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der straffen wäre, und so bald brachten die weiberbvlck>!?ber ?u ihm, seinen segen zu empfahen , das übrigetzvtt arf sich vor seine füsse, und bätete ihn an als einensvraf',.Des nachts über verwahrten sie ihn mit weit arössererrj,ix!"üeinem vesten gefängnisse. Allein nach verfliessungdessen wurde er mit vielen ceremonien geopfert, und ansviae'Mle den Priestern ein anderer sclav überliefert, auf dasOc^^e lahr den götzen abzugeben. bitt. äss Inäes
Mciosa, siehe Gratiosa.
ilisiii^^dacchio, (Nonts) lat. Lmäacius, ein berg auf derheißt ^rsica Legen das Mittel dieser insul. Beym PtolemäoSn,// , lat. Lureus ülons. eel/a---,«,, not. orb.
tzch^adetz, oder Gradetsch, ein alt zerstört städtlein in der8elM, 8/ im Walliser-land, welches vormals besondere HerrenalifUdle sich Tavelli von Gradetz geschrieben. Am städtlein!äisa„,L fclsen haben drey schlösser gelegen, die mit dem städtleinTtuAn geschlossen gewesen, welche gleichfalls zerstöret sind.mvfeng Scyweitzer-chron. XI. io. x. ^49. b.
i>>U^disca, ist eine dem Haufe Oesterreich zuständige vestungM k 'welche amflußLisonzo lieget. Sie ist die haupt-^ner besondern Graffchafft, welche der Kayser Fer-Mcks'w m. an. 1641. zu einer unmittelbaren gcfürstetenUech^^affchafft machte, und dem Fürsten von Eggenbergdamit er in ansehung dessen sitz und stimme aufdemder LsWe erhalten konnte. Es ist sonsten selbige ein stück von-7i?Miafft Görtz, so im Hertzogthum Crain gelegen. An.feii o''ü sie nach abgang der Eggenbergischen familie dem Gra-Keik.L^ban vom Kayser gegeben worden. Valvasor, be-Nst von Crain. ^»^4. in topoZr. L,ecl^wr'r2. in äslsript.k- 217.
EMisca, ist eine stadt in Ungarn, welche die dadurch flies-ln Alt-rmd Neu-Gradisca theilet, und liegt jene ino'bse aber in Sclavonien. Sie wurde an. 1661. durch«eg LssMg von Croy eingenommen. Einige wollen, daß sie bey^uen Servitium sey genennet worden.lle^Mlev von Grätz, Freyherren aus Steyermarck, warm^a»^><mds-Herren, welche neben Gygenwitz und Faustet-Frey-Herrschafft Eglisau besessen. Als Vigiliusw*wd, beyde Freyherren , von Hertzog SiegmundN sta^vreich vertrieben worden, nahmen sie an. 1460. beyZürich ihre zuflncht, und erkauften von ihnen dieü? ?as schloß Eglisau , samt der zugehörigen Herrschafft,der Züricher hülffe für Winterthur, Frauenfeld ,v>ese , Sonnenberg, Brägentz, rc. und nahmen alleIn. Vigilius starb an. 1467. und liegt bey den Au-Ä qea»^ Zürich begraben; Bernhard aber hat, laut eines inDhchMneu schönen exitaxbü , seine ruhstätte. zu Eglisau.A ^er. *
M^dlitz, eine Herrschafft in Böhmen, im KöniggrätzerJA,?»' Mlen von Prag gegen Schlesien an der Elbe gelegen,Mchxss Jaromirsch und Königshof, hat einen marck-fleckenf?t de». 7.mens, nebst einem schloß aus einem felfen, und geAllbe ffw Grafen von Sporck. In dieser Herrschafft, eine^»lbr.,„vde von dem schloß Gradlitz , liegt das Kuckusbad odeiU>i bexA ^»feinem abhängigen mit wilden bäumen dewachse
Anton Sporck den weg dazu räumen, an. 1692.umgraben, und die quellen einfassen, hernach in^hren capellen, wirths-häufer und andere bequemeJor die bad-gäste, und sonderlich an. 1704. .einbad-haus aufführen, und viel andere lustbarkeitenLaste anrichten, hat auch allda ein Hospital vor 100.
