Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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tz' Ir verstünde Griechisch , Lateinisch, Italiänisch undh>ias vA' Er hat eine kurtze beschreibung der regierung Lud-H' geschrieben hinterlassen, nebst vielen andern manu-siü,, . Nach obgedachten Hertzogs von Orleans tode hat ertch ^lühr lang auf seinem schloß laMothe in Brie aufgehal-de„'. hat fowol bey seinem leben als an dem ende desselben^rben F viel gutes gethan, und ist den 9. april an. 168;. ge-

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»1 V. " , uriv »st vcu upt.» uu. ro?:

sch^^ulette, eine vestung auf einer insul in dem Mitteüändi-selha weer an dem Tunttanischen gebiethe. Anfänglich war da-M viereckigter thurn, welcher an dem ausflusse des ca-ste egen, durch welchen das meer sich in die see ergießet. Die-lexxx "gi ist einen büchsen - schuß langt aber so enge, baß eine ga-, u rudern nicht durchkommen kan. Die see ist ohngefehrstall lang und 2. breit, hat aber viel fand - bäncke , derge-Hiqgl. vaß man nur mit barquen durch die canäle, welche ge-sthx/ 7 .lind, wo der fluß gehet, durchkommen kan. Der Türcki-jiib^b - rauber, Barbarossa, als er sahe, daß Tunis nicht wohlössclin?? gen, indem es an verschiedenen orten leichtlich konntekkvbA/kn werden, ließ Gonlette fortificiren. Allein Carolus V.

ees an. 1;;;. mit stürm,und übergab es dem-Könige von>vje,vgiduleyhassen wieder, welchen Barbarossa abgesetzt hatte,-Gib» - Türcken den ort an. 1574. aufs neue eroberten, und»1 sich k )nen bequemen Hafen Machen liessen, welcher viel schiffekstiiap kan, wobey sie auch ein zoll - Haus , 2. Archen und

^fangnW vor die Christlichen sclaven anlegten. <7---/. 5^.w lupplem. 8 sbe 1 l. Ilb. XIX. p. 428. äiarium ex-Tunetanss. , äs itfrisa lib. VI.

Äch-Ivrthampton'

t stMm, Lateinisi. .

'o an. 16; 2. und machte ein ansehnliches IsZarum , da-

stg q^?^ulson, (Theodorus) ein Englischer Neäicu«, gebür-M^-.-nvrthampton , practicirte in Londen , und war imEt g^Lwen, Lateinischen und in der Theologie wohl erfahren.

»>i^ dein Lollsgio Neäicorum zu Londen ein Leüor ÜNLW-izz s vchte gesetzt werden. Man hat von ihm Verlionem,^eiek Ikones <L Xota8 Lritisa8 in Opuleula varia Lalerii;Verlionem Lsrinam karaxbrafin in llristote1i5 Kbs-

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oder Goulonius, < Nicolaus) eines WeingärtnersM« . unfern Chartres gebohren, wurde an Iohannis Daurat,Nvr Mter xr z„x ehe hatte, stelle, an. 1567. Königlicher kro-Mqtin« Griechischen spräche zu Paris. Er hatte Gergentii di-wider den Iüden Herbanum, aus dem GriechischenÄscher?>,ulsche übersetzet, welche Aegidius von Noailles, Fran-.^tam^wbassador in der Türckey , mit von Constantinopel!°teg x.v welche Version nebst dem Griechischen text und einigen'>»ige Ey»!» an. r;86. zu Paris gedruckt ist, wie denn auchM q°f!were fachen von ihm zu Paris an. i;8o. zusammen her-Mß, ^wmen. Seine frau war in der Griechischen, Lateini-anischen und Spanischen spräche wohl erfahren, und2.sohne, Johannem und Hieronymum. ,^ vis ä^raut p. 2;i. L ;oi. La?/?.i;^l, (Johannes) des obigen söhn, war den 25. aug.?c-tesi '.8u Paris gebohren, und wollte anfänglich einen Ad-?tey "vgeben, fieng auch bey dem Parlement zu Paris zu ad-iso^ Weil er aber gleich die erste fache verlohr, nahm ert, Feuillanten- orden an, und brachte sich in sol-

// big ven, daß er in demselbigen verschiedene chargen bedien-c>e 8 v"^'bh davon General wurde , da er den nahmenAl srsnc;oi8 bekam. Er war in der Griechischen sprächeAsche wanncnhero er auch Epicteti ülanuals in das Fran-Me lrae^wtzte, nebst des Arriani Lommentsrio, ingleichen ei-t? b von Basilio und Dionysii ärsopaZitR Opera, wel-V Cr ba, " Version er eine apologie der wercke Dionysii beyfüg-p vuch Wider Molinäi buch cls Voeatioue MioiKrorum,Mch x!« vossci von Sales, Bischoffs zu Genf, und Nicolaois lac !>, - rede geschrieben. Er bekam an. 1627. mit dem

wun, wider welchen er, unter dem nahmen von küyl-Lpistolsrum publicirte, darinnm er ihnM w worauf aber cle la Motte-Aigron geantwortet hat.

