Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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i^6;. gefangen ward, worauf er nach wenigen tagen ver-schied. Von feinen söhnen ward Johannes enthauptet, Adamaber erhielt gnade, und Georgius, welcher ihm succedirte, ret-tete sich durch die Sucht zu seinem fchwieger-vatter, Jacvbo Ha-

MiltvN. äe reb. Lcotiais.

(Vordem, (Georgius) Marggraf von Huntly in Schott-sand. Sein vatter war vorhergehender Graf George, der inder Königin Mariä von Schottland Minderjährigkeit in dem-'selbigen Reiche gnugfam bekannt gewesen, und an. i;6;. nachdem vertust einer schlecht aetödtel worden. Dieser Georgewar von sehr grossem vermögen, und einer von denjenigen, diean. 158;. Jacobum VI. in Schottland aus des Grafen zuZlnguö gewalt an sich zogen, und ob er es wol mit JacobStuarten, Grafen zu Aran, als selbiger in Königlichen gnadenwar, hielte, verfolgte er ihn doch, da er in Ungnade fiel. Nach-mals gerieth er an. 1 ;87- mit dem Reichs-Cantzler, Ich. Max-wall von Matellan, in grosse femdseligkeit, und retirirte sichdeshalben vom Hofe. Er ließ zwar durch des Königs autho-vität die fache beylegen, kam aber an. 1589. mit einem grossenanhange, wollte sein recht mit dem schwerdte ausführen, undnahm Perlh ein, worüber ihn der König vor einen feind desvatterlands erklärte, da ihn sein anhang meistens verließ, under also um gnade bitten und dem Könige zu fusse fallen wü-ste , zuletzt aber doch nach Edenburg gesanglich geführet ward.Ob man ihm nun wol beymessen wollte, daß er von demKönige von Spanien geld genommen, so läugnete er es dochbeständig, und der Konig nahm ihn wieder zu gnaden an.An. 1590. hatte er mit dem Herrn Grant, dem die Grafen zuAthol und Murray beystunden, streit, worüber sein vetter,Joh. Gordon, erschlagen wurde. An. i?9i. stunde er mitJacob Stuarten, Grafen zu Murray, in irrungen, überfiel ihnm seinem schloß, ließ ihn umbringen und sein Haus anzünden,wordurch er sich viel feindschafft auf den hals zog. Es wü-sten auch seine dieNer zum theil diesen mord mit dem lebenbezahlen, und er selbst sich rctiriren. Doch ließ König Jaco-bus die fache durch Wilhelm Duglas, Grafen zu Angus, bey-legen. An. 1592. gerieth er in neue ungelegenheit, denn weiler den Catholischen zugethan war, sendete er einen, nahmensJoh. George Carr, mit anderer einstimmung nach Spanien,um daselbst etwas wider des Königs in Schottland interesse,zum Vortheil der Catholischen religion zu suchen, welches aberdurch Carrs arrestirung in Jrrland, als er allda zu schiffe ge-hen wollen, entdecket, and seiner adhärenten einer, DavidGramm, enthauptet ward. Hierauf rückte der König widerihn zu selbe, und ob gleich Gordons gemahlin, HenriettaStuart, Amati Stuarts, Hertzogs zu Lenox tochter, bey demKönig vor sich und ihre kinder einige schlösser und einkünfteerhielt, er auch an. 159;. unvermuthlrch bey Fala zu dem Kö-nige kam', und einen fußfall that, war doch die Clerisey inSchottland über ihn dergestalt erbittert, daß, ungeachtet ihnder König dimittirt, er gleichwol an. 1594. in einer zu Perthangestellten inquisition verdammt, des landes verwiesen, seineqüther confifcirt, und sein wapen öffentlich zerbrochen ward.Er rückte aber hierauf vor die stadt Aberdeen, und machte eini-ge von des Jacob Gordons, seines Vetters gesellfthafft, die da-selbst gefangen waren, los, wagte auch mit der Königlichenarmee unter dem Grafen von Argile, ein treffen, mliste sichaber in das gebürge retiriren, und ungeachtet der neuen ver-bündnis mit dem Grafen zu Angus und Bothwel, aus Schott-land weg begeben. An. 1596. kam er wieder hinein, wurdeauch, wiewol mit der Clerisey nochmaliger harter contradiction,bey dem Könige wieder ausgesöhnet, und an. 1597, in denvorigen stand gesetzt, wie er denn auch noch selbiges jähr demKönige bey dem Reichs-Convent den scepter vortrug, und nach-dem er sich zu der Reformirten religion gewendet, an. 1599.die Marggräfliche würde erhielt. An. 1601. verglich ihn derKönig mit des durch seine Vermittelung entleibten Grafen vonMurray söhn, daß dieser des Gordons tochter zur ehe nahm.bitt. 8L°t.Iib.XV. XVI.XVII.

