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General-Staaten bekriegte, hatte er sich nach Hoorner 8. oder 10. jähr hernach gestorben, weyer-^ns leben der Mahler. ^
(Ioh. Andreas) ein geschickter Mälcu», von Er-Mite »ach einiger vorgeben, von Mühlhausen gebürtig,Erfind jähr zu Königsberg studiret, practicirte hierauf iner gerieth aber mit dastger medicinifchen Facultät, weillirm ',ch. ssrscium annehmen wollte, in einen sehr heftigenUnd § sich endlich mit Dr. Leichnern in ein gespräch ein,«lifan. i6;8. zu Giessen den üoÄor-grad an. Hier-Nenn?»ch br zu Erfurt zum Stadt - und Land - kstystco er-""d gteng an. 1668. in gleicher bcdienung nach Mühl-Icnnn, ^ »nd wurde in die ikLaciemiam Xatur-e Luriosorum auf-üer,?^en. Deine schriften sind: LlapkoKrgpkis, leu Lervil>»n kb^stco-ÄlestiLO-LKemica; Traetat vom Flecksieber;
Ungarischen Kranckheit; von Blattern und Masern,rillet nreit-schriften mit vr. Val. And. Möllenbroccio liefenÄeff/.?"' einen iniurien-proceß hinaus. Er starb an. 1669.' »ers med. Gel. Lericon.
den , (Johann Ernst) war zu Königsberg in Preussenstndjn >u>. an. 1666. gebohren, woselbst er auch nachgehendsher, worden. Er war von jugend auf bemü-
he x??. stünde der religion zu untersuchen, ward aber durchHeg Mel verschiedener KönigsdergerGelehrten den Römi-»iey».cheen geneigt, und da er in dieser absicht die kirres las,ehe cx? ee vieles darinn zu finden, sonderlich was die äusserli-schr »Ävnien und kirchen-verfassungcn antrift, auf welche erlahe, das mit der Protestantischen religion nicht über-; weswegen er eine schuft verfertigte, die er dem Sam-d>e lssN Lcmkltorio übergab, darin« er den EvangelischenEin, Ische der trennung aufzubürden suchte, und sie mit den?"ch d?'^rn, Novatianern und andern alten ketzern verglich,«>!- nach Wien gieng, um zu der Röm. religion zu tre-jkrdt»der seine schuft an. 1695. von v. «Operiern, v. Ber-«h»rs,M Sanden und 0 . Ioh. Wilh. Baiern, auf beseht des»lldxx "^'ten von Brandenburg widerlegt wurde, gerieth er auf^tid vn« ?""cken, und gieng durch Schlesien nach Sachsen,
, r nach Engelland, da er sich zur Englischen kirche
Ud E welche er eben wegen ihrem kirchen - regiment
Me„^Mvnien der alten Christlichen kirche unter allen Prote-Mr meisten ähnlich zu seyn fände; daselbst hat er vielMifjIs ohne dienst gelebt, und sich durch allerhand gelehrte'°v.vf hervorgethan , aber dabey eine jährliche pension von?°>i staü,^ling von der Königin Anna genossen. Er war klein^tsan, ^ melancholischen temperaments, und dabey fthr ar-M auch eine grosse gelehrsamkeit und belesenheit in
Ane , und starb zu Londen den ;. (rz.) nov, l?n.» ' lsr-, ^ -bN sind: Lpicilsgium katrum L UTrscicorum pri-L tsrüi a Lkrilko nata stecull; jullini lVIartvris^ oum notis variormn; Iren-ei libri »clverstis 11s,-x ? Des ?oti8; Oeorgii LuIIi Opera cum noris; Oaroli Oau-Testimonü.sotäpsii cle Lkristo, cum preekacione;)ok. Nillium äe Loäice Llexanärino 70. lnterpre-ErtArio cle variis Vitiis 70. Inrerpretani Versioni antev ^ illatis L ksmeäüs ab iplo in Hexsplari eäl-
( ^ Nr ' cieciue Kusus eäitionis religuiis tam N88O.k siex 0 exLuliz; äsptuaginta Intsrpreres e veculkillimo
