Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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E^wrnet L Lckmet , Rouen 1646. in 4. hinterlassen,

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Lliriiiian. cie8 In6s8.

^x?^veanuö , (Andreas) aus einer vornehmen familie vonH^"us Portugall, war in dem Lollegio St. Barbarä ;udex ffFrincipal, und erzog daselbst drey seiner vettern, worzu^1,1,? 2 von Portugall die kosten Herschoß. Martialis Go-' ver ältere von diesen drey brüdern, wurde ein guter"nd publicirte zu Paris eine Lateinische Grammatic;>>c, Goveanus, der jüngste, dockte erstlich die Gramma-""chmals die Philosophie in dem Loilegio St. Bar-Aj/wurde auch endlich an seines Vetters stelle Principal bestl»„ Weil er selbige wohl versähe, berief man ihn

gr ' v Ursache willen nach Bourdeaux, um das Oollsgiumdieß „^^enne zu dirigiren. Er gieng an. i;;4. dahin, und?»i studtrenden lugend sehr nützlich war, wurde er von, Mge Johanne III. von Portugall zurück in sein vatterland»e -st ' um zu Coimbra ein LolleZium nach dem von Guien-ü»d «'^kten. Er gieng dannenhero an. r 547. von Bourdeaux,^te,, Einige Gelehrte mit sich, welche die jugend zu unter-Mch 'Wchickt waren , brachte auch das Oollegium daselbst in'ehre» ^ ^ er willens war, nach Bourdeaux wieder zurück zuAers' Nrberim tun. an. 1548. im fünfzigsten jähre seineswar Priester und Prediger, hat aber nichts dru-»k berük!' Der mittelste unter diesen brüdern, Antonius, war^."wmteste, von welchem indem folgenden artickul.

' brbl. p. 613.

vcanus, (Antonius) von Beia aus Portugall, desElchen i-N Andrea und Martialis bruder, war in der Latei-Mxy spräche und in der Aristotelischen Philosophie, welche erkle s^anium defendirte, wohl geübt. An. i;;y. studirle er° ^ Bourdeaux, auch hernach zu Avignon unter Aemi-j^ko. An. 1542. lehrte er zu Paris, kehrte aber nach ei-dlich ^wieder zurück nach Bourdeaux zu seinem bruder, und?»rde c,'"vst, als selbiger nach Coimbra gegangen war. ErMfl danach von Aemilio Ferreto nach Avignon berussen, da-ums zu profitiren, welches er nachmals zu Toulouse,,^«ce und zu Grenoble auch that, wie denn Cuja-setzen durch ihn von dem Ltuäio juris hatte abwendig^ >en, weil er sich besorgte, Goveanus möchte ihn über-verehlichte er sich zu Grenoble, wurde aber,'^llcher kriege genöthiget, aus Franckreich sich nachretiriren, allwo er bey dem Hertzoge Philtberto von^>e geheimer Rath und Requetenmeister wurde. Er starb,

ess°,v"anus will, an. i? 6 z. daran, daß er zu viel melonenwiewol andere seinen tod weiter hinaus setzen. EsMvjn,,? einige vor einen Atheisten halten wollen, sonderlichk kl, k st Und der anrkor der hibliochsgue äu vauphine versir"v» Man ihn zu Valence einst beschuldiget, als habe erübel gesprochen, dagegen er sich aber in einem vor-dlsturs verantwortet hat. Er hat vieles geschrieben ,

LeÄianes; Lommentarium cle 8ubliitutionibu8 ;libros II. ; acl s. 6allu8 äguilius; äs .sure Le-nkst, ^ sslciäiüm; ^nimaclversionum Librum;

ories in Virgilium lerentium ; Lnarrarione8 in Li-t!?' ^z>g,/Eones contra Vatininm, <Lc. üb.XXXVI.

bibt. Hilp. tom. I. p. 97. Wr/r«r, clisatr.

I. ^ 48 - Leicht-,vitse ILr. p. 197. eloges

. Hon ^ 9 . L tom. III. p. l8o.

j^unus, (Manfredus) von Turin, war sehr geschickt,dn Livj,- als in prola zu schreiben , nicht weniger auch inb- Lanonico. Er war HertzogS Caroli Emanuelis

>,?/> Lonro" ^heimer Rath, starb an. i 6 i;. undhat geschrie-

II 1 Or^; ^utas >L Lnimaclverllone8 in Opera.sulii Llari;r'kl. x, onernkunebreminNorremkbilippiII. rkeatr.

elog. rom. II. p. 40 z. , bibliotst.

