Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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x^.Kayferlichen Ingenieur ernennet, und trieb dennoch died viopcricsm immer fort. Er ließ an. 1677. in Dreß-ka», ürckireckursm militarem novam drucken. An. 168;.Nürnberg seine kortiksstori» nova, und dann an. 1687.MicrogrspKiL novs , an den- tag. Er starb zu ansangH xviii. iLLuli. Doppelmayrs Nürnb. Mcstem. und

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>er.

»c^'erg, Gruyere, ist eine kleine stadt und schloß im Sä-ße'.?^ ""der Sauen, dem Canton Freyburg zustehend, daHr.I'en Landvogt hat; es war vor diesem die residentz dervon Griers.

ril^riesheini, sonst die Griefen von Griesheim genannt,stalle ansehnliche adeliche familie in Thüringen, derenbin-« Haus gleiches nahmens indem Fürstenthum Schwartz-an der Jlm, eine Halde stunde von der stadt Jlm, gele-»l-f, Sie hat sich in vorigen zetten auch an dem Nheinstromsck-» fassen, und vermuthet man dahero, daß sie der zwi-heim ^'anckfurt und Höchst befindlichen kleinen stadt Gries-n,." den nahmen gegeben; andere meynen, sie habe den nah-Elvä - dem berühmten flecken Griesheim in der LandgrafschafftRl,,« w gelegen; sie werden unter die gutthäter des klosterste„gezehlet, haben sonst auch die schlösset und Herrschaff-ßiid ^ulcon , Wyden und Nüforn in dem Thurgöiv besessen,erfl- bürger zu Zürich und Schafhausen gewesen. Derii^ ' dessen von diesem geschlechte gedacht wird, hat Wttti-i» .^eheissen, und um das jähr ic>;o. gelebet. Witelo wirdhz.'uem dem kloster Georgenthal an. n;-. gegebenen älplo-^ als zeuge angeführet. Ein anderer dieses nahmens warGräflicher Schwartzburgischer Rath. HermannVb-Mtze beygenannt, hat als Kaysers Rudolphi I. Kriegs-Nixssuer, mit hülffe der Erfurter 66. raub-schlosser eingenvimHerd dln. i;8;. war Wetze!, Hugonis söhn, in dienstenlixg?°gs Leopvldi von Oesterreich, und an. 1460. diente Johan-„es altere Hertzog Sigismundo. An. 144;. war Jvhan-i» c>,,a dem zusatze zu Zürich , und zugegen in dem streite"bach. An. 1462. war Hermann Ritter, an. 1470.Abt zu Murbach. An. 1477. wurde Sigfrted zutc,h M rum Ritter geschlagen , und an. 1484. war Con-W zu Rhinau. An. 1450. florirten Curr von Griesheimri^esheim, und Caspar, »velcher den Landgrafen in Thü-ß^ u wwer die von Vitzdum gedienet. Beyde haben ihrenein jss d.w auf den heutigen tag fortgesetzet. Denn Curt wurdeckei»-M - vatter i.) Caspars zu Elcksleben, von dessen en-FtanI Ludwig Gräflich - Schwartzburgischer Forstmeister zu^tv»k Hausen, und ein vatler Friedrich Heinrichs, Graflich-tich Mgischen-Forst - und Jägermeisters gewesen. 2.) Hein-I>ch°?^isgangs, von dessen ur - enckeln Jost Heinrich , Fürst«

° Frießländischer Hof - Marschall und Ober - Jäger«chen gJUvrden, der unterschiedliche söhne gezeuget, von wel-dey, ^nram Christian die Ober - Jägermeister - charge anbv„ Kbvachien Hofe soll erhalten haben. Obgedachter Caspar><ihr , «esheim wurde ein vatterHans Georgens, dermndassetzn Amtmann zu Jlm und Paulinzell gewesen. DeinApei hinterließ unter andern zwey söhne, 1.) Chri-Nn, « ^dich auf Sinderstädt, der anfangs krokessor zu Rin-Nlgy^achgehends Magdeburgischer Rath, endlich aber Chur-geheimer Rath und Ober - Amtmann gewesen,Melcin" Geschlecht mit sieben söhnen vermehret hat. 2.) Wolf> Gräflich - Schwartzburgischer Rath und Ober-^ich zu Arnstadt. Dessen söhne waren i.) Curt Hein-Dechant und Stifts-Rath zu Merseburg, wielohe ^aur-Sächsischer Appellations - Rath , der um das*-) lebte, und unterschiedliche kinder nach sich ließ.