Kh sti^^närino, davon der andere und dritte theil erst1,^0. tobe heraus kommen; lln Lüazc upon tcvo Lrabiek^ern Wilh. Whiston; ausführlicher bericht von neuen^ f H) Sucher-saat der gelehrten welk. *i>, vnx Martinus Sylvester Grabe, war erst krostiSin g?v Churfürstlicher kiblioMscariub in Königsberg, nachbpWm.f^^ueral-Superintendent in Hinter-Pommern, undder Teutschen auch zugleich die Lateinische sprächeler,,t- Wodurch xx also beyder mächtig wurde, ehe er dasd ,.. »am s' ^^Zr. wurde er von Stargard auf die Univer-d"e, dak)°"lgsberg geschickt, allwo er mit so grossem fletß stu-hpi^direnr, - vem 19. jähre seines alters Nagilker ward, undx »ve !n der Historie und beredtsamkeit mit nutzen unter-Als sein vatter an. 1686. starb, zog er wieder-des. l» a.,???umern , reisete auch auf die meisten UniversitätenM ^>6 i>, ^Teutsche städte, und setzte sodann nach seiner wie-d^,?lei mgsberg sein lesen und studiren fort, wodurch erde?l "M' zuwege brachte. Allein die Theologie wollte ersck„.,/ührt- ^^v er gleich die erlaubnis dazu bekommen ; fdn--tzslvjg^i den ersten vers aus Iacobi cap. III. zu seiner ent-Als er nach der Hand die erwehnte schrift demdiasUcher «^OonsiKoiio übergab, that er solches mit aus-kön«Hn»m?estatlon, daß er bereit sey, die Wahrheit, wennw derselben eines andern und bessern belehrenl!o>, au. W"*ssn und anzunehmen, und reisete darauf nachIz^i.'chltelst wurde sein bedencken ohne die protesta-"u »verschickt, daher er gar bald mit den gedach-V«schsier, streiten bekam. Mit Spenero kam er amle» ^dettung „ ( Sandenio und Bajero aber setzte er seine
anhang zur Widerlegung der vermeyn-st>vo,^ Äinja!?st entgegen. Nach diesem berief ihn ein vor-als dA? nach Berlin , allwo er von dem Churfürstentq Mg ^ ^ Hofe, viel gnade genoß. Nichts destoweni-^lahve j""/.^697 «ach Engelland über, und brachte all,'» Mwthecken zu. Die Königin Anna befchenck-
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te ihn -eißia, und gab ihm auch über dieses eine jährlichevenkon von 200. pfund sterling. Bey den Gelehrten aber setz-te er sich in solche Hochachtung , daß ihn dre Oxfordische Uni-versität an. 1706. ohne lein erchchen zum lloOore ernennte.Nach vielem studiren zog er sich endlich das m»!um bWo-cbonäriacwm zu , und nachdem man ihm die feite wegen ei-nes leber-gefchwurs geöfnet hatte, starb er an. 1711. den 14»NVV. ULM öoruüica, k. I-
Grabau , ist eine mittelmäßige stadt und ehemalige residentzin dem zu Mecklenburg gehörigen Furstenthum Wenden gele-gen. Sie war die residentz Hertzogs Indem», so an. ,688.verstorben, siehe Mecklenburg, Hertzoge. nonc. kroc.6 erm. Souveränen von Europa.
Graden, eine adeliche familie in Tyrok, welche schon an.
;c>. floriret hat. Andreas ist an. 142;. Hauptmann zu Orten-burg, Ulrich aber zu ausgange des XV. Lculi Landes-Haupt-mann in Steyer gewesen. Carl lebte um die mitte des XVII.Leu!!, und hatte r. söhne, Ottonem Henricum und Johan-nen, Sigismundum. Die genealogie der Grabner von Schu-ckesdorff findet man bey dem L««,. üemm. k.!. LIII. Bran-dts Tyr. ehren-kr. k. II. p. 6 r.
Gradenau, ein Heßisches Amt und städtkein unter demalten vesten schloß Hertzberg, an der grentze des niedern Fursten-thums Hessen, ist an.iöo?. von Landgraf Ludwig dem junger»aus einem dorf zu einer stadt gemacht worden. Nächst daranliegt ein altes steinernes nunmehro fast zerfallenes kloster, wel-ches den Iohanniter-Rittern zugestanden, an. 1526. aber vonden Landgrafen eingezogen, und denen von Pieß nebst zugehör zulehn gegeben worden, nach deren absterben.au. 1^71. es wie-der an den Lehn-Herrn gefallen, winckelm. Heß. beschr.xag. 204.
