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tains cammer, setzte ihm die Pistole an die brüst, «nd verlang-te von ihm, er sollte steh ergeben. Indessen bemächtigten sichseine leuthe der auf dem schiffe vorhandenen Munition , undbrachten die Spanier auf des schiffes boden, daß er sich alsodes gantzen schiffes, so mit ;4. cononen, einer grossen mengelebens-mittet und andern schätzen versehen war, bemächtigte.Er kehrte an. 1640. mit diesem schiffe nach Europa, und machtesich diese prife wohl zu nutze, ohne daß er jemals sollte seyngesonnen gewesen, wieder in Americam zurück zu kehren. 0-»-Me/r«, IM. äs« Inäe8 Occiäent.
Grand, (Petrus) Herr von Pouset, war aus dem Hausederer Grands in Touraine. Er diente lange zeit in den krie-gen , und that sich darinnen unter den besten Capitainen her-vor. An. 1622. hatte er das commando über das regimentäs Bourdeille bey der belagerung, von la Force, und sagt man,daß er bey behauptung einer brücke wider den Marschall äs I»Force gantze 7. stunden hinter einander commandiret, ob ihmgleich seine beyden ärme gequetschet gewesen. Er facilitirteaber hierdurch die eroberung des Platzes. An. 1625. gab ihmder König eine commißion, eine compagnie musquetiers auf-zurichten , und eine carabiner-compagnie unter dem comman-do des Narsobal äs Lamp äs Bourdeille, Gouverneurs vonPerigord. IMoir. äs 1 a Xoblslss äs lou-
raine.
* Grand, (Antonius Is) ein berühmter kbi!osopliu8, in
der andern helfte des XVII. Lcoli, war aus Franckreich ge-bürtig , hielt sich aber die meiste zeit in Engelland auf, undwar auch eine Zeitlang I'roksilor zu Douay. Er nahm anfäng-lich in der Moral die Stoische grund-sätze an, wie aus seinemKomme Lns pallion zu ersehen, ward aber nachhero einer dereifrigsten und berühmtesten schüler Cartesti, und schrieb: In-üitutionea kbilosopIM secunäuin principia Lenati Lartesii;Hiüoriam naturalem ; Vractat. äs Larentia 8snsu8 in Lrutis;Vinäicationen» pro küilosopliia Lartsliana contra 8am. karlrs-rum; ingleichen Lnimaävsrslons8 zu Rohaulti Iractatujico'; U. Ü. M. kolxliilt. tom. II. üb. I. c. 1;.
* Grand, (Joh. Matthäus le) ein Französischer Rechtsge-
lehrter, war von Gallardon in der provmtz Beauce nicht weitvon Chartres gebürtig, «nd studirte zu Paris, Orleans undBourges, woselbst er den berühmten Cujacium hörte, und sichzum Licentiato snris creiren ließ. Hierauf begab er sich wiedernach Paris, erklärte allda die Inllätutioneo suris, und wurdeDoÄor, ingleichen an. i;92. krokeisor .juris zu Angers, legteaber dieses amt selbst wiederum nieder, als man Wilh. Bar-clajum dahin berief, und demselben in der Iuristen-Facultätdie vornehmste stelle einräumte, und trat nicht lange darauf zuOrleans eine gleiche bedienung an. Er starb zu ansang desXVII. sseculi, und hinterließ: LiKsrentiarum <L Xationnm su-ri8 Livilis lib. II. Ceräa«» äelsttrs 1 ur la bibliotli.Okartrains äs läron, p. iz. actions forsns. tom. III.
