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bim*!!? den bedienten zum Hand-gemenge, und ward so vielWvt «Een , daß es zur kirch-thür hinaus lief. Der KayserDx/L.var friede, muste sich aber selbst aus dem staube machen,bch-., ichoff Hezilo von Hildesheim soll sich auf einen erha-Hah°" in der kirche retiriret, und seinem volck zugerussenre„,V Je sollten brav zuschmeißen, und sich nicht dran keh-die kirche entheiligt würde, er wollte sie schon als ein«uFM wieder consecriren. Die Hildesheimischen behieltengen ^ pberhand, und die Fulbischen wurden theils erschla-cheils gefangen. Es wird auch dabey mit angeführet,«»d'., ^is dx,, Mdern tag die kirche wieder geweyhet worden,Priester diese Worte gesungen: kunc cliem glorioftimV?om>ns , der teufet' mit einer grausamen stimme ge-Mtte : üunc cliem büllicalum oder erusntuin ego isci,letztere aber nicht genügsamen gründ hat. An. 1541.gern stadt auf veranlassen Hertzog Heinrichs des jün-tkt, ( bon dem Cammer-Gerichte zu Speyer in die acht erklä->i>>d o^ber sich der Churfürst Johann Friedrich zu Hachsenbch2j"swgraf Philipp von Hessen ihrer, weil sie mit in dem>vjd°>!'"Mldischen bunde stund, annahmen,,, und den krieg»»., besagten Hertzog glücklich führten. Wiewol hernachdurch einen gewissen vertrag dem Hertzoge vonl>»dp,,-'"l!vetg der zehnde des bergwercks, viel holtzungen undabgetreten wurden. An. i 6 ;i. wurde sie vonden °f„,choge Wilhelm von Weimar vor den König von Schwe-ls,. l'vert, kam aber bald wieder an das Reich. Seit an.
Men alle kurzer durch einen beständigen eisernen briefWvn wre gläubiger gesichert seyn. Sie ist Evangelischer re-.. 2 des Nieder - Sächsischen kreifes, x. 101.
^ Nin. Oerm. , Ililt. 6 oslar. *
khUblizky, oder Goslicius, (Laurentius Grimaldus) Bi-Z!>id in Polen, und Königl.Gefandter. Er hat seine ju-
der Universität zu Cracau zugebracht, da er ÄaZifterpblL worden, und sich aä TbeoloZiam gewendet,dabey erRen wohl geübt, und ein guter Oräwr in der Lateini-
M«?oache gewesen. Er begab sich hernach in Italien, da er zuMbuch cle Oprimo 8enat»rs geschrieben. Er war Kö-Nch^'silsmundi Augusti 8screwriu5, Probst zu Cracau, undMepn^chPiotzko, auch Abt zu Clara Tumba, und von KönigsU»ia c 5 ^Bathorii in Polen wegen an. 158z. Gesandter anbsiini ""'lern in Schweden, auch ein ander mal an HertzogBraunschweig, und an. i;84. «dermal wegen derN»tte>!'Aweigischen erbschasst, die wegen Hertzvgs Julii sties-Me>, Sophia, Königs Sigismundi I. tochter, das ReichMecr satendirte, nach Magdeburg; folgends BischoffzuCa-sirrja ° P Pvdolien, in welcher zeit er an. 1587. ob er schon ein?»bU. - tholischer gewesen, der Lutherischen und Reformir-M ' ihre religions-freyheit zu erhalten, unterschrieben,Wlpi chem Bißthum , als Adam Pilchovius , Bischoff zuN»e>> i-i gy. verstorben, er nach gedachtem Chelm, auch
Aißthnm Premisl und zuletzt an Graf Johann von?lll g/alt, zu dem Bißthnm Posen vom König Sigismun-600. transferiret worden. Er war an. i;8y- einerbdv u.ovrnehmsten Unterhändlern, zwischen König Sigis-Ntejxh"l- ni Polen, und Ertz-Hertzog Marimiliano zu Oe-L»a» 8?ssdieftr letztere bey seiner gesängnis, seiner prälen-K^va - 1 ^ Polnische Crvn sich begeben hatte, welchen Ertz-auch mit Nicolao Zebrzidowsky bis an die Schlesi-zurück brachte, und empfieng vorhero an. 1587.in, bahn>.?^ig Sigismundum bey seinem einzuge zu Cracau1? ^ d«? ^r Polnischen Reichs-Stände, init einer oration,Kv auch dem Päpstlichen , dem Cardinal Ca-»k^ülidnis ^Ystrs Rudolphi II. Gesandten an. i zys. als sieI?.v Wider die Türcken suchten, im nahmen des Königs
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HS mit grosser beredtsamkeit geantwortet hat.
