Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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gott

(lochtet. Siehe V« L O« ?r« , kibl. äs; gut. so„!"Hux, eine alte familie inIranckreich

' «Nk unr,UI>»,^ », Da Boulay fügt,

icivlge zu der zeit, als die «Lachsen in Britannien einged'ro-t„a,' Engelland gekommen sey, und sich anfänglich in Bre-Ux,' von dar aber in der prvvintz Anjou, Flandern, Bourgo-y,ji,uu° Languedoc niedergelassen habe. Der eine äst dieser fa-chen, '-v Berchere genannt, war in Flandern bekannt, aus wel-kich^uann Is Gvnx, Herr von Taumiray, an Philippi desn, Hertzogs von Burgund, Hof war, als sich selbiger an.i-U,',uut der Gräfin Johanna von Flandern vermählte. ErW,,Kathete fich an Jvhannettam von Vienne, und zeugte mitichJvhannem Is Goux II. Herrn von Taumiray, rc. Die-l)e„^au der Hertzoge.vvn Burgund Hof in grossem ansehen,, Beatricem vvn Rupt, und zeugte mit selbiger Johannden m. und Pelrum Is Goux, welcher wegen seiner Mutterdex Mmen Rupt annahm. Diesen letzter» machte Philippus!re,uu«ge, Hertzvg von Burgund, an. 1461. zu feinem Cantz-U „7^che stelle er auch unter Carolo dem kühnen behielte. AisH Adwig XI. an. 1468. in dieses Hertzogs land kam, um. INI, ^>,^1— . waren rwar einiae,

sei«! Dunkler Goux widerrieth solches aus der uriacye, oag^iieroem nutzen vorzuziehen hatte. Er hinterließ einigeä ^ aber mit Philippina ls Goux, so an Maximilian/ Herrn von Gulfin, Obersten über ein regimentHexx , verheuraihet war, auögieng. Johann Is Goux III.Berchere, hatte unter andern Andern Philippum 1 eHerrn von Berchere. Dieser war ein guter foldat, undAoiir n, ^werneur zu Nuys. Sein söhn war Johann IsLhq/. Herr von Berchere, Corboin, Curley, Concoeur undEr hinterließ Humbertum Is Goux, welcher iniahre seines alters starb, und einen söhn hatte, Johann^am is Goux, Herrn von Berchere. Dieser war oberster

'ä , m dem Parlement von Burgund , und ein vatter Pe-Mx,si?°" welchen beyden hernach) und Dionysii 1s Goux,Berchere, Marquis von Santenay, Staats-Rach ,^-„Hchmcister und obersten Präsidenten des Parlements inSein söhn war Johann Baptista 1s Goux-von Ber-.svj,s' Marquis von Jnteville, Graf von Rochepot, Baron vonKöniglicher Rath und Requecenmeister. Dessen söhnGoi-k bäoux von Berchere, Freyherr von Povilli, Dockor1, ^vnne, und ehemaliger Almosenier des Königs, wurdean. 1678. zum Bischofs zu Lavaur eingeweyhet,^ 6ch durch feine wissenschassr gar berühmt, LV-or-r^ ,äs Dauphins. , li-si. ciu karlsm. äs Lour§.

äe /» »rar/s« cke

( Johann Baptista is) Ritter, Herr äs 1a Berche-- ^ . Manen . k^antenav, rc. oberster Präsident

x"' Anal.' ^ 5 ---- .

Voöne, Flagey, Santenay, rc. oberster PräsidentIs Zr, wmcs in Burgund. Er war Johannis ie Goux, HerrnKxn^Hchere, einziger söhn von Benigna Ocquident. Seine

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enGkMl ihn mit der grösten sorgfalt, und er nahm in allenss^ien n st?» sehr wohl zu. Er that eine reise in Teutschland,Hs;. Spanien, und bey seiner zurückkunft erhielt er an.iske d-H stelle eines Präsidenten aux Ikeguerss. An. 1604. wur-pudere Präsident in dem Parlement von Burgund, auch?üey tzw t"ner reception an Kömg Henricum IV. geschickt, sel-d? tem k,-dieses Parlements zu versichern, weil solchesJtch b,,, ?wge sehr übel angegeben worden. Er setzte sich hier-dxy. ^ ^ Könige in solche gnade, daß er nicht allein allesstiere ^slement gar gnädig aufnahm, sondern ihn auch er»0, 8 er mit den Deputaten des Königs von Spanien

