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^Mischen grentzen und dem Bißthum Münster zu gelegen.
lahr 160;. eroberte derMarggraf Spinola diesen ort,ig.^Eander aber nahmen ihn an. 1617. wieder weg. An.ih»"-Gemeisterte sich dessen der Bischoff von Münster, muste^ ."ver bald darauf wieder hergeben. LeIZ.
obüä. Oroll». 2"oz>oZ^«z>z>.
Nxso^ollerius, (Johannes) war gebürtig von Lyon aus ei-sehMen und alten familie. Von seiner jugend an hatte erdäo "eigung zu den studien, machte mit Guilielmv Bu«als />. ^er schon alt war, gar genaue freundschafft, und ließ /<nKriegs-Zahlmeister bey den Französischen trouppende/Wland ^ar, dessen buch äeLtte zu Venedig an. 1^22.den w? Manutio drucken, und erlangte durchgehends beyCz,j.gelehrten in Italien grosses ansehen, so / daß ihm auchNhodiginus seine amigE bectiones zuschriebe. Alseili-z^mals wieder in Franckretch kam, und daselbst die stellebjh ,-Schatzmeisters bekleidete / sammelte er eine vortreflicheNia^heck, und ein medaillen-cabinet, worvvn die erstere nach-de^Wheilet, das letztere aber von dem König erkauffet, und8a»K Anglichen einverleibet worden. Ob nun gleich Grollierzeb/„ Unschuldig lebte, wurde er doch durch seine feinde ange-»ilie ' und es hätte nicht viel gefehlet, er wäre um all das fti-des v >g st> gar um sein leben gekommen, woferne ihn nichtikst,.„?uhmte Advocat Christophorus Thuanus bey dem Par-i>ch r,. N Daris mit Nachdruck defendiret hatte. Er starb end-ius '^Wris den 22. oct. an. i;6;. im 86sten jähre seines al-tte,ss.Es ist auch aus selbiger familte M. ä-Servieres, einU M.i>leckLnicus, berühmt, welcher ebenfalls in Lyonschönes cabinet von allerhand raritäten, darin», MM-hcnMlel von ihm selbst verfertigte oder angegebene stucke se-XxAurdjg, zusammen geleget hat. , bitt. ttb.
Ottmar»-, btt-I. kräng. ssaesö, äss bidl.
8e« ? EloZ. bvon. ltsss«, imtig. äs , elo-
* s» p- 296. *
3 vk)?s?Rier , (Cäsar) ein natürlicher söhn des vorgedachten ,Grvllerii, war zu Lyon gebohren, und wurdeHvfe ^ der Lateinischen lttevium an dem PäpstlichenteW,'-va er sich aber Glorierium , nicht Grolierium zu un-ci„x Men pflegte. Er verfertigte, auf beseht seines vatters ,epische hj^rie von der Plünderung der stadt Rom,>»e« ,->Larvlus V. an. 1^27. durch seine trouppen vorneh-deribe''^- die auch an. i6;7. zu Paris heraus gekommen;über nach der Hand den geistlichen stand, und heu-"" Florentinisches frauenzimmer, mit welcher er zweyIhm' uemlich Alexandrum, und Julium, Ritter von dem. en in Portugall, erzeuget. , Kiü. irrer, äs
roin. II.
Aona, siehe Gruna.
, ein fluß in Schleßwig, entspringt in dem Lund-> des Amts Tonbern, und fällt ohnweit der stadtstreik,,» u> die Widaw oder Tonderau. Danckwerths be-> ^ung von Schleßwig und Holstein, k. II. c. 5.
