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ansehen, und wurde von selbigem als Abgesandter in Deutsch-land geschickt. Er wohnte an. 1545. dem Reichs-tage zuWorms bey. Nächst dein wurde er I.iemensm- 6 snsr-ss in denGouvernemeNs von Provence, Lionnois, Forets und Beau-jolois, auch Ritter des Königlichen ordens, rc. Er heura-thete an. 1^7. Annam von St. Chamvnt, weil er aber oh-ne erben verstarb, folgte ihm seiner schwester Blanca söhn, Ca-spar von Castellane, in den guthern, nahmen und wapen vonAdhemar. Dieser starb an. i;?;. und hatte 2. werber, Annamvon Tournon, und Lricretiam von Grimaldi. Sein anderersöhn, Antonius Adhemar von Castellane, stiftete die linie vonMontolieu Isr-Noyons, der älteste aber setzte das geschlechtfort. Dieser war Ludwig Adhemar von Monteil, Graf vonGrignan, rc. Ritter der Königlichen orden und Istemenanr-6 enerLi des Gouvernements von Provence. Er wurde inwährendem innerlichen kriege sehr starck gebraucht, that auchder Catholischen partey gute dienste. Er heurathete an. 1559.Elifabetham von Ponteves-Carces, und starb den 1. aug. an,r;yo. Seine söhne waren Ludwig Franciscus, von dem her-nach ; Johann Gaucher starb im 2;. jähre seines alters vordem vatter; Ludwig Adhemar von Castellane, heurathete An-nam von Bouliers , Frau von Pierre-rue, von welchem dieHerren von Pierre-rue abstammen; Johann Ludwig, Rittervon Malta, Commandeur zu Bastieu sn Querce. Der äl-teste , Ludwig Franciscus Adhemar von Monteil, Graf vonGrignan, heurathete den 4. jun. an. 160;. Jöhannem vonAncezune äs Veneian, und starb an. 1620. Dessen söhne wa-ren , Ludwig Gaucher, von dem hernach ; Rostaing, welcheran. 1621. zu Toulouse verstarb, als er von der belagerungMontauban zurück kam; Franciscus, Abt zu Aiguebelle, Bi-schofs von St. Paul, und nachmals Ertz-Bischoff von Arles,Commandeur der Königlichen orden; Johann Baptista undCarolus starben jung; Philippus war Oberst-Lieutenant unterdem regiment cle 1s Marine, nachmals Capitain bey dem re-giment von der garde, und kam an. 1657. in der belagerungMardick um; Jacobns, Agent der Clerisey in Franckreich,Abt von Fontdouce und St. Georg in Anjou, Bischoffvon St.Paul und nachmals zu Usez, starb den rz.sept. an. 1674. zuGrignan. Ludwig Gaucher Adhemar von Monteil, Graf vonGrignan, rc. war Oberster über das Adhemarische regiment,Capitain über eine compagnie von der leichten reuterey, Feld-Marschall, rc. und starb den 4. aug. an. 1668. Seine söhnewaren, Franciscus Adhemar, von dem sofort; Angelus, Abtvon Aiguebelle, Losäjmor von Arles, welcher im 26. jähreseines alters starb; Johann Baptista starb jung; ein andererJohann Baptista, Ertz-Bischoff von Claudiopölis, LoaäMorvon Arles, Abt von Aiguebelle und Larivour, rc. Joseph,Oberster über ein regiment reuterey, wurde an. 1677. Feld-Marschall; Carl Philipp, Ritter von Malta, starb an. 1672.zu Paris; Jacob starb jung; Ludwig Joseph, Abt von St.Georg in Anjou, General-Agent der Clerisey in Franckreich.Franciscus Adhemar von Monteil, Graf von Grignan, rc.war anfänglich Oberster über das regiment von Champagnevon der leichten reuterey der verwittibten Königin, und nach-mals Königlicher liiemensne - Lenersl in Languedoc, nach die-sem aber in Provence. Er heurathete zum ersten mal an. ,6;8.Angelicam Claram von Angennes, Caroli von Angennes, Mar-quis von Rambouillet, rc. tochter, von welcher er 2. töchterhatte. Nachdem selbige an. 166;. verstorben, verheurathete ersich zum andern male mit Maria Angelica äu Puy-än-Fou,von welcher er einen söhn erzielte, der an. 1667. gebohren,und an. 1669. gestorben. Zum dritten male verheurathete ersich mit Francifca Margaretha von Sevigns, von welcher Lud-wig Adhemar von Monteil und Grignan an. 1671. gebohren.
