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er die Wahrheit und fürtreflichkeit der heiligen Bibel auf eine be-sondere art darthut. Sonst hat man von ihm auch in Engli-scher sprach : Äusteum 8oLiLwU8 I<LA.; UnLwmen Ventricu-lorum <L Intestinorum ftnimslium ; ünstvmiam klantsrum;viel Oblervstiones, als äs Norkolo I^ione und andere /welchein den ^rsnzaüiorlibus 8ociet. üngl. gefunden werden. Er starbnicht lang nach dem anfang des XVIII. ÜLLUII. c'a/a»» ok cjs-Äeä minilir. Icript. *
(Frev, ist eine von den ältesten und vornehmsten familien inEngelland, deren Ursprung und nähme von Rollone, oder, wieihn andere nennen, Fulberto, äe Croy, «nem Cammerer desHertzogs von Normandie, Roberti, und einem vatter von desEnglischen Königs Wilhelmi l. Mutter, Arletta, hergeführt wird.Von des gedachten Rollonis männlicher nachkommenschafft ha-ben unterschiedene zweige florirt, von welcher die Lords Greyvon Rothersield,die Greys von Codnovre und dieGreys von Wil-ton nach etlichen generationen wiederum ausgegangen. Vondenen, welche sich erhalten, sind sonderlich zu mercken die Greysvon Ruthyn, und die Greys von Groby, deren jene den Gräfli-chen , Marggräflichen und zuletzt Hertzoglichen titul von Kent,diese aber den Gräflichen ritul von Stamford erlanget. Alle bey-de haben ihren Ursprung von Rogerio-äe Grey, einem jüngernsöhn Johannis, Lords Grey von Wilton. Derselbe machte sichin dem XIV. stxculo, unter dem Könige Eduarde II. in denSchottischen kriegen berühmt, und zeugte mit Elisabeth, einertochter Johannis , Lords Hastings von Abergavenny, und ei-ner von den erbinnen Wilhelms von Valence, Grafen von Pem-droke, i.) Johannen,, welcher nach verrichrung vieler tapfernthaten, noch bey des vatters lebzeiten , unverheurathet starb;r.) Reginaldum. Dieser fuccedirte an. ,;?4. seinem vatter,diente in den Französischen kriegen, besaß nebst vielen andernländereyen, das castell Ruthyn in Denbigshire ( welches zuEduardi I. zeilen von Rogerio äs Grey gebauet worden ) undward bis an seinen tod, welcher an. i;8y. erfolgte, zu allen Par-lementen beruffen. Sein söhn und Nachfolger, Reginald, hat-te viel streitigkeiten mit dem berühmten Irrländer, OwenGlendover, und muste sich von demselben , nachdem er indessen Hände gefallen , mit einer grossen summe gelbes ran-zioniren. Im übrigen diente er den Konigen Henrico IV. undV. in ihren kriegen, beydes zu Wasser und zu lande , und starberst an. 1440. Von seinem söhn erster ehe, Johanne, wel-cher Ritter des Hosenbandes war, und noch bey seinen leb-zeiten mit tobe abgieng, stammen die Greys von Kent her; hin-gegen von dem ältesten söhn anderer ehe, Eduardo, die Greysvon Stamford.
