Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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Caroli mit grossem sieiß gethan, mit dem nemlichen«nd treue fort triebe. Dieser Präsident starb an. i;88.hinterließ nur eine einzige tochter / welche mit dem be-L/a ^ Johanne Montaigu vermahlet worden.

, bist. lies l'reliä. clu karlement äs ksris.

Granger, (Bonaventura) ein ülsäisus zu Paris, lebteyW ausgang des XVI. sseculi. Er gab an. 1576. eine Latei-rjM Übersetzung aus von Theophrasti Eresii tractate äs 8uäo-kin^ ^ Vertigins, und hat auch wider Leonh. Botallumitzi, äs Lüucionidus in 8anguilN8 NWone Lcltzibsnäis ge-, worüber er mit Geor. Caspio in streit geriethe. L-»-

Grangier, (Johannes) Königlicher Professor zu Paris/Ka^n Chalons in Champagne um das jähr 1576. gebohren.ei»Mm er seine studien geendiget / und hiernächst den ordenba/k ^ooni erlanget / wurde er Menlogslis zu Veauvais,s^ slesem aber an. 160;. Principal und krokellor der Beredt-er n ^ ln dem Lollexio von Harcourt zu Paris / von bannenM Ah 10. jähren zu einer gleichen stelle in das LoUegiumÄvn bauvais, und endlich auch noch an. 1617. als Professorte ^ntiL l.3tm-L in das Königliche LolleZium beruffen wür-fen ^ starb an. 164z. oder doch nicht lange hernach / innigstr>em Idiesem jähre bereits so schwach gewesen / daß er sei-seibj/^te nicht weiter vorstehen können, und dahero auch dast-e«sskywillig aufgegeben. Man hielt ihn zu seiner zeit vorsein-v°sten Redner / so in Franckreich lebte / wie denn auchjeln "^neZxrisi und andere Orütiones, deren er sehr viele eiti-den druck gegeben/ aller orten einen guten beyfall an-

d.s^nen. 6r<r/. , LolleZe ssoyal x. 44. X/«/-o-r ,

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XXXVII.

de^^Nlcus, ein Asiatischer fluß in Klein-Phrygien / hat stl-Sprung aus dem berge Jda / und ergießt sich in den kro-^v,,n ss' oder das Isssr äi Alsrmora, ohnfern Lampsaco.drx iv, chch ist er weaen des sieges berühmt / welchen Alepan-Abisss?" der LXI. ölympisäs oder im;;4- jähr vor Christic> i ^ selber Darium dabey erhalten. suxxlem. lib. II.

^ not. orb. ant.

lie-.GkaniolS/ ein grosses dorf in dem obern Walliser-land/dex-.E lincken feite der Rhone/ auf einem hohen felsen/ initzelss^sschafft Mordes. Es hatte vor zeiten seine eigene Herren/verschiedene dörfer an der Rhone besassen/ so noch diellt Graniols genennk werden. Lrar U /iMc» /«

, (Petronius) war in Rom zum ^tzu-xstors oderSe d-^Mer ernennt / diente aber in dem bürgerlichen krie-gn ^,>ssari / und wurde noch vor antretung seines amtsfa / welcher des Pompeji partey hielt / in Afri-

^eAugen. Ais ihm dieser das leben schencken wollte/M sich , Mche gnade anzunehmen / sagend: des Cäsa-Mey, e " waren nicht gewohnt , sich das leben schencken zuM au-,, sdern es vielmehr andern zu schencken; durchstach^o^Mkort mit seinem eigenen schwerdte.

