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^'"„abermaliger commißion zwischen der stadt Hamburg undM General-Reichs-Postmeister, Grafen von Taxis, gebrau-M Lieng aber im stpt. selbigen jahrs mit tobe ab. Seine ge-'»Ylln war Anna Christina von Harthiröth , mit welcher er ge-Wet Graf Otto Wilhelm; Johann Frank; Ernst, und Jo-N Philipp Felix, samt 2. töchtern, Anna Justin«, und Clara<L^a. comment. äs 8.8uec. /r»do/ X. k.
^oroot, (Gerhard) siehe Gerhardus Mßlius.
Aroote, siehe Grote.
^^o^opalus, (Joh. Franciscus) war ein katricius von Ge-an!>i daselbst an. 1580. gebohren. Er bezeugte von jugendtbew "5 besondere Neigung zum studiren, zumal zu der Ma-tb-Mtt Mb den sprachen, sammelte auch eine schöne biblio-und lag stets denstudienob. Als aber die stadt von dentz "«losen angegriffen ward, zog er sich solches dergestalt zu her-daß er darüber erkranckte, auch endlich an. 162;. starb.^8»r III. imsg. illuür. c. 6;. lcritt.
den^opperus, (Johannes) war an. izor. zu Soest geboh-8 'I und brachte es durch seine gelehrsamkeit so weit, daß er»ei» * geistlichen Rechte zu Cöln ward, und auch vieleta,Uprabenden erlangte, gestalt er denn an. i?4i. 2. bis ;.süra ^ gülden jährlicher einkünfte gehabt. Er stund bey Chur-dx>, Lttmannen zu Cöln sehr wohl, und halte grossen theil an»jsüw ormations-händeln, die unter diesem Herrn im Cölni-kim,°' vorgingen. Denn anfänglich war er von der gelindentef„v»??st"ey, und unter denen, die sich der Protestanten ihrertva^ution eben nicht widersetzten, sondern vielmehr bemühetr?, ' zwischen beyden parteyen friede zu stiften. Er setzte an.An ä: 0^ formular auf, nach welchem Churfürst HermannH'Stifr reformiren wollte, so aber weder den Catholi-dqx., "vch den Protestanten gefiel. An. 1541« ward er ebenhielt ^ ^il man ihn vor einen glimpflichen vernünftigen mannleinen dem Kayfer nebst andern zu der Unterredung, so aufhen?efehl zwischen beyden parteyen gehalten ward, auserse-Und'n-^^ey er den Lutheranern gute Hoffnung von sich machte,derdäiMegen bey den Catholischen, absonderlich bey Eccio sehrda« war, wiewol ihm der Kayfer das zeugnis gegeben,lvvn/n Lch bey der Unterredung treulich aufgeführt. Einigedex k'wu gar vor den Verfasser desjenigen buchs halten, dasEeit^>-> den colloquenten als eine Vorschrift künftiger einig-de,i> "'^gen ließ, so aber keinen genügsamen gründ hat. Jn-8 en<,'„„YMe Gropperus bey dieser gelegenheit mit Bucero eine- Mdschafft gestiftet, und, weil sein Churfürst dem Re-ref»x,"Rüchen Reichs - tags - schlusse zu folge den ansang zurtüctui. '^w» machen wollte, schlug er ihm denselben, als einvacb werckzeug darzu vor, und war Ursache, daß Bucerus
jvard geholt und ins öffentliche lehr-amt daselbst gesetztdezeia»« "^ld hernach aber änderte Gropperus sein bisherigesaus 0,,"/ .u»d sieng an, sich der Churfürstlichen reformation^efltät, pufften zu widersetzen, schrieb im nahmen der Uni-Aß jU,und Geistlichkeit zu Cöln das sogenannte äntiäiäsgms,?uch gebrauchen, an. 1545. auf dem Reichs-tage zudem Churfürsten bey dem Kayfer zu verklagen. Nach-a>is " Dieser seiner würde niedergelegt, seine anhänger auchMHä. nr. ?'dul weichen müssen, ward Gropperus an Fric-Cvll, j,, dafen von Wieda, statt ürsüiäiscalius und Probst zudem stände er im mertz an. i;; 8 . gestorben. DennAhlet k^'hu Papst Paulus IV. an. i;;;. zum Cardinal er->>vno /Aud, weigerte er sich doch solche wurde anzunehmen,'^flen an °^don ihm zu mercken, daß er mit seinem Chur-fvch ^ 1. auf dem Tridentinischen Lonciüo gewesen,ißm stim^wdn zu gefallen, ob er gleich ein Jurist war, mitMeit Anlassen worden, dabey er aber wegen seiner hef-5 »las Hdhmahungen auf die gegen-partey zu beschwerungeni ^ er enSdu. Zum zeugnis seiner keuschheit wird erzehit,V abmi>a>..?uls dazu gekommen, als die magd sich unterstanden,!'e nicht n,.'" des ksmuli ihm das bethe zu machen, worauf erMer a»ww eiligst aus dem zimmer gejagt, sondern auch dier, .zusammen auf die gaffe geworffen. ,
^ jiiÜ. I,utker 3 N.