Des gedachten Johannis söhn, Edmundus, fuccedirte seinemgroß -.vatter, und stund in sonderbaren gnaden bey Henrico VI.dem er kriegs - dienste leistete, wie auch bey Eduardo VI. Da-her geschahe es , daß er nicht nur sein vermögen, sondern auchseine ehren - titul um ein grosses vermehrte. An. 146;. ward erzum Lord - Schatzmeister von Engelland, und an. 146;. aus ei-nem Baron Hastings von Weysford und Ruthyn, zum Grafenvon Kent gemacht, welches letztere die Könige Äichardus III. undHenricus VII. bestätigen. Er starb an. 1489. und hinterließvon Catharina, einer tochter Henri« Percy, Grafen von Nor-Ihnmberlanb, Georgium. Dieser war einer von den vornehm-sten , welche mit Caspar, Hertzoge von Bedford, einen zug inFranckreich thaten, auch hielt er sich an. 1497. sonderlich wohlwider die rebellen aus Cornwal. Er zeugte mit Anna, einerlocht« Richard! Widvile, Grafen Rivers, Richardum, undhernach mit Catharina, einer tochter Wilhelm Herberts, Gra-st«, von Pembroke, Henricum, mit dem zunahmen Grey vonWrest, und Antonium, mit dem zunahmen Grey von Bran-spelh. Nach seinem tode an. 150;. fuccedirte ihm sein ältestersöhn Richard. Dieser begleitete Henricum VIII. bey der belage-rung von Terouane, und ward zum Ritter des Hosenbandes ge-macht. Von seiner gemahlin Elisabeth, einer tochter des RittersWilhelmHusse, hinterließ er an. 1541- (andere setzen 1522.)da er starb, keine leibes-erben, auch fast gar keine Mittel, indemer bey nahe alles mit spielen durchgebracht. Um dieser Ursachewillen brauchte fein Nachfolger und jüngerer bruder, HenricusGrey von Wrest, keines Weges den titul eines Grafen von Kent,und eben also that dessen söhn, Henricus. Allein dessen mitMargaretha, einer schwester Olivier Saint Johns von Bletso,erzeugter ältester söhn, Reginaldus, brachte durch sein guteshaushalten die ehemalige güther seiner familie grossen theils wie-derum an sich, und reaffümirte darauf an. 1471. mit einwilli-gung der Konigin Elisabeth, den Gräflichen titul, war auch baldhernach einer von den Pairs, welche in dem gerichte wider denHertzog von Norfolk fassen. An. 1572. fuccedirte ihm sein bru-der, Henricus, welcher an. ,586. nebst andern Pairs, die Schot-tische Königin, Mariam, verurtheilen half, und von Maria, ei-ner tochter des Ritters Georgu Cotton, und einer wittwe Eduar-di, Grasen von Derby, kein kind hinterließ. Also fuccedirte ihman. 1615. sein jüngster bruder Carolus, welcher mit Susanna,einer tochter des Ritters Richard Cotton, nur einen söhn und ei-ne tochter zeugte. Diese letztere heurathete den Ritter, MichaelLongnevllle aus Buckshire. Der söhn, Henricus, ward an. 1618.sein Nachfolger, und vermählte sich mit Elisabeth, einer tochterGilberti Talbots, Grasen von Shrewsdury. Er starb aber an.i6z9. ohne leibes - erben. Hierauf siel die würde eines Grafenvon Kent auf Antonium Grey, damaligen Pfarrer zu Burbache
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in Leicestershire, weil dessen vatter Georgius, ein (ohn deswehnten Antonii Grey von Brandspeth, dritten solM vri zo;. gestorbenen Georgu, Grafen von Kent, gewesen war.^titul eines Lords Grey von Ruthyn muste er an. 1640- vceines ausspruchs von dem Parlemente, an Carolum Long«einen söhn der vorhergedachten Susann«, von demchael Longueville, überlassen. Er zeugte mit Magdalena / ^)tochter Wilhelms Puresoy von Caldecote 1.) HenAUM'ac>;Johannen,; ;.) Job; 4.) Theophilum; ;.)
6 . ) Gratiam; 7.) Magdalenam; 8 .) ChristlanaMtientiam; ,o.) Priscillam. Der älteste söhn, HeimeuS'' ^dirte ihm an. 164z. und hinterließ an. 1649. von Amao^
„er tochter des Ritters Antonii Bei,, eine tochter EMoew^^j,wählt an Banaster, nachmaligen Lord Maynard, mw A Io-um. Dieser heurathete Mariam , eine einzige waw ^hannis, Lords Lucas, Barons von Shensield, «7 re-den, Könige Carolo II. an. 1662. vor sich und vorden, zur Baroneßin Lucas von Crudwell in WiltslM u ^ward. Von ihr war an. ,702. da er mit tode abgieng < ^,ziger söhn, Henricus, von dem ein eigener arlictM 0-am leben. . ch ifl
