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stique gewesen, daß ihn Papst Benedictus XI. zum Bischofsgemacht und daß er an. i;4o. verstorben. Es werden ihmeinige wercke zugeschrieben, als: Sermones vomirücalss; Oe-tsrminationes; I.eÄurW ssllsologiss; Lc.
(Dränge , eine alte adeliche familie in der provintz Berry,aus welcher viel vornehme leuthe entsprossen, führten ihrennahmen von einem strich landes, In Grange genannt, so inselbiger provintz gelegen. Es stammen aus selbiger die Marg-grafen von Espvisses, Arquien und Breviande, die Grafen vonMvntigny , Herren zu Montigny, Vicomten von Soulangesund Freyherren von Aix her. Ihr stamm-vatter ist Johannes,Herr äs la Grange, welcher um das jähr 1440. lebte, und vonsiiner gemahin , Helena äs la Riviere, Gothofredum äs laGrange, Herrn von Montigny und Arquien, hatte. Dieserverheurathete sich an. 1474. mit Johanna von Guitois, Rober-ts Herrn äs Is Prebendcrie tochter, mit welcher er Franciscumäs la Grange I. zeugte, der an. i;;o. lebte. Franciscus ver-heurathete sich mit Anna äs la Marche, und hinterließ Carolumund Franciscum, Herrn von Puymauron, rc. Carolus äs InGrange, war Herr von Montigny, von Arquien rc. Ritter vonSt. Michael, und Königlicher Französischer Gouverneur äs InLKsrits. Er vermahlte sich zum ersten mal an. 1541. mit Loui-se von Rochechouart, Wilhelms Herrn von Jars tochter, undzum andern mal mit Anna von Brichanteau. Von der erstenhinterließ er Franciscum II. von dem hernach; Antonium äs InGrange, Herrn von Arquien, Gouverneur von Metz und Ca-lais , von welchem die Marggrafen von Arquien, Breviandeund Espoisses herkommen ; auch war er ein groß-vatter derverwittibten Königin in Polen; Franciscum , welcher zuVrouage gestorben; JohaNnem, so bey der belagerung Jssoiregeblieben, und.Carolum , Herrn von Vesure, Gouverneur vonVierzon und Issoudun. Von der andern gemahlin hatte erFranciscum, Abt von Fontmorigni und Vrimicerium zu Metz;Carolum Stephanum, von dem die Herren zu Villesdonneund Dompremi herstammen. Franciscus äs 1 a Grange II.hinterließ Henricum äs la Grange, Herrn von Montigny rc.Gouverneur von Verdun, weicher ohne Ander starb.
kistor. D« meinoir. äs la
maikon äs la 6 ränge.
(Dränge, (Franciscus äs la) Herr zu Montigny und Sery,Marschall von Frankreich, war an. rz;4. von Carolo äs laGrange und Lovise von Rochechouart gebohren , und anfäng-lich als Edel-knabe bey Henrico Valslio, so hernach König inFranckreich wurde, welcher ihn zu seinem Hof-Iunckrr, zumCapital» über 100. Edeüeuthe seiner Hof-garde und zum Ober-Hofmeister machte. An. i z?4. reisete er mit selbigem in Polen,und diente ihm bey seiner Wiederkunft in Franckreich wider dieHugenotten, befand sich an. 1687. unter dem Hertzoge vonIoyeuse in der Wacht bey Coutras wider den König Henricumvon Navarra, in welcher er eine compagnie von der Gendar-merie führte, ward zwar damals gefangen , aber von seinemKönige los gemacht, und ihm seine damals verlohrne standartewieder gegeben. Er befand sich bey dem Könige Henrico III.an. 1 ?8y. in dem lager bey Tours, als solches der Hertzog vonMayenne mit den Ligisten attaqnirte, da er sich wohl verhielte,auch verwundet ward. Nach dieses Königs in demselbigeniahr erfolgten: tödtlichen