iyqfft. anrieyren, yar auey auva e»n vwpuali grvc, wldaten, und eine sehr prächtige kirche mit kunstli-» ' ün ^' und ein kloster vor die Jungfrauen des ordensucisr-l erbauet» Vogtens jetzt-lebendes Böhmen,
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eine stadt in Friaul, zwischen den morastigen örternHIN zn^netianischen meer-busen gelegen. Vor zeiten ward- vvn!> "rchalischer sitz, der nacbgehends nach Aquileja,Di.M.etwan vor rc-o. jähren nach Venedig verlegt wur--W verö lst der ort, allwo St. Marci catheder oder predigt-Ipex aWret wird, als welcher von dem Kayser Heraclioi-/ die -'Ackt worden. An. 1256. erneuerte Papst Alexander^Na, welche der hiesige Patriarch an. 1050. vonhIscheß^Ulpfangen, und vermehrte selbige. DerPatriar-»ss. ? wurde von Nicolao V. nach Venedig versetzt, und«„"dqs j'^ustinianus war der erste, der solche würde genoß.khIz^Lvr 602. HM ein Bischoff, nahmens Mas, daselbstd? ansev-?^' Anjetzo ist die stadt Grado in kemem fonderli-^u, und liegt ohngefehr n. meilen von Aquileja.
. obron. aä an. 602.
fa^>?AFo, oder Gradenigo, eine von den 12. ältestenWvqx N ^u Venedig, so 4. Dogen hervor gebracht. DerUMich wus, welchen viel aurkoreb an statt GradenigoW'Uvau» onico nennen. Er ward an. 8; 6. nach Johannehti^Gkie^Vvehlt, und regierte mit sonderbarer Augheit.
^ pichen Kayser Theophilo, welcher ihn auch mit dem"Otolpatarii beehrt, half er mit grossem Nachdruck
' r- Lnrco« I//. Theil.
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wider die Saracenen, gegen welche er aber einsmals 60. galee-ren verlohr. Von dem Occidentalifcheu Kayser Ludovico II.erlangte er unterschiedene ansehnliche privilegi» vor feine Repu-blick. Endlich ward er an. 864. bey einem aufstande des volcks,und zwar in der kirche äi St. Zacharia, ermordet; worauf ihmnicht fein söhn, welchen er sich noch bey seinem leben als einencollegen adjmrgirt hatte, sondern Ursus Baduero I. in der Herstzoglichen würde nachfolgte. Von dem andern und drittenDoge aus der Gradenigtfchen familie, nemlich Petro 11. undBartholomäo sind 2. absonderliche artickul zu lesen. Der vierteaus diesem gefchlecht, nahmens Johannes, ward an. i;<;4. andes enthaupteten Marini Falier stelle zum Doge gemacht; erwar sehr heßlich von gesicht, und dabey mit einer so grossennase versehen, daß man ihn deswegen il Xslono nennete, alleinsein verstand wurde durchgehends gerühmt. Gleich in dem an-sang seiner regierung schloß er einen frieden oder vielmehr einenstillstand mit den Genuesern. Hernach bekam er mit dem Kö-nige in Ungarn, Ludovico, wegen dem Königreich Dalmatieneinige streitigkeiten. Nach seinem an. r; 5 6. erfolgten tvde suc-cedirte ihm Johann Delfino. Die Gradenigifche familie istnoch heutiges tags zu Venedig in grossem flor, und hat zu allenzeiten solche leuthe hervorgebracht, welche in Ambassaden ge-braucht , und zu den ansehnlichsten ehren-stellen der Republickgezogen worden. An. 1600. befand sich Vincentius Gradenigsals Venetianifcher Ambassador zu Grätz bey dem beylager Kay-sers Ferdinandi II. welcher damals nur Ertz-Hertzog war, mitder Bayerischen Printzeßin Maria Anna, bey welcher solenni-tät er den Pfältzischen Ambaffador über sich soll haben die ober-hand nehmen lassen ; wiewol von den Venetianern solches be-ständig geläugnet wird. Von Francisco Gradenigo ist angc,merckt worden, daß er an. 1582. da er einer von den Lapi üellrrguarsntia criminale gewesen, sehr starck auf die abfchaffung 5oder zum wenigsten auf die erniedrigung, des allzumächtigenLonstßlio äi vieci gedrungen. Die von dem edlen gefchlechtderer Delfini geben sich vor einen neben-ast des Gradenigifche»gefchlechts aus. Doch führen sie unterschiedene wapen, nem-lich die Delfini' drey Meerschweine, die Gradenighi aber eineieiter, womit auf das Lateinische wort graäus gezielt wird.