Gordon, (Catharina) eine tochter des Grafen von Hunt-ley, und eine nahe anverwandtin des Königs von Schottland,Jacvbi IV. Sie war nicht weniger wegen ihrer tugend be-rühmt, als wegen ihrer »»gemeinen schönheit, hatte aber dasUnglück, daß abgedachter König sie in dem jähr 1495. an den be-kannten betruger Perkin, oder Petrum Warbeck, verheurathe-te, welcher sich vor den Printzen Mchardum von Aorck undfolglich vor den rechtmäßigen Prätendenten zu der Cron En-äelland ausgab. Sie folgte diesem ihrem ehegatten sowol nachIrrland, allwo er einen grossen anhang fand, als in Cornwal-lien, in welcher provintz chm gleichfalls nicht wenig zufielen.Allein als der Komg von Engelland , Henricus VII. an. 1498.diese rebellen zerstreuet, und den Perkin selbst bey Exeter ge-fangen bekommen, ließ er auch diese seine gemahlin von dem ge-bürge St. Michael in Cornwallien, allwo sie derselbe zurück ge-lassen, abholen,und sie nach ihrem eignen stände, nicht aber nachder befthaffenheit ihres unwürdigen marines tractiren. Erselbst empfieng sie mit der grösten Höflichkeit, und bewunderteihre schönheit >die ihn nicht wenig soll gerührt haben) noch mehraber ihre tugend, da sie bezeugte, daß sie ihren mann mit ebensolcher standhafftigkeit in seinem elende begleiten wollte, als sieihm auf dem throne gesellschafft wurde geleistet haben. Er ver-mochte sie gleichwol dahin, daß sie ein zimmer bey per Königin

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annahm, allwo sie mich blieb

und von dem Mützen

ulmuyslr/ Lttlwo sie mru) vllcv , unv vvtt ngx M

ter andern wegen der werssen färbe ihres gesichlS) vv ^ ^gehalten wurde, den titul der weiffen rose, welchen ^dachte betrügliche Hertzog von Ivrck mit unrecht veyö „K'cte, in der that zu führen. Sie hat noch eineder regierung Henrici VIII. gelebt. Lerom. I. p. 47. ;8-

* Gordon, (Johannes) war gleichfalls von derländlichen familie derer von Huntley, und legte l«cy w'nem vatterlande, als in Franckreich, sonderlich am Usehe und Hebräische spräche. Hierauf wurde er beyHenrico III. und IV. Königen in Franckreich, B

allein der König Jacobus I. rief ihn, da er schon 0"'war, nach Engelland, allwo er DoKor Tbeolo^^^, ercanuszu Salisdury wurde. Erstarb an. 1619- ^lläfertlone8 VbeologiLlls pro vera verse LLcleÜWtum retortum <L fuliano-kapismum ; in EngeüaNdÜW

aber äs LerimonÜ8 LcLleuse ÜNAlicanD; äe feliLlGK stscobo, und anders mehr geschrieben,

