Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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Eiche!. ^Ehas, Nisibin und andere zuvor verlohrne platzeZillen ^ und zwang die Perser, daß sie musten um friedeso la,' Mein diese glückseligkeit währete nicht langer, als»ch U Misitheus lebte, dessen klugen raths er sich zu bedie-ln Ä'^te. Denn so bald dieser durch Phrlippi (welchen mankleide, r nennte) heimliche Nachstellung, oder, wie anderea»f/ durch kranckheit, hingerissen war, und selbiger dar-^chen Huuptmann über die Kayferliche leib-garde gemachtheil,trachtete er nach Gordiäni leben, und suchte gelegen-Zt, r>,D"bst den weg zuchem Kayscrlichen throne zu bahnen,fe gssf ende veranlaßte er betrüglich, daß die proviant-schif-t»,ch Euphrat weit von der armee entfernet wurden,Ü» lek-.,^ un solche örter kam, allwo sie grossen Mangelsehr -^Mitteln litte. Wie nun die kriegs-leuthe sich hierauf§lles 'U'net erzeigten, machte sie Philippus glauben, daßdahj» en Gordiäni eigensinn herkäme, und brachte es bald^ Gordiano zum Lollega an der Legierung zuge-U wurde; mästete sich aber gleich so viel gewalts an,no kaum der schatten des KayserthUms überbliebe,^'ckbn,. ^ »'var einen versuch bey der armee, sich dieses un-collegen zu entschütten, war aber zu spät, undmst E mit Philippo. Daher, als Gordianus end-^ «w, geringes theil am regiment, ja auch nur ein ande-j» eria„der armee für die künftige zeit begehrte, gar nichtswar, sondern er muste indem lager selbst aufl^Awnen beseht an. 244. sein leben verlieren. <?a-

^??^ianus, ein in der Griechischen spräche sehr geübteru^wurde ein Benedictiner, in dem kloster von Mome Last-^lebp» ^Kueb nachmals , auf des Kaysers Iustiniani beseht,.wlacidi und seiner gesellen, welche in Sicilien an.

. A. die ste-räuber waren gemartert worden. Lipo-st'hret solche lebens-beschreibung in dem IV. tomo,unter dem 5. oct. an. Sie stehet auch in den^tldjg f-oest. 8. Leneclicki des ?. MabillvN ; MUß aber Nvth-nach den reiten Gordiäni gar sehr verändertes7er xsM'ten werben, wo je etwas davon von Gordiano»^seii a rudern mitgesellen Placidi, wie Gordianus solldenAh/ M erst aufgesetzt worden. Baronius gedencketin dem mart^rologio Komano. *

!! xkONONWMN, oder Lapo

A ist ein vorgebürge an der westlichen küste

gegen norden zu, welches sich etwas gegen dieIc, ^' ""kazu erstrecket, und kaum 20. meilen von Argen-i^wie auch eben so weit von Sassari westwärts ent-

^»g^unr, eine stadt in Groß - Phrygien, an dem flussewar wegen des sogenannten noäi 6oräü, oderAhliiu M" knotens berühmt, welcher daselbst als ein hei-Nex E^wahret wurde. Man gibt vor, daß Gordius einWl>bt, Wucher acker-mann gewesen, der 2. kuppeln ochsenU . deren einem er sein land gepffüget, mit dem an«

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Act, s,7,wen wagen geführet habe. Als er nun einsten ge-°Mligx?^ve sich ein adler an das joch einer seiner ochsenÄn «ud sey darauf bis an den abend sitzen blieben. WieNagt , die Wahrsager um die bedeutung solches zeichensh"de ihm eine jungfrau des landes befohlen, demI-Idjge ^""ter dem tittrl eines Königs zu opfern; woraufkWWathet, und Midam mit ihr gezeuget. Mitt-»r» ^ begeben, daß die Phrygier von dem Orsculc»