Lc.XVI.
M gg ' (Petrus Is) ein berühmter bildhauer, war zu Pa-wnst gebohren, allwo sich auch sein vatter in eben dieserdlNigx ^wr gethan. Als der berühmte Marquis äs LouvoisdemQ?k""en ersten stücken zu gesicht bekommen, wurde erWie, ki-Zdn nach Rom geschickt, damit er sich in der Aca-We. Konig allda unterhielt, vollkommen machen
Maxen wich dieses letzte, und erwarb sich einen son-Mis Mm; kam aber nach der Hand nicht wieder nachausgenommen, da er sich einst an dem steinA ^ sein Er starb zu Rom im may an. 1719.
N Wird m^«^rst auf 5;. jähr gebracht. Unter seinen wer-öd ^ckircb! .»Ä^rhert dre marmorsteinerne groupe in der Je-^ D Rom, welche den triumph der religion über diegelles. ^Eet, hoch gehalten. La/co/r , viss cle« keimres
lk*Vra^' Grösbeck.bliest, Ef/d^GrDfthcad,G^ Grosseteste,
^roifa, (Rob.) eznEngellander, hatte diesen nahmen
wegen seines dicken kopfs, daher ihn auch einige 6spiw nennen,und war zu Stodbrook in der Grafschafft Suffolck gebohren,wurde zu Oxford auferzogen, und nach seiner zurückkunft ausFranckreich, wo er die studien und die Französische sprächeexcoliret, anfänglich Lrcl>iäi3coiius zu Leicester, hernach aberum das jähr 12;;. Bischoff zu Lincoln. Weil damals diegeistlichen chargen meist ums gcld verkauft, wurden , that erselber eine reise nach Rom, um solchem übel vorzubeugen-erhielt auch von Jnnocentio IV. gute Vertröstung. Als aberder erfolg damit nicht überein kam, schrieb er , deswegen einenharten brief an selbigen, welcher beym Matthäo Paris befind-lich , und einiger meynung nach ihm den bann zuwege brachte.Er starb an. 12;;. den 9. oct. nachdem er seine bibliotheck denMinoriten zu Oxford gemacht. Unter seinen schriften, davonBalaus äs lcripr. Lirzl. einen vollständigen e.LwIogum anfüh-ret , sind : äe 8 bcerc 1 otÄli Oik. lib. I. äs Leckst. LeA. davon un-gefehr der dritte theil zu Londen I6;8. i» 8. gedruckt worden;Lermones ;7- äe krseceptls L L^mkolo üb. II. in 2. tzusärs-genss kbslmorum; üiper Lvangeüs; Uexsemeron; VolumenRomilisrum; äs kecesto Originsü; Lonkitutiones 8ynocl3ls8;Ze kotentüs änimX ; in ksulum sä 6 sl 3 t 38 ; LompenäiumbeieMisrum; in siobum; in 1breno8 .feeemiX; Üpiliolse 127.sä ämicos; äs Lspiäe kbilolopluco; krsxi8 Leometrise; Lom-xenäium 8pÜTrse; Lxpocktiones in Leneckn; Lomm. in üu-03 M; Lnebiriäinn Lc. Er hat auch den Suidam aus demGriechischen übersetzt: Man findet seine schriften alle beysam-men in Warthonii Lnglis lscra tom. II. und in dem sslci-culo reruin expetenäsrum L iugienäsrum. So^-rv/«. cle Lxi-Icop. LnZlie. k. I. P. ;o4. biküogrspk. sntigusr. 1;.
§. p. 504. Benthems Englis. kirchen-und schulen-staat, 29.tz. 48. p. 8z7- Ag. Levens-beschryving VKN beroemte engeleerde Mannen, k. III.