fglli Oucal. bilt. Vsnst. bist. Xeip. Ve-
net. «ie/adick. äu Louvern. äs Venile xa§. 91.
188- toi- ?c>2.
Oradoniqo, (Petrus II.) wurde an. 1290. zum Hertzogvon Venedig erwehlet. Er entdeckte durch seine klugheit die vonBajamonte Tiepolo angesponnene conspiralion, und verhinder-te also das Unglück , welches der Republick daraus hätte wi-derfahren können. Damit nun das andencken dieses ihres er-Halters allezeit in ehren bliebe, so verordnete die Republick,daß der St. Catharinen-tag, an welchem dieser Gradenigo er-wehlet worden, feyerlich begangen werden sollte. LZ-E. lib.III. cap. 2.
Gradonigo, (Bartholomäus) Hertzog von Venedig, wur-de an. iz;9. erwehlet. Unter ihm wurde die stadt Venedig durcheinen entsetzlichen stürm beängstiget. Die insul Candia revol-tirte, und eine grosse theurung brachte das volck fast in eineVerzweiflung; weil man nun solches seinem üblen regimcnt zumtheil zuschriebe, so starb er vor Verdruß an. 1742. Sonst wurdeunter ihm der grosse saal, wo sich der Adel bey erwehlung deeMagistrats-personen versammlet, erbauet. biü. Ven.
äec. II. lib. II.
* Gräcinuo, (Julius) ein Römischer Rathsherr, war vonFrejus in Franckreich gebürtig, allwo sein vatter Intendantoder Prokurator des Kayserlichen kiLi gewesen. Er legte sichmit grossem eifer auf die studien, und brachte es in denselben soweit, daß er nicht allein den rühm eines geschickten Redners,sondern auch selbst eines der besten scribenten seiner zeiten er-langte. Um dieser und anderer Verdienste willen bekam er einestelle in dem Römischen Rath, und führte sich daselbst also aus,daß sein verstand, und insonderheit seine tugend von allen be-wundert wurde. Allein eben dieses war auch die Ursache seinesfrühzeitigen todes, inmassen ihn der Kayser Caligula im jäheChristi 40. hinrichten ließ, weil er sich den M. Silanum, deedoch aantz unschuldig war, auf seinen befehl anzuklagen, gewei-gert hatte. Er hat im übrigen zwey bücher von dem wein-baugeschrieben, die aber nicht mehr vorhanden, und von seiner ge»mahlin, Julia Procilla , den berühmten Cn. Jul. Agricolamhinterlassen, von welchem ein besonderer artickul. ,
äs K. X. lib. I. c. I. äs bensÜL. ITrcÄ»,, vit. LZricols:.
Ar/?ar>e , tom. I.
* 6 KLL 081 /I8I8, ein pallast zu Rom, der an den lilon.tem Lalakirium stoßet, wo ehedessen die Botschaffter von fremdenHerrschafften für den Römischen Hof residirten; er hatte dennahmen von den Griechen, dieweil diese nation zu selbiger zeitmeistens nach Rom in dergleichen angclegenhetten sandte. Höre/
(jqräfendorss, eine adeliche familie in Thüringen, von wel-cherWolf aufKnau /-m das ,ahr 149°. gelebe. Dessen en-ckel, Wolf Caspar auf Nm und Hasset , war ein groß-vattevWolf Conrads , welcher Oberst- Wachtmeister gewesen , undan. 1657. einen theil von Mechterstadt an sich gekauft hat. Erhatte r söhne: i.) Ludwig Günthern, der an. 1698. gestorben,nachdem er unterschiedene kinder gezeuget , davon Adam Heist-