gra
ini^/paldus, (Franciscus Marius) ein gelehrter Jtaliänerdem?' lig des XVI. steculi, war von Parma gebürtig. Nach-lyj^'eln vatterland von dem joch der Franzosen befreyet, undSie»« ""ter des Papsts Julii II. gehorsam gebracht worden,>vvr,, ^ "bbst andern als Haupt einer Ambassade zu dem Papst,klick- ^egen seiner sonderbaren beredtsamkeit und guten Minebd" diurde. Er that eine herrliche rede an den Papst,üenc? L selbige in verse, weshalben ihn der Papst mit ei-Secrl... ^ in dem Vatican bey grosser solennität zum Poetenwelches denn Grapaldum bewog, sich desto eifriger aufbück, ^ legen. Am allermeisten aber hat er sich mit seinember b^rtibus Läium ( worinnen er eine grosse erkänntnishangen und neuen bau-kunst sowol als der antiquitäten über-Aen ^zeiget hat) berühmt gemacht. Er starb endlich, als er°>6, n'iahr alt war, an einer Harn-winde. elog.
, vor zeiten Gropen, eine von den ältesten und an-iry Men familien in Pommern. Nicol stund um das jährdky dem Hertzoge Bogislao II. in grossem ansehen. An.
Gerhard in einem Stettinischen privilsgio als zeugelieUM. Hermann war um das jähr izri. bey Hertzog Otto-V. gelitten, und Heinrich bekleidete bey Hertzog Bogislaostelle eines Hof-Marschalls. Pommerl. üb. VI.
e» z^pendorff, eine alte adeliche familie, von welcher einerÄtc "16 Königlich - Preußischer Cammer - Herr florirte.iM i^chm-tafel findet man in Behrends genssl. Ltsinberg.^war in dem Lppeuäics.
ge^^phäus, (Cornelius Scribonius) ein Poet und Mulicus,ben ^ kn zu Alost, starb aber als 8ecret3riu8 der stadt Antwer-Äs. p dec. an. i;;8. Er hat verschiedenes geschrieben ,hlkjn.' mpsm 8peÄ3c:uIoruln in 8uscsptions kkilippi II.; vs-
kacis intsr kr 3 NLiscum I. k. Lslü« L Larolum V.;^8. W. ^LNLtus LntcverpiLni; 8acrorum Lucolicorum kclo-ditzl. Zeig. Ltb. Zeig. 6-,/,««,,
. ^ tliestr.
t„s^apheus, (Benevenuius) mit dem beynahmen von Ie-ein Neäieus von Salerno, und gehöret unter dieb°ct, Man weiß nicht, wenn er eigentlich gelebet,
kkvl>z. ch" Langius ins XII. sseculnm gerechnet. Seine Lrsöedk>,§. Oculorum LKsclibos ist zu Venedig 1497. in folio< lvorden. bist. IVIsä. p. 18-
Lv.V^apheus, (Ioh. Baptista) ein Priester zu Meßina, undtivr^/."evlogise, hatte eine gewisse wissenschafft der eleg-m-liy gt^tterArum, welche er auch mit nutzen in dem 8emins-Achter stadt lehrete. Er starb daselbst an. 1698. in dem. W seines alters. Seine schriften sind: Humanität!« Lur-r>c,'^?,?LelIi,ric> Llercitio äs Oiovani; I Driomk clella 8. ks-
' 'st ein nähme, den man gewöhnlicher Massen denstkönic " der Rhone, wie auch insgemein den ausflüssen andererwo einige Häfen sind, giebt. Es kommt aber solches Wort«dcc ff,,/atemtschen graäu« her, welches so viel als eine ftaffell>»d, Nie hejssei; weil nemlich in allen see-häfen gewisse örterWden mit stufen versehen, um desto bequemer daselbst zu^mt> Wasser zu holen. Die ausflüsse der Rhone heissen:st Orss-ä'Orgon, 6ra« äu ülicft, Lrss äs stautet, 6ras
* ^' ^28 äs kallon.
k (Henricus) ein Französischer Nsäicti«, hatte zuAb des g, .studiret und promoviret, practicirte hierauf zu Lyon,Mtst aus X Saportä üb. V. äs Tumoribss xrseter uaturam?pusL,.,b dem manuscript heraus, ließ des Francisci RanchinicAdäi s^Eaa zusammen drucken, stellte auch des Ioh. Va-^.drr """- ' -..
vmnia weit vermehrter an das licht , und florirteaen helste des XVII. s«cuü. llict. artis. 8axorta.
