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Wilhelmus von Graham gab an. 1125. da derDavid I. die Abtey Holyrood-House stiftete, einen zeu-David Graham, Ritter, bekam von Wilhelms demtäe n-R Charleton und Burrowsield in der Grafschafft For-»v , und hinterließ Davidem, welcher von Maldui-
t>»ck von Lennox, die güther Strathblane und Mug-D^^vn dem Grafen zu Dunbar aber Dundatt erlangte.
letztem Davidis söhn, gleichfalls David genannt, lebteei».. Mxandri III. regierung, und hinterließ von Annabella,lall« fester Malyß, Grassens von Strathern, die ihm Kin-der Grafschafft Perth zubrachte , seinen Nachfolgerlvid""uin, welcher an. 1296. in der fchlcht bey Dunbarsöhn-« Engelländer das leben einbüssete. Von seinen zweyerheurathete der jüngste, Nicolaus, mit der erdinDavW von Avenel die Herrfchafft Eskdale; der älteste aber,wurde von Roberto Bruce, da derselbe an. 1; 06. diei,^ "ffche Crone behauptet, reichlich beschencket, und war an.dep-^lner von denjenigen Grossen des Reichs, welche die in-Hvs"?eutz von Schottland gegen die anspräche des PäpstlichentvM vertheidigten. Erhalte einen söhn, nahmens David,schwach seines Königs, Davidis II. der an. i;46. in derAalest- Durham gefangen worden, eifrigst annahm, und»vft M.nr nach sich ließ. Dieser Patritius Graham war einerländw,, tstgen / so von dem jetztbesagten Könige den Engel-M geisseln gegeben wurden, und hatte zwey söhne,""d Patritium , welche ihr geschlecht fortge-
lichl Der älteste, Wilhelmus Graham, vermählte sich erst-Maria, einer tochter Johanüis Oliphant, und her-PqssAit Maria Stuart. Mit dieser zeugte er unter andernM N"" so Bischoff von St. Andrews gewesen. Jene gebahrAati-Ä ^andrum, welcher vor ihm mit tobe abgieng, unddmMw nach sich ließ. Derselbe war bey Jacobi II. min-KeiqMkett Regent von Schottland, und ein vatter Wilhelmi,»a, -.„an. 1472. starb, nachdem ihm seine gemahlin, Jvhan-vea »."5 Tochter Georgii Dnglas, Grafen von Angus, sei-lll. Msolger Wilhelmum gebohren. Dieser that Jacobov». i^^uge dienste, und wurde von dessen söhne, Jacobo IV.schaff, L' oen;. mertz zum Grafen von Montrose in der Graf-»orfar gemacht. Mit diesem seinem Könige blieb erM der Macht bey Flodden, und hinterließ r. söhne,tv» ^..^Hngste, Andreas, der erste Protestantische Bischofs*vh K,"^vlain wurde; der älteste aber, Wilhelmus, GrafAas-« )"rofe, mit Johanna, einer tochter Wilhelmi Keith,Astn aA?Marishal, ;. töchter und 4. söhne bekam. VonMtev, -«tb der älteste, Robertus , bey des vatters leben, und. Mva "L" Margaretha, einer tochter Malcolmi, LordsMd ngZ/ Johannem, welcher seinem groß-vatter succedirte,Unk,-? und nach Ober-Schatzmeister, geheimer-Rath, Groß-Avstin/ und letztlich Vice-König von Schottland wurde.Uni, ßr/ur tobe, der an. 1608. erfolgte, hinterließ er Johan-Mhz.^Wu von Montrose, welcher unter Carvlo I. geheimer^liyi'Lmstdent war, und mit Margaretha, einer tochter Wil->en von Gourie, ausser 4. töchtern, seinen Nachfolger,Uv 1..,' Mte. Dieser wurde an. 1644. den 16. may von Ca-«^Marquis von Montrose gemacht, und muste,wie auSAbe>i ^mkul zu ersehen, an. 16-10. durch des henckers handNkr'^F'sln söhn, Jacobus, den ihm Magdalena, eineEhielt n-^tdrs Carnegy, Grafen von Southesk, gebohren,' "d gütn-^^uroli II. Wiedereinsetzung alle vätterliche würden-As a^^teder, bekleidete auch bey diesem Könige die stelle
