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tzc?Gräveliitz, fo bey dem Hertzoge von Mecklenburg inte die stelle eines Ober-Hof-Marschalls bekleidet, zeug-ivjt^/U'er von Wendsen, die an. -718. zu Stuttgard imi.) stände mit tobe abgegangen, folgende sechs Ander:»e» blif^tcum Wilhelmum, Reichs-Grafen von Grävenitz/^^"ach. 2.) Carolum Ludovicum, Freyherr» vonHerk^D? welcher an. 1688. gebohren, und an. 17;;. alsübxf^'lch-Wiirtembergifcher General-Major und Obersterschein! Eriegs-rcgiment zu fuß, wie auch Ober-Voigt zu Hey-gestorben, z.) Johannein Fridericum, Freyherr»>>o„ "Menitz, welcher bey dem Hertzoge Eberhard» LudovteoDvHj^.Urremberg Ober-Stallmeister gewesen, und Mariamhat. ""^om von Pinell, die an. 1729. verblichen, zur ehe gehabt»ey'jtz 4 ') Fridericam Wilhelminam, Reichs-Gräfin von Grä-Fc^l/velche an. 1686. gebohren, an. 17-0. midJohanne»li. Ferdinando, Grafen von Würben, vermählet, und^dliL ' den wittwen - stand gesetzt worden , worauf steße hÄi7;i. bey dem Hertzoge Eberhardo Ludovico, der>Nit d!s»^dre geliebet, in Ungnade fiel , und sich an. 17;-;.derh-,, w Königlich-Preußischen Oberst-Lieutenant von GoltzeMll,^. ^ete. 5.) Eleonoram von Grävenitz , welche sich mit1, /gng"' ^ - ' '
Freyherr» vonSittmann, ehemaligen Hertzog-Tahl-^^tcmbergifchen geheimen Rath und Ober - Vvigt zur') Hei,^'/ Dutlingen, Ehingen und Rofenfeld, verehlichet.A-Müsts von Grävenitz, welche dem vormaligen Hertzog-MHk-^mbergifchen Kriegs-Lommillärio und Ober-Voigt zuvon Boldewin, beygelegt worden. Obgedach-Hery Wilhelmus, .Rcichs-Graf von Grävenitz, Erb-Schtjhe, Warschau rc. trat anfangs als Capital»» inEbers,'"vergliche dienste , und wußte sich bey dem HertzogeAn, Ludovico fo beliebt zu machen, daß derselbe ihn'wer-Minister, Ober-Hofmeister, und Gouverneur der, Ulkt Mümpelgard, wie auch zum Ober-Voigt zu Au-sMvtlnge,, und Vayhingen erklärte. Er wurde auch vonin Preussen in den orden des schwachen Adlers- ' von dem Kayser aber in den Grafen-stand des
Reichs erhoben, und an. 1726. auf dem Convent° ^rsheim in das Reichs - Gräfliche Fränckische Oolls-M q>>k!Muhret, nachdem er die Herrfchafft Weltzheim anK'tttzg ^cht Allein dem tode des mehrgedachten» w a„. 17;;. den;i. oct. erfolgte, verlohr er feine' und wurde aufdie vestung Hohentwiel gefan-r^ey fM/ jedoch an. 17;;. zu anfange des jahrs wieder aufsä) q« gestellet. Er hat sich vier mal verheurathet, nem-?de„ a, ?8. den 8. jan. mit Margaretha Sophia von Wals-M,gn"'i 699 . denro.dec. mit Catharina Louife von OerrM den 1. jun. mit Francifca, Freyin von Stube,
a erste mit Amalia Magdalena von Wendsen , davon?i>g. »„s'"'. e698. den ;. oct. die andere an. 176z. den 24.M lxtz. 'v dle dritte an. 1720. den 24. jan. gestorben. Mit^Ujsch hat er zwey töchter, Eberhardinam Henrietten undM djx O^wericam, davon jene an. 1721. und diese an. 172z.d-vi Louw gekommen, mit der dritten aber eine tochter, Ma-. dl .gezeuget, welche an. 170;. gebohren, und mit
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e„ 'Äschen General-Lieutenant von Pful verheurathet>vtlt der andern hat er folgende zwey söhne bekom-> Der altere, Fridericus Wilhelmus , Graf von
' st> an. 1700! gebohren, war bis an. 17;;. Hertzoglb Und cü'^vgischer Ober-Hof-Marschall und Ober-Voigt zu