A ^Wses streits war folgender: Don Andre cle St.Wt, ^ w Feuillant, hatte eine sammlung von gedancken ge-h'A denen er glaubte, daß sie Balzac von andern copiretd^eruw t diese schrift, die Balzacs feinde überall geschrie-ste, ^ tzlnio ^bn , machte sein freund Ogier eine apologie,, diebj' Und;,,' damaligem General seines ordens, in die Hände»>i>?vuli,? beyden voluminibus von briefen gelegenheit gab,i-Ldie,'.unter dem nahmen kb^IIargus wider Balzac edirte,»Ast sogrösten Heftigkeit angefüllet waren. kKMarorwE aesi-i,' als Fürst der zweige, womit Goulu auf sein Ge-^en hat, Massen denn diese ordens - leuthe deswegenEkl^rien ^nnet worden sind , weil in ihrer ersten Arche-vlld zwischen vielen zweigen abgemahlet stunde.Paria un. 1629. und ward in dem chor cls8 keuil-tz 7 kiux.vegx^bn, allwo ihm der Hertzoa von VendomeÄlöy. ahlin ein epitapkium setzen ließ.

, oq. sioli. llur. träL ciiron. aci an.

' Oilisro. p. 220. *

lk/l'Nes ^Hieronymus ) des vorigen jüngerer bruder, wurde^ ^ Mers statt Königlicher krokelkor der Griechischenstild'k Er tr^'^ und zwar an. i;y5. in dem 18. jähre seines al-eura.^^r selbige krokstlion seinem jüngern bruder ab,v«ch rn die medicinische Fakultät daselbst. Er hatte

von seiner frau, Charlotte von Monanthevil, nebst andern An-dern Nicolaum Goulu, welcher der Goulu elogla beschrieben ;Jacobum, Königlichen Hofmeister , und Martham, RenatiLabitti ehe - weid. dibl. Litlerc. x. 220. L«7/e.

* (Zoupil, Goupylus, oder Gopylius, (Iacobus) ge-bürtig aus Poitou, lehrte ums jähr iz6o. die Medicin zu Pa-ris mit grossem ruffe. Er war Tiraquelli naher anverwandter,und hatte gelehrte anmerckungen über den Dwfcoridem , Pa-ris r;49. Trallianum, Paris i;48. in fol. Actuarnim, PaulumLginersm , ibiä. I^l. in 8- und andere alte iVIeciic:o8 ge-macht, von denen er eine besondere aufläge besorget, wollte auchdergleichen mit dem Hippocrate thun. Da aber bey einer ingedachtem jähre entstandenen innerlichen unruhe das aufrühsrische volck in seine studier - stube gedrungen , und dieselbe ge-plündert hatte, starb er darüber vor Verdruß.

elo§. OsIIoruni ll. 9. , ap. hihi. OrXL. VI.

9. n. 4. P-2;i. E

* Oourdan, (Simon) ein söhn Antonii, der KöniglicherGeheim - schreiber gewesen, war zu Paris den 24. mertz an.1646. gebohren. Sein vatter war kurtz nach seiner geburt ge-storben , und seine mutier erzog ihn mit vieler sorgfalt. Er be-gab sich schon den 27. jan. an. 1661. in den orden der Lanouico-rum kegularium von St. Victor. Ungefehr 12.- jähr hernachtrachtete er in die berühmte Abtey la Trappe zu kommen, alleinder Abt äe Rance, welcher dieselbe vor kurtzem reformirt hat,te, riethe ihm, an seinem ort zu bleiben. Er folgte diesem rath,beflisse sich'auch einer ungemeinen andacht, welche mit einerhärtigkeit gegen sich sechsten begleitet war: Schriebe auch ver-schiedene wercke , darunter : SacriliLe perpewsl äs loi >Lchamour au 8. Zaeroment äs Lüutel; Iniiruciion K kratigusxour la Devorion; Is Lckur Lkratisn forme für 1 o Lasur 6s)efu8; Is Nsäitariou couriuuslle äs la Loi äs Oieu. Er hakin manuscript hinterlassen : Nistoirs äe8 Ü0MML8 illullres äs8. Viökor. Der tod hat ihn den 10. mertz an. 1729. weggenom-men. V/e»,orrr§ äe T'revaA» . juillet 1729.