Grades, (Ritter des heiligen) ein gewisser Ritter-orden imgelobten lande, welcher bey nahe ein Apostolisches alter vrä-lendirt; er ist aber, wenn man die fache gaiau untersucht, erstan. 11 ic>.' aufgekommen. Denn als die «Saracenen Jerusaleminne hatten, waren die sogenannten Uexuimss (Vnomci desheiligen Auqustini verwahrer des heiligen grabes. Als nun her-nach die stadt von den Christen eingenommen worden, gab Gott-fried von Bouillon diesen LLnonic >8 grosse geschencke und privi-lema. und erwchlte ihre kirche zu feinem und feiner Nachfolgerdearäönis-orte. Balduinus, bemeldten Gottfrieds bruder undNachfolger in der regiernng, schlug diese verwahrer des heili-aen arades zu Rittern, und setzte den Patriarchen von Jeru-salem zum Haupt über sie. Allem , da hernach die Sarace-nen Jerusalem wieder einbekommen hatten , begaben sich die-se Ritter erstlich nach Ptolemais, und hernach nach Perugia inItalien. An.1484. vereinigte der Papst Innocentius Vlll. diesenorden mit den Jobanniter-Rittern,welche Vereinigung aber nichtlange daurle. Denn Alexander VI. erklärte sich au. 1496. selbstvor den Großmeister dieses ordens, den Guardian aber derkrsncisesnorum Lonvenwalmm machte er zu strnem Vicaiio6 enerali, und dieser hak die macht, entweder selbst, oder durchdie von ihm verordnete LommilLrios, Ritter zu machen. Sietragen ein wersses kleid , und auf der brüst ein rothes creuy,welches von 4. kleinern gleicher färbe umgeben wirb, und, nacheiniger meynung, die wunden unsers Heilandes vorbildensoll. Sie geloben die eheliche keuschheit, den gehorsam, diebeschirmn«« des grabes und glaubens Christi, sind auch ver-pflichtet, allmofen zu erlösung der von den ungläubigen ge-fangenen Christen einzusammeln. I» Engelland Hatte KomgHttnrich II um das jähr 1174. dergleichen Ritterorden gestiftet,und demselben vvrtrefljche güther eingegeben. Es waren die
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iblem aufzuhallen, und das heilige grab zu Huten; es istaber diestr orden zugleich mit der Catholischen religion in En-gelland erloschen. origm. oräm milir. I!b. I. cap.
16. L ri. Nrvr«, tlieatr. ä boim. L clc «Xicvai. Rit-
ter-orden.
Grabfeld, ist ein strich in Francken, worzu man die städ-te und dvrftr Königshöfen, Meinungen, Aichsfeld, Nordheim,Stockheim, Saltzach und Waldorff rechnet. Den nahmenhat sie gleichsam von Grafenfeld, weil ctwan daselbst die Gra-fen von Henncberg in uralten zeiten gewöhnet, und die er-sten Ost-Fränckifchen grentzen am Thuringer-walde wider diean. 4,4- aufstehenden Thüringer gefchutzet. cbron.
XVürrrburg. axuä , p. 424.
Grabie, eine adeliche familie in Polen, welche zu des Kö-nigs Wenceslar I. zeiten aus Bohmen dahin gekommen, undsich bey Petrikow zu Wola niedergelassen, welcher ort bis aufden heutigen tag von dem ersten befitzer Gravina Wola heissensoll. Sie hat sich nachgehends in dem S'eadienfischen, Lu-blinifch-und Kiowischen ausgebreitet. Andreas Grabie , Groß-t?antzler in Polen, und Blsthoss zu Cracau, starb an. 16,o»
d,rÄÄdsch?ff"D-I-I M"! g»>h-r ha!, din nab-^ r>« i ° k> war an. ,iV
bist. kolon. üb- I- — . , ,
^ , Mattbäiis) ein Dommrcaner aus Sachsen,be§uM? »n. ^L. Laß weder dre Geistliche noch weltliche