dss-,Zinken, lande und leben des Hertzogthums Bur-ü iöllte ^afschafft Auxonne und der srancbe - Lomte, tracli»auch. Der tractat wurde nicht allein gut geschlossen, son-?»' Aam S ^vril an. 16-2. durch König Ludwig Xl! 1 . ratifici-M h^H-iucvlai Brulard tode wurde er den 21. jan. an. 1627.sss- Cxss" Präsidenten des Parlements von Burgund verord-sÄe Mb im jnn. an. 16z 1. und ward in der Franciscaner-iixnfss,Hn begcüben, aüwo man sein grabmahl von weiss^E^s,^wvr siehet. iiilk. äu Lsrlew. äs LvurZogne.

^8o, ^ rnar/1 60«^.

Nnck, (Petrus Is) Ritter, Herr äs la Berchere, Bon-Marquis von Jnteville, Graf von Rochepot,b«>i und Cipiere, oberster Präsident in dem Karle-kjHkli ^ Hurgund, und nachmals in dem von Dauphins, desdly^üqiiE^^^ptistä 1s Goux söhn. Er wurde anfänglichT», - Kön,^^. grossen Raths, und succedirte nachmals seinem2 ?"hwig XIII. gebot ihm zwar an. 1677. sich nach>b,° 3 ax exÄiWriren; allein weil die provintz Burgund sich ser-d«x H,w v mich annahm, wurde er an. 7644. völlig restituiret;^ 7» gar e^wlonur seiner restitutioii, so den i. ml. datiret,^ bey Kvorabel ist. Ludwig XlV. schrieb auch seinethal-

di

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-e,,Mädja Gouverneur und an das Parlement von Burgunddessy, äüenige zeit darauf wurde er zum obersten Präsi-N Hbdw?^>ements in Dauphins ernennet. Er erhielte sel-jli tzJvllxx ; w gutem ruheftande, ob gleich alle übrige provin-xeVswvblx ruhe waren. Er starb den 29. nov. an. 76;;.

er auch begraben liegt. Dionystus Is Gouxa ^hrs. bruder, erhielt seine stelle den 76. oct. sel-^ ^ äu karlsm, äs LourZSLlie.

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* Goux, (Franciscus äs Is Boulaye Is) ein FranzösischerEdelmann von Beäuge in Anjou, war um das jähr 7670. ge-bühren , und durchreistte aus blosser begierde, fremde länder zusehen , innerhalb io. jähren den grossen theil von Asien, Africaund Europa, da er sich denn in den beyden erster« welt - thei-len Ibrahim Beg, in dem letzten aber ben Catholischen Wande-rer nennete. Nach seiner zurückkunft, welche an. i6;o. gescha-he , sahe er sich so gar nicht mehr ähnlich, daß ihn auch seineMutter keines Weges vor ihren söhn annehmen wollte, und ihndadurch nöthigte, einen proceß anzufangen , damit er zu sei-nem vätterlichen vermögen und güthern gelangen konnte. Alser nun dieses erhalten, verhemathete er sich um das jähr 7666.mit Elisabeth Gaultier, einer tochter Renate Ganltier, Herrnvon Brulon, ward aber nicht gar lange hernach von dem Kö-nige Ludovico XIV. als Amdassador an den Groß-Sultan,und Groß-Mogol abgeschickt , da er denn auf der reise i»Per-sien starb, und aufbesehl des dasigen Sophi sehr ehrlich begra-ben wurde. Seine Vo^-sgss <L Oblervstione sind zu Paris an.76z z. in 4. heraus gekommen.

