Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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d^onimen zu machen. Nachdem er die vornehmsten städte«^^vnlgreichs besehen, grenz er über Genua nach FlorentzRom, von dt. kam er endlich wieder nach Leipzig. Da-Ward er an. 1698. krotcstor kitccmturlL HIinuäic-L Lx'fOriental. An. 1Ü9Y. berief ihn die stadt Dantzig zumkbiloiopluL prim» und xmÄicL, und trug ihm>va,E bas Bibltothecariar auf. Knrtz vor seinem lobeab??!,Er zum krokestore kinguar. Orient, ernennet/ konnteL riefe bedienung nicht antreten / weil er an. 1709. durch dievliMntzig graßirende pest hingerissen ward. Er war ein mit-i);?der PreußtschenSocietät der wissenschafften. Ausser etlichen69 ^^rionikus , als : äs ^uäs:is krrepueium attrslrentibus;t0r?^k>rvribu8 Üistor. kolon.; cle Lo , gnocl justum eü circaI-ire bsllica; Oblervsrionum stngulsrinm 1 ri ->8 ex Hiüoriaer ' hat man sonst nichts von ihm auszuweisen / daferntg'/cht etwas in manuscript hinterlassen. In den L<sti8kruäi-lvn^ sind von ihm um das jähr 1698. viel extracte verfertigt*rden. Neue Bibliotheck, wm. I.

ljrl,,Erodetzky, oder Groditzky, Grodis / ein uraltes ade-^Polnisches geschlecht / so an. 1062. unter Bvleslao Lnclscsw? ^aem Sarmatischen Kriegs-Obersten / Radwan / herstam-»e/ s.?»d sich in Mähren und Schlesien ausgebreitet hat. //<--iei»'?. boZr. renov. p. 672. Dieser Radwan wird mit denIjN auf kundschafft ausgeschickt, verfällt aber in das feind-ab^»^r der Russen / wider die er anfangs glücklich / hernach"Ecklich ist/ die kriegs-fahne einbüßt / und die fluchtkirnest muß / damit eilt er aufdas nächste dorf/ holt aus derniau^me sahne / und begiebt sich wieder in streit / da die Gar-de ak Obersten erkennen / neuen muth fassen / die fein-üb?.? meynende/ es käme entsatz/ denselben sincken lassen/ undjjssMieistert werden / worauf er vom Könige geadelt / und ihmdft R^.^apen die kirchen-fahne im blutigen selbe / darüber ind-^mltte das creritz / auf dem gecrönten Helme aber strauß-fe-Pen ^setzet worden. Onolsky / wm. II. x. 560. Das wa-rtn p' 7t- nennet sie Kudetzker von Grodirlsky. Sie füh-tze ,",mntrothem schilde eine weisse kirchen-fahne mit dem creu-Ünvp, Catholischen in proceßidnen haben / auf demgecrön-sind fünfstrauß-federn/ die vordere / dritte und hinde-' die andere und vierte roth / die Helmdecke ist roth undCvii^iFutzgo pon Grodis war an. 1; 4°. unter dem Hertzogelebt?« ° I- zu Oels Polnischer Richter im Oelsnischen / undVvn?vch an. i;6o. Matthäus Grodetzky von Brody verließEna Starowesky drey söhne: i.) Johannes Grodetzkya„ Wody war anfangs krs-poliwü zu Brunn / wurde aberces'igck7^ Brfchoffzu Olmütz, und starb an. 1574. 2.) Wen-ig,, Dechant zu Brunn / wie auch L-monlcus zu Breß-dreaä?» Olmütz/ und gieng an. 1991. mit tobe ab. ;.) An-lyq«,,^todetzky von Brody starb an. 1587. als Landes-Haupt-Zst^,ves Aurstenthums Tefchen , und ließ von Sophia von

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von- Elowsky vier söhne nach sich / die waren r.) Ludovicus/ Ls-zy^? M Olmütz um das jähr 1592. 2.) Petrus, kr-epostw8hiyt??N: l.) Fridericus/ ein gelehrter Herr/ starb an.1591. undHE ." kerne kinder; 4.) Christophorus, begab sich an des Bi-schyiN Olmutz Hof / welcher ihm die tochter feiner leiblichenu»d Annä Pawlowsky / die an Wenceslaum von Klochkviv s verehlichet war / beylegte. K««?« Schlesif. curiof.