?ier«oranniont' war einer von den sogenannten Flibu-Mig-o iö gedurt ein Edelmann / der zu Paris an die wett ge-slßrg ö / und in dem XVII. f-eculo gelebet hat. Er verlohr?>eqs.b!'"Er, da er noch sehr jung war / und begab sich inMx (in welchen er sich in dem Königl. regiment zufx^werlich hervor gethan. Nach diesem gab man ihm5 tti commandiren / samt dem fünften theil desN bxn er damit machen wurde. Er bekam auch würck-Al wsui Martinique ein Holländisches schiff / welchest« M,t lwres werth war. Als er es nach St. DomingoMer» ai.-^ielte und verpraßte er nicht allein seinen theil,r- ^wea-n ^ujenigen / fo seinen gemeindern gehörte. Weilb, ein Tu," wcht nach Franckreich zurück kehren börste / wardN'hint ^'stler, in welcher gesellschafft er sich in kurtzem sehrlÄ.höchss>^cht hat. Nebst den eigenschafften / die ihn zuex l,.-chren-stellen in dem see-wesen erheben konnten/U EpaN laster eines see-räubers. An. 163;. hat ern 7»nt, die stadt Campeche weggenommen / und ver-hVvwg "uchdem er die vestung gesprenget / und an dem St.kA-hoss tn einem freuden-feuer für 200000. thaler Cam-beste theil seiner beute gewesen / verbrannt,glaubt/ in dem folgenden 1636. jähre, c^-Gr 8. ÖomlNAue.

öe-, ein / wie es scheinet / errichteter König inMythen ? entführte die tochter Sigithnntis/ des Königs^TibdachÜ?d erlegte diesen ihren vatter in einem gefechte.»i- ? w ' der Konig in Norwegen/ fiel hernach mit einerehe 6ssana-n-warck ein/ machte die schwester und tochter Gran-sei,/Und sä,.'."' schwächte die erste, und nahm die andere zurl» ^°glichg°ä ^ mit sich weg nach Norwegen. Gramms thatfehlen end-stfh an Sibdacher zu rächen / und sammeltemächtiges Heer / mit welchem er ihm eine^ Unterm^»' rr verlohr aber dabey selbst das leben / undvanen wurden den Gothen zinsbar. Johannes

Maynius, erzchlet dieses ausführlich im 2. buch seiner mnalium,und setzet Grannum um die zeit des Trojanischen krieges / wor-innen die Nordischen geschicht-schreiber alle was besonders ha-ben / daß sie die älte ihrer nationen auf das höchste treiben,und meistens die reihe ihrer Könige bis auf die sündsiuth her,zuzehlen wissen.

* Grannus / oder GranniuS/ ein beynahme des Apollinis,der auf verschiedenen infcrivtionen / insonderheit aber auf einer-die man letztlich zu Horburg im Elsaß bey Colmar ausgegra-ben / gefunden wird. Eckart hält dafür / daß derselbe zu Aachoder Nacken / welche stadt Lateinisch ilqmugranmn genennekwird / verehret worden. Denn da in der alten Celtischen spräche6ro und draM, bey den Sachsen aber 6rsm, so viel als fandgeheißen / woraus nachhero die Teutschen gries gemacht; daserdreich um Nacken aber gantz sandigt ist; so kau es wohl seyn /daß daher die gedachte stadt Grannum/ und der daselbst verehrteApollo Grannus genennet worden. /. S. «L LLai-r, ättl. äs

Hpollins Oranno.

Granfttt/ eine kleine stadt in der Mittel-Marck/ 16 . Meilenvon Berlin / ist an. 1712. bis auf den gründ abgebrannt.

