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Er war Herr von Prata, rc. und der Königin Jo-I. von Neapoiis Rath, vor welche er auf seine kosten 6.Can 5 ausrüstete. Er hinterließ Lucam, Herrn von Antibes,Dessen söhn war Nicolaus , von dem dieser Lam-lg„^.und Caspar, Herr von Antibes, rc. Von diesem An-l»^. stammet im fünften grad ab , Johannes Henricus Gri-Marquis von Cordon, rc. welcher sich durch seinenU,^"d und gelehrsamkeit in grossen ästim gesetzt. Er wartet° Weher General - Lieutenant zu Monaco, und bearbei-thun, bebst seinem vetter dahin, wie er dieses Fürsten-unter Französische protection bringen möchte. Lam-thei>s Grimaldi aber succedirte in demselbigen FürstenkhmnMni ^ sich selbst , theils aber wegen seiner gemahlm. DerSestM von Franckreich, Carolus VIII. auf dessen seile er sich»v-Mgen, ernennete ihn zu seinem Gouverneur von derr„ivfeite der Riviera 61 Genoua. Er starb an. 149z.hinterließ Johannem II. Lucianüm und Augustinum, von
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hernach. Johannes II. diente den beyden Königeng^Aanckreich, Carolo VIII. und Ludovico XII. An. 150;.«be? ^ mit seinem bruder in einen zanck, und ward dar-»nd ihm ermordet. Lucianus war des vorigen bruderXn Mörder. Er war anfänglich bey dem Könige LudovicoPjs' 'Md Francifco I. Cammcr-Herr. Er widersetzte sich denund Genuesern, welche Monaco belagert hatten,«1, . diesen letztem Menton und Roquebrune ab , wurde aber
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von Bartholomäo Doria umgebracht. Er zeugte>»a,cfMer gemahlin Anna von Ponteves, Honoratum Gri-' welcher auf seines Vetters, des Bischosss von Grassc,chMn, die Französische partev verließ, und die Oesterrei-H.vye davor erwehlte, wovor ihm Kayser Carolus V. dasLMaflhmn Campagna und die Grafschafft Canossa in demlmMche Neapoiis verehrte. Er starb an. 1981. und hm-cjsci, «.Carolum II. welcher an. 1989- ohnvermahlt starb; Fran-, der an. 198z. in Spanien starb , und Herculem Gri-Dieser sollte ein Geistlicher werden; da aber derMiw 'E seiner ältesten bruder erfolgte, nahm er die regie-se>b? und schützte sich eine zeitlang darbey , obsthon ihm«1, me Franzosen sehr schwer machten. Endlich ward erlind von etlichen seiner Unterthanen ums leben gebracht;sich Obgleich Venasque schreibet, daß dieses auf anstiften et-«Nd°/uswärttger hoher Personen geschehen, so, berichten doch' oaß ein bürger zu Monaco, dessen frau dieser Hertzoggeni^h^w, diesen tumult erreget. Er hinterließ von seinerDjxMu, Maria Lands, Honoratum II. von dem hernach,ilir A hatte einen söhn, nahmens Hercules, welcher aber nichtkrscv_Mung kam, sondern sich an. 16; 1. aus UnvorsichtigkeitAlso folgte an. 1662. seinem groß-vatter, Ludovicusv»y wk, Fürst zu Monaco, Hertzog von Valentinois, Pairh». 'ickreich, Marquis von Baux. Er war den 21. jul.^>n a^'^hvhren, und wurde im nahmen des Königs vontlivf-^men von Alets, Gouverneur von Provence, aus derschoben. Er folgte König Ludovico XIV. in dem Nie-Axg" ,hcheu kriege, hielt sich auch daselbst bey verschiedenen^den An ,E)l. Au. 1689. ward er Ritter der KöniglichenFra«.U'"anckreich. An. 1699. ließ er sich in qualität einesbist d,.,» Abgesandten nach Rom verschicken, woselbst erMika" Cardinals-Lollegio viel Händel hatte, und starb auchließ mit diesem character den jan. an. 1701. Er hinter-GgS amer gemahlin, Charlotta Catharina, Antonii, Her-«». Grammont tochter, (welche zu Paris den ;o. jun.in, verstorben,) Antonium Grimaldi, seinen Nachfolgerlvei^^Mhum von Monaco, gebohren den 27. jan. an. 1661.lv>,el »n"A^^84> Französische kriegs-dienste, und zwar als Co-h». 15^" dem reqiment äs Soissons angenommen, und sichA, .mit Maria, Ludovici, Grafen von Armagnac Loch-er ab^.-Aoltt hat. Beyde haben gantze 9. jähr von einan-Ändert gelebt, bis sie sich an. 1697. wieder mit ein-stler g» ^Miget; sie sind aber ohne erben. Sein bruder, wel-Viicv gebohren, wird gemeiniglich der Ritter von Mo-
z AMiet. < 7 a>o/r„ , genes!. A kill. Orim.