I.

k- 414. wm. II. p. 649.

vdicius /

und an. 1964. publicirte / welche hernachvon Bourdeaux, an. 1608. von neuem

in elog. cloci. kol. cls

en ' (Johannes) ein Lnnonicu 8 aus Ermland inRvy, ^_'?ar des Cardinals Osii domestique / welchen er nach§l>rilli »7 auf das Loncilium zu Trident begleitete / allwo erdas .^osalvmitsni Lntecliese8 aus dem Griechischen inübersetzte, u

edjA/s, kr^oliw8

^öhwjMkau, ein Fürstenthum in Ober-Schlesien, an denW, Wen und Mährischen grentzen, dem Bischoffvon Breß-Böhmisches kehen seit an. 041. gehörig , da es^n Pogrella, Bischofszu Breßlau, gekauft.

V ^acsi:u8 IVIünsterberg. apuä /le rcr. 8i-

oa>. I. p. 166, Lo»r«r aÄs Lxilc. 8mogorxov. öc ki-?aUvt:g.x?Ie 1 '. Lxuä 8onrnre»öei'ß. I. c. tom. II. p. 161. Die?Sta>, fftdavon heißt ebenfalls Grodkau, lat. Orotgovia, undHugrog m flusse Neisse, 8. Meilen von Breßlau, ist aber nichtWen, ms bürger mögen in dem stadt-walde so viel holtzOb gewiss?« Mieder nöthig hat, auch ist jedwedem bürger-hauseN nak acker zugeleget, davon der besitzer in ermangelung>?'des-l,W lein brodt haben kan. Sie hat durch feuer undMilet . rel ausstehen müssen. Auf dem lande herum^Wlichess Wweicher Adel, welcher einen absonderlichen Bi-. " Hauptmann hat. itiner. Oerm. ;o. x. 6;o.

d?« eine der vornehmsten städte in Litthauen, in

w haup?stdMafft Troki an dem fluß Riemen, 20. meilen vonW theiiasssd Vüna gelegen. Zum theil liegt sie auf der ebene,,Wg Sterbe Höhe, woselbst sie auch ein schloß hat. Dervon d?n em^^^Dte allda zu residiren. Sie ward an.Cs ^'ten w?^°^^rn eingenommen und ausgeplündert.kim?iebt Nka Polnischen Reichs-täge allhier gehalten.He» und kÄI Eln schönes Jesuiler-LolleZium, auch vielkolon. Lc^' kolon. kolon. besser.

Theil.

^Groben, ein adelichcs geschlecht, welches in der MarckBrandenburg das Erb - Jagermeister-amt besitzet. Es wirdunter diejenige gezehlet, woraus die alten Sachsen die 22. Vi->ce-Herren ihres Königreichs erwehlet, und soll sich an. 926.in der Marck niedergelassen haben, nachdem die Wenden dar-aus vertrieben worden. Henning hat einen streit, welchen Jo-hann von Quizau mit dem Abt zu Lehnin gehabt, an. 1409.entschieden. Ludwig auf Kotzeband, Meseberg und Dabergotzwar an. i; 80. geheimer Rath und Obcr-Cämmcrer an demChur-Brandenburgischen Hofe. Dessen söhn Johann Ludwig,Chur-Brandenbnrgischer geheimer Rath und Dom-Dechantzu Havelberg, lebte an. 166,. Otto Friedrich gieng an. 168;.als Capital« bey der Afrikanischen Compagnie zu Embden,mit zwey kriegs-schiffen auf die gold-küste von Guinea in Aftica.um diese zeit war einer von Gröben Königlicher PolnischerGeneral-Lieutenant. An. 17H. war Wilhelm Dom-Probst zuHavelberg , Preußischer geheimer Rath, Obev-Domainen-In-IxeÄor, Oder-Kirchen-nnd Schul-Rath und Landes-Haupt-mann zu Cotbns und Peitz. Zu welcher zeit auch Otto vonGroben, Herr in Marienwerder und Riesenburg, aufNeudorf,Rosenen, rc. Königlicher Polnischer und Chur-Sächsischer Ge-neral-Lieutenant, und Albert Siegmund von Gröben auf Bäß»lrck als Oberster von der cavalerie floriret. Spangenb.Mannsf.thron. Märckische chron.

