Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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Präservativ

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^a,ervativ wider die pest der heutigen Atheisten, Franckfmt02. ln 4. Götze, elo§. Meol. x. 286.

Großhain, (George) war gebohren zu Duderstadt an.,,, r-von Evangelischen eitern, deren nahmen und stand nichtUMoen ist. Diejenigen scribenten, welche feine schriften an-dren , pflegen mehrern theils seinen nahmen unrecht zu schrei-be' indem sie ihn bald Großheiin, bald Großhun, bald Groß-sUh nennen, er selbst aber hat sich sowol Großhain als Gros-di-Ä? geschrieben. Ob er in seiner vatter-stadt oder anderswoglUule besuchet, findet sich keine Nachricht, so viel aber ist°' daß er in Jena studirt, auch daselbst vermuthlich denästn MaZiüsrü erlanget, Massen man von ihm ein paaräe , als 8pieilegium LLeorsmatum Lbraicorum, und

findet, welche er an. 1627. als kiXle8 daselbstschien. Nicht minder hat er das jähr darauf eine theologi-Nieii'Station äs Xscura ktiotinismllni unter Johannis Him-R,," krXliäio vertheidiget. Von Jena wendete er sich nachevMnberg, und hielt allda im oct. an. 1629. unter Paultu,, krxeüäio , eine Disputationem ILeoloZieam unter demill: Disp„tat>0 o-xio^tz-lchi-tö äe DWnciione ffesuirarrim in-h/ »Eistearionem primsm <L seeunäam, Und Vielleicht zu dererfolgten beförderung sich die bahn gemacht hat, dennA/Wus in der Historie von Arnstadt p. 171. meldet , es seysta?Min an. r6;o. den ;o. julii von Wittenberg nachArn-ch^Lim Rectorat an der schule beruffen worden. In sol-Ix,,schule docirte er mit grossem rühm, und zog viele wackere' unter welchen der berühmte Jenische 1 bsoloZu 8 Jo.t-x Ms war, der auch nachmals an. 16)4. in Erfurt un-Px'vn, disputirt. ES scheinet auch , als ob er hieselbst zum

lo^'g-amte ordiniret worden, Massen sich eine Dilpucario kkigek^ OröeesmsL von ihm findet, die er an. 16;;. imfebr.

, auf welcher er sich 88. älinillerü ääjunÄum 6r 8cdo-lvch Ecrorem geschrieben, dergleichen auch auf der jetzt zu er-ijgx„"uen dispulation stehet. Als nun an. i6;z. die in vo-vex^.'chon mehrmals beschriebene Veränderung bey der Uni-Ä>e E öu Erfurt vorgieng , und man sonderlich die theologi-best^„"'ltat mit Evangelischen Lutherischen krokelloribub zusich?^ bemühet war, so vocirte man Großhain in solcher ab-schjev ^ Arnstadt nach Erfurt, welcher denn im junio zum ab-rier g,?/disputation äs Vropis hielte, und wurde er nach sei-siih^UM, „ebst Meyfarthen amn. julii iolsnnicer einge-ht welchem uÄu Großhain anfangs eine predigt inNien^A-kirche hielt, so dann der 8Mä,LU8 Norinberg im nah-val,Raths die Vorstellung that, Renneman sich aber imleiste " der Universität bedanckte. Es wurde ihm also die tzra-Ieciih„^8ukLli« eonksllioni8 aufgetragen, welches aus denAne selbiger zeit klar zu sehen , als worinnen er

feßjft^"c,ne8 Public ordentlich über die Augspurgische Con-gezeigt hat.. Anbey difputirte er sehr fleißig, wie auslvirtz Ustten anzuführenden cataloZo äilpmationuin erhellenhcl>te«p !swol er wegen damaligen schlimmen zeiten seine ge-sv„dex,, ^upMLtionsz nicht allezeit hat können drucken lassen,Ach. ^'Umiche m,r schriftlich ventiliren müssen, daher manfesssr „Änlich im druck sucht. Da er auch den nur zur Pro-tlstt^ 'j^hlgen Zraäum nicht hatte, und die neu-angelegte Fa-Mg Promotion vorzunehmen entschlossen, so war Groß-ay. ig'"l unter den Lanäiäst:^, zu welchem ende er im oct.wissen I,' >?^bst den andern bey den kic>felsoribu8 Lkcologi-eAne Elßncrn von Meyfahrten, und dem zu solchem sxa-beru '^lchrrebenen Superintendenten von Ordruss, Joh. We-ßeg ^amikurt wurde. Er hielt hierauf am oct. die bey fol-i!che Z>^otiombus ausProtestantischen Universitäten gewöhn-wlge»^ ,^ats-predigt in der Dom-kirche, und denn die daraufAd 'p, Woche hindurch seine leÄionsm curkoriam von Drimvlsvuch,"- nicht weniger kurtz hernach seine inaugural-Mgtx In dem folgenden 16)4. jähre am 2. mertz er-- ctv,- LL n^bft noch dreyen andern Lanäiäsrk öffentlich dieKerkg.^uede. Im ausgange des 16^7. jahrs erhielt er von, ^r.,,«cWhelm in Weimar eine vocation zur Hof-Pre-Aig , "üstvrial-älLeiLor-stellc, die er annahm, aber nichtAir sxw^gltete. Sintemal er am 5. sept. an. i6z8. imK Thüri mit tobe adgieng; irret also Pfefferkorn inAm,( ' Mächen chronick p. ;c>c>. wenn er ihn unter dieHering ncyen Superintendenten zehlet; noch mehr aber Davidk- 27. ber ihn in der vorrede der erklärten Hand-Bibel