i,,»?-von nr^vlt' 2.) Der jüngere, Victor Sigifmundus,Herk^!^?^ch ' war an. 17;;. Ober-Voigt zu StuttgardAe Mllch-Wstrtembergifcher Gesandter auf dem Rcichs-S Hon?« , wurde aber im nov. zirrück beruffen, undKy. Äl'Uurach gebracht, jedoch an. »7;« wieder los ge-^tte, hat sich an. 172?. mit Christina Carolina Hen-tochter Georgii Eberhardi, Grafen von Limpurg-Nk? ^Ulälu , ^ ober an. 1727. mit Sophia Louife von Wend-^ L» ' und mit derselben unterschiedliche Ander gezeu-
di!?^ZvÄ,t^ol, eine mittelmäßige stadt, AMt und Herrfchafftdie und dem ende des Thüringer-walds gelegen, wo-bü« ^t jitfvstk Passage aus Thüringen und Francken gehet,stact, "f" "ahmen von den Grafen^und ist die tradition,
dx," !lach üsi!!."?Umen von den Grasen , unv yl oie rraoinon,"'^unq der Sorben - Wenden das gericht vonhT/dvh^.' LUen zwischen hier und Salfeld gelegenen dörflein^osp,?cheher nur in einer Arche, Pfarr-und jäger-
tz/Dst wÄ s, wohin die umliegenden örter in die Arche gehen,>eqM oder f.'i-chumivch einen ort zeiget, der insgemein derd»! ^den ^ !Hendifche gericht genennet wird, hieher ge-!°vd^Venh-w? um so viel wahrscheinlicher ist, weil die^ vo,ii"!v sie Gräventhal gehabt, deswegen ab-hy^oisi) di?^» ^st bem Hals-gericht beliehen »vorder,,ZEGalten vvnden Grafen solches gerichts die benen-viesp^v sthlvßT.Das^glerch an der stadt aufeinem hohen berge
. .^ fn'Ä daherum viel
e,,, a"vß heißt Wespenstein , vreMcht we den Her-
^ M finden. Nach der zert soll dreser dürr ^
ll^Z von Meran beherrschet worden, und Me-
M Kamins adgang mit Ottone an. 248. H^^Mcrantsche
^iLFrafOtto vvn Orlamunde, der dre ältere g,-
a Beatricem zur ehe gehabt, mlt a»rbe ^rwnumde
"hstdv, ^.cscrc»^ f/l. Theil.
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von Sachsen gefallen,und von Hertzog Friedrich und Wilhelmenvon Sachsen an. i4;8. Conrao von Pappenheim damit belie-hen worden , daher auch eine besondere linte derer von Pap-penheim da residirt hat. Aber an. 1621. erkaufte HertzogJohann Philipp zu Sachsen-Altenburg vor sich und seine brü-der diese Herrfchafft Gräventhal von dem Rejchs-Erb-Mar-schalln, Graf Maximilian zu Pappenheim, vor 102089. ff. und700. gl. zum reu-kauf. Räch der Menburgischen linie abgangkam sie an das Haus Golha, und im gedachten Hause durch denhauvt-vergleich vom 8. jun. an. 1681. Mit andern landen anden jüngsten söhn Ernesti kü, Hertzog Johann Ernsten.
xroäram. bist.
*Grävm, (Dorothea Magdalena) Gottfried Grävens,Bürgermeisters zu Leipzig gewesene ehegattin, war nicht nur einefrau von herrlichem verstände und grosser geschicklichkeit, sondernauch dabey eine virtuose künstle«» in der Mahlerey, inmassen sienicht nur in öl-sondern auch wasser-farden viele nette schifte-reyen verfertiget. Auf dasiger Raths-bibliolheck zeiget mannoch von ihrer curiosen Hand eine schöne edition von dem Ho«oftocamLO Mkettenü, dessen darinnen befindliche blumen undkränker ste init bunten färben nach dem leben sehr naturell illu-miniret, und künstlich ausgemahlet.
* Erävius, (Theodor Peter) ein söhn des berühmten Io-hannis Georg»», starb vor seinem vatter, da er eben an einerneuen ausgäbe des Callimachi arbeitete. Er wollte dabey zuden anmerckungen der Gelehrten über diesen Lichter auch dieseinigen setzen. Weil er es aber nicht zu ende bringen konnte,verrichtete es an. 1697. sein vatter.