* Grönewegen, sHenricus) ein Prediger zu Enckhuysen inHolland, war ern schwer des Cocceji, und wurde, weil sein le-ben mit seiner lehre nicht uberein kam, seines dienstes entsetzet,da er denn gegen ausgang des XVII. lKculi gestorben. Manhat von ihm in Holländischer spräche: Erklärung des HohenLieds Salomonis; Davids Harffe, oder Erklärung der Psal-men ; Auslegung über die Episteln Pault an die Römer undan die Corinther; Erklärung des Heidelberaischen Catechismt;Schatz-cammer der sinn-und Vorbilder rc. Benthems Hollän-discher kirchen-und schulen-staat.

* Grönewegen van der Made, (Simon van) ein Hollän-discher Rechtsgelehrter, war von Delft gebürtig, und wurdevoÄor Iuri8, wie auch 8ecrewrin8 in seiner vatter-stadt, wo-selbst er auch «11.1652. den ;.jul. im 40. jähre seines alters starb.Man hat von ihm eine einleitung zu Hug. Grotii 5ure SslAico ,in Holländischer, und einen tractat cle ke^ibub sbroMtW <Linuiltätis in lloilsncliL, in Lateinischer spräche. sso«r»«/ üre-

1729. tom. XIV.

Groningen, siehe Grüningen.

Groningen, eine von den sieben provintzen der vereinigtenNiederlande. Sie ist zwar in West - Frießland gelegen ,macht aber einen gantz besondern Staat aus, welcher seine ei-gene geselle und gebiethe hat, und worzu Omland mir gerechnetwird. Vor zelten war es ein Buragrafthum, und gehörte demBischoffe von Utrecht, welcher solches von Kayser Heinrich III.geschenckt bekommen. Kayser Maximilianus I. setzte bey dendamaligen innerlichen Unruhen der Scieringer und VetcooperHertzog Albertnm von Sachsen an. 1494. zum erblichen Statt-halter in Frießland und Gröninqen. Selbige widersetzten sichaber dem Alberto, und begaben sich an. 1506. unter desGrafen von Ost-Frießland , an. 1514. aber unter des Her-tzogs von Geldern schütz. AlS nun der Hertzog Georgius,Alberti söhn, dem Kayser Carolo V. sein recht wiederum edir-te, wurden auch die Gröninger an. r;;6. genöthiget, sichdemselben zu unterwerffen, bis endlich die stadt an. 1594. vondem Printzen Mauritio erobert, und selbige provintz in der ver-einigten Niederlande bündnis mit aufgenommen wurde. Die-se provintz hat die letzte stimme in der Versammlung der Gene-ral-Staaten. Sie hat einen grossen Überfluß an schöner vieh-weyde, weil sie mit einer grossen anzahl von canälen versehen,welche von Delfztel nahe bey dem ausflusse der Ems hergeleitetsind. In dieser provintz sind, ausser der Haupt-stadt Grönin-gen, Winschoten und Kam, keine sonderliche städte mehr zufinden. (ÄrccE/t. cislcr. Lelßii p. 171. toxogr. Lsl.

xü, s>. 90. örsok, bist. metall. cl'Uollamis p. 80.

Groningen, eine lustige, mächtige und veste stadt, unddas Haupt der provintz dieses nahmens. Ihren nahmen soll sievon den herum liegenden grünen wiesen und büschen bekommenhaben ; wiewol Zeiller mnlhmasset, daß solcher von Gruno oderGryno, dem Herrn oder erbauer dieses orts, der doch keinTrojaner, auch nicht des Frisonis aus Indien enckel, wie Et-liche gelichtet, sondern ein gebohrner Friese gewesen, herrüh-re ; wie denn die Friesen diese stadt noch Grinse nennen. Sieliegt an dem flusse Aa, der durch die stadt läuft, und sich aus-serhalb der stadt-mauer mit dem Hnneso vereiniget, so bey-derseits schiffe tragen. Sie Hai 8. thore, etliche schone undgrosse Vorstädte, lustige gärten, trefliche gebaude, breite undschöne gaffen und Häuser, reiche emwolnier , und herrlichefreyheiten. In der Haupt-kirche, welche St. Martmo gewled-met ist, findet man eine trefliche orgel RudolphuS

Agricola verfertiget, und einen grossn siarcken thuen. Än-känalieb aebörte die stadt den Beschossen von Utrecht, nachge-henbs den Hcrtzoqen von Geldern, endlich dem Kayser Carolo V.An. 1559 richtete Papst Paulus IV. dastlbst einen Bischöffli-chm sitz aiif , der aber nicht lange bestanden. An. 1568. wardsie von dem Graf Ludwig von Nassau vergeblich belagert.An. i7?s. brachte -er Graf von Renpeberg die Mt m derGg gg ) Staareu