In

im

Hof-Prediger im Kranichfeld machen will. ^üch zu Arnstadt begeben, wo er an. i sz r. i...Ngeudx Ä^n Dorocheen Rhostin geheurathet. Er hat sich durch^:>w8 ä v - ^^Ühmt gemacht: .sanitär HieoloZ-X K. e.

?/iusipio Liäsi Lllrilliauke complexo primo Lc/üitt 'jss^iickfurt in 4. Lrkecurlor Orrstoäoxi Homologeric,,r, * AriV.' OommentstlunsulL cur Üpolkolu8 ^acobu8 äi-n, vi Lvn» 0^' Erfurt in 12. Oistrika äs Lstkolica .fuäXO-^äiil, cvEruoris , Jena i6;7. in 4. Evangelische Svruch-v und wiederum 1658. in 4. Lpicoms sssr-

l6z;. gehalten ; Abriß der hohen schulen von»a^-^üHen Academie, so vor des tempels erbauung zuErfurt 16; 9. in 4. Sonst hat er auch willensrrvchsMimir-msKt. Libl. heraus zugeben, wie er selbst

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In äffp. äs LuUu Div'mo Lnoksdi III. isÄ. I. s. r. Ausser leh-nen polemischen difputationen sind noch folgende von ihm gehal-ten worden : llpologstisa Hilf). I. in gu» 6erm-mics L. Luther!Vcrllo Lorn. 111 . 27. äs kiäe soram Deo loluin luüiÜLsnte, äs-kenäitur , Erf. 16^4. Oiss>. /Ipol. IV. guse loeum äs kiäs juitiä-esnte Lör. II. vinälcai, eoä. un. die L. und ;. sind zwar gehal-ten, aber nicht gedruckt worden; äpologetiss, in gus eermanicuL. Luther! Vcrlio uäverfu8 Leorgium Ilolrium )ss. InZolll. äe-ksnäitur in causti äs Lultu äivino Lnolshi ex IV. 26. Lpo.logetisL , in gua 6srni3nicu L. Luthsri Verüo äefenäitur, in7rtzoi-kl,-e).7.sX«« äs bsneäiÄo mulieri8 lemine Lhristo sxIII. i;. Erf. äs ksrfona Lkriüi , eoä. unn. Disput.Iheolog. äs guutuor dlovillimi8 prima A guiäem äs öäorrs ,eoä. ann. ()uLÜion68 äs 8sriptura 8aor-r, eoä. ann. äe Lngelisin oommuni äe Ln8eli8 in bono conkrM2t>8 in spscis , eoä.ann. örsvia §: inoäella Hxologia ex XX. Urcic. äug. Lonkek-lionis repetit. L novs: guorunäam aäverL aceusstioni, gu»Lvan 8 ciie 38 Lcc1ehg8 , ae ü dona opera prohibeant, aecu-sant, non nist veritatl8 amors oppolita, Erf. r6;6. LkeoLäs OhrManismo , eoä. ann. äs ängslis III. §cguiäem äs ängeli8 äpoltatis in spscis, eoä. ann. äpoloZi»ärtic. XXL äug. Lonk. super äicto /al>r V. 1. äpologia Lrtic.II. äug. Lons. super V. segg. äe keccato sua natura

mortali, ubi Lere simul totu8 Lkriäisnismu8 äepingitur, eoä.ann. äxolog. ärtic. XXL Lug. Lonk. super äiäto O««. XII. 2.äs Nortuorum HesurreÄione catkolica, eoä. unn. Lonliliumkaci8 ex IV. 24. eoä. arm. Lonlilium L 8olatium pro op-prsllis L miseri8 ex LLcä-s VIII. 6t IX. eoä. ann. kroparassevsLuckarillisa ex 1. ( 7 or. II. 28. eoä. snn. Lscleiise Xov. Leck.glor. 1. -L,M. III. r;. Erf. 16z?. 8an6Iiücatio lejunii ex /oe/,II. r2. Leg. eoä. ann. Lstra ketri 6 t omnium üäelium ex äckat-/,.XVI. i8- eoä. snn. OrLtia,jullikc. ex Koni. III. r;-;o. eoä.aim. kcenitentise Luscitakulum älaecabieum ex 2. äVacvaö.XII. 4. segg. eoä. ann. Oloria honorum Oper. ex Lpbe/I II.10. eoä, unn. äe Imitstionc Lhristi ex