^niak.^ue, ein uraltes adeliches geschlecht, welches von derM y^Men vesten bürg und Pfaltzstadt Grona bey Göttingen^l>ys.L'uen bekommen, und, allem ansehen nach, von den allenZey Men Gerichts-Grafen zu Grona abstammet. Diejeni-ge in v-^^ ietzo floriren, erkennen Dietrichen von Grone,XII. iTLulo gelebet, vor ihren stamm-vatter. Des-I. > waren Johann und Hermann:
älteste, Johann von Grone, welcher nebst seinemdem kloster Wende das recht der Voigtey,Avrqund epaction an dritthalb Hufen landes in demMtleIonischen gebiethe überlassen, hatte gleichfalls zwey^Mo '^on der altere, Johann von Grone, Ritter, beyN>en Nnil.^bge von Braunschweig, in diensten gestanden, sichN gew-!äl ^ Grona geschrieben, und noch an. i;«?. am le-?l>ve - ; der jüngere, Dietrich von Grone, hinterließ vier
^hleq°t *ese waren 1.) Heinrich, welchem man zwey söhne« ' '^s,?^bvn Heinrich um das jähr i;4°. Abt zu Reinhau-is,^ann aber Conventual gewestn. 2.) Dietrich, welcher^rg vem Stifte Walckenried 22. Hufen in dem gebiethe der^ch si^bna bey Göttingen verkaufte, und einen söhn DietrichM - der noch an. 1415. gelebet. ;.) Johann, wel-Nlligte. an. i;;7. in den verkaufder besagten 22. Hufena.'vudern auch an. 1)71. der stadt Götlingen die bürgdem v^^uilich übergab. 4.) Hermann, welcher an. 1;
Ä"sder 22. Hufen seine einwilliguttg gab, und an.gL kloster Mariengarten einen verding geldes aus seinem. !l.) Eershauscn verkaufte.
Us iunlo^u" von Grone, des zu anfange erwehnten Die-vvck ä>hn, schrieb sich einen Voigt in Grona, undN !U iVon seinen söhnen sind Ernst und Gun-bcken: 1.) Ernst wurde an. 1^24. Probst des klostersMer,VWm, und lebte noch an. 1^41. 2.1 Gnntzel von Grone,L^wb an. 1)40. dem kloster Mariengarten den ze-" ^and?v« >E^shansen und Kirchengandra, und hinterließä.) Ernsten und Udonem :
auf Ä^' Udo von Grone, schrieb sich einen Burg-Ackerst?^ud, verkaufte an. izsi. den halben zchenden^ a» - an das Gotteshaus Mariengarten, überließdem kloster Reinhausen seinen Hof zu Ballen-
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hausen, und lebte noch an. 1; 84. Sein söhn gleiches nahmenshinterließ Guntzeln , welcher an. 14?;. am leben war, undunterschiedliche söhne hatte. Von denselben war Hans vonGrone L-ixtt-meus oder Drvst zu Friedland, lebte noch an.1482. und hatte drey söhne, nahmens Gnntzel, von welcheneiner an. i;i6. in der fchlacht bey Soltau gefangen worden ,ein anderer aber an. i;;o. mit Eric», Hertzoge zu Braun-schweig , als dessen Rath, auf dem Reichs-tage zu Auaspuragewesen.
L.) Ernst von Grone, des obgedachten Udonis älterer bru-der, zeugte mit Jutta von Westphal drey söhne, Ehrenfried,Guntzeln und Hermann, welche nicht nur an. r;6i. die anderehelste des zchenden zu Elckershausen dem kloster Mariengartenübergaben, sondern auch demselben an. i z gr. auf einen wieder-kauf noch eim vor Elckershausen gelegene halbe Hufe landesverkauften. Der jüngste, Hermann, so nebst seinem bruder,Ehrenfrreden, den Hof zu Elckershausen an. i;8;. dem klosterReinhausen verpfändet, hinterließ zwey söhne, Johann undHermann , welche an. 1417. ihrem Lehn-Herrn Ottoni, Her-tzoge zu Braunschwelg, 16. morgen wiese-wachs, so unter Burg-Grona gelegen,^abtraten. Der ältere, Johann, war an. 14; 7.Hauptmann zu Duderstadt, lebte noch an. 1455. und hatte fol-gende drey lohne: 1.) Der jüngste, Gottschalck, hinterließ einen«söhn mit rhm gleiches nahmens, welcher ohne männliche erdengestorben. 2.) Der mittelste, Johann, bekam an. 1468. vonGerhards, Grafen zu Spregelberg, unterschiedliche lehen, starbaber in seinen enckeln aus. z.) Der älteste, Dietrich, wurdean. 14;;. zugleich mit seinem vatter, von Mauritio, Grafen zuPyrmont, mit den guthern , welche Arend von Hasvörde vonder Herrjchafft Spiegelberg zu lehn gehabt, belehnet. Des-selben söhn, Johann , erhielt an. izis. von Erico, Bischoffezu Paderborn und Osnabrück, die Freimerische güther zu lehn,wurde an. 1516. in der Wacht bey Soltau gefangen, und zeugtemit Anna von Hohenhorst fünf söhne, von welchen der einzigeHeinrich seine linie fortpflantzte. Dieser wohnte, als Kay-serlicher Rittmeister, sieben feldzügen in Ungarn bey, und hin-terließ , da er an. 1617. in dem 106. jähre seines alters an derpest starb, von Anna Hacken aus Oehr Melchior Hartungeuund Heinrich Aldrechten:
I. Der älteste, Melchior Härtung von Grone aufKirchbracke,empfieng an. 16; 6. und i6;4. von dem Hause Nassau die Cop-penbrüggische lehen, und zeugte mit einer von Kißleben unterandern folgende zwey söhne: i.) Der ältere, Ernst Caspar,so um das iahr 1667« lebte, ist in seinem enckel, Christoph Die-trichen , auögestordcn. 2.) Der jüngere, Hermann Christoph,so ebenfalls an. 1667. am leben gewesen, bekam mit einer vonKannen drey söhne, von denen Jobst Christoph seinen stammfortgesetzet hat.