* Grand, (Joachim Is) ein berühmter Französischer Kiüori-
cu8, war zu St. Lo, in der Vicece8 von Coutances in der Nor-mandie, an. 165,. den 6. febr. gebohren. Er begab sich an.1671. in die Gesellschaffr des Oratorü, verließ aber dieselbe wie-der an. 1676. und erwehlte die Historie zu seinem haupt-üuäio,worinn er sich auch desto bessern fortgang versprechen konnte,weil er schon damals in lesung alter manuscripten eine grossefertigtest erlanget hatte. Einige jähre hernach bekam er Hin-ter einander die aufsieht über die erziehung des Marquis äsVins, und des Hertzogs ä'Estrees, da er denn auch einentheil seiner zeit und sieisses auf die Critic verwendete. AIsnachhero an. 1692. der Abt ä'Estrees als Königlich - Französi-scher Ambassador nach Portugall abgeschickt wurde, beklei-dete er bey demselben die stelle eines Kesandtschaffts - 8eorsta-iü, wobey er sich von denen ausser dem Reiche gelegenen Por-tugiesischen ländern eine gute kenntnis zuwege brachte. Nachseiner Wiederkunft in Franckreich that er an. 1697. eine reisedurch Burgund und Dauphins, um daselbst verschiedene Nach-richten zur Historie dieser länder, welche er beschreiben wollte,zu sammle«, und gieng sodann zum andern mal mit dem Abtä'Estrees als Geiandtfchaffts-8ecretariu8 nach Spanien. Alser sich daselbst drey jähre aufgehalten, ward er an. 1704. 8e-cremire - 6sneral der Hertzoge und Pairs von Franckreich,welche stelle schon seit an. 167;. leer geständen hatte, woraufer endlich auch im folgenden jähre zu den auswärtigen Staats-affairen von dem Marquis äs Torcy gezogen wurde. Er starbzu Paris am schlage den r. may an. 17;;. und wurde, wie erin feinem leben selbst verlanget, ohne öffentliches leichen - be-gängnis zur erde bestattet. Seine schriften sind: (Moire äuDivorcs ä^Henri VHI. R-Oi L äs Lstkerins ä'H-
r»Mr>; Öekense äs 8anäeru8 L la Lesutation äe8 äsux prä-miern livrss äs 1 'bistoirs äs la ffekormation äs N. Lernst, in?. vol. Lettrsn für Ie8 Variations, lur la Kskormation, lur1 'llistoirs äu vivorcs, welche gleichfalls Wider den gedachtenBurnet gerichtet sind ; lVlemoiren toucliant la Succession ä laLouronns ä'Lspagne, ffestexionn für 1a letrrs a un Nilorä,für la necsilits la juüics äs l'entiere rellitution äs la No-narcbis ä'llspagns ; Oilcours für cs gui s'est paffe äan8l'Lm-pire au sujet äs la 8uccellion ä'Lspagns; 1 'ülleMagne me-nacee ä'etrs bientüt reäuite en Nonarclrie abkolue ; I-ettrs
gra
äs U. D. a Nr. Is OaÄsur N. touclrant Is ffoyaums ^lisme; äs la 8ucceffion a la Louronns äe srance pagnat8; Eine Französische Übersetzung von Hieron. vv"
.lest in Portugiesischer spräche geschriebenen Relation^Abyßinischen Reiche; rc. Unter feinen annoch ungevr ^wercken wird insonderheit seine Ilistoirs <L Vie äsLoi äs krance, hoch gehalten, wie er denn auch sey'get, daß ihm solche unter allen seinen schriften die uev! o,->-Der k. Bougerel, ein Priester von der Congregationtorü, hat von seinem leben in einer besondernliche Nachricht gegeben.
in Spanien, sind die vornehmsten -Arr ^demfelbigen Reiche. Es soll König Henricus, zugen»«' e i»baftard, diese würde eingeführet haben. Es werde? ,e<zweyerley classen eingetheilet, indem einige diesen mnieNbens-lang besitzen, die andern aber auch auf ihre »mn ^ ^->fortpflantzen. Der erstern ist keine gewisse zahl, soA„ <,ls ckhet in des Köniqs belieben, deren so viel zu mache» js
will. Der erblichen Grandate sind in Spanien si- e?
