. Er war ein großmüthiger, vcrrr-t»,bescheidener Herr, daß man in Verwaltung aller Mschen ämter, denen er vorgestanden, nicht den gs^'„ ,h>nunbescheidenheit oder sonsten etwas unanständiges ,,„v tLren können. Nachdem er zum krosonllü in Aftt'M cc >"auf sein söhn zum beZato erwehlet worden,durch sein gütig regiment so viel freunde, daß e^ r, -der Maximinum, der bey jederman verhaßtim 80. jähre seines alters in der stadt Tysdrum,der seinen willen, und nicht ohne gemalt, den dje ^braucht, um ihn zur einwilligung zu zwingen, W ^ ^ci>>ser aufgeworffen, fein söhn aber zum Obersten ud^ xgemacht, und kurtz hernach nebst seinem vatter s Ferkläret wurde, welche wähl der Rath auch bekraM -E^,ses alles geschahe durch Veranstaltung Mauritii, , ßi
Obersten, welcher bey den Africanern in grossemAllein bald hernach geschahe es, daß Capellianus,in Mauritanien, welcher von Gordiano wegen ^ ,r,ore ^nen verübten unbillichkeiten seiner würde war E.i Aqlc/, xs,und dahero wider ihn einen heimlichen groll bey W L, , du §rotte von Mauritaniern, auch vielen alten M ^iidnoch mit Maximinv hielten, zusammen brachte," <,"^„1nach Carthago zu marschirte, um den neuen KE z,M .ychen, welcher ihm seinen söhn entgegen schickte, v
guter ehrlicher mann, aber kein sonderlicher fotogendahero gar leicht erleget, und von Capelliano gesivde. So bald Gordianus Nachricht hiervon bekomm-'
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.l Nachricht hiervon beroi"'»v,M. ^
er sich selbst, um Maximino nicht in die Hände S".seiner jugend war er der Poesie sehr ergeben, und -jech^nini l>ü und Marci Antonini leben in ;o. buchet" I I>^,versen, welche den titul führen: äntcminias. AM ^ ^ liiuihn , da er tzu-sstor war, wegen seiner freygebig, Vielen- ^gen den von ihm veranstalteten prächtigen sthau^hrB^l,war etwas fett vom leibe, und in seinen letzte«ursachten seine zierlichen grauen haare, sein fteu« ^ ,in»u-csseine majestätische äugen und seine ernsthaffteallen denen, die ihn ansahen, eine grosse ehrervss^M,,ihm. , in viea Ooräiani. k- ^
VII. lib. I. Lrrlar. >ygr
Gordianus , des jetzt-gedachten Kaysers sov"'ansehnlicher gestalt, treßichem gedächtnis, »nv ^«jWgemüthe, daß, als er einen von seinensahe, er sich des Weinens nicht enthalten konn^' ^als die zeitung erschollen, daß er nebst seinem V, Vavor. ^ser erwehlet worden, erkannte ihn auch der My . ^ mu, „„er umgekommen, siehet oben. Er hielt Mköstlich in Neidern, lebte gerne delicat, hielte v>' pc»und hatte von selbigen viel kinder, da er sonst"'stand getreten; wurde im übrigen von ftmen ^ ^auch allen, die ihn kannten, unvergleichlich,.^
, in vit-, Oorclirmi. " ' 2,
Gordianus Vertius oder.junior, wurde u'ss.D zu ^halten des volcks und der armee auf dem Ratv-v
mit den Kayserlichen Neidern angelegt, und ^ ^
n Gordiani tochter gewesen. Er dampfte « «xovu'vin Africa mit beysiand des Landpsiegers ftwwsbrachte die rebellen darzu, daß sie um gnadevermählte sich mit Misithei, eines sehr gelehrten uthat einen feldzug in Persien, schlug Vaporein,