Gordon, (Georgius) Marggraf von Huntley Mland, war gebohren von George Gordon dem erstem. ^ 10»?rietta, Amati Otuarts, Hertzogs zu Lenox in Schon' ^^>ie'ter. Er vermahlte sich mit Caleni Campbel, Grattn Wtochter, wurde Königlicher Statthalter in den A

den, und blieb bey den innerlichen unruhen bem ^ ^rolo I. allezeit getreu. Deshalben wurde er durcv gera-deres decret deö Parlements an. 1644. unter dreieinL ^net, die keinen pardon geniessen sollten. Er .ch,

ein mächtiger Herr und ein Haupt des geschlechts tKönige zu dienste die Waffen wider die confödernchin Schottland, dahero der an. 1644. zu Edenburg AgrMlete Sxnoäus wider ihn den bann publicirte. Dchyiirzu Argile aber, seiner gemahlin bruder, rückte wwer ,,,pcr .ner armee, wodurch die seinigen meistens aus ^„E.,fen, und er sich nach Strarhnavern zu retirire»fand. Hierauf wollte er sich zwar nicht wieder zu ^zuge entschliessen, commandirte aber doch an. ichs/-mee persönlich, fiel in die Graffchafft Murray e'" Krst ^etliche örter, belagerte das schloß Lethen, und e1646. die stadt Aberdeen, wollte sich aber unter de>>E^fen von Montroffe, i welchen der König r»m Ober ^Schottland ernennet,) commando gar nicht g^des Königs gefangenschafft suchte er zwar allerha''^ uzu machen, und sich mit dem Alexander MacdoMiv» u-.

zu machen, und sich mit dem Alexander Macdona'",M' Agirrn, allein der General Lesle und Midleton ruale«und nahmen ihm an. 1647. seine schlösser weg, w gin das Lumanktfche gebürge retiriren muste, daimton verfolgte. Er ward endlich von stwonverrathen, und von einem, nahmens DonaldoMarggrafen von Argile Obersten-Lieutenant wliefert, nach Edenburg gebracht, und an. 1649-Parlements enthauptet. elenclü mocuv

memoirer. /.ec/, tke-icro Lricrmn. ^ ^

Gordon »UNÜXU8, ( Jacobus ) war aus vefamilie derer von Huntley entsprossen, und begao > V y" ^zu Rom in die Societät JEsu,allwo er an. 1^9-^^, u>'

Er hat m die ;o. jähr die Philosophie,

Hebräische spräche zu Ponr-ä-Mousion, Pans u^jce-P'.^liigeiehret / ist Mncius ^poKoliLus in Irrland/ ** ^

cial in Guienne gewesen. In Engelland under in ketten und banden, wäre auch darinnenwenn ihn nicht seine vornehme ankunft w>^, .Hla^liholudavon befreyet hätte. Er durchreisete auch Tr'' ^jenemarck und andere länder Europa zu er ^.0. E

sche angelegenheit in Schottland, deren MUn"',„,. ^5worden, desto mehr zu befördern. Er mUe lek^Paris im 77. jähre seines alters, und soll <m § ^,n ^^0"'bedauert haben, als daß er nicht in Sch?"'epitow- ^willen gehenckt worden. Man hat von ihw ^

kiclei Lbritt. bifj. 8. st. per ^

Gordon I.elmorLU8 , (Jacobus) ü'^.,,ssproffu 'Etischen familie der Marggrafen von Lamore ^gris w/Ezu Aberdeen gebohren. Er trat an. ^7;-cietät JEsu , ward ffheoloAiT Loctor undßiorum zu Bourdeaux und Toulouse, und Erstarbdovici XIII. in Franckreich Beichl-vatter. >

im 88. jähre seines alters. Seine schritte» "Mol- -noloZ.; Oputtulz III. LkronoloZ. OLogf- ef. ^

cuin commenc. tom. III.; üe ttebus Lrttsn ^

äe L-rrkol. Veritsw. bibl. 8. st- . M

-Ae>rdone, istJin schönes und Effeö bew VreÄiyy ^

bruch, daraus man schifer-blatten lmuinc, ^ser darmit zu decken, wie solches in der sta Al-lst. ttk-et. iib. XIII. x. 199- b- lS- -

* Gordonius, oder sie Gordonio, ^

ä'Lus und krokellor Neäicinse zu Vi . Il ^

Er starb an. 1 ^. Er hat F

nie ü äie ustivitatis «a uuru«»»

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