XVI. 24. ssglg. ksr8 uns, eoä. ann. Lapis pro»

phetieu8 ex Daniels II. eoä. snn. Binder, in vita 6ro8hginü»Jena 1724. in 4. LrL litt. fortf. jamml. I. seÄ.

Ll. n. p. 88. segg-

Grosso, ist ein schön dorfund gemeinde im Veltlin rechterhands der Adda gelegen, macht die zweyte gemeinde im obernTerticr; dazu gehört Ruvelee, so darob im berge liegt, hinterwelchem sich ein thal gegen der Herrschafft Worms, Davostegenannt,erstrecket, aus welchem das bergwasser Röafchga Herfürrauschet, und oberhalb Groß in die Adda läuft. kch^c.lib. XII. p. 17z.

Großschlag von Dieppurg, eine alte adeliche, nunmehr»Freyherrliche familie an dem Rheine, welche von dem im Ertz-Stifte Mayntz gelegenen städtlein Dieppurg den beynahmen fühs1 ret. Anheim von Großlvg oder Graloch lebte an. 1254. Dessenurenckels söhn Oswald, der an. i z Zo. gestorben, hat sich zuerstvon Dieppurg beygenannt. Von dessen nachkommen starb einergleiches nahmens an. i?i8. als Chur-Mayntzischer Marschallund Vitzdom zu Aschaffenburg. Johann Philipp Ernst, derzuerst die Freyherrliche würde aufsein geschlecht gebracht, waran. 1710. Amtmann zu Gernsheim, sein fbhn Philipp Carl aberDom-Herr zu Mayntz. Humbr. v. Rh. Adel rab. 160.

* Grossolles, eines der vornehmsten Häuser in Guienne,welches seit dem Xlll. Lculo in Perigord in grossem ansehengestanden. Raimond von Grossolles, Ritter, so in dem XIII.Leulo gelebet, zeugte mit Margaretha, einer tochter und erbinPetri von Vigier, zwey lohne: 1.) Der jüngere, Petrus, be-fand sich an. i;2ö. als ein GeiMcher in der Abtey Gramontin Limosin. r.) Der ältere, Wilhelmus von Grossolles, hin-terließ von X. einer tochter Arnaldi von St. Ribier, zwey söhne,Bertrandum und Bernhacdum:

I. Der älteste, Bertrandus von Grossolles , verehlichte sichum das jähr i;4;. mit Geralda, einer tochter und erbin PetriBermondi, und zeugte mit derselben Almericum von Grossolles,Herrn von Floirac, Agude, I» Bermondie, Is Baftide ä'En,graulier und la Martinis, welcher seines mütterlichen groß-vat-ters testamente zu folge, den beynahmen Bermondi annahm,noch an. 14)6. lebte, und weil er von Valentia von Mirau-mont keine männliche erben hatte, seine jüngste tochter, Johan-na« von Grossolles, eine gemahlin Johannis von Casenac, zuruniversal-erbin einsetzte.

II. Der jüngste, Bernhardus von Grossolles I. hielt es an-fangs mit den Engelländern, wurde aber an. i;47- von demKönige Philippo Valesto wieder zu gnaden angenommen.Sein söhn, Bernhardus von Grossolles II Ritter, Vicomtevon Montgaillard, Herr von Genjäc, St. Marttn, Asques rc.machte am 1421. sein testament, und hatte ans zwey ehe»unterschiedliche kinder, von denen folgende drey merckwurdlg:i.) Bernhardus von Grossolles m. "hn dem kne Herren vonSt. Martin, Vicomten von Montgaillard, abstammen. 2.)Stevbanus von Grossolles, von dem dw Herren von Caumontentfvrosten ?.) Johannes von Grossolles I. Rltter, Herr vonFlamarens, Baron von Montastruc,n Agenois rc. Dieserletzte beurathete an. 1466. Annam von Abzac, und hinterließdrey söbne: Der jüngste, Herard von Grossolles, wurde an.r-:»!. mmBischoffvon Condom mochtet, die beyden übrigen

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