II. Heinrich Albrecht von Grone auf Westerbracke, des ob-gedachten Melchior Hartungs jüngster bruder, zeugte mit Bri-gitta Elisabeth« von Münnichrvda Christian Georgen, welcheran. 1626. gebohren , und an. 1667. als Königl. SchwedischerOberst-Lieutenant gestorben. Von seinen drey söhnen, die ihmAgnes von Mayen gebohren , sind die beyden jüngsten, AdolphChristian, Braunschweig - Lüneburgischcr Oberster zu Pferde,und Hans Dietrich, ohne erben mit tobe abgegangen; der äl-teste aber, Hemrich Erbrecht; so an. 16;;. gestorben, war erst-lich Oberstlieutenant, nachmals aber wurde er bey dem freyenadelichcn Säfte zu Lteter'onrg, welches die beyden Hertzoge vonBraunschweig-Lüneburg, Rudolphus Augustus und AntoniusUlricus , an. 1691. angeleget, der erste Probst, wie auch Land-und Schatz-Rath. Von leinen bindern, die er mit Anna Luci»von Mengcrsen gezeuget, sind folgende fünf söhne und zwey töch-ter erwachsen : 1.) August Ernst Carl, so an. 1694. gebohren,war an. 1720. Braunfchweig - Wolffenbüttelischcr erster C«m-mer-Juncker , wie auch Cammer-Nath zu Wolssenbüttel, undwurde als subdctcgirter Minister bey der Kayserlichen abgeord-neten Commißion in das Mecklenburgische als Gesandter nachRostock gesendet. 2.) Rndolph Erbrecht, so an. 1698. geboh-ren , und sich an. 1722. mit Magdalena Henriette von Wester-hagen vermählt hat, war anfangs Fürstl. Sachscn-GothaischeeKriegs-Rath, Cammer-Juncker und Amts-Hauptmann zu Ich«tershausen und Waehsendurg, wurde aber an. 17;;. Fürst-lich «Sachsen - Altenburgischer Kreis - Hauptmann, Hof-Rathund Amts-Hauptmann zu Ronneburg. ;.) Anton Ludwig,so an. 1701- gebohren, und an. 17;;- m Fürstl. Braunschweig«Lüneburgifchen kriegs-diensten als Hauptmann gestanden, hatsich an. i7;o. mit einer von Bärtljngcn verehlichel. 4.) AchatzEduard, so an. 1704. gebohren, war an. 17;;. Braunfchweig--Lüneburg-Wolffenbütteltscher Drost. 5.) Christian Friedrich,so an. 1706. gebohren, war an. 17z;. Fürstl. Schwartzburgisch«Rudelstädtifcher Cammer-Juncker. 6. ) Agnes Sophia, diean. 1686. gebohren, ist an. i7;2. an einen von Steter aufEmerslcben verheurathet worden. 7.) Eteonora MargarethaLouise, welche an. 1689. gebohren, ist an. 1718. dem Rtttmei-stcr, Ernst Heinrichen von Könitz auf Arnstadt, ehelich beyge-
^Tusi??diesen sind noch folgende vier von diesem geschlechte zuMercken : 1. ) Udo oder Otto ,, welcher an. 's^.alsBischosszu Ratzeburq das zeitliche Megnet. 2. ) Geja, Aebtißin desweltlichen Stifts zu St-Maria vor der stadt Gandersheim ,die noch an. 148?- gelebet. s.) Geta, welche um eben dieftzeit Aebtißin des Stifts U. L. F. zu Mariengarten gewesen. 4.)
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