(Sranson / eine stadt / schloß und ehemalige Grafschafft inder Schweitz an dem Nenenburger-see/ zwischen Neuenburg undYverdun gelegen, nunmehro den beyden Cantonen / Bern undFreyburg / gemeinschafftlich zuständig, welche allejähre ab-wechslungs - weise einen Landvvgt dahin setzen. Der ort istziemlich alt / und auf einem gegen der see abhängenden bühelerbauet / ist auch wohl zu schließen / daß er vor altem grössergewesen/.wiewol der eigentliche erbauer unbekannt ist. Diechronicken des kms äs V-mä melden zwar / daß das schloß zuGranson an. 8i;. von einem / nahmens Fabius / erbauet wor-den / weil aber solche schriften nicht so gar authentisch sind ,kan man einem gewissenhafften leser leichtlich erlauben / einensolchen umstand in zweifel zu ziehen. Es haben allda vor zeiteneigene Grafen regiert, aus welchen Lambertus an. 1089. Bi-schoffzu Lausanne / Amadeus von an. 1219. bis 1260. Bisthoffzu Genf/ und Otto an. izo^-. Bischoff zu Basel gewesen/ undKayser Albertum I. zu Basel meuchelmörderischer weise erstechenwollen / wann nicht die fürstchtigkeit seines damaligen fürsprechsund dokmetschen Hugens zur Sonnen / solchem freveln begin-nen vorgekommen wäre. In der vormaligen Barfüsser-kircheist noch in der mauer zu sehen das bildnis Graf Ottonis vonGranson / welcher der letzte von dem geschlecht gewesen / undan. 1400. von einem Ritter / Gerhard von Stässis / in einemduell erlegt worden. Nach dieser Grafen abgang kam Gran-son als ein heimgefallenes lehen / an die Hertzoge von Bur,gund / dahero / als der krieg zwischen Hertzog Carl und denEydgenossen ausgebrochen / sind diese an. 147?.. für Gransongezogen / haben das schloß auf den 1. may erobert / die be-satzüng zu kriegs-gefangenen gemacht / und unter HauptmannBrandolff von Stein das schloß besetzt. Zu ansang des fol-genden jahrs sollte sowol Yverdun als Granson durch verräthe-rey dem Hertzoge in die Hände gespielt werden; als aber deranschlag am ersten orte fehl geschlagen / begab sich der Haupt-mann von Stein in die stadt / um die bürgerfchafft zur gegen-wehr anznfrifchen / und alle nöthige Vorsehung zu thun; erwurde aber allda angehalten / und samt seinen dienern gefan-gen genommen / auch mit einem strick an dein halse für daSschloß gefüyret/ und der besatzung solche droh-worte zugeruffemdaß / wann sie das schloß nicht von stund an übergeben würden /man ihn vor ihren äugen aufhencken / und auch mit ihnen allennicht viel gelinder umgehen würde; die besatzung aber wollte vonkeiner Übergabe nur das geringste sprechen / so daß die gegen«partey den Hauptmann tn das Burgund führte / und endlichnach einer ziemlichen zeit/ als der zorn sich allgemach gelegeh den-selben gegen den Herrn äs la Tour auswechselte; Bern undFreyburg aber besetzten hierauf Granfon mit mehrerm volck.Der trotzige Hertzog Carl ließ sich durch solche anstalten der ar-men Schwerer wenig abschrecken / sondern rückte mit einermacht von ;oooo. mann für Granfon / willens ihnen allen inkurtzem den garaus zu machen; der in Uverdun gelegene Ber-nerische Commendant aber / fo bey einem fo desperaten anzugedas sicherste Mittel zu ergreiffen für nöthig achtete / steckte feinerempfangenen ordre zu folge diesen ort in brand / und begab sichmit feinem volck und allem kriegs-vorrath nach Granson /da indessen Bern und Freyburg die gesamte Schweitz bey ei-ner so grossen noth zu dem entsatz aufmahneten. Die Bur-gunder griffen indessen ihre arbeit an , bemeistertcn sich desstädtleins im zweyten stürm / und trieben die besatzung in dasschloß / welchem fo bald hart zugesetzet/ dem Connestablerderköpf abgeschossen und das meiste pulver durch darein gefalle-nes feuer in rauch und dampf verkehret worden; bey diesemallen behielte die besatzung einen hertzhafften muth / und thateine resolute gegenwehr; die bey Murtem versammlete Eydge-nossen thaten auch das ihrige / und schickten den Haupt-mann Heinrich Dittliger mit 600. mann m einigen schif-fen den Neuenburger-fee hinauf/ um womöglich etwas fuc-curfes in das schloß zu werffen; es wollte aber nicht angehen;hierauf hielten sie für rathsam/ die belagerten / wie sie könn-ten / in ihrer standhafftigkett zu erhalten / liessen derowegen dietrommeln und andere dergleichen zeichen bis in das schloß er-Dddd 4 rhönen,