<L Lor,,^ bist. äs kwvsnse.op. Ileralä. üb. II. c. Z 7 - EukSP.Her.-74- Schauplatz des kriegs in Italien, x. 726.
' Epiroms geneal. Lrimslä. genris.
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N s so selbigen Fürstenthums erbin war. Er brachte5°vigs uqualitäten in gutes ansehen, vornemlich anNmstvnÄoolci xil. und Francisci I. Hofe, verstund auch dieM BemiA" ""h Theologie sehr wohl, und war des Cardi-Aiivaidj und Sadoleti besonderer freund. Als Lucianus,Me x/Lsurst von Monaco, an. 192;. ermordet war, ver-»K, ^Vev?v ^ Mörder bis vor das Kayserliche Cammer-Gerichtd?^e, p,.s, ."üb weil er in Teutschland wohl aufgenommen^vist,hj"uarte er sich vor den Kayser Carolum V. spielte auchL- Uuq Ä ^ or seiner lungen vettern Vormund war,, diein die Hände. Dieses verdroß aber Königd'MncxfsA dergestalt, daß er ihn aller seiner güther, die erU ^ißm«! 5 l Mitte , beraubte. Carolus V. gab ihm hiervor^khte jhAA Majorca und das Ertz-Bißthum Oristan, undvm den Cardinals-Hut zuwege. Allein Grimaldi starb
knrtze zeit darauf an. i9;r. nicht ohne Vermuthung von bey-gebrachtem gift. XarE , Oall. Lbrlst. c.'rr^r«rK«r,
scrltt. cleUs Ligur.
(Frimaldi, (Dominicus) Ertz - Bisthoff und Vice - Legatvon Avignon, Abt von Montmalor ler.. Arles, rc. war Jo-hannis Baptistä, Herrn von Montaldo söhn und Ritter desgöldemm Vliesses; er erhub sich aber durch seine meriten zuallerhand geistlichen würden. Papst Pius V. ernennte ihnzum Lammistäri» tzenerali der Kirchen-galeeren , auch befander sich an. 1971. in der schlackst bey Lepante. Nach diesemwurde er an. 1981. unter Gregorio XIII. Bisthoff zu Savo-na, welcher ihn nach diesem zum Bischoffe von Cavillon inder Grafschafft Venaißin, und wenige zeit darauf zum Ertz-Bischoffe und Vice - Legaten von Avignon ernennte. Er be-wies sich daselbst gar eifrig wider diejenigen, die es nicht mitder Catholischen Arche hielten, und starb an. 1992. Er hatein volumen von briefen hinterlassen, welche nie gedruckt wor-den. Var«re, Osll. Lliriil. k/yke/-. Iml. iscr.cie , xenesl. 6rlm. Henris. IVeMe»-, bist. äsn Lveguss
ckVIvignon. , Icritl. äslla lägur.