Wiche velmen Raths, und hinterließ, da, er an. 1669. dasM, E^ieguete, von Jsabetta, einer tochter Wilhelmi Du«D von Morton, und wittwe Roberti Ker, Grafen
We ivar-NO/ Jacobum, Marquis von Montrose. Der-Me s,--,,Auch Capitain von der Königlichen aarde zu pftrde,A^>de,« U"ch geheimer Raths-Präsident, und starb an. 1684.M'tzvqs A mit Christina , einer tochter Johannis Lesley,v hcitte "A,-Rothes, einen einzigen söhn, Jacobum, gezeu-Ann^^ier wurde an. 1707. den 24. april von der Ko-Msidx., 5 " Wm Hertzog von Montrose, zum geheimen Raths-^eben ^A uud zum Ober-Admiral von Schottland erkläret.Au, wa^ui iahre, da das unions-werck zu stände gekom-s. 'l dev , I Lord geheimer Siegel - Bewahrer, und einerParrs von Nord-Britannien. Nachdem die be-i!,!! ^^14. den i. aug. verschieden, verordnete
s" den . zu einem der Lords-Justices, und ernennetea« v(t. ,,I^vi. zum Staats-8eLret3rio auch den folgendenKi>,^r7.d? geheimen Rath. An. 171;. den 2. mertz, undyAu sitz. j» ^o.stpt. nahm er unter den Schottischen Pairsher. "Hrde-i« letztem jähre, und zwar den 1;. nov.st . «n emes Groß-Siegel-Bewahrers, die er schon vor-Ä,?ud bis an. 1720. besessen, aufs neue erlang-
te Achst n-!-« vurgliche Societät mit aufgenommen wurde.vAey-st-n^/r Cantzler der Universität zu Glasgow, wel-ChMi^ "".^716. davon getragen. Mit seiner ge-dei -Avuthegf einer tochter Davidis Carnegy, Grafen
, der tochter und ;. söhne gezeuget,
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-!"e>le in der juqend, und der andere, David , so^d^^'den 6. may von dem Könige Georgio l- zum Grafen°n von Belford in Northumberland erkläret worden,^'uov. ///. Theil.
an. 17;!. im oct. bey des vatters leben, unvermäWmit todeabgegangen.
II.) Patritius Graham, des oberwehnten Wilhelmi jüngererbruder, vermählte sich mit Euphemia Stuart, (deren vatterDavid, Graf von Strathern, ein söhn Königs Roberti II.ivar,) und zeugte mit ihr Malifen Graham, welchem der Kö-nig Jacobiis I. anstatt Strathern, die Grafschafft Monteithgab. Von demselben stammte her, Nichardus Graham vonNorton-Coniers in Uorckshire und von Esk in Cumberland,welcher an. 1629. von Carole» I. zum Baronet gemacht wurde.Sein söhn, Georgius, starb an. 1657. in dem;;, jähre feinesalters, und hinterließ von seiner gemahlin, Maria, einer tochterJohannis Johnston, Grafen von Hartfiel, unter andern Ri-chardum, welchen Carolus II. an. 1681. den 22. may zum Vi-comte Preston und Lord Graham von Esk erklärte, auch an.1684. als Abgesandten an den Französischen Hof schickte,worauf er an. 168;. Königlicher geheimer Rath, und an. 1688.bey Jacobo II. Staats-L'scrstAnus wurde. Mit seiner gemahlin,Anna, einer tochter Caroli Howard, Grafen von Carlisle,zeugteer seinen Nachfolger Eduardum, welcher sich mit Maria, einertochter und miterbin Marmadulke Dalton von Huxwell, vereh-lichte. Diese gebahr ihm Carolum Graham, welcher an. 1728.als Vicomte Preston und Lord Graham von Esk Aorirte, undohngefehr 24. jähr alt war. VTbe Lnr. wm. II. 0.164.<L;98.