^ath auf Oberlhau, Fürstlich - Sächsischer geheimerA, ^ 'u Dom - Probst zu Naumburg, der sechs söhne gezeu-

'?aren 1.) Christian, Fürstlicher Sachsen - Eisena-, „,Mrrier Rath und Premier - Minister. 2.) JohannA. , > an. 170;. als Hauptmann in Italien geblie-M. '' VAugustus , Fürstlicher Sächsischer Hof - Rath zuAer- -) Philipp Günther, Fürstlicher Merseburgischer Cam-Mtzer ^) Johann Hcmrich , Eisenachischer Ober-E'seg^^r Grafschafft Sayn. 6.) Anton Carl, Fürstlicherssh dS^-^as'Rath und Amts-Hauptmann zu Jena. InQb^a^ahrigen kriege war Johann Christoph Kayserli-Mück, ""d Commendant zuDauderstadt, hatte aber das

..„.atz er den ihm anvertrauten ort den Schweden über-Ard erbss'a die gefangenschafft gehen muste. NachgehendsL, Abae^Ä^er-Herr bey dem Könige in Polen, und als des-tts^ ln Teutschland geschickt.t *Br " " ^E>frstelers geschlecht-buch. *

D? , eine in Ober-Oesterreich in dem sogenann-

ÄVenwow gelegene stadt, welche den Grafen von

dgg Wchoret. Ehemals war sie ein marckt-flecken,

welm^^'-daus eines vorlängst abgestorbenen geschlechts,1096. Otto und Ortolphus von Grieskirchen-"w 1^27. verkaufte es Conrad Schlegl Henrico und

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, 5 ' Grafen zu Schaumberg, von denen es an die Her-, ^hlmberg und ferner an die Herren von Pollheim ge-denn Gundacker, Herr von Pollheim und Partz,djx t daß der Kayfer Matthias diefem orte an."Mim -Gerechtigkeit verliehe. Nach dieses Herrn vonist sie an Davidem Ungnad, Grafen und Herrn

von Weissenwolf» verkauft worden, von Hohenecks beschr.von Ober-Oesterreich, wm. II. p. 786.

Griespach, ein Bayerischer marck-flecken im BißthumPassau zwischen Pfarrkirch und Ortenburg , hat ein eigenPfleg-Gericht und zerstörtes schloß. Lhur-Layem, x>. 299.

* Griessenberg, (alt und neu) zwey schlösser im Thurgöw

in der Schweitz, haben vor diesem ein besonders adeliches ge«schlecht gehabt, sind aber auch einige zeit von den Freyherrenvon Äußnang beherrschet worden, die auch zum theil den titul:von Grieffenberg, angenommen, wie davon Heinrich an. 12; 8.und ein anderer gleiches nahmens an. 128°. gelebet, welcherletztere im Rhemthal gefangen worden, da er etliche jähre tmgcfängnis verharren müssen , in welcher zeit ihm Alt - Griessscnberg abgenommen, und zerstöret worden. Ohne zweifelist zu dieser familie zu zehlen Heinrich von Grietzenberg , wel-cher an. den schuld - brief Kaysers Friderici III. undHertzogs Leopvldi von Oesterreich gegen Graf Eberharden vonWürtemberg als bürge mit unterschrieben. Lollscwn. ächt.^ürremb. ap. leleÄ. )ur. L killor. tom. II.

^274. Neu-Grtessenberg ist durch die Appenzeller und die vonSt. Gallen an. 14-^. erobert, auch an. 1444. im Zürcher-kriege verbrennet, dennoch aber wieder erbauet worden.Stumpf. Schweitzer-chronick, V. 22. x. 87. K.

Erieswärtel, wurden bey der alten Teutschen turnierengebraucht, und aus guten alten geschlechten erwehlet. Siehielten sich zwischen den seilen und schrancken, damit, wenn eselwan in turnieren zu scharf hergieng, sie die Ritter mit langenstanzen von einander scheiden könnten. Selbige hatten untersich gewisse diener, die man stabler nennte, so mit lautzen verse-hen wärest. Ss/^a/ir Reichs-satzungen, k. II. n. 2.äe luclis egueftr. c. 4. §. rs. <L 16.