Hintritt , begab er sich in des Kö-nigs Henrici IV. dienste wider die Ligisten, entsetzte nebst demHerrn von Etragues an. i?yi. die von solchen unter demHerrn äs la Chatre belagerte stadt Aubigny en Berry, schlugauch noch selbiges jähr das regiment des Herrn von Coudray,und die ihm aus Orleans zu hülffe gekommenen bürger beyLZourg la Chapelle, befand sich hernach bey dem Könige, alssolcher an. 1592. die stadt Rouen in der Normandie belager-te , und dem Hertzoge von Parma, welcher die Spanischentrouppen commandirte, entgegen rückte, wie auch in demscharfen gefechte bey Aumale. Von demselbigen Könige wur-de er an. 159z. zu der conferentz mit den Deputirten der Li-gisten nebst andern gebraucht. Er verrichtete hierauf an. 1595.den zug in Burgund, befand sich in der action bey Fontaine-Francoise, wohnte an. ^96. der belagerung von Fere, undan. 1597. der von Amiens bey. Als er an. 1594. nach Paris,kurtz nach eroberung diestr stadt gekommen , und ihm derKö-uiq Henricus IV. etliche schritte entgegen gieng, auch ihn um-armte , empfieng der König von Johanne Castello einen stich inden mund. Um feiner guten dienste willen machte ihn HenricusIV. zum Gouverneur von Berry, Vlois, Dunois, Kendomeund Gien, zum Ritter des ordens des H. Geistes , wie auch»um Feld-Marfchall und General über die leichte reuterey. Alsseidiger König an. 160;. eme reife nach Metz that, machte erihn zum läsmenant-Oeneral von Metz , Tul und Verdun ,und seinem bruder, dem Herrn von Arquien, gab er die auf-sieht über die citadelle zu Metz. „ Er bekam auch von diesem Kö-nige die zusage eines Marschall-stabes von Franckreich, wie-wol er bey dessen leben nicht darzu gelangen konnte / sondernsolchen erst an. 1616. im aug. von Ludovico XIII. erhielt. Die-ser König überließ ihm solgends bey dem innerlichen kriege wi-der die mißvergnügten Fürsten das commando über seme ar-mer, womit er Clagny, Donzy, Antrain und Clamesszr ein-nahm , und die stadt Revers belagerte , welche ihm auch uber-
starb
geben wurde. Er lebte aber nicht lange hernach,in selbigem jähre an. 1617. den ;o. aug. Er vermuv'-15 82. mit Claudii von Crevant, Herrn zu Beauvals- 4 .'" ^ I»tochter, und zeugte mit derselben AntoniumGrange; Jacqueline, Honorati von Beauvilliers,von St. Aignan, gemahlin, aufderen söhn, FcancncBeauvilliers, Hertzog von St. Aignan, die MsseaeMontigny, la Grange und Sery, so dieser Marscha»hernach gelanget sind. «ie lous lv n b
Ilenri IV. ..
(Dränge, (Henricus äs Is ) Hertzog von ArquiG -von Beaumont und Montigny rc. war an. 1608. au» culichen familie in Franckreich gebohren. Als er nocv ^ Isweltlichen stände lebte, war seine gemahlin, Maem-Chatre, mit welcher er unter andern Andernriam Casimiram Louisam äs la Grange, erstlichZamosky, hernach an. 166;. des Königs Johann ^von Polen gemahlin, welche den;o. jun. an. 171°-Meistein Franckreich als wittwe gestorben, von welcher derartickul. Er hielt sich eine geraume zeit in Polen auf -den geistlichen stand trat, und an. 1695. von Jnnocc>zum Cardinal gemacht wurde. Hierauf reisete er naw ^hen.er den 2;. may an. 1707. im 99. jähre seines alters veri>" ^