>>k» beg-.,„w^den, die erste Person, die ihnen auf einem wa-wurde, zu ihrem Könige zu erwehlen. Weil ihr,. "ch Gordius mit seinem weide und söhne auf svl-HMeg tk^^uet, so sey er von ihnen alsofort auf den Ko-Nuer erhoben worden. Hieraufsoll Midas dem gottvon ihm empfangene gnade seines vatterswn^.wet haben. Ferner wird vorgegeben, daß derde d">stijchwlt das joch an die deichst! angeknüpfet, aus basts°«ander geschlungen gewesen, daß man die en-le§ ,"g iln ^^wbe finden können; wobey zugleich die weis-zwange gieng , daß derjenige, welcher diesen k»o-ÄlerWosen können, Herr in Asien werden wurde. Als" 0 ^ „ach Gorbium kam, und den knoten nicht auf-hwb er ihn mit seinem fchwerdt entzwey, undhätV vag er solcher gestalt des Oraeull WeissagungIch. m. c. l. , lib. I. L II.

dlea,»" Ecs und vornehmes geschlecht in Schottland,in «ahmen von der Freyherrlichen Herrschafft^ Grafschafft Berwick oder Mers, im südlichenwgxKönigreichs, so das alte erb-guth dieser fa«Nahst, Kommen. Der Hertzog von Gordon ist der erstedstl los, , Gd geschlechts, weiches seine vornehmste re«N>>. Nabt. lang in dem nördlichen theile von Schott-4 g-,„a der haupt-sitz der morastige ort Gigt gewe,M nn Gordon, einer aus dieser familie, hinterließgrossen vermoaens eine einige tochter, welche-Äcinents ^ ^'w" vermahlt wurde, der sodann durchs^chtuis vMspruch den nahmen Gordon annahm, um? N'N ^^ler familie zu erhalten , und an. -449. von^ arÄS Gvrdn« H ä"'" Grafen von Huntly gemacht wur«uL °"^.Graf von Huntln, ist in einem eige«^ ^ ^lchrlcben. Dessen ältester söhn George,

"nrco» Theil.

Graf von Huntly, Herr von Gordon und Badenoch, stund beydem Könige Jacobs VI. in grossem ansehen, und ward vondemselben zum Marggrafen gemacht. Von dem Könige Caro-le II. wurde diese familie mit dem Hertzoglichen titul beeh-ret , in der Person des Hertzogs, der Edenburg an. 1689. mitgantzer gewalt für den König Iacvbum II. zu erhallen suchte»Weit er jich aber gleichwol in währender belagerung so beschei-den aufführte, und, ohngeachtet er von dieser vestung der stadtsehr grossen schaden hätte zufügen können , solches dennochunterließ, so wurde mit ihm eine sehr reputirliche capitula«,tion geschlossen. Allein, da er nachgehends in Franckrcichübergegangen, und von dar nach Teutschland wollte, wurdeer unterwegs ertappet und gefangen nach Edenburg gebracht.An. 1708. wurde er nochmals nebst andern vornehmen Schot-tischen Herren wegen verdachtes einer geheimen Verständnismit dem Prätendenten arrestirt und nach Engelland geführt,aber gegen caution bald wieder los gelassen. Er starb end-lich an. 1716. den 8. dec. in dem 78. jähre seines alters, undfolgte ihm sein söhn, der Marggraf von Huntly, in seinen Su-chern und tituln. Ausser dem Hertzoge giebt es noch viel an-dere Personen, welche diesen edlen zunahmen führen, z. e. dieGrafen von Sutherland, die Burggrafen von Kenmuel undviel.andere ansehnliche Herren mehr. Man will durch einebeständige tradition behaupten, daß die Ridpaths mit denGordons einerley Ursprung seyn, welches sowol durch die altewaven-bucher bekrafftiget wird, als auch aus den heutigenwapen beyder familien erhellet, welche nach den hauptstüscken überein kommen. Die gemeine meynung von der Ursa-che ihrer verschiedenen zunahmen scheinet sehr fabelhafft; dievernünftigste mukhmassung ist wol diese, daß sie ihren nahmenvon den verschiedenen benennungen ihrer unter sich habendenHerrschafften nach der damaligen zeiten gewohnheit genommen.Aus diesem gründe lässet sich auch schliessen, daß die Nesbitsmit ihnen aus gleichem stamme entsprossen.