Was die Greys von Groby oder von Stamford anlangderselben stanim- vatter Eduard, der andere söhn des
gestorbenen Reginaldi, Lords Grey von Ruthyn. Er v All-sich mit Elisabeth, der einzigen tochter Henri«, eineshelmi, Lords Ferrers von Groby. In ansehung dieser gc>empfieng er den titul eines Lords Ferrers von Grob«/»" Win solcher qualität an. 1449. zu dem Parlemente berEer an. 14;?. starb, hinterließ er,.) Johannem, vo« „ Wyr,bald ; 2.) Eduardum Grey, Lord Liste; ;.) Reg»'"'. W,welcher an. 1460. in dem treffen von Wakefield blieb ; -
nam, verheurathet an den Ritter Eduard Hungersfo«. AH,teste söhn, Johannes, ward an. 1461. in der schlackst vonbans erschlagen , und hinterließ von Elisabeth, der au««ter Richard Widöilles, Grafen Rivers (welche nach m»den Konig Eduardum IV. zum gemahl bekam) 2. M» g. ab//der jüngere, Richard, zum Lord Grey erhoben, an.^ ^l,zu Pomsret, aus besehl Richardi III. enthauptet ward. HM»teste, Thomas , ward an. 1472. von Eduardo IV. z»"«§orl»von Huntingdon, und an. 1475. zum Marggrafcn v«'gemacht. An. 1481. nachdem sein halb - bruder, der M'nig Eduardus V. von Richards III. heimlich aus dem 0räumt worden, stellte dieser letztere ihm gleichfalls »am Mben. Allein er entflöhe in Franckreich zu dem nachma»'» ^ We-nige von Engelland Henrico VII. welcher ihn ansang?/'.gM»hann Bourchier, wegen einiger geld - schulden zu Pari»griffet hinterließ, bald aber zurück berief, und in »,„aEren - stellen einsetzte, auch zu seinem geheimen R«w Moll"Wiewol nun letzt-gedachter König nachgehends einigen Mauf ihn warf, so ließ er doch denselben bald wieder fam ^ r>e»ernennete ihn zu einem von den Generalen, welche ds"
Lord Audley zu Blackbeath überwunden. Mit seiner g.Cäcilia, einer reichen «bin und tochter Wilhelmi, Lor^.^g,Mle, zeugte er 7. söhne und 8 . töchter. Der älteste ibMKt, »»/fuccedirte ihm in der würde eines Marggrafen von ^ Mward an. 1512. mit 10000. mann, welche feinem vmando untergeben waren, nach Spanien geschickt, »wnen mit Ferdinandi Lstkolisi trouppen einen einfni " ,zu thun. Henricus VIII. hielt sehr viel auf ihn, bis ermit tode abgieng. Von seiner gemahlin, MargarE ^ ZMter des Ritters Robert Wolton, und einer wittwe W»» >leys, hinterließ er 1.) Henricum, von dem unten ; ^ ) T,v^nem Grey von emam, welcher l
tion theil gehabt, enthauptet ward. 4.unter Henrico Fiz - Roy, Hertzog vonvon Jrrland war, und wider die rebellen, O 5^, jymNeal, grosse dienste that, deren jedoch »»geacht" hechte vcus VIII. auf unterschiedene von seinen feinden vorv^^ch 0schuldigungen, den 2;. jun. an. 1540. auf dem ^angi^
köpf abschlagen ließ. Der älteste söhn, HenricuSi^ groll i
würde eines H«tzogs von Suffolk, nebst viele»»"«
Vortheilen , beschloß aber sein leben den 2;. fedv-^ st,chrerw ^
einem schavot, wie in dem folgenden artickul m^.Mn,s'z
sehen. Alle würden, welche ehemals seine fäm»
gen zu gleicher zeit verlohren, und in solchem ^' «rjciil» ^ .g
bis an. 160;. da König Jacobus I. den Ritter, H .-Hrev^
vonPirgo, einen söhn des oberwehnten Joh»", m,ce-IM
Pirgo (von Maria, einer tochter Antonii Brow»i .
fen Mountacute) zum Baron Grey von Groby M''g.
Henricus zeugte init Anna, einer tochter Wilhelm^e ihM gjr-
sor, Johannem und Ambrosium. Jener
1614. und hinterließ von Elisabeth, einer kochte M» g
vil, Lords Abergavenny, Henricum und PhilipM" KrE»,«ij,
sten machte Carolus I. an. 1628. den 26. mart. z> gstEH,
Stamford. Er heurathete Annam, eine ioai
Grafen von Exeter, welche ihm 4. söhne und?.
Die söhne waren Thomas, von welchem unten i ch anhann und Leonhard. Von den töchtern ward El >1 ^ Kraft» Kgium, Lord Dekan,«, und Diana an Ro^rtmn, ^ ^
Ailesbury , vermählt. Der älteste söhn, Ti>om ^
bey seines vatters leben, hinterließ aber vonsochter Eduardi, Grasen von Bath/ Thomam.
si er 1.) Henricum, von dem unten ^ ) Vv"> Pirgo, von welchem gleichfalls »»«»den 7. apr. an. i;?4. weil er an Wv» M