Grimaldi, (Hannibal) Graf von Bueil, Freyherr zu laValse äs Massois, Herr zu Ascros, Thodon, Torrete, Re-imst , Seron, Bodion und andern örtern. Seine eitern wa-ren Honoratus Grimaldus, Graf zu Bueil., Savoyischer Gou-verneur zu Nizza, und Julia, Nicolai Picamilii, eines Ge-nuesers tochter. Er war allbereit bey des vatters lehntenSavoyischer oberster General der galeeren, und succedirte sei-nem vatter in dem Gouvernement eines lüsucen-mr - Lsnsrslder Grafschafft Nizza. Gedachter Hertzog von Savoyen mach-te ihn auch zum Ritter des ordens Lnnunsiurionm MuriX, in-gleichen zu seinem Staats.Rathe. Wie er denn auch selbigemin den Französischen kriegen gute dienste that, und als St.Etienne in der Grafschafft Nizza zweymal nacheinander von denFranzosen eingenommen worden, eroberte er es beyde mal an.199z. und 1997. wieder. An. 1600. that er mit dem Hertzogevon Savoyen zu Henrico IV. eine reise nach Paris , und alsin demselbigen jähre der krieg zwischen Franckreich und demgedachten Hertzoge abermals angieng, auch der Hertzog Caro-lus von Guise mit der Franzölischen flotte die vestung Nizzaangriff, defendtrte er selbige tapfer. Er gerieth aber nach eini-gen jähren bey dem Hertzoge in verdacht, worein ihn seinemißgünstigen, der Gouverneur zu Villa Franca, Badatta,und der Commendant über die schiffe, Martin, gebracht hatten,welcher dadurch vermehret wurde, daß er in dem Mantuani«scheu kriege dem Hertzoge eine stärckere garnison in Nizza zu le-gen widerrathen hatte, daher der Hertzog auch selbst nach Niz-za reisete, und unter dem scheine, als wenn erden folgendentag seinen auch dahin kommenden Printzen entgegen ziehenwollte, ihn mit aus der stadt führte, und nach Villa Francanahm, da er ihn an. i6l9.arrestiren, und nach Turin führenließ, doch endlich gegen einräumung seiner schlösser bey Nizzaund Überlieferung feines sohns auf freyen fuß stellte, seines Gou-vernements aber zu Nizza entsetzte. Sein söhn entkam nach ei-gen monaten, und begab sich zum vatter, welcher an. 1617.mit dem Hertzoge in neuen Unwillen gerieth, deren Ursachenzum theil gewesen, daß er von etlichen landen souverain seyn,und solche nicht unter Savoyische Hoheit ziehen lassen, auch sichin König Ludwigs des XIII. von Franckreich schütz begebenwollte. Es gab ihm aber der Hertzog schuld, daß er mit denSpanischen Ministern zu Mayland, Genua und Monaco ge-fährliche anschlage gepflogen, um die stadt und MarggrafschafftNrzza in Spanische Hände zu liefern, ward also der Gouver-neur zu Nizza mit 2000. mann und einigem geschütze ausge-schickt , sich sowol des Grafen Person, als seiner lande zu be-mächtigen, so auch an. 1620. erfolgte, da denn die Grafschafftconfistiret, und ohngeackstet vieler vorbitte, solche dem söhne zulassen, andern dieselbe gegeben, und der söhn ausgeschlossenward. Weil er auch hiebevor gesagt haben sollte, daß er lie-ber sich von einem Mohren erwürgen lassen wollte, als demHertzoge von Savoyen sich submittiren, verordnete dieser, daßihn ein Mahometanischer Mohr, auf einem stuhle sitzend, den27. dec. an. 1620. stranguliren muste. Er war anfänglich mitFrancista, Antonii von Provana, Grafen von Leinio tochter,vermählet, und nach deren tode mit Catharina, Johann Frie-drichs, Freyherr« zu Mandraz, Marggrafen zu Soriano toch-ter. Seine Ander waren, Graf Andreas Grimaldus und Lu-dovicus , so jung verstorben. Jener aber ward hernach in deminnerlichen Savoyisthen kriege, da er auf des Cardinals Mau-ritii Emanuelis feite wider des Hertzogs Victoris Amadei wilt-we war, durch gedachten Cardinal an. i6;9. wieder in seine vat-terliche güther gesetzet. Als aber an. 1641. der friede erfolgte ,konnte der Cardinal ihn nicht darbey mainteniren, weil dieHertzogliche Mutter diejenigen, so diese confiscirte güther erkauft,sattsam verträte. Endlich wurde es also vermittelt, daß dieHertzogin Andreä Grimaldo zooo.cronen zahlte, er aber sichaus dem lande begab, und die fache zur erörterung auf desdamals unmündigen Hertzog Carl Emanuels II. von Savoyenmaiorennilät ausgestellet wurde. ßeneal. Abist,
xem. (Irimalä.
Grimaldi, (Hicronymus) Cardinal, Ertz-Vischoffvon Ba.ri, gebürtig von Genua, Benedicti söhn. Er wurde von der Re-publtck in wichtigen geschafften gebraucht, nachdem er aber seine