Groslieu, war Ritter des ordens äs Mtre-Vsme vondem berge Carmel und St. Lazari, und wegen seiner tapferkettgar bekannt. An. 1666. ließ dieser orden zu dienste des Königsvon Franckreich wider die Engeüänder einige fregatten ausrü-sten , davon eine Xötre.Osme äu lVlcmt Lsimel genennet, welchenur mit 8«. mann und 12. stücken geschütz versehen, diesemRitter zu commandiren übergeben wurde. Dieser tapfere Ca-pitain segelte von St. Malo den i. aug. ab, wurde einige tagehernach an die küsten von Engellanb verworssen, ohnfern demCap äs Lesart in Monsbay, und weil ihm zu verschiedenen zel-ten 4. feindliche kauffarthey-schiffe aufstiessen, die aber wohlversehen waren, eroberte er eins nach dem andern. Hernachließ er 2. von denen, die er auftrieb, auf die klivpen treiben,und sieng an wider 2. Englische fregatten heftig zu fechten, wur-de aber nach einiger avantage durch die nacht von ihnen geschie-den. Alle diese drey actionen geschahen den 9. selbigen monats.Den andern morgen stießen ihm ;. andere fregatten auf, mitwelchen er sich in ein gefecht einlassen muste, worden er sichlange zeit sehr tapfer wehrete. Er legte sich zu zweyenmalen andie feindlichen schiffe, und tödtete auf dem einen 24. auf demandern aber 17. Personen, wurde doch endlich nach tapfermwiderstände an dem bord seiner fregatte getödtet. /re/«r,o« «l« 24.
3N. 1666.
Groß von Trockau, eine adeliche familie in Francken,welche schon an. 9?4. den turnieren beygewohnet. Den bey-nahmen von Trockau mag sie von ihrem fitze dieses nahmens an-genommen haben, um sich dadurch von der adelichen familieGroß genannt Pfersfelder, so ehemals auch in Francken florirt,zu unterscheiden. Zum ersten Änherrn wird Günther Groß, ge-setzt , welcher mit Gottfried von Bouillon wider die ungläubi-gen zu selbe gezogen, und sich endlich in Francken niedergelassen.Heinrich Groß von Trockau war an. 148 z. Abt zn Bantz. Einanderer dieses nahmens war an. 1501. Bischoff zu Bamberg ;Wolf Philipp lebte an. 1614. als Landes-Hauptmann zur Neu-stadt an der Aisch, welche letztere charge an. 368?. Adam aufZeilenreuth gleichfalls besessen. Christoph Adam war anfangsBayreuthischer Cammer-Juncker, hernach Unter-Lands-Haupt-mann zu Neustadt, ferner Ober-Hofmeister der Marggraflichengemahlin, und darauf Bayreuthischer Abgesandter an unter-schiedlichen Höfen. An. 1692. ward er Ober-Vireäkor der neuencolonie zu Erlangen, und stiftete aus seinen eigenen Mitteln eineRitter-Academie, deren revenuen sich jährlich auf 4000. Reichs-gülden belauffen. Mit seiner gemahlin, einer von Lintersheimund verwittibten von Stein, hat er viel güther bekommen. CarlSiegmund war an. 1710. Fürstl. Bambergischer Rath undPfleger zu Neuhaus. L«n/. üemm. 6erm. k. I. krsnc.
reäiv.
Grosse, eine uralte adeliche familie in Meisten, woselbst sieOber-und-Nleder-Altenhayn, Gottöritzsch rc. bey Grimme vonsehr langen zelten her besitzet. Friedrich Grosse wohnte an. 996.dem turnier zu Brauuschweig bey. Heinrich Grosse, der umdas jähr 1,89. gelebet, hat von dem Märggrafen Wilhelm diestadt Mitwetde mit ihren zubehörungen um 60.ff. an der Bleichezu Chemnitz auf seine lebens-zeit erhalten. Christoph Grosse,Chur-Sächsischer Hof-Marschall, Haifan. 1^2;. die leiche sei-nes Churfürsten tragen, und an. muste er die kirchen undschulen in Meisten mit visitiren helffen. Donat Grosse, Ooüoiund Dom-Herr zu Naumburg, wurde von dem Papst Leone X.schriftlich ermähnet, sich Lnthero zu widersetzen, und anderedarzu anzufrischen. Eva Großin entwich nebst andern adelichen
Jung-