. uuteur8 äu Lroit par Ä«ia«, tom. I.

fluß in dem Königreiche Bengala, allwo mank.Kov! ^"det. Siehe Soumel.

Aller (Johannes) ein Engelländer von Adel und ge-lkd^aten,^ ' hat verschiedenes in Französischer, Englischerxj!."Ucher spräche geschrieben , wie er denn auch in dieserM^iti^ - hronick in sieben büchern, unter dem titul: Vox»Agrdj 1?^ klelerto, verfertiget. Er hat auch ein OkroniconNoch > und Henrici IV. abaefasset, und anders mehr, sokvi "»1 d/n« ""uscript liegen. Er starb zu Londen an. 1402.i^A-krani,". ^«e statue mit einer göldenen kette und mit einemIjk ,,Ziehet ward. L , äc lcript. LnZI.

»ii^over» ' ^ m^or. I.atini8, c.;. x. ? 42 .

HerrÄ'' kui. llcroventnm , eine stadtunter Mantua-am Po gelegen, und zwar in der gegend,den Mincio zu sich nimmt, zwischen MantuademU.'. Er ist wegen der Unterredung, die der PapstAt. ^ Hkila, der Hunnen Könige, daselbst gepflogen, be-^s 6 oz,ffj°d". clelice8 cle l'Italie.hAk vz., v' ist eine vornehme familie in Franckreich, ausIie Unige ^uthe entsprossen sind. Ihren Ursprung füh-«„ja" kSalsierio , Hertzoge in Aquitanien, her, welchesy)F,v glerchheit des nahmens Galfier mit Gouffier*kö N Herr,, ' Bouchetus aber will selbige von einem vor-dem Vourbonnischen herleiten, welcher zutzisto-- "viril, zeiten gelebet, und Deam, Humbaldi,///. Theil.

Herrn von Uriel tochter, zur ehe gehabt, von welcher Hurn«baldus I. und von diesem Humbaldus II. gezeuget worden,welcher zu Philippi I. und Ludovici Lralli zeiten gelebet. VonJohanne Gouffier, Herrn von Mrlly, Bonnivet und la Tour«Savary, gehet eine richtige genealogie selbigen Hauses an. Die-ser zeugte Theobaldum Gouffier, welcher von Margaretha vonHarcoürt drey söhne hatte, Philippum, Wrlhelmum und Eme»ricum, der das geschlechte fortsetzte, und einen söhn, nahmensWilhelmum, hinterließ. Dieser war Herr vonBoisi, Bonni-vet , Oiron und Maulevrier, Seneschall von Saintonge, undKönigs Caroli VIII. ältester Cammer-Herr, vorher aber dessenHofmeister. Er hatte sich an. 14^0. mit Louise von Ambojse,Petri, Herrn von Chanmont tochter, vermählet, mit welcherer einen söhn und zwey töchter gezeuget. Der söhn Petrus be-fand sich an. 1512. in der schlacht bey Ravenna, und kam am1519. in der schlacht bey Marignano um. Er verheurathete sichaber zum andern mal mit Philippa von Montmorency, Carolivon Melun, Herrn von Nantouillet Wittwe, mit welcher eeArtum zeugte, von welchem hernach; Wilhelmum, Herrnvon Bonnivet, so eine besondere linie stiftete, von welcherhernach; Adrianum, Cardinal von Boisi, von welchem auchins besondere; Aimarum, Bischoff zu AM, und hernachAbt von Cluny und rsk. Denys, rc. so den 9. octobr. an. 1523.verstorben; Ludovicum, Abt von St. Maxentii; Petrum, Abtvon St. Denys, nebst zwey töchtern. Artus zeugte mit He-lena Dangest, Claudium Gouffier und Helenam. ClaudiusGouffier, Marquis von Boisi, Graf von Caravas, rc. warHertzog von Rouanez und Ober-Stallmeister von FranckreichEr hielt sich unter andern in der schlacht bey Pavia wohl, wurdeauch darinnen gefangen , welches ihm auch hernach an. 15)7.bey dem letzten einfalle Caroli V. in Provence zum andern malgeschahe, da er neben dem Herrn von Montejan mit iüo.Pferden und ;oo. zu fuß von dem grösten theile der avant-gardedes Kaysers, unfern Brignoües angegriffen und letztlich um-ringet wurde, daß er sich nebst Montejan, obwol nach einemgefechte von mehr als fünf stunden, endlich ergeben muste. Eestarb im hohen alter. Er hatte mit seinen fünf gemahlmnenviel kinder, als Gilbertum, Artum, Grafen von Caravas, st-öhne erben starb; Claudium, von welchem die Grafen von Ca-ravas; Carolum, Maltheser-Ritter; Ludovicum, Baron vonSt. Loup; Paulum , Herrn von Boussages; und Claudium,so unverehlicht starb. Gilbertus Gouffier, Hertzog von Roua-nez, Marggraf von Boisi, rc. wurde in verschiedenen Ver-richtungen gebraucht. Er starb an. i;8z. und hinterließ Lu-dovicum Gouffier, Hertzog von Rouanez, welcher den 2;.novembr. an. 1578- gebohren. Er vermählte sich an. 1600. mitClaudia Elevnora von Lothringen, Frau von Beaumesnil, mitwelcher er zeugte Henricum Ludovicum, welcher den geistlichenstand annahm; Artum; Carolum, Grafen von Connor; undArmandum Ludovicum, Grafen von Caravas. Henricus Gouf-fier setzte das geschlechte fort. Er war an. 160;. gebohren, undkam in der schlacht bey Jberquerque den 24. aug. an. 16; 9. um.Er hatte von feiner gemahlin, Anna Maria Hennequins, Frauvon Paras, Artum Gouffier II. Hertzog von Rouannez, welcherGouverneur von Poitou war, und sein Gouvernement demHertzoge von Vieuville überließ.