* Gourdon von Genovillac, ein ansehnliches Französisches

geschlecht in Quercy. Der stamm - vatter dessen soll Pons Ric-hard gewesen seyn, der an. i;?2. in dem kriege von Languedocunter dem nahmen eines Herrn von Craon gedienet. Sein söhnJohannes l. zeugete Petrum, und dieser hinwiederum 1.) Jo-hannen, II. 2.) einen andern Johannem, von dem die linievon Acier herstammet; ;.) Jacobum genannt Galiot, Herrnvon Brusac rc. Seneschall von Beaucaire, und Feld-Zeug-meister, welcher an. 149;. ohne männliche erben gestorben.Johannes II. war ein vatter Iohannis III. welcher Johan-nem I V. Ludovicum, Abt von St. Martial und St. Lo, Bi-schofs von Tülles , der dem Loncilio zu Trident beygewohnt,und an. iz 8 ;. gestorben ; ingleichen Flotardum, der nach sei-nes bruders töde Bischofs von Tülles worden, und an. 1586.verschieden ist, gezeuget hat. Johannes IV. Ritter des König-lichen ordens, Gouverneur von Chateau - Trompette und derstadt Bourdeaux, lebte um das jähr 157;.- und verließ Ludovi-cum l. Grafen von Vaillac, Ritter der Königlichen orden, Gou-verneur von Bourdeaux, welcher der belagerung von Röcheltebeygewohnt, und an. 161?. gestorben. Er hat 2;. Ander gezeu-get , unter denen zu mercken: i. ) Ludovicus, ein Carmelite;'2.) Johannes, Abt von Noquemadour, Bischofs von Tülles,der an. 1652. gestorben;) Ludovicus II. 4.) Johannes Pau-lus , Abt von St. Romain in Blaye;;.) Bertrandus, Baronvon Miremagne; 6.) Ludovicus, Herr von St. Cler; 7.) Ga-liota, Priorin von dem Hospital zu Beaulieu, von welcher un-ter Galiota ein besonderer artickul zu finden. Ludovicus I. zeug-te 1.) Johannem Paulum; 2.) Ludovicum, Marquis vonVaillac, der in einem duell mit dem Marquis von la CanillacLas leben einbüßte;;.) Franciscum; 4.) Johannem Ludvvi-cum, die beyde in kriegs - diensten gestanden; 5.) Galiotam,Groß - Priorin des Hospitals von Beaulreu, die an. 1702. im 94.jähre gestorben. Johannes Paulus, des Hertzogs Philipps vonOrleans Ober- Stallmeister und Capital» von desselben Franzö-sischen garden , wie auch ferner Lbevalier ä'konnsur bey derHertzogm von Orleans, General - Lieutenant der Königlichenarmeen und Ritter der Königlichen orden, starb an. 1661. Des.sen söhne waren: i.) Johannes Franciscus ; 2.) Alexander,Vicvmtevon Gourdon, der unvermahlt gestorben; ;.)Fray»ciscns, General - Lieutenant der Königlichen armeen , der an.1704. gleichfalls ünverheurakhet verschieden; 4. "> Michael Ange-las , ein Capuciner; 5.) Carolus Gaston, ein Malthefer - Rit-ter. Johannes Franciscus starb an. 1696. und verließ Arman-dum von Gourdon von Genovillac - Montferand, Grafen vonVaillac, ersten Baron von Guienne, der sich an. 171°. mit Hensrietta, der tochter und erbin Iohannis, Marquis von Gelais,vermählet. Johannes , der jüngere söhn Petn , zeugete mitCatharina, der tochter und erbin Augerii äu Bos, Herrn vonAcier, Jacobum, von dem ein artickul folget. - Dieser Iacobuszeugete Franciscum , der an. ^"4-an den wunden, so er zu derschlächt bey Cerisolles erhalten, gestorben , aber keine kinder hin-terlassen , und Johannam, ^'^^n bruder geerbt, und erst-lich an Carolum von Crussol, Vicomte von Usez, hernach anJohannem Philippum, Wild - und Rheingrafen, vermählt wor-den. , bitt. äe8 8kauä8 0Ks.er8.

* (Gourdon, (Iacobus von) Galwt genannt, Herr vonAkier, ein söhn Iohannis, und enckel Petrj von Gourdon,

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