295 . 6194 .
mcybnx^.ura, ist ^ne Landvogtey, den Cantonen Bern undOsten abständig, welche sie 011.1424. von dem Hause Sa-
^citi-^ccius, (Georgius) ein Neäicus zu Straßburg, pra-0 ^ ke, - ansang des XVII. stesuli , und schrieb 8cate-
L OriL 8 bacenstem , live äciälllarum O. ketri 6vsscriptionem, wie auch Isteatrum Mcrosos-Tr kistl. Nest. x>. lyo. feg.
ge^n^^dnradus) ein Fränckischer Isteologus zu Königs-ü!Achc .„xfkn um das jähr 1557. war krokslldr der Hebräischen-^Asscn. „..Sorten, wie auch kaltor LccleüT zu Thoren inN- l«i, starb in dem Lösten jähre seines alters den ;o. dec.
sich fürnemlich aufdie erkänntnis der Hebräi-b»^>eiss^^,'darinn er treflich versirt war,und aufdie auslegung.vaff^'"Mngen heiliger Schrift applicirhwie solches feine hin-v- > ti-'. , drljten bezeugen, als da sind: Lommsntariu« in gpo-
^ 4. ; liiüoria Lntickristi illiu« inagni; DItimabog, äs stingua 8anüa aääiscenäa ; es finden sich^ , >PÜ8 t'I^re bisher ungedruckte wercke desselben, als : äsLLitstl« .juäaiLL; Verlio 1.3t. stunäament. Xslig.L'ara, 0' ^L^a»rr. Iiistor. eccles. 81a-
b, 6 *
ag (Michael) ein berühmter Tübingischer Jurist,Oben, ^eri 5. ftbr. zu Wolgast in Vor-Pommern ge-^wo sein vatter gleiches nahmens, Königl. Schwe-
gra 87z
disther Hof-Gerichts-Advocat und Prokurator oräinariu« , auchältester Bürgermeister und 8^näisus gewesen. Nachdem er inden Lateinischen schulen zu Wolgast und Greyphswalde,wie auchin dem O/mnalio zu Stralsund, einen guten ansang in seinenstudien gemacht, begab er sich auf die Universität Greyphs-walde. Von bannen gienq er über Leipzig und Jena an. 168znach Tübingen, allwo er neben seinen studien den jungen Gra-fen Wilhelm Friedrich von Solms in seine information genom-men. Eben daselbst wurde er an. 1687. kwkeilorIuris extraorä.bey dem Lollegis illuliri, und an. 1692. Ordinarius beyderUniversität, wozu hernach auch die Verwaltung verschiedenerüipenäiorum, wie auch das Assessorat bey dem Hof-Gericht zuTubmgen gekommen. Er starb den 25. julii an. 17; 1. Er hatflelßtg LollsUa siuriäisa gehalten, eine grosse menge Lonlilia undXessonla abgefasset, wie auch viele juridische vistsrtationes ge-schrleben. Hierunter sind ins besondere seine Lollationes.juri«Livilia Xomani sum Xscslstbus Imxeri! zu mercken, welche ernachgehends in form eines tractats zusammen drucken lassen,und Kayser Carolo VI. dcdicirt, wofür ihm nicht nur ein an-sehnliches präsent »herschickt, sondern auch das prädicat unddie stelle eines wurcklichen Kayserl. und Reichs-Hof-Raths nebsteinem Adel-und Ritter-brief angeboten worden, welche beydeer aber nicht angenommen. Durch seine drey töchter ist er einfchwieger-vatter worden Iac. Davids Mögling, voL undzu Tubmgen, Ioh. Rud.Osianders , Dock. undPros. Tksol. daselbst, und Christoph Heinrich Körnen, Würtem-bergischen Kirchen-Raths-virsekorib zu Stuttgard. n«»-
manuscript.