* (Dränge, (Maria Casimira von la) Königin vonwar eine tochter Henrici, Marquis von Arquien, vo»erster gemahlin , Francisca von la Chatre. Sie w>Eauf der Königin Louise Maria Gonzaga veranlaiiun^hlet,Johanne Zamosky, Woywoden von Sendomir, vc^-Fel^nach dessen tode aber henrathete sie an. 166;. den MUMHerrn Johannem Sobiesky, welcher an. 1674. den Mthron bestieg, da sie denn an den Reichs-geschäfftennahm , und unter andern das bündnis zwischen dem..Leopolds und ihrem gemahl hauptsächlich befördernFranzösischen Hofe aber, der ihr nicht in allen ihren ^ er-fügen, und ihren vatter nicht zum Hertzog machen wvwies sie sich destoweniger geneigt, so gar, daß sie dem.^^al?sador in Warschau, dem Marquis von Vitrv, aufliche weise begegnet, lind ihm heimlich nach dem W er-den haben sott. Nach ihres gemahls an. 1696. erM^,n sssterben wendete sie vergebens grosse geld-summen an-.nem von ihren söhnen auf den thron zu helffen; "'l gesich sodann mit ihrem vatter nach Rom. Hier bm"an. 1714. da sie sich nach.Franckreich wendete, und a^^llAden ;o. jun. in dem 7;. jähre ihres alters zu Bssw cs-starb. Ihr leichnam wurde den folgenden 2. aprnMpelle der Arche von St. Sauveur beygesetzet, von darPolen abgeführet, und an. 1717. zu Warschau mner-kirche beerdiget. Von ihren Andern siehe den ar"bieskzq. , bitt. geneal. tom. VII. p- 428-
cke/a N äe , tom. I. II.
Johannes äs la) insgemein der CaAal,r>Eeiner adelichen familie
av,!«', nahm bald anfänglich dMA
Nächst dem wurde er Abt zu MAEschickte ihn Papst Jnnocentius VI. in Spanien, "H„te'sich seiner in verschiedenen Verrichtungen. HierdurmCarolus V. in Franckreich kennen , und machte lyn sStaats-Minister, und Ober-Ausseher über das EHierauf gab.er ihm das Bißthum Amiens, und v » ^ vebey Gregorio XI. den Cardinais-Hut zuwege, weisst stE20. dec. an. i; 7;. erhielt. Er erwiese sich aberA,,hccs ^hart und geitzig, und mercket man als etwa^drl chEihm an, daß er ohnerachtet seiner hohen Stau-und würden dennoch zu proceß-sachen sich gedrauw stchvaNachdein aber Carolus V. verstorben , verändert ^ Cacglück dieses Cardinals, indem sich der junge As M^slus VI. zu erinnern wußte, daß la Grange ihn er e>.feines vatters leb-zeiten sehr hart gehalten. WesvA^, saS^.sten zu Petro von Savoify, seiNun wollen wir uns auch
(Dränge, („
Amiens genannt , aus einerBeaujolois entsprossenner-orden an.
seinem Cammer^HA^ käEA'' "eist
Nun wollen wir uns auch an demAls der Cardinal solches erfahren, machte er sich am^ zudem grossen schätze , den er gesammelt, HE"^ch' ' ^ "ll. nach Avignon, welcher lh»L ,
önige versöhnte, daß zwar er w>cc ^ ,vurrr
Papst Elemente Vss
wieder mit dem Könige versöhnte__ , ^
kommen dorfte; weil er aber nicht groß mch^Mbst^^
begab er sich wieder nach Avignon,
april an. 1402. , Oregor. XI.
bist:, äs Lkarles VI. L'»2o». Lall. pnrpur.
Lkrist. IM. äss Laräin.
bitt. äs ?rance liv. II. x. 7 ) 6.
* Grange, (Stephanus äs la) PräsidenUn^ Ulid^ment zu Paris, und ein bruder Johanms, ^AmeldtssÄ,,-schoffs von Amiens. Erwarb an. iz 7 ss.U welches
sidenten-stelle erhoben. Der König Carolus gad
derbare Hochachtung für diesen grossen mann o» vvr>ss^rder Königin seiner gemahlin zum Rath, Kannte'h^jgckdenn seiner mngen Prrntzen gemachet, und ern „jcht M^u,diß zum Executoren seines testaments. Er ym ^bevgnade bey Carolo VI. bey welchem er du- dienste," M