' da er über 70. jähr alt gewesen, und Andream von
>etztch"hnsky zu seinem Loschurors angenommen hatte,.oct. an. 1607. zu Ciazin an einem um sich frcssen-0 '.so er an dem rechten fuß bekommen, gestorben.bAa ii.s wript. koloniL. Lemuri» n. 8- Ljnrcie», monu-. ^larum p. 442. seriös Lpikc. kosnan.
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Sedn.^^ Opcimo 8ensrvre, ist zu Venedig an. 1568.»rv es f-Et worden. Der bekannte ülr. Oldisworth über-fürtreflichkeit halben in die Englische spräche,r?;4. zu Londen heraus. r-ar/ö«»ee,
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^?'har^a, (Sicco äs) ein Niederländischer Staats-Herbay vhnweit Franecker an. 1664. aus einer^r i>ihm ^ Foießlandischen familien gebohren. Sein vat-^Ik^ihlqen ""sangs einen Privat-krXceptorem, dem es aber anejMschicklichkeit ermangelte, weswegen er auch einenX "Ndrrn . 'EU studiren blicken ließ. Als er aber hierausZehtzi> ? »u Franecker Perizonium, und zu Utrecht Grä-Mj„ogß x?'gewann er eine solche liebe zu den wissenschaff-V der A-o'??^ sieiß verdoppelte, und sich in kurtzer zeit so-^Tchentai,^?ss^ und Rechtsgelehrsamkeit, als auch in der2 'deiche gliMjosbphie, und besonders der Historie, eine^s, Achtsamkeit zuwege brachte. Nach diesem warAo oornehmsten Reiche in Europa zu besehen, hielt
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4?,?'-' Nicht ^"^«cymncu >« vLurvpu zu veuvr» ,
"che lang in Franckreich und in Engelland nurue auf, da sein vatter ihn schon wiederum zu-
rückberief. Nach seiner ankunft bekam er sogleich an. 1687.eine stelle in der Frießlandtschen Rechen-Cammer, und thatsich dabey dergestalt hervor, daß er, ungeachtet seiner jngend,an. 1688. zu einem Lumwi e der Academie zu Franecker, undhiernächst in eben diesem jähre nach seines vatters tobe zumGrietmann, oder Groß-Baillif der zu dieser stadt gehörigenlandschafft erwehlet wurde. In den jähren 1707.1708.1709.und 1711. hielt er sich als einer von den Deputieren der Ge-neral - Staaten bey der alliirttn armee in den Niederlandenauf, und setzte sich nicht nur durch seine sehr vernünftige rath,schlüge bey den beyden grossen Generalen, Eugenio von Sa-voyen und dem Hertzoge von Marlborough, in besondere hoch,achtung, sondern stellte sich auch selbst in der bataille bey Ou-denarde an die spitze der Schwerer, da er denn den feind dieflucht zu nehmen nöthigte , und vielleicht dem gantzen krieaein ende gemacht hätte, wenn man, wie doch sonst zum öftlern geschehen, seinem rath gefolget, und sich mit der siegen-den armee in aller eil vor Gent gezogen hätte. Bey den nach-mals erfolgten Utrechtischen friedens-handlungen war er wie,derum alöGevollmächtigter von Holländischer feite gegenwärtig,begab sich ferner als Ambassador nach Franckreich, und warendlich auch auf dem congreß zu Soissons klemporemigrlus.Unter allen diesen wichtigen und mancherley geschafften abervergaß er doch niemals der studien, und war anbey gegen je-derman leuthselig, großmüthig, und nichts weniger als eigen-nützig ; da er hingegen das lasier und die faulheit auch an an-dern nicht wohl vertragen konnte. Er starb zu Franecker den18. ftpt. an. 17; i. und hinterließ 4. töchter, worunter damalsihrer zwey an 2. Herren von Burmania , die dritte aber anUnicum Wilhelmum, Grafen von Wassenaer ä'Obdam, ver-mählt gewesen. orar. kun. in obir. OosIinZL.