Grasse, Oracs, eine reiche wohl bewohnte stadt in Ober-Provence auf einem vortreflichen boden gelegen. Einige hal-ten dafür, daß sie ihren nahmen von dem Römischen Bürger-meister L. Crasso bekommen. Das Bißthum daselbst gehörtunter den Ertz-Bischoff von Ambrun. Der Bischöffliche sitz zuAntibes wurde um das jähr 1250. von Innocentio IV. hieherverlegt, weil jener ort eine sehr böse luft hatte, und den strei--fereyen der see-rauber unterwvrffen war. not. v,«.
ces. O3II. L Lorcas, lriil. äs Provence. 8-iMMar-
ktE. Oall. tom. II. p. 600. , Oeogr. eccles. »
Ink. eccles. tom. I. liv. II.
Grasser, (Ioh. Jacob) gebohren zu Basel an. 1579. den21. ftbr. von Jona Grasser, Prediger bey St. Clara, und Ursu-la von Raischach, wurde, nachdem er sich für etwas zeit in dieSchweiß, und hernach in Franckreich begeben, Königl. Professorzu Nimes , welches amt er in diejähr bediente, und dabeygute gelegenheit fand , den Römischen antiquitäten mit fleiKnachzuforschen; hieraufreisete er nach Montpellier, Marseille,und endlich in Italien, daselbst diese schöne wrssenschafft um einmehrers zu befördern, wurde auch zu Padua an. 1607. von Fer.randv Amadi, Kayftrlichem LommWrio, zum Lomite 8. pick-tii 6 Loniiltorü Impcrislis , Lguits surato und Live Xpmairc»bestätiget; von bannen kehrte er wieder zurück in Franckreich,und setzte von dar über das meer in Engelland ; als er wiedernach Hause kam, wurde er an. 1610. Prediger in dem dorfBen.wyhBasel-gebieths, kam aberjähr darauf in die stadt zu demPredig-dienst bey St. Clara; diesem seinem dienst wartete ertreulich ab, und wandte seine übrige zeit an ausfertigung aller-hand bücher und empfahung vieler ansehnlicher Visiten, wiedann fast keine adeliche Person nach Basel kommen, die nicht steiftsig nach ihm gefragt. Gustavus Adolphus, König in Schwe-den, hielte von ihm so viel, daß er ihn zu beschreibung seinerHistorie vor allen andern ersehen , und durch seinen Gesandte»Joachim Cratz, Ritter 8. Marci, ihm die hierzu nöthige actenoffenem lassen, so er doch wegen kräncklicher leibes-dispositionund annähendem tobe nicht über sich nehmen konnte. Er starbden 21. wart. an. 1627. nachdem er geschrieben : 8peculumTheologie iVIvüicce; villertstionsm äs üntig. Xemsulensibu«;Herum kolonicarum compsuäiokim vsscriptionem; Itinera-rium üiüorico-koliticum, Lc. tkeatr. L.
orar. funebr. in olzitum Lrusteri. *
Graßi, (Achilles äs) ein Cardmal, Bischofs von Bononimund Civita äi Casiello, ein söhn Balthasars äs Graßi, eines Bo«lognesisthen vom Adel, machte in den studien, vornemlich aber inder Jurisprudentz, sonderbare progressen, dergestalt, daß er da-durch zu Rom üuäitor Kot« komun« , und nachmals Bischofszu Civita äi Castello wurde. Julius II. schickte ihn als Xunciumin Franckreich, nachmals in die Schweitz,-und endlich an desKaysers Maximiliani I. Hof. Hierdurch erwarb er sich einegrosse reputation, daß ihn auch der Papst an. i;n. zum Cardi-nal, und hernach zum Bischofs von Bononien , Leo X. aber zumSchatzmeister über das Conclave machte. Er hat sonsten ange-geben, daß man einen solennen leichen-dienst vor die verstorbenenCardinäle halten sollte. Er starb zu Rom den 22. nov. an. 152z.im 6osten jähre seines alters. äs ppiicop. konon. Ist,.
* Graßin, ein Französisches gelchlecht, welches aus der stadt
§ens in Burgund seinen Ursprung hat. Wilhelmus Graßin.,
so in der mitte des XV. s«culi gelebet, hinterließ zwey söhne,vetrum, Herrn von Tremont, und Laurentium, Herrn vonDongers und Vaudrey : » . ^
I. Petrus Graßin, Herr von Tremont, so an. 144z. qeboh-cen, war erstlich Königlicher Rath und Advocat, nachmals