die zahl der Oranäss von dieser art viel kleiner, indemnem geschlecht unterschiedliche Grandaten zu finden-hat zuweilen erbinnen gehabt, welche denen, so sie ye» .6. bis 7. Grandaten mitgebracht, dahero es nichts, nem ^ii-die männer wegen den Herrschafften ihrer gemahlmne» ^^5äs, werden. Wenn der König dergleichen erblichemachet, so benennet er zugleich den titul von derjenige ^schafft, an welcher das Grandat hänget, z. e. Hertz 06 "„ ei»bedecket euch vor euch und die eurigen. Stssbl »solcher,so erbet sein erst-gebohrner die Herrschafst und r» M-dat, und so keine söhne mehr vorhanden, succediren^.ter, und bey deren ermangelung die nächsten ervc»aber der König nur sagt: bedecket euch, ohne etwwmit hinzu zu fügen, so erstrecket sich das Grandat mw^als auf die Person und derselben leben. Alle diese § ,hcrden unter anderm das Privilegium, daß sie vor dem untAhüte auffetzen dörfen, wiewol hierinnen ein dreyfam Mscheid ist. Denn einigen befiehlt der König, sich zu den ' ABsie zu reden anfangen, und diese reden und hören m ^allezeit bedeckt an. Andere decken sich nicht, als manredet, und der König ihnen geantwortet. Die dr.» ,uyysolches nicht eher, als bis sie von dem Könige abgm» ^ Fan die wand oder mauer zurück kommen; jedoch, ?"»ihre öffentliche ämter verrichten, oder mit dem Komge»pelle sind, so siehet man unter ihnen keinen unterschem ^ Msie sich insgesamt vor ihm niedersetzen, und sich bedea 'haben auch unter sich selbst keinen gewissen rang, MMM sie Bdie jüngsten init dem Könige in die capelle gehen, ud „gchEgleich vor ihm auf die banck, an der feite, wo das ^ Mgelesen wird, (welches die vornehmste stelle in der kircm..^ Bwenn schon ein älterer nach ihm kommt, und ste demi AHöflichkeit ihre stelle anbieten, so nimmt er solche doM'^,,,,sondern setzet sich gleich auf den untersten Platz-König an sie schreibet, werden sie als Fürsten tracti», ^ r>cnen der titul Ercellentz gegeben. Wenn die gemav.
Or-Lnäe, der Königin aufwarten, pfleget sie dieselbe » Mempfangen, und an statt daß die andern auf der er^ .jähe ><»-teppichen sitzen, wird diesen ein küssen hingelegt. Be» r>°sen sie sich kniend bedienen, und prätendiren den e«»-' p,e KKönlgs natürliche Ander. Mit den vr-mäe, koM^^r Mgenannten 1imlLäo8 fast überein, die ihren urspnMMjgeherholen. Jnmassen sie vor alten Zeiten die ersten ^
Oviedo, Legion, Gallicien und Asturien erwehlet, »' ^xo>> ^die nächsten agnaten der verstorbenen Könige aut m aber,-»»hoben, und grosse freyheiten genossen. NachW^rfEchmerus, Alphonsi OE Nachfolger, eine andereRclw . sie E',gemacht, sind sie ziemlich herunter gekommen, nnoannoch grosse freyheiten und einen ziemlichen ran»ist selbiger doch von der würde der Omnäer entfernM^g po««s, ffntclßm. äiguit-lt. äiff VIII. c. I. Besw^ .
Spanien, c. 16. Histsr. remarquen, k- ,
reckercli. äes (Mnäs ä'Llpsgue. 1E
Grandet, (Joseph) war zu Angers den r.aA voll Awren. Nackidem er eiiiiae reit in dem 8ewi» ,^74. « »
H. Creutz in Angers ans und war dabey 5upeno peBö Mrii daselbst, welches er an. 169;. mit dem I»
Nach ;2. jähren legte er auch seine Pfarrey abi. dec. an. 1724. Er hat geschrieben: I-ercre Es vo»»^-Mere8 äs la Visitation, unter dem nahmen des AloNb ^Foy; Lslation äs I'Ltat präsent äs8 „-teilsäs la Visitation ä'ünMrs; la Vie äs Naäem , ^ ste
Nelun, konäatrics äsa Leligisusss Iloch^ta fl'o»
sn ünjou, avec nn Lisconra sur 1'äntiguits « ^„.xt>
ViLointS8 äs Nslun , üt äs8 krinsss ä'Lpi? äs
8olitaire inconnu, gu'on a crü errs le ^
rnort en Lnjou le 24. äsc. l'an 169^/2 r - in>M 7. Isäu Loi8 äs la kerts ; Oijssrt. sur 1 7^, Lrsc)
äs X. 8. s. L. Lratiguer äs kiätä ; la Vre äs