7ar/ö»Mk , toin. VIII.
Gossaw, ein schönes grosses dorf, in des Abts von St.Gallen alter landschafft,auf halbem wege zwischen Wyl und St.Gallen gelegen. An diesem orte hat der Graf Friedrich vonToggenburg an. 1428. die Appenzeller in einer Macht überwun-den , und deren 82. niedergemacht, wobey das dorf in brandgerathen. Schon hundert jähr vorhero wurde allhier ein frie-de geschlossen, zwischen Abt Hiltpold von St. Gallen und denGrasen von Toggenburg. Hernach hat eben dieser Abt denort dem Freyherrn von Königseck, Oesterreichischem Landvogtim Thurgöw, versetzt; aber an. i;?;. ist er unter Abt Georgvon Wildenstein wieder an das Gottes-Haus erlöset worden.
üb. V. p. 28. b. Lr 88- b. *
* Gosseler, (Martin) ein Rußischer Contre-Admiral, waraus Deutschland gebürtig, und trat an. 1639. in die diensteKayfers Peter I. Er wohnte mit ihm beyden feldzügen vorAsoph bey. Im jähr 1694. wurde er zum steuermann bey derKayserlichen flotte angenommen , und an. 1697. zum soldatenbey der leib-garde, die damals Peteschnye genannt wurde. An.1698. hat er die reise mit dem Kayser in döm gefolgt der grosssen Gesandtschafft des Generals 1e Fort, und Grafen Gallo-win, nach Holland und andern ländern gethan. Im jähr1709. ward er Capitain-Lieutcnant von der flotte, an. 1710.Commandeur von dem Kayserl. schiffe, und an. 1714. Capitainbey der flotte vom ersten rang. An. 17?°- ward er zum Lieu-tenant von der Preobraschenskischen leib-garde, und das jährdarauf zum Capitain - Commandant von der flotte ernennet.An. 1722. that er die reise mit dem Kayser nach Persien, wo-bey er zum voraus nach Niün Novogrod abgeschickt wurde,um die anstalten, zu anschaffung so vieler fahrzeuge, als zueinschiffung einer armee von mehr als 20000. mann nöthig wä-ren , zu machen. Endlich ist er im jähr 1727. unter der regie-rung des Kaysers Peter II. bis zu der stelle eines Contre-Admi,rals gestiegen. Er starb den n. jul. an. 17zin dem 67. jähreseines alters. Neue Europ. Fama, fter theil.
Gosselin, ist eine kleine stadt mit einem alten schloß in derFranzösischen landschafft Ober-Bretagne, in dem district vonVannes, an dem fluß Onste.
Gosselmus, oder Goyelinus, war Bischoff von Mans,ein söhn Rogerii, so ein ziemlich mächtiger vom Adel war, unddas Hertzogthum Maine besaß. Sein vatter brachte ihn an.724. zu diesem Bißthum, und als er sich mit hindansetzungseines Netropolimni von dem Ertz-Blschoff zu Roan const-criren lassen, wurde er auch, ohngeachtet sich die gantze Cleriseyund das volck widersetzte, mit gewafneter Hand in das Biß-thum eingeführet. Er hatte kaum diese würde angetreten, alser schon allerhand Ungerechtigkeit übte. Er lebte dergestalt ei,nige jähre, wurde aber nachmals von dem Könige Pipino sei-ner Bischöfflichen würde entsetzt. Allein er bat einsten denjeni-gen , so an seine stelle gekommen war, zu gast, und als er er-schienen war, riß er ihm seine beyden äugen aus dem köpft,schnitt ihm die nase ab, und ließ ihn hernach durch bewafneteleuthe aus dem lande führen. Ais erUssiAer m seinemBißthum eingefunden hatte, >"ß ^-Plpmus bey dem köpftnehmen , und ihm die äugen ausreisten; doch schickte er rhnauf inständiges anhalten seiner befreundten wieder zurück in seinBißthum. Er bekam hierauf einen LoaclMorem, welcher vorihn das amt verrichten muste, w«l erblind war. Indessenführte er sein voriges leben fort, und starb an. 770. am schlage.
Ls»6io»»er, ciss ÜVLgusi cke Alans.
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