* Griffen , eine kleine stadt und schloß in Kärndten, demBischoff von Saltzburg gehörig. Nahe dabey liegt das schönekloster Griffen Prämonstratenser-vrdens, zwischen Vöcklmarckund St. Veit nicht weit vom Draw - fluß. Zeltlers Reichs-geographie , I. x. ;8- Es haben solches die Grafen von Heivn«burg gestiftet, cstron. Larimk. 3P. //aS«. collsct. ino-num. veter. L recent. tom. I. p. 52;.

* Griffon» ( Johannes) ein sehr geschickter Wund-Artzt undguter freund des Fabricii Hildani, hielte sich anfangs zu Genf,dann zu Lausanne und endlich zu Brüssel auf, und florirte züausgang des XVI. und ansang des XVII. Lc. Er machte sicheinen nahmen durch die erfindung vieler neuer chirurgischer in-strumente, sonderlich aber ward er dadurch sehr berühmt,daß er die verlvhrnen nasen nach der Methode des Taliaco-ti mit natürlichem fleisch und haut wiederum zu ersetzen wuß-te. Er starb zu Paris an. rüo;. FÄLn'c-. Kr/^a»r oblervat.Lkirurg. centur. III. oblsrv. ;i. chulä. eMolsrum centuria,ehill.

* Griffs«, lat. äs 6rllkonibus (Matthäus) ein Jtaliä-

ner, war zu Bononien an. izc i. aus einem alten adelichen ge-schlechte gevohren. Er ließ sich von seinen lands-leurhen in unter-schiedlichen versendungen gebrauchen, und ward an. 1^97. ko-clellü in der Grafschafft Jmvla, an. 1)98. aber KonMoniersäi 6 mlIiÄ 3 in seiner vatter-stadt, die nicht lange hernach unterPäpstliche botmäßigkeit gerieth, da er denn auch an. 1408. vondem dasigen Legaten zu einem Rath erwehlet wurde. Er starbden z. jul. an. 1426. und hinterließ ein Memorisls Hillorioum,oder eine Historie von Bononien von an. noy. bis 1426. wel-che Muratorius in seinen Lripwr. rer. 1 ml. tom. XVIII. druckenlassen, in pr-xf.

Grifs, siehe Griphs.

Grianan, eine stadt und Grafschafft in Provence, Ludenlanden, die man Lch-wenm nennet, zwey oder drey meilenvon der Rhone gegen St. Paul und Montelrmar gelegen.Grianan führte vor zeiten den Mul einer Freyherrlrchen Herr-schafft, und hernach einer Grafjchasst um das-jähr i;;o. Esist daselbst eine Dom-kirche, die an. 1512. gestiftet worden,neben einem castell , welche zeigen können , m was vor einemherrlichen zustande die alten Herren von Grignan vor zeltenmüssen gewesen seyn. ö-«^, äs keorence.

Grignan, ein bekanntes adeliches geschlecht in Franckreich.Ihren nahmen führen sie von einer alten Herrschafft, welche siemit aller fouverainität besessen, und auch sonst unter dem nah-men Adhemar von Monteil bekannt. Selbige haben auch diestadt Montelimar in Dauphins.gestiftet, so auf LateinischM0N8 oder Nontilium Mkemsn genennet wird. Von demUrsprung dieses geschlechts kan man eben nichts gewisses sagen,jedoch ist es bereits im X. und XI. Lsulo bekannt gewesen.Nostradamns redet von Gerhard Adhemar, Herrn vonGrignan , welcher an. 1164. bey Raimundo Berengarro II.die lehn über feine Herrschafft empfimg. Kayfer Friedrich 1.hat ihm verschiedene prlvllegis ertheilet, und ist leidiger derallgemeine stamm-vacter des geschlechts vM Adhemar, derFreyherren und Grafen von Grignan rc. (tzaucher Adhemarvon Monteil, Baron von Grignan, Äpt, Marfanne, rc. heura-thete Dianen von Montfort, Nicolai, Grafen von Campebasse,Tremoli, Atteballe und Sanglv tochter, und zeugte mit sel-biger nebst Girarden , so unverehlrchet starb, Ludwig Adhe-marn von Monteil, weicher zum ersten Grafen von Grignangemacht wurde. Er war zu Königs sranctsci 1 . zelten in grossem( ' ansehen,