L , IM. cle krovence. , kill. cks
Dauphins.
Griüenburg, ist ein Chur-Sächsisch Amt, schloß und jagd-haus in Müssen, an den arentzen des Ertz-gebürgischen kreifes,zwischen Pirna und Freyberg, ungefehr eine messe von einerjedweden dieser zwey städte entfernet.
"Grim, (Hermannus Nicolaus) ein in der kenntnis derausländischen fimxlicmm sehr erfahrner IVIsäisus, war vongeburt ein Däne, stund aber bey der Ost-Jndifchen Compa-gnie zu Batavia als Neäicus in diensten, und florirte zu aus-gang des XVII. sseLuIi. Seine schritten sind: LompenäiumIVleäico-Lkymicum, Latavise savanorum 1679. in 8. I-abo-rawrium Leyirmicum, ibiä. 1677. er lieferte auch verschiedeneOblervatioues.in die Nilcell-mea klaturL Luriolorum.re«ar>. 1682. lebr. x. ;8-
Grimaldi, ist eines der vornehmsten und ältesten geschlech-ter in Italien, welches fett dem X. Lsulo das FürstenthumMonaco besessen, und sich m verschiedene linien getheilet hat.Man hält dafür, daß es von Gnmoaldo, (welcherdes Kö-nigs Pipini in Äustrasien söhn, und des Königs in Franck-reich Childeberti oberster Hofmeister war,) seinen Ursprunghabe. Dieser wurde an. 714. ermordet, und hinterließ Theo-baldum oder Thibaldum, welcher Hugonem zeugte, undRa-mirum, welcher in Spanien den krieg wider die Maurer führ-te ; wie er denn auch das schloß Gnmaldo erbauet, und dieGrimaldische linie in demselbigen Reiche gestiftet hat. Hugo,Herr von Antibes in Provence, lebte an. 8 °o. und es wird ver-sichert, er sey einer von Caroli N. Generalen gewesen. Er
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hinterließ Passanum, Thibaldum oder Thadonem,schoff von Mayland, und Angilbertum, so an. 8yo. ° > 1.den. Passanus, Herr von Antibes, zeugte GrunawuDieser soll zu ansang des X. üesuli gelebt, und bey dem ^ser Ottonc I. sich in so grosses ansehen gebracht haben-von demselben das Fürstenthum Monaco bekommen, Usolches kurtz zuvor den Saracenen entzogen worden. ,te mit seiner gemahlin Crispina, Guidonein I-
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terließ Grimaldum II. Alphantum, Bischoff von AN/ Z ssrellum, welcher sich in Languedoc veste setzte. Grün"
Fürst zu Monaco, erklärte sich vor den Päpstlichen uff M-der den Kayser Henricum III. und hinterließ verschE^ ^,der, worunter Guido II. Carolus, Bischoff von A , Mo-
und Thibaldus, der Cardinal war. ismooie.naco, war des Kaysers Henrici IV. Admiral. Er b'Grimaldum III. Lucam und Guidonem, welche.oe^^sie-dinäle waren; Humbertum, Bischoff von Frejus;dum, Bischoff von Antibes; Bozonem, Abt von Lcrw'^11-Aldertum, St. Johanniter-Ritter zu Jerusalem und badeur zu Puimoisson. Grimaldus III. Fürst zu Mona^sulN!der Genueser Admiral, lebte an. 1160. Er hinterließ E.st vonRaimundum, Bischoff von Antibes; Petrum, WichVence, rc. Obertns, Fürst zu Monaco, war des KNA AMderici I. oberster Hofmeister und Abgesandter in rv" vonund Engelland. Er hinterließ Grimaldum IV. ^11.