Die andere linie stammet her von Wilhelms Gouffier, Wil-helms söhne, welcher insgemein der Admiral von Bonnivet ge«nennet wird. Dieser zeugte mit seiner ersten gemahlin, Bona»Ventura von Poidufou, Ludovicum Gouffier, Herrn von Bon-nivet , der sich in den Italiänischen kriegen wohl sehen ließ.Bellay sagt von ihm, daß er an. 1527. in der belagerung Nea-polis dergestalt bleßiret worden, daß ihm das eingeweide zu demleibe heraus gegangen, sey aber wieder geheilet worden, und zweyjähr darauf an einer andern kranckheit gestorben. Mit seinerandern gemahlin, Louife von Crevecöur, zeugte er FranciscumGouffier, welcher an. izz?. an einer wunde, die er in der bela-gerung Vulpian in Piemont empfangen, unverehlicht starb;Franciscum, von dem alsobald; und einen andern Franciscum,so Maltheser-Ritter war, und an. 1547. zum Bißthum Beziersernennet wurde. Er starb aber im folgenden jähre, nachdem erzuvor außerordentlicher Ambassador in Engelland gewesen.Francsscus Gouffier, der jüngere genannt, Herr von Crevecöur-Bonnivet, rc. war Ritter der Königlichen orden und General.Lieutenant des Gouvernements der Picardie. Er ließ sich inson-derheit in der schlacht bey Cerizoles, Dreux und St. Denys, inder belagerung Landrecy, Metz, Thionville, Calais, rc. sehen,und starb den 24. apr. an.i?94. Er hatte von seiner gemahlin,Anna von Carnazet, Antonii Herrn von Braffeaux tochter,Henricum; Timoleon, stamm-vatter der Herren von Thois;Carolum Maximilianum, stamm-vatter der Herren von Espa-gni, und Carolum, Abt von Valoire. Henricus Gouffier, Herrvon Bonnivet, begleitete den Hertzog von Alencon m die Nieder-lande , und wurde daselbst an. r;89. in einer k«rche m des Kö-nigs dunsten getödtet. Er hinterließ von seiner gemahlin, Jo-hannen; Boucault; Franciscum Alexandrum, welcher an. i;y6.

in einemzweykamvfumkam; ""dMEvmHenrtcumAlphon-sum Gouffier. Dieser verkaufte das Marggrafthum Bonnivetdem Amato von Rochechouart, verbrannte aber nebst seiner ge-mahlin aufdem schlöffe Bernieulles den 22. mart. an. 164;. elen-diglich. LkFa/i Lomrnenc. lid. III. « VII. sssr,/«,.

L- Nre». Lall. p. 241. > 7 . *

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