* Ewas, (Joh. Leonhard) ein jVIschLm-UlLU8, war zu Nürn-berg den 6. oct. an. issz. gebohren. Er wurde von Joh. And«Grafen im zeichnen und mahlen,von Georg ChristophGorck aberin der Geometrie , Perspecttv und forttfication unterwiesen.Er beflisse Manch zierlich zuschreiben. An. 1690. kam ernach Onoltzbach, und muste die Printzeßin Wilhelmina Char-lotte», nachgehends Königin von Groß-Britannien,in der schreib-und rechen-kunst insormiren, und verschiedenen jungen Edelleu-then in einigen theilen der Mathematik unterricht geben. In-zwischen erlernete er von dem Hof-Rath Henfling die
aus dem gründ. Zu ansang des XVill. Lculi zog er wiedernach Nürnberg, erhielte da verschiedene ämter, und ward dabeyder stadt Feft-und Land-Messer. Der in Hamburg angerichte-ten sogenannten kunst-rechnungs-übenden Gesellschafft sandte eran. 1701. eine probe seiner geschicklichkeit in LlZeKr-ucis, wurdevon derselben zu einem mitgllede recipirt, und mit dem nahmendes geflissenen benennet. Er hat an. 171;. heraus gegeben :Nürnbergtsche Vorraths-Cammer kaufmännischer rechnungen,und ist den ;o. sept. an. ,1729. gestorben. DoppelmayrsNürnberg. Nschem. und künstle«
* Graf, (Jöh. Andreas) ein Nürnbergischer niahler, wargebohren den 1. map an. 16^7. Er hatte anfangs eine nei,gung zum studiren, änderte aber sein vorhaben, und legte sichunter Leonhard Häberlein auf die Mahlerey. Darauf begaber sich zu Jacob Morell, einem in blumen, ftüchten rc. ge-schickten mahler nach Franckfurt am Mayn, woselbst er z. jähelang verblieb. Von dar gienq er wieder nach Nürnberg , undsodann über Augspurg »räch Venedig. Nach zwey jähren reistteer nach Rom, zeichnete daselbst diese stadt, nebst der Peters-kir-che, welche nachgehends von I. U. Krauß zu Augspurg in kupftegestochen, und aus4-grossen regal-bögen ediret worden. An.1664. kam er in Nürnberg wieder an, zog aber im folgendenjähre nach Franckfurt, und yenrarhete des berühmten MatthäiMerlans, des älter» , tochter, Sibyüa Maria, eine geschicktekünstle«»». Nachdem er einige jähre daselbst gewöhnet, verfügteer sich um an. 1670. nach Nürnberg. Da er aber bald wiedernach Franckfurt kam, geschahe, daß gegen an. 1684. seine frarlmit zwey töchtern ihn verliesse, und nach West-Frießland in dieLabadistische gesellschafft sich begab. Daher that er an. 1686.eine reise dahin ; konnte sie aber nicht zurück bringen; woraufer Nürnberg zu seinem beständigen wohnplatz erwehlete. Erunterwiese daselbst viele leutye im zeichnen und mahlen, undließ viele zeichnungen, darunter auch die Nürnberqische Ar-chen und allerhand Prospekte »raren , in kupfer bringen. Erstarb den 6 ., dec. an. 17°« Doppelmayrs Nürnberg. N»-tkem. und künstle«
Grafen, waren zu alten zelten des Königs und des Reichs:amte und Land-Richter; denn weil das qantze Königreich derutschen Francken m Goven, oder GrafschaMen ein-heilet war ^ wurden selbige darüber qesetzet. Der nähmeeinet ursprünglich von dem Teutschen Worte Grau herzu-nmen, und diesen Beamten in anseynng ihres altcrs zu gesät-> mitgetheilet zu seyn, eben wie die Römer aus gleicher ursache Rathsherren, 8sn-uorss und kstres genennet; Massen dannder that die meisten alte geschicht-schreiber, welche der Leut-en Meldung thun, von Vellejo Paterculo und Tacito an bisden zeiten, da der nähme und das amt der Grafen burchge-»ds im gebrauch gewesen, uns viel beweisthumiuer und exem--an die Hand geben, wie unter diesem volck das alter in son-barem ansehen gewesen , und alte mariner furnemlich z» sol-n äintern gezogen.worden, da vtel zu schlichten und zu ra-n war. Dieser älteste,» und ersten Grasen Teutschlands»t nun bestünde gantz auf der »ustitz , daß sie in malesttz-undCeee» bürger»