welchem die Grimaldi zu Carignan in Piemont Hern" ^Obertum, von welchem die Herren von Chateaunemw .Un-tieres in der Grafschafft Nizza ihren Ursprung haben/ - st,e„ngo, dessen Nachkömmlinge sich ziemlich vermehret haben-von ihm stammen die Hertzoge von Eboli; es starb.a^ ^ p,elinie an. 16)9. mit Nicolao ab, und fielen dessen MAHäuser Spinola und Doria, weilseiner muhnienHäuser vermählt waren. Polixena Grünaldi anSpinola, Marquis von Venafro, von welcher derAmbrosius Spinola herstammet; Elisabetha war andum Doria, Herrn von Cremorino, verehltchet; """ ^ ei»an Nicolaum Doria; Borel, des Jngo jüngerer ssy«/ .^e>ustamm-vatter der Grimaldi zu Genua, so von, EEnek werden; und Gabriel, einer von seinen nachkomm" i ^0^5. grade, stiftete die linie der Grimaldi, so Cavallerv'nannt werden, und Freyherren zu Monte-Pelonje iß
Feli sind. Der Cardinal Grimaldi, Ery-Bisclwssvvon dieser letztern linie. Grimaldus IV. Fürst zuGeneral über der Genueser armee bey der belagening »Masse,Er hinterließ Franciscum, Devotum, Bischoff??" MM'und Luchelum; welcher den Gibellinern Vintimlgua^ ^,K0-Von diesem stammen die Marquisen von Modumo »>' ^ Kchnigreiche Neapolis, die Baronen von Beauforl u"maldi, welche zu Sevilien in Spanien wohnen, p xemciscus, Fürst zu Monaco, hielt es mit dem Pach?
Könige Carolo I. von Neapolis wider die Gibelllnew " ^ Eum das jähr 127;. Er hinterließ unter andern Gch,nerium I. Andaronem, von welchem die Freyherrenfen von Bueil herstammen; Antonium, welcher oe> ^ MCarolo II. von Neapolis dienete, rc. Rainerins l- »'-.^reEdemselbigen Könige, starb um das iahr »no / Par-unter andern Andern Rainerium II. Bertonmm zMtholomäum, welchen Robertus, König von Neapv ^Gouverneur in Calabrien gemacht hat, allwo bre A§,,cWI'Mißimerio in Sicilien von ihm abstammen; uff .»
II. welcher denen von Spinola die vestung Mbstaco / ^ Man sich gezogen hatten, wieder abnahm. Ralff"" . Din .zu Monaco , Herr von Cagnes und Villeneuve rc-'ral in Franckreich, und starb um das jähr izzo. '
Carolum 1. Antonium, welcher viel erben HÄ^,' Iohaff,num, Herrn von Ville-Franche, so bey der '
von Neapolis oberster Hofmeister ward. Carolas ^AinE,der grosse genannt, Fürst zu Monaco, Herr vo" Ab'"' /,,und Cagnes, rc. war Gouverneur von Proven» u> fvon Genua. Er commandirte auch die FranzoI>MLhj,jppo ^stete an. >;;8. zwanzig galeeren ans, dem KonW ^ffe. ^Ie6o zum succurs, und an. 1146. dreißig ande^ 'wurde aber in der schlacht bey Crecy gefährlich veru . - e
an. i;6;. und ließ viel erben nach sich. Sei" "Rainerius III. war Fürst zu Monaco und Meuw. ' §an>n".hvon Vence, rc. Seneschall von Piemont, KoMguA
nen Nachfolger; Henricum, Königlichen pu-"'^on ^hco-und Cammer-Herrn, von welchem die Furff", -
tharine in demselbigen Königreiche Herkommen ,sium, welcher wider die Florentiner krieg führte,ben verstarb. Johannes Grimaldi, Fürst ZU und 'M .theil an den Genuesischen kriegen, starb A ^an-"keß verschiedene Ander, wovon der älteste Cataia"»starb, und nur eine einzige tochter nach sich'reff ''ffr, der ^diam, welche an Lambertum Grimaldi, ihren v ^obbemeldtem Rainerio II. herstammete, vermayff.^je der ?^.
dessen jüngerer söhn, Antonius Grimaldi, d'r
ren von Anttbes und Cagnes, und Marquisen von