* Gordon, (Georgius) Graf von Huntley, war ein söhnJohannis Gordon, und Enckel Alexandri, Grafen von Huntley.An. i;;6. ward er geheimer Rath , und als der König Ja»cvbus v. zu Vollziehung seiner Heurath nach Franckreich gieng,ward er indessen zuin Lord-Lieutenant von Schottland bestel-let. Er that wider die Engelländer gute dienste, trieb selbigevon den grentzen zurück , und erhielt einige Vortheile über sie,machte sich aber solche nicht recht zu nutze, worüber er mdes Königs Ungnade siel. Nach des Königs tobe war er einervon denen, die sich unter einander verbanden, daß sie sich derVermählung der Königin Mariä mit dem König von EngellandEduards VI. widersetzen wollten. An. 1546. ward er Cantz-ler von Schottland, und bekam hiernächst wegen der wichtige»dienste, die er auch unter der Königin Maria Legierung gegendie Engelländer geleistet, lebenslang den genuß der Grafschasft:Murray und der Baronie Abernethy. Es ward ihm ferneran. 1;;;. aufgetragen, die sogenannten Clan-Reynalds, dieihren nachbarn durch raubereyen grossen schaden zufügten,zum gehorsam zu bringen, richtete aber gegen dieselbe nichtsaus, und zwar, wie man sagt, weil es gar fein ernst nicht ge-wesen, ihnen einigen schaden zuzufügen. Er ward also auf be-fehl der Regentin von Schottland gefangen gesetzt, und weil erohne diß insonderheit bey dem Adel sehr verhaßt war, indem ervor kurtzer zeit einen gewissen Herrn, unter dem vorwand ei-ner confpiration, hinrichten lassen, so stimmten die meisten da-hin , daß er das leben verlieren, oder doch aus dem Reich ver-bannt werden müste. Es ward aber das urtheil so ferne ge»lindert, daß er eine geld-strafe erlegen, und die güther, die erunrechtmäßiger weise an sich gezogen, wieder heraus geben soll-te. Nach seiner befreyung widersetzte er sich dem Wachsthumder Protestantischen religion eiferig, und ward bemühet, dienördlichen gegenden von Schottland wieder unter den gehor-sam der Römischen kirche zu bringen , daher der Papst unddie Guisen ihn, als einen mann von grossem ansehen und ge-walt, durch viele Verheißungen, insonderheit dadurch, daß dieKönigin Maria sich mit seinem söhne Johanne, oder nach ei-niger bericht, mit dem andern söhn Georgio, vermählen sollte,auf ihre feite zu bringen suchten. Dieses machte ihm einensolchen muth, daß er sich vornahm, der Königin unächten bru-der, den Grafen von Murray, welcher das Haupt der Prote-stanten war, aus dem Wege zu räumen, auch die Königin selbstzu überfallen , wenn sie sich in Nord-Schottland, allwo feinemacht sehr groß war, befinden wurde , und sein söhn hat-te bereits zu ausfuhrung dieses Vorhabens 1000. reuter zusam-men gebracht. Allein da die fache vor sich gehen sollte, sohatte der Graf von Murray davon Nachricht bekommen, wel-cher mittet fand, die Königin in sicherheit zu bringen, und desHuntley anschlug zu nichte zu machen. Ob nun gleich die so-genannten Highlanders, insonderheit die Mac-Jrttoshes, nebstdenen Frazers und Montroes der Königin zu hu ffe kamen , soward nichts destoweniger der Graf von Huntley durch seinefreunde zu ausfuhrung seines Vorhabens gegen den Murraynoch weiter angefrifcht; worauf er den zweck seines Verlangenswegen der hcurath feines Hhns, unfehlbar zu erlangen ge-dachte. Allein , nachdem seine ablichten durch aufgefangenebriefe kund worden, sahe er sich gezwungen mit dem Murrayeine schlackst zu wagen, die er , ungeachtet er an-mann-schafft stärcker war, dennoch verlohr, und von den feinden an.' Aa aa r;6z.