Graham, Grami, (Jacob) Maragraf von Montrose,war aus vorgedachter vornehmen Schottlandifchen familie qe-bohren. Zu zeiten Königs Caroli I. in Engellland , warer General von Schottland zu Wasser und lande, musteaber bey damaliger unruhe von den rebellen sich ;.mal in einhartes gefängnis werffen, und so vielmal aus dem vatterlandejagen lassen; nichts destoweniger blieb er seinen» Könige getreu ,eroberte an. 1644. Perth und Aberdeen, schlug den Grafen vonArgile, und nöthigte verschiedene provintzen zum gehorsam,worauf er sich auch der stadt Edendurg bemächtigte. An. 1646.schlug er die feindliche trouppen. Nachdem aber Carolus I.bald darauf gefangen genommen und enthauptet wurde, flüch-tete Graham aus Schottland nach Franckreich; von dar wen-dete er sich in Deutschland, und »vard Feld-Marschall über dieReichs-völcker. An. i6;o. berief ihn Carolus II. welcher dent-vd seines vatters rächen wollte, zu sich, gab ihm das comman-do seiner armee, und machte ihn zum Ritter des Hostnbandes.Er hielt sich auch einezeitlang bey demselben in der inful Jerseyauf; als er aber in Schottland anlangete, und es am?, maydes gedachten jahrs zwischen ihm und dem feindlichen GeneralDavid Leslie zu einem treffen kam, schlug er dermassen unglück-lich, daß feine armee gäntzlich ruinirt wurde, und er sich mit ge-nauer noth durchs schwimmen rettete, da er sich denn 4. tagein einem tiefen morast unter dem schilf-rohr verborgen gehalten,und vor Hunger genöthiget worden, anfangs seine Handschuh,nachmals aber sein fleisch an den ärmen abzunagen, bis ihn eindaselbst vorbey-gehender bauer entdeckte, und hernach vor dasParlement zu Edenburg brachte, da er denn kurtz darauf erfol-gender maßen hingerichtet wurde: Erstlich wurde er an einengalgen gehänget, wieder herunter genommen, und ihm dasHaupt abgeschlagen, und solches vor dem Königlichen pallast aufeinen Pfahl gesteckt, hernach wurde ihm das Hertz aus dem leibegerissen, und der corper geviertheilet. Nachdem aber CarolusII. aufdem thron bevestigt war, ließ er an. 1661. dessen gebeinewieder zusammen suchen, und ihm ein prächtig leich-begängnishalten. Kol-. , äs rebell. LnZllc. O« , bilkoire
Universelle. Lrn aj». wm. VI. IX.
Graichssau, ein strich landes in Schwaben zwischen Wimpf-fen, Heilbrönn, Pfortzheim und dem Rhein gegen die Pfaltz ge-legen , hat etwan 6. meilen in die lange. Die Oeogmpki wissennicht, ob sie es zu Francken oder Schwaben rechnen sollen. Dochgehört es besser zu Schwaben, weil noch jetzo die freye Ritter-schasst im Graichgau zur Schwäbischen Rrtterschafft gehöret.Den nahmen hat das land von dem fluß Greich, wiewol Ehy-träus in einer besondern rede von Graichgau denselben von denGriechen herführen will, welche sich daselbst sollen niedergesetzthaben. Die Haupt-stadt darin» ist Heidelberg. In alten zel-ten war der Graichgau ern stück des ksgi Iwkoäunenlis, heu-tiges tages Ladenberg, davon Freher einen besondern tractatgeschrieben. Von demselben hat Konig Dagobert ein guttheil dem St. Amando Bischoff zu Worms geschencket, davondessen nachkommen den Graichgau ihren Advocaten, den Her,tzogen von Francken, »»ach der zeit zu lehn gereichet, welchesJrxnicus in die zeiten Ottonis I. setzet. Nachdem aber HertzogConrad von Francken den Kayferlichen thron bestieg , gab erseinem söhn Friedrich das Hertzogthum Francken, den Ma»ch-gau aber seines bruders söhn Conrad, »vckcher nachmals Psaltz-graf bey Rhein wurde, und diesen strich landes , »yorlnn dieGrafschafft Stahlbühl gelegen , an d»e Pfaltz verknüpfte , wiedenn noch heutiges tages der große theil davon dem Churfürstenvon der Pfaltz zustehet, welcher von dem Stift Worms in ei-nigen stücken noch die lehne erkennet. n. x. L coci.
äiplom. kni. wm. I. äe Lpffo. Leim. L. 7. x. 10;.
^«1, rmn. Ilb. IX- k- IH' ?' 484-
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