Aower, (Lords) in Engelland. Diese familie der Gowersist zeit viel hundert jähren eine von den ansehnlichsten in Aorcks«hire gewesen, allwo sie ihren Haupt - sitz zu Stittenham gehabt.Als in dem XI. sseculo Wilhelmus I. den Englischen thron be-stieg , war der Ritter Allen Gower von Stittenham, ShenfvvnJorkshire. Von dessen nachkommen sind die meisten des Rttter-standes gewurdiget worden. Unter andern aber ist in gerader linievon ihm abgestammet der Ritter Thomas Gower, weichen derKönig Jacobus I. den r. jun. an. 7620. zumBaronet von En-geüand machte. Dessen söhn, Thomas Gower, war an. 1642.und an. 164?. Ober - Sherif von der Grafschafft Zorck, auchbey den innerlichen kriegen, nebst 6. brüdern, vor den König Ca.rolum I. in den waffen. Er heurathete erstlich die älteste schwe-ster des Ritters Richard Leveson von Trenkham, und nach derentode Elisabetham, eine tochter des Ritters Wilhelm Howard,dessen älter - vatter, Thomas Howard, Hertzvg von Norfolk ge-wesen. Von der letzter» hatte er kein kind, von der erstem aberzwey söhne. Der älteste von denselben verlohr stin leben in demlager bey Dundalk in Jrrland, und der einzige söhn, welchen erhinterlassen , starb bald nach ihm. Der jüngste söhn, Wilhelm,succedirte solcher gestalt seinem vatter, und zugleich seiner Mutterbruder, welcher ihn an lindes - statt aufgenommen hatte; wes-wegen er sich auch Wilhelmum Leveson Gower zu nennen pflegte.Er vermählte sich mit Johanna, der ältesten tochter JohannisGranville, Grafen von Bath, und hinterließ von ihre.) Jo-hannem , von dem alsbald; 2.) Catharinam, verheurathet anden Baronet, Eduardum Windham ; ) Iohannam, verheu-

rathet an Henricum, Lord Hyde, einen söhn und erben Lau-renlii, Grafen von Rechtster. Der söhn Johannes ward den7.6. mertz an. 170;. zum Pair von Engelland gemacht, und zwarmit dem titul einesLvrds Gower,Barons von Srittenham.Hier-nächst nahm ihn auch die Königin Anna in die zahl ihrer gehei-men Räthe auf, und erklärte ihn zum Cantzler des HertzogthumsLancaster. Er starb zu ausaang des aug. an. 7709. und hinter-ließ von Catharina , der ältesten tochter Johann Mannors,nachmals Hertzogs von Rutland, folgende Ander: 1.) Johan«nem, seinen Nachfolger in der würde eines Lords Gower; 2.)Wilhelmum; z.) Thomam; 4.) Baptistam; 9.) CatharinamUNd 6. ) Iohannam. 0/ L-Z/«« 7 , II. p. 744.

* Gov, ein Afrikanisches Königreich in Nieder-Aethiopien;das meer liegt ihm gegen abend, der siuß Zaire gegen mittag ,und die landschafft Cagonda gegen morgen und Mitternacht;die Haupt - stadt des landes heissel auch Goy , und liegt an dermeer - küstein einer sehr angenehmen gegend. Das land ist gut,die Anwohner aber sind sehr böse, und sonderlich hässer derfremden; wann man zu dem fluß Zaire kommt, entdecket manein vorgebürge, welches die Portugiesen Punto äs Palmama-cho nennen ; das Capo äs Cabinda, wohin ihre schiffe, welchedurch Zair nach Levando Sän Paolo fahren, sich zu erquickenund wasser zu holen kommen , ist daherum und darzn sehrwohl gelegen und leicht anzufahren. Die Portugiesen habendeswegen eine Niederlage daselbst angeleget. Da der GrafSon-ho oder Songs an. iSzi. mit einer armee in dieses land gekom-men , überwand er den König von Goy, stürtzte ihn vvm thro-ne , und setzte seinen eigenen söhn darauf. Dieser söhn halfihm hernach zu verschiedenen siegen in dem Königreiche Cacon-go. Seit dieser zeit haben die Könige von Lovango, Gor-, undder Graf von Sonhv in guter Verständnis mit einander gclebet.Der von Cacongo und der von Goy stehen beyde unter dem gros-sem Könige von Congo, doch wird es diesem zuweilen streitiggemacht. De LVor«, rslac. ä'Lkrique tom. III. VA.

/e, Dick. Osogr.

* Govck, eine Herrschafft nebst einem alten Wosse in Bra-

hant, in dem gebiethe von Gaesbeck, gelegen. Sie wurde an.i6;i. im apr. von Philippo IV. Komge m Spamen / Engelber-ts Francisco Taye zu ehren, zu Aer BarolM erhoben. M.7726. gehörte sie dem Cantzler ^"^a^ant, Wilhelms Albertovon Gryspcrre, Baron von Goyck und Lwersart. ,

tropk. Lwk. luppl- tom. II. P. 4 )-

* tssioue, (Brigitta) so voneinigen, ohne Zweifel aus ver-Mm.^oviiia genannt wird, ist zu ihren Zeiten ein Muster ei-nes aoitiiebenden stauenzimmers gcweien. Die schule zu Her-lustyolm kn